








Perserteppich Fars 250 x 159 cm Wolle handgeknüpft
2169$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 220.000 Knoten/m² | Material: Flor handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle | Größe: 250 x 159 cm | Muster: Abstrakte Designs mit großen Farbflächen und spielerischen Figuren | Zustand: Neu
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh-Loribaft wird aus handgesponnener Schafs- und Ziegenwolle gefertigt. Die Verbindung beider Wollarten gehört zu den prägenden Materialmerkmalen dieses Teppichtyps. Handgesponnene Wolle bewahrt eine natürliche, textile Struktur und verleiht dem Flor eine weiche Haptik. Beim Spinnen entsteht ein lebendiges Garn, dessen Oberfläche nicht vollkommen gleichförmig wirkt. Dadurch bleibt der handwerkliche Charakter der Fertigung sichtbar und fühlbar.
Die Wolle wird mit natürlichen Farbstoffen aus der Region gefärbt. Diese Färbung steht für eine Herstellung, bei der die Farbgebung eng mit den verfügbaren Materialien und der Umgebung verbunden ist. Die Farben erscheinen lebendig und sind auf eine dauerhafte Nutzung ausgerichtet. Der Teppich verbindet damit traditionelle Materialverarbeitung mit einer zurückhaltenden, umweltfreundlichen Herstellungsweise.
Gabbeh-Loribaft unterscheidet sich von herkömmlichen Gabbeh-Teppichen durch eine feinere Knotentechnik und einen kürzeren Flor. Die feinere Ausführung unterstützt die klare Wirkung der Flächen und Motive. Der kürzere Flor macht den Teppich leichter und geschmeidiger. Gleichzeitig bleibt die für Gabbeh-Loribaft beschriebene robuste und langlebige Beschaffenheit erhalten. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 150.000 und 220.000 Knoten pro Quadratmeter.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Fars und wird den Ghashghai-Nomaden im Südwesten Irans zugeordnet. Fars ist eine bedeutende Landschaft für die persische Teppichkultur. Dort treffen nomadische Lebensformen, überlieferte Handarbeit und eine eigenständige Gestaltungssprache aufeinander. Der Gabbeh gehört zu den Teppichen, bei denen die handwerkliche Herstellung und die unmittelbare Wirkung des Materials eine wichtige Rolle spielen.
Die Ghashghai sind für eine nomadische Web- und Knüpftradition bekannt, in der Teppiche nicht nur als dekorative Gegenstände, sondern auch als praktische Bestandteile des Alltags entstanden. Aus dieser Verbindung von Gebrauch und Gestaltung entwickelte sich eine Form, die mit einfachen, gut lesbaren Kompositionen arbeitet. Gabbeh-Loribaft führt diese Tradition in einer feineren Ausführung fort. Die Herkunft aus Fars bleibt dabei ein wesentlicher Bestandteil seiner Einordnung als Perserteppich.
Persische Teppiche aus verschiedenen Regionen unterscheiden sich in Materialbehandlung, Knotentechnik, Farbwirkung und Musteraufbau. Bei einem Gabbeh-Loribaft steht nicht die kleinteilige Darstellung eines höfischen oder architektonischen Musters im Mittelpunkt. Entscheidend sind vielmehr die handgesponnene Wolle, die klar gegliederten Farbflächen und die vereinfachte Bildsprache. Das macht diese Teppichform innerhalb der persischen Teppichtradition gut erkennbar.
Die regionale Färbung mit natürlichen Farbstoffen verweist ebenfalls auf die enge Beziehung zwischen Handwerk und Herkunft. Farben werden nicht losgelöst von der Herstellung betrachtet, sondern als Teil des Materials und der regionalen Praxis. In Verbindung mit der nomadischen Herkunft entsteht ein Teppich, der traditionelle Arbeitsschritte mit einer reduzierten, zeitgemäßen Gestaltung verbindet.
Zum Vergleich werden häufig Perserteppiche aus Isfahan, Tabriz, Nain oder Kashan genannt. Diese Herkünfte stehen vielfach für komplexere Muster und einen höheren Detailreichtum. Der Gabbeh-Loribaft aus Fars setzt dagegen auf Schlichtheit, deutliche Farbwirkung und spielerisch vereinfachte Figuren. Er repräsentiert damit eine andere Seite der persischen Teppichkultur, ohne seine nomadische Herkunft zu verlieren.
Design und Muster
Das Muster arbeitet mit abstrakten Designs, großen Farbflächen und spielerischen Figuren. Die Gestaltung ist nicht auf eine möglichst naturalistische Wiedergabe ausgerichtet. Formen werden vereinfacht, Flächen klar voneinander abgegrenzt und Motive auf ihre wesentlichen Linien reduziert. Dadurch entsteht ein ruhiger, unmittelbar verständlicher Bildaufbau, der dennoch individuelle Details erkennen lässt.
Große Farbflächen geben dem Teppich seine wesentliche visuelle Ordnung. Sie bilden einen großzügigen Hintergrund für die eingestreuten Motive und lassen die handwerkliche Struktur der Wolle zur Geltung kommen. Die Farbgebung wird nicht von einer Vielzahl kleiner Ornamente überlagert. Stattdessen entsteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fläche, Linie und Figur.
Die spielerischen Figuren stammen aus der Tier- und Pflanzenwelt. In der Gabbeh-Tradition werden solche Motive häufig vereinfacht und frei interpretiert. Ein Tier oder eine Pflanze muss nicht in allen Einzelheiten dargestellt sein, um als Motiv zu wirken. Gerade die reduzierte Formensprache gibt den Figuren ihren charakteristischen Ausdruck und lässt die Gestaltung weniger streng erscheinen.
Abstraktion und Alltagstauglichkeit gehen bei diesem Muster zusammen. Die klare Komposition kann in modernen und klassischen Wohnräumen eingesetzt werden, ohne an eine einzige Einrichtungssprache gebunden zu sein. Der Teppich wirkt durch seine Flächen und Figuren eigenständig, bleibt aber durch die einfache Ordnung gut integrierbar. Für ein Kinderzimmer ist die spielerische Motivwelt besonders passend, weil sie eine freundliche und unkomplizierte Atmosphäre unterstützt.
Der kurze Flor verstärkt die Lesbarkeit des Designs. Konturen wirken weniger schwer, und die großen Farbblöcke behalten ihre klare Wirkung. Zugleich bringt die handgesponnene Wolle eine natürliche Unregelmäßigkeit in die Oberfläche. So verbindet das Erscheinungsbild grafische Vereinfachung mit der sichtbaren und fühlbaren Eigenart eines handgefertigten Teppichs.
Im Unterschied zu Mustern aus Isfahan oder Tabriz, die oft durch viele Details und komplexe Ornamente geprägt sind, beruht dieses Design auf Reduktion. Auch gegenüber traditionelleren Anmutungen von Nain oder Kashan zeigt der Gabbeh-Loribaft eine freiere Bildsprache. Seine Gestaltung lebt von Farbflächen, vereinfachten Figuren und einer bewussten Abkehr von kleinteiliger Ornamentik.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu. Zu seinen ausdrücklich beschriebenen Merkmalen gehören die handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle, die feinere Knotentechnik des Loribaft, der kürzere Flor und die hohe Knotendichte. Diese Kombination macht ihn leichter und geschmeidiger als herkömmliche Gabbeh-Teppiche und wird zugleich mit Robustheit und Langlebigkeit verbunden.
Die natürlichen Farbstoffe, die abstrakte Gestaltung und die spielerischen Figuren geben dem Stück eine klare eigenständige Ausrichtung. Der weiche Flor und das schlichte Design machen Gabbeh-Loribaft-Teppiche besonders beliebt für Kinderzimmer. Sie schaffen eine angenehme Haptik und eine sichere, gemütliche Umgebung für Kinder. Der Teppich ist zudem pflegeleicht und kann seine Farbwirkung auch bei langjähriger Nutzung bewahren.
Seine Verwendung ist nicht auf ein einzelnes Zimmer beschränkt. Er eignet sich für Wohnräume, Kinderzimmer und Flure. Der rustikale Charakter der Wolle lässt sich sowohl mit modernen als auch mit klassischen Wohnkonzepten verbinden. Die Verbindung aus traditioneller Handarbeit und abstrakter Gestaltung bildet dabei das zentrale Kennzeichen des Gabbeh-Loribaft.
FAQ
Was macht Gabbeh-Loribaft-Teppiche besonders?
Gabbeh-Loribaft-Teppiche verbinden die nomadische Tradition der Ghashghai in Fars mit einer feineren Knotentechnik. Kennzeichnend sind handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle, ein kürzerer Flor und natürliche Farbstoffe aus der Region. Abstrakte Designs, große Farbflächen sowie spielerische Tier- und Pflanzenfiguren bestimmen die Gestaltung. Die feinere Ausführung macht den Teppich leichter und geschmeidiger als herkömmliche Gabbeh-Teppiche; zugleich wird seine Beschaffenheit als robust und langlebig beschrieben.
Wie pflege ich diesen Gabbeh-Loribaft richtig?
Für die regelmäßige Pflege sollte der Teppich abgesaugt werden. So lassen sich alltägliche Verschmutzungen aus dem weichen Flor entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu beanspruchen. Bei stärkerem Reinigungsbedarf empfiehlt sich eine fachgerechte Reinigung durch einen Spezialisten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Die beschriebenen natürlichen Farbstoffe und die handgesponnene Wolle verdienen eine schonende Behandlung und eine Reinigung, die auf handgeknüpfte Teppiche abgestimmt ist.
Für welche Räume eignet sich ein Gabbeh-Loribaft?
Der Teppich kann in Wohnräumen, Kinderzimmern und Fluren eingesetzt werden. Sein weicher Flor schafft eine angenehme Atmosphäre, während das schlichte Design und die großen Farbflächen eine vielseitige Einbindung ermöglichen. Die spielerischen Figuren passen besonders gut in ein Kinderzimmer. Gleichzeitig lässt sich die reduzierte Gestaltung mit modernen ebenso wie mit klassischen Einrichtungen kombinieren. Der rustikale Charakter der Wolle bleibt dabei sichtbar, ohne die Nutzung auf einen bestimmten Wohnstil zu beschränken.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















