





Perserteppich Fars 242 x 142 cm Wolle handgeknüpft
1047$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 242 x 142 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Exzellente Handwerkskunst
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: E7A8BDB9
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus glanzvoller Schurwolle. Schurwolle wird in der Teppichherstellung wegen ihrer weichen Haptik und ihrer Strapazierfähigkeit verwendet. Als natürliches Fasermaterial besitzt sie eine eigene Oberflächenwirkung. Bei glanzvoller Schurwolle kann das Licht über den Flor wandern und dadurch die Farbwirkung lebendig erscheinen lassen.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Fläche Schritt für Schritt durch einzelne Knoten. Die Knotendichte beschreibt dabei die Anzahl der Knoten innerhalb eines Quadratmeters und steht in Verbindung mit der Ausarbeitung von Formen und Übergängen. Sie ist zugleich ein technisches Merkmal der handwerklichen Konstruktion.
Beim Handknüpfen wird das Muster nicht maschinell auf eine fertige Fläche aufgebracht. Die Knüpfer bauen den Teppich Knoten für Knoten auf und richten sich dabei an der vorgesehenen Gestaltung aus. Diese Arbeitsweise ermöglicht eine individuelle Ausführung. Bei Gabbeh Shuli verbindet sich die überlieferte Technik mit fantasievollen Designs, sodass die handwerkliche Herstellung und die freie Musteridee gemeinsam sichtbar werden.
Der Schurwollflor gibt der Oberfläche ihre textile Struktur und die beschriebene glänzende Wirkung. Wolle wird traditionell auch deshalb geschätzt, weil sie eine belastbare Faser für den täglichen Gebrauch darstellt. Die Quelle beschreibt dieses Stück als Ergebnis exzellenter Handwerkskunst. Damit stehen bei diesem Teppich die handgeknüpfte Fertigung, der Schurwollflor und die sorgfältige Ausführung im Mittelpunkt.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars gehört zu den historisch bedeutenden Teppichregionen Persiens und ist eng mit den kulturellen Traditionen Süd-Persiens verbunden. Die historische Stadt Shiraz liegt in der weiteren Umgebung dieser Region. Shiraz ist seit langer Zeit ein wichtiger kultureller Bezugspunkt für den Süden Persiens und wird häufig mit der reichen Geschichte von Kunsthandwerk, Handel und regionaler Kultur in Verbindung gebracht.
Gabbeh-Teppiche werden traditionell mit Fars und mit ländlich geprägten Knüpfgemeinschaften verbunden. Ihre Gestaltung unterscheidet sich häufig von den streng geplanten Kompositionen repräsentativer Stadt- oder Hofteppiche. Während bei diesen Teppichen oft ein festes Zentrum, eine klar geordnete Bordüre und wiederkehrende Ornamentfolgen den Aufbau bestimmen, kann ein Gabbeh stärker von vereinfachten Formen und offenen Flächen geprägt sein. Die Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Knüpftechnik, Farbe und direkter Bildsprache.
Die Gabbeh-Tradition steht für eine Teppichauffassung, in der Gebrauchstauglichkeit und gestalterischer Ausdruck nebeneinander bestehen. Ein Teppich kann als praktischer Bestandteil des Wohnraums gefertigt werden und zugleich die eigene Sichtweise der Knüpferin oder des Knüpfers zeigen. Die Motive müssen nicht nach einem einheitlichen Musterbuch ausgeführt werden. Vereinfachung, Wiederholung und individuelle Abweichung gehören zu den Möglichkeiten dieser Tradition.
Innerhalb der Gabbeh-Familie bezeichnet Shuli eine Ausprägung, die mit fantasievollen und ausgefallenen Designs verbunden wird. Die Muster können aus der Vorstellungskraft der Knüpfer entstehen und dadurch eine persönliche, manchmal spielerische Bildsprache erhalten. Ein Shuli-Teppich ist deshalb nicht nur durch seine Herkunftsregion und seine Technik bestimmt. Ebenso wichtig ist die Möglichkeit, Formen frei zu entwickeln und sie in einer textilen Fläche zu ordnen.
Die Geschichte der persischen Teppichkunst ist von einer großen regionalen Vielfalt geprägt. Unterschiedliche Landschaften, Lebensweisen und Werkstatttraditionen haben jeweils eigene Formen hervorgebracht. In Fars begegnen sich die Einflüsse ländlicher und nomadischer Lebenswelten mit der allgemeinen persischen Kulturgeschichte. Diese Verbindung erklärt, warum Fars-Teppiche sowohl traditionelle Konstruktionsweisen als auch persönliche und nicht vollständig standardisierte Muster zeigen können.
Gabbeh Fars steht dem Gabbeh Shuli nahe, wird jedoch häufig mit weniger komplexen Designs beschrieben. Andere persische Herkunftsgebiete folgen wiederum eigenen gestalterischen Regeln. Tabriz und Isfahan sind beispielsweise für Teppichrichtungen bekannt, bei denen häufig fein gegliederte Ornamente, komplizierte Kompositionen und eine stärker systematisierte Musterordnung vorkommen. Diese Namen bezeichnen jeweils eigene regionale Traditionen und sind nicht mit der Herkunft dieses Gabbeh Shuli gleichzusetzen.
Die Weitergabe des Wissens erfolgt in der Teppichherstellung nicht allein über schriftliche Entwürfe. Techniken, Materialkenntnis und der Umgang mit Farben werden auch durch praktische Arbeit und Erfahrung vermittelt. Die Knüpfer lernen, wie Knoten aufgebaut, Flächen gegliedert und Muster in den Arbeitsprozess übertragen werden. Gleichzeitig lässt die Gabbeh-Tradition Raum für individuelle Entscheidungen. Gerade aus dieser Verbindung von überlieferter Technik und persönlicher Gestaltung entsteht die charakteristische Vielfalt der Arbeiten aus Fars.
Persische Teppiche werden international als Ausdruck regionaler Handwerkskultur verstanden. Ihre Bedeutung liegt nicht nur in der fertigen Oberfläche, sondern auch in der Arbeitszeit, der Materialwahl und dem Wissen hinter ihrer Herstellung. Beim Gabbeh Shuli tritt die freie Musteridee besonders hervor. Die Region Fars liefert dabei den kulturellen und handwerklichen Rahmen, während die konkrete Gestaltung von Teppich zu Teppich unterschiedlich ausfallen kann.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Damit steht eine individuelle Gestaltung im Vordergrund, die sich nicht auf ein schlichtes, immer gleich wiederholtes Ornament beschränkt. Die Bezeichnung Shuli verweist auf eine Gabbeh-Ausprägung, bei der die Vorstellungskraft der Knüpfer einen wichtigen Anteil an der Komposition haben kann. Formen dürfen vereinfacht, verändert oder ungewöhnlich miteinander kombiniert werden.
Bei Gabbeh-Mustern spielt das Verhältnis von Fläche und Motiv eine zentrale Rolle. Ein Zeichen kann durch eine ruhige Umgebung besonders deutlich hervortreten. Eine andere Komposition kann mehrere Formen miteinander verbinden oder durch Wiederholung einen Rhythmus erzeugen. Die Musterwirkung entsteht daher nicht zwingend durch eine hohe Anzahl kleiner Ornamente. Auch größere Farbflächen, klare Konturen und bewusste Abstände können die Gestaltung bestimmen.
Die im Produkt genannten Farben sind Rot, Beige, Grau und Braun. Rot bringt einen kräftigen und warmen Farbton in die Palette. Beige kann als heller Ausgleich wirken, während Grau und Braun erdige und zurückhaltende Nuancen beitragen. Die Kombination dieser Farben ermöglicht sowohl Kontraste als auch harmonische Übergänge. Welche Farbe jeweils den Schwerpunkt bildet, ist Teil der individuellen Gestaltung des Teppichs.
Fantasievolle Muster müssen nicht als naturalistische Abbildungen verstanden werden. Ein Motiv kann auf eine Figur, ein Tier, eine Pflanze oder ein geometrisches Zeichen anspielen, ohne deren Form vollständig nachzuahmen. In der Gabbeh-Tradition werden solche Ideen häufig vereinfacht und in eine klare textile Zeichnung übertragen. Dadurch bleibt die Bildsprache unmittelbar und offen. Die Betrachtenden können Formen erkennen, ohne dass eine einzige verbindliche Deutung vorgeschrieben ist.
Die freie Gestaltung ist ein wesentlicher Unterschied zwischen einem fantasievollen Shuli-Entwurf und einem streng formalisierten Teppichmuster. Bei einem streng formalisierten Muster werden Symmetrie, Rapport und die genaue Wiederholung von Ornamenten oft besonders stark kontrolliert. Ein Shuli-Design kann dagegen den Eindruck einer spontaneren Bildfindung vermitteln. Diese Freiheit bedeutet nicht, dass die Arbeit ohne handwerkliche Ordnung entsteht. Auch ungewöhnliche Muster müssen in Knoten, Reihen und Farbbereiche übersetzt werden.
Die Farbe unterstützt dabei die Lesbarkeit der Formen. Ein roter Bereich kann einen Schwerpunkt bilden, Beige kann Übergänge mildern, und Grau oder Braun können einzelne Motive miteinander verbinden. Die genannte Palette lässt sowohl eine ausdrucksstarke als auch eine erdverbundene Wirkung zu. Das Muster bleibt dadurch mit der Materialität des Wollflors verbunden: Die Farbe erscheint nicht wie auf einer glatten Druckfläche, sondern wird durch die Struktur der geknüpften Oberfläche vermittelt.
Als Läufer kann der Gabbeh Shuli längliche Bereiche im Wohnraum begleiten. Läufer werden traditionell für Flure, Durchgänge und schmalere Raumzonen verwendet, können aber auch innerhalb größerer Räume eine optische Verbindung schaffen. Die Eignung als Läufer ist eine Beschreibung dieses Angebots. Die fantasievollen Designs können dabei als eigenständiger Akzent wirken, ohne dass der Teppich auf einen einzigen Einrichtungsstil festgelegt werden muss.
In einer modernen Einrichtung kann die freie Formensprache einen Kontrast zu geraden Linien und reduzierten Möbeln bilden. In einem traditionell eingerichteten Raum kann sie den Bezug zur persischen Handwerkskunst hervorheben. Diese Verbindung unterschiedlicher Einrichtungswelten ist eine allgemeine Eigenschaft der Gabbeh-Gestaltung und keine Aussage über einen bestimmten Raum. Entscheidend bleiben die handwerkliche Struktur, die Farbpalette und der individuelle Charakter des Musters.
Die Muster von Gabbeh Shuli erzählen nicht notwendigerweise eine festgelegte Geschichte. Ihre erzählerische Qualität kann vielmehr daraus entstehen, dass Formen Erinnerungen, Beobachtungen oder frei erfundene Ideen aufnehmen. Die Knüpfer übertragen solche Vorstellungen in eine textile Ordnung. So wird jeder Entwurf zu einer persönlichen Variante innerhalb einer regionalen Tradition. Das ausgefallene Design dieses Teppichs steht genau für diese Verbindung von überliefertem Können und eigener Fantasie.
Besonderheiten
Die besonderen Merkmale dieses Stücks sind die handgeknüpfte Herstellung, der glanzvolle Flor aus Schurwolle, die Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter und die ausgefallenen, fantasievollen Designs. Hinzu kommt die Farbgebung in Rot, Beige, Grau und Braun. Der Teppich wird als Arbeit mit exzellenter Handwerkskunst beschrieben und der Region Fars im Süden Persiens zugeordnet.
Als Gabbeh Shuli verbindet der Teppich die traditionelle Fertigung der Region mit einer freien, individuellen Musteridee. Die Schurwolle prägt die Oberfläche, während die Knüpftechnik die Grundlage für das Muster bildet. Seine Beschreibung als Läufer verweist auf eine längliche Teppichform. Die Gestaltung kann in modernen wie in traditionellen Wohnkonzepten eingesetzt werden, ohne dass daraus eine bestimmte Einrichtungssituation für dieses Einzelstück abgeleitet wird.
FAQ
Wie pflege ich meinen Gabbeh Shuli Teppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich Staubsaugen auf niedriger Stufe. Dadurch wird loser Schmutz entfernt, ohne den Schurwollflor unnötig zu beanspruchen. Gelegentlich kann der Teppich im Freien vorsichtig ausgeklopft werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Bei stärkeren Verschmutzungen ist es sinnvoll, die Reinigung einer Fachkraft zu überlassen, die Erfahrung mit handgeknüpften Wollteppichen besitzt.
Woher weiß ich, ob mein Gabbeh Shuli Teppich echt ist?
Ein echter Gabbeh Shuli ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Schurwolle. Hinweise auf die Herstellung geben die Rückseite, die sichtbare Knüpfstruktur und die Ausführung der einzelnen Bereiche. Auch die Qualität der Farben und die angegebene Knotendichte können bei der Einordnung helfen. Ein zertifiziertes Kaufzertifikat kann zusätzlich zur Bestätigung der Echtheit beitragen. Die Bezeichnung Shuli sollte dabei nicht mit einer anderen Herkunftsregion verwechselt werden: Dieses Stück wird der Region Fars im Süden Persiens zugeordnet.
Welche Vorteile bietet ein Gabbeh Shuli im Vergleich zu modernen Teppichen?
Ein Gabbeh Shuli verbindet individuelle Handarbeit mit einem ausgefallenen, fantasievollen Design. Die handgeknüpfte Fertigung macht jedes Stück zu einer eigenständigen Arbeit, während moderne Teppiche häufig nach industriellen Verfahren in größeren Stückzahlen hergestellt werden. Dieser Gabbeh Shuli wird außerdem als langlebig und pflegeleicht beschrieben. Seine Schurwolle, die Farbgebung und der Bezug zur Tradition von Fars bringen eine handwerkliche und kulturelle Dimension in den Wohnraum. Er kann deshalb sowohl als Läufer als auch als eigenständiges Gestaltungselement verwendet werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













