





Perserteppich Fars 250 x 162 cm Wolle handgewebt
1143$
Handgewebter Fars-Perserteppich | Material: Flor Wolle | Größe: 250 x 162 cm | Muster: Gleichmäßiges Design auf Vorder- und Rückseite | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim ist aus Wolle gefertigt und handgewebt. Anders als bei einem geknüpften Teppich entsteht die textile Fläche durch das Verkreuzen von Schussfäden mit der Kette. Die Oberfläche besitzt daher keinen aufgeschnittenen Flor. Diese flache Konstruktion ist ein grundlegendes Merkmal des Kelims und lässt das Muster unmittelbar aus der Anordnung der Fäden entstehen.
Bei einem handgewebten Kelim wird das sichtbare Bild während des Webens aufgebaut. Die Schussfäden werden über die Arbeitsbreite geführt und verdichtet. Farbwechsel, Linien und Flächen entstehen dabei Abschnitt für Abschnitt. Die im Produkt angegebene Wolle bildet das Material dieses Stücks. Ihre Verarbeitung verbindet die textile Oberfläche mit einer traditionellen Handwerkstechnik.
Die Herstellung unterscheidet sich damit von der eines Florteppichs. Beim Knüpfen werden einzelne Knoten in Reihen gesetzt und der Flor anschließend häufig auf eine einheitliche Höhe geschoren. Beim Kelim entsteht dagegen ein flaches Gewebe. Die Rückseite ist deshalb nicht bloß eine technische Unterseite, sondern ein Teil der Konstruktion, der bei einem Wende-Design sichtbar genutzt werden kann.
Flachgewebe verlangen eine genaue Abstimmung von Kette, Schuss und Spannung. Die Fäden müssen so ineinandergreifen, dass eine zusammenhängende textile Fläche entsteht. Jede Reihe trägt dabei zur Stabilität und zur Gestaltung bei. Die Handarbeit zeigt sich nicht nur in der Wahl des Materials, sondern auch in der Verbindung von Webtechnik und Musteraufbau.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Fars-Region im Iran. Fars gehört zu den historischen Landschaften Südwestirans und ist seit langer Zeit mit verschiedenen Formen der Wollverarbeitung, des Webens und des Knüpfens verbunden. In dieser Region bestehen städtische, dörfliche und nomadisch geprägte Traditionen nebeneinander. Die Vielfalt der Lebensformen hat unterschiedliche textile Arbeitsweisen und Gestaltungssprachen hervorgebracht.
Fars ist als Ursprungsgebiet verschiedener Teppich- und Textiltraditionen bekannt. Neben geknüpften Teppichen werden dort flach gewebte Kelims hergestellt. Die Webtechnik eignet sich besonders für grafische Flächen, klar begrenzte Formen und wiederkehrende Ornamente. Solche Muster werden nicht nachträglich auf die fertige Fläche gesetzt, sondern während des Webens aus farbigen Garnen entwickelt.
Iranische Teppiche werden häufig nach ihrer Herkunft, ihrer Werkstatttradition oder ihren typischen Gestaltungselementen unterschieden. Namen wie Kerman, Tabriz und Isfahan bezeichnen eigenständige regionale Zusammenhänge. Auch Nain und Gabbeh stehen für bestimmte Traditionen und dürfen nicht beliebig als Herkunftsbezeichnung für andere Stücke verwendet werden. Dieses Stück ist der Fars-Region zugeordnet. Fars bezeichnet dabei den regionalen Ursprung und nicht lediglich ein Muster, das an einen anderen Ort erinnert.
Die Geschichte der Teppiche aus Iran umfasst sowohl repräsentative Stadtteppiche als auch Gebrauchsgewebe aus ländlichen und nomadischen Zusammenhängen. Kelims konnten als Bodenbeläge, textile Abdeckungen oder dekorative Gewebe verwendet werden. Ihre flache Struktur machte sie vielseitig einsetzbar. Zugleich konnten sie durch ihre Muster eine regionale Überlieferung und die gestalterischen Vorstellungen ihrer Weberinnen und Weber sichtbar machen.
Wolle hat in den textilen Traditionen von Fars eine wichtige Bedeutung. Als Naturfaser lässt sie sich zu Garn verspinnen und für Kette und Schuss verwenden. Beim Kelim wird aus diesen Fäden eine geschlossene, flache Fläche gebildet. Kenntnisse über Fasern, Spinnen, Färben und Weben gehören dabei zu einem zusammenhängenden handwerklichen Prozess, der in vielen Regionen über Generationen weitergegeben wurde.
Die iranische Teppichkultur ist nicht auf eine einzige Herstellungsweise beschränkt. Geknüpfte Teppiche, flach gewebte Kelims und andere textile Arbeiten stehen für unterschiedliche technische Lösungen. Ein Kelim wird dabei nicht durch eine geringere Form des Knüpfens definiert, sondern durch seine eigene Webtechnik. Die Herkunft aus Fars und die Bezeichnung Kelim geben deshalb zwei unterschiedliche, sich ergänzende Informationen über dieses Stück.
Regionale Namen sollten stets zusammen mit der Technik betrachtet werden. Ein Muster kann Einflüsse aus verschiedenen Gegenden aufnehmen, während die Herkunft die Herstellung in einem bestimmten regionalen Umfeld beschreibt. Bei diesem Teppich nennt die Quelle die Fars-Region im Iran und die handgewebte Kelim-Technik. Diese Angaben bilden den Rahmen für seine Einordnung.
Design und Muster
Das zentrale Gestaltungsmerkmal dieses Kelims ist das gleichmäßige Design auf Vorder- und Rückseite. Beide Seiten zeigen identische Muster. Die Rückseite ist damit nicht nur eine weniger ausgearbeitete technische Seite, sondern trägt dieselbe gestalterische Aussage wie die Vorderseite. Das Wende-Design gehört zu den ausdrücklich beschriebenen Eigenschaften dieses Stücks.
Bei einem gewebten Kelim entsteht das Muster durch die Platzierung und den Wechsel der Schussfäden. Geometrische Flächen, Linien und Ornamente werden aus farbigem Garn aufgebaut. Die Kontur eines Motivs hängt von der Webweise und von der Abfolge der einzelnen Webabschnitte ab. Auf diese Weise kann ein flaches Gewebe eine klar gegliederte und grafische Wirkung erhalten.
Gleichmäßigkeit ist bei solchen Kompositionen ein wichtiges Ordnungsprinzip. Wiederholungen verbinden einzelne Bereiche zu einer zusammenhängenden Fläche, während Veränderungen im Rhythmus unterschiedliche Felder voneinander absetzen können. Bei diesem Kelim wird die Musterordnung auf beiden Seiten wiederholt. Dadurch lässt sich die Beziehung zwischen Vorder- und Rückseite unmittelbar erkennen.
Kelim-Muster der iranischen Tradition können geometrische Formen, stilisierte Pflanzenmotive oder abstrahierte Zeichen enthalten. Eine solche Gestaltung muss nicht naturalistisch gelesen werden. Rauten, Bänder, Linien und wiederkehrende Felder können zugleich dekorative und ordnende Aufgaben übernehmen. Für dieses Stück ist die identische Ausführung auf beiden Seiten maßgeblich; eine zusätzliche Zuschreibung an eine andere Musterregion ist nicht erforderlich.
Die flache Webstruktur hält das Muster eng an der Oberfläche. Bei einem Teppich mit Flor beeinflusst die Florhöhe die Wahrnehmung von Konturen, Licht und Farbübergängen. Beim Kelim liegen die farbigen Gewebeflächen dagegen in einer ebenen textilen Struktur. Deshalb treten die Linienführung und die Anordnung der Muster unmittelbar hervor. Die Gestaltung bleibt eng mit der technischen Herstellung verbunden.
In der Teppichkunst bilden Muster einen Teil regionaler Bildsprachen. Fars besitzt dabei keine einzige verbindliche Formensprache, sondern eine vielfältige textile Überlieferung. Je nach Umgebung, Werkstatt und Technik können Kompositionen, Wiederholungen und Formen unterschiedlich ausfallen. Dieses Stück wird durch seine Herkunft aus Fars und durch das identische Design auf Vorder- und Rückseite beschrieben.
Die Bezeichnung Wende-Design bedeutet hier nicht, dass zwei voneinander unabhängige Motive vorhanden sind. Vorder- und Rückseite zeigen laut Beschreibung gleichmäßige, identische Muster. Das Merkmal betrifft daher die Beziehung der beiden Oberflächen zueinander. Es verweist zugleich auf eine bewusste Nutzung der flach gewebten Konstruktion.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit ist die beidseitige Gestaltung mit identischen Mustern. Der Kelim kann von beiden Seiten betrachtet werden, ohne dass sich sein grundlegendes Design verändert. Dadurch unterscheidet er sich von Geweben, bei denen Vorder- und Rückseite deutlich voneinander abweichen oder eine Seite ausschließlich als Rückseite vorgesehen ist.
Das Stück ist als handgewebter Kelim aus Wolle beschrieben und stammt aus der Fars-Region im Iran. Sein Zustand ist mit sehr gut angegeben. Diese Angaben betreffen Material, Technik, Herkunft und Erhaltungszustand. Aussagen über ein bestimmtes Alter, eine Signatur oder eine Knotendichte liegen für dieses Stück nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
Der doppelseitige Charakter verbindet die praktische Logik eines flach gewebten Textils mit einer gleichmäßigen Gestaltung. Die Muster bleiben auf beiden Seiten erhalten, während die Webtechnik eine Oberfläche ohne Flor hervorbringt. Die Besonderheiten liegen somit in der Konstruktion, in der regionalen Einordnung und in der identischen Gestaltung der beiden Seiten.
FAQ
Wie reinige ich einen handgewebten Kelim aus Wolle richtig?
Ein Kelim aus Wolle sollte vorsichtig und ohne aggressive Behandlung gereinigt werden. Für die regelmäßige Pflege eignet sich behutsames Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz, damit lose Partikel entfernt werden, ohne die flache Gewebestruktur unnötig zu beanspruchen. Bei einer frischen Verschmutzung sollte die Stelle mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann Fasern und Musterkanten belasten und sollte deshalb vermieden werden. Nässe sollte nicht großflächig in das Gewebe eindringen. Für eine gründliche Reinigung oder bei Unsicherheit ist ein professioneller Teppichreinigungsdienst empfehlenswert. Fachleute können Wolle, Webart und Verschmutzung gemeinsam beurteilen und die Behandlung darauf abstimmen.
Woran erkennt man die Qualität eines Kelims?
Ein Kelim wird nicht anhand einer Knotendichte beurteilt, weil er aus einem Gewebe und nicht aus einem geknüpften Flor besteht. Wichtige Kriterien sind die Gleichmäßigkeit der Webstruktur, die Verbindung von Kette und Schuss, sauber ausgeführte Abschlüsse sowie eine klare und stabile Musteranlage. Auch das Material spielt eine Rolle. Bei diesem Stück sind Wolle und Handarbeit als Webtechnik angegeben. Die identische Gestaltung von Vorder- und Rückseite ist ein weiteres Merkmal seiner Ausführung. Zusätzlich sollte der Erhaltungszustand berücksichtigt werden. Dieser Kelim ist als sehr gut beschrieben.
Welche Größe eignet sich für einen Kelim?
Die passende Größe hängt vom Raum, von der vorgesehenen Nutzung und von der gewünschten visuellen Wirkung ab. Vor dem Auslegen sollte die verfügbare Fläche sorgfältig geprüft werden. In einem Wohnbereich kann ein Kelim eine klar abgegrenzte Zone schaffen, während er in einem Durchgang eine textile Fläche entlang des Laufwegs bildet. Ein flach gewebtes Stück kann außerdem als Wandbehang oder dekorativer Akzent eingesetzt werden. Türen, Laufwege und Möbelpositionen sollten dabei berücksichtigt werden. Für die Auswahl wird die im Produkt angegebenen Größe mit der vorgesehenen Fläche verglichen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |













