





Perserteppich Fars 237 x 150 cm Wolle handgewebt
1011$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Wolle | Größe: 237 x 150 cm | Muster: Vorder- und Rückseite identisch | Zustand: Sehr gut erhalten
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim aus Fars ist handgewebt und besteht aus Wolle. Im Unterschied zu einem geknüpften Teppich besitzt ein Kelim keinen Flor. Die Fäden werden beim Weben miteinander verbunden, sodass eine flache, textile Oberfläche entsteht. Die Bezeichnung Kelim beschreibt damit in erster Linie die Herstellungsweise und die flache Struktur, nicht eine bestimmte Knotendichte.
Die Vorderseite und die Rückseite dieses Teppichs zeigen dasselbe Muster. Diese beidseitige Übereinstimmung gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften des Stücks und macht die Gestaltung von beiden Seiten erkennbar. Das Material ist als hochwertige Wolle angegeben. Weitere Angaben zu Kette, Schuss, einzelnen Webtechniken oder zu einer bestimmten Webdichte liegen für dieses Stück nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
Der Teppich ist als handgefertigtes, gewebtes Textil einzuordnen. Seine Verarbeitung unterscheidet sich damit von der Handknüpfung, auch wenn die ursprüngliche Produktbezeichnung beide Begriffe nennt. Für die Beschreibung ist die Angabe Kelim und die im Kurztext genannte Herstellung ohne Flor maßgeblich. Der Zustand wird als sehr gut erhalten angegeben.
Herkunft und Tradition
Fars ist eine Region im Süden Irans und gehört zu den Gebieten, die mit einer eigenständigen Webtradition verbunden werden. In der Region treffen sesshafte, dörfliche und nomadisch geprägte Formen des Textilhandwerks aufeinander. Flachgewebe wie Kelims konnten dabei als praktische textile Arbeiten für den täglichen Gebrauch entstehen. Ihre Herstellung verbindet die Verfügbarkeit von Wolle mit einer Webtechnik, die ohne Flor auskommt.
Iranische Flachgewebe werden in unterschiedlichen Gegenden mit jeweils eigenen Vorstellungen von Farbe, Anordnung und Ornament hergestellt. Bei Arbeiten aus Fars spielt der regionale Zusammenhang eine wichtige Rolle, weil die dortige Textilkultur nicht allein auf eine einzige Werkstatt oder ein einziges Muster reduziert werden kann. Je nach Ort, Webertradition und Verwendungszweck können sich Aufbau und Ausdruck eines Kelims deutlich unterscheiden. Die Herkunftsangabe Fars bezeichnet bei diesem Stück die iranische Region, in der es eingeordnet ist.
Die Kelimtradition ist älter als viele moderne Einrichtungsbegriffe. Flachgewebe konnten als Bodenauflage, Abdeckung, Trennelement oder textile Ausstattung verwendet werden. Ihre flache Konstruktion war für unterschiedliche Zwecke geeignet und ließ sich vergleichsweise leicht transportieren. In den Webgemeinschaften wurden Kenntnisse über Fadenspannung, Farbanordnung und Musteraufbau über Generationen weitergegeben. Dabei entstand eine große Vielfalt an regionalen Formen, ohne dass jeder Kelim einem einheitlichen Schema folgen muss.
Fars wird häufig mit einer lebendigen textilen Kultur in Verbindung gebracht, in der geometrische Ordnung und frei gesetzte Ornamente nebeneinanderstehen können. Die regionale Tradition umfasst daher sowohl regelmäßige Musterfolgen als auch stärker rhythmisch gegliederte Flächen. Aus der Herkunft allein lässt sich jedoch kein bestimmtes Einzelmotiv für dieses Stück ableiten. Fest steht für diesen Kelim die Herkunft aus Fars im Iran sowie die gewebte, florlose Ausführung.
Als iranisches Flachgewebe gehört der Teppich zur Gruppe der Perserteppiche, wobei die Bezeichnung nicht bedeutet, dass er geknüpft sein muss. Auch gewebte Kelims werden im Handel und in der Textilgeschichte dem persischen Teppichhandwerk zugeordnet. Die regionale Einordnung ergänzt somit die Information über die Technik: Fars beschreibt den Herkunftsbereich, Kelim die Webart.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims ist auf Vorder- und Rückseite identisch. Dadurch bleibt die Gestaltung unabhängig von der gewählten Seite sichtbar. Diese Eigenschaft unterscheidet ein beidseitig gleich gestaltetes Flachgewebe von Textilien, deren Rückseite lediglich die technische Struktur der Herstellung zeigt. Für dieses Einzelstück wird kein bestimmtes Einzelmotiv, keine Bordüre und keine Farbfolge genannt. Die Beschreibung bleibt deshalb bei der gesicherten Aussage, dass beide Seiten dasselbe Muster tragen.
Bei Kelims entsteht ein Muster nicht durch einzelne Florbüschel, sondern durch die Anordnung gewebter Flächen und Farbbereiche. Geometrische Formen, Linien, Rauten, Streifen und stilisierte Pflanzenzeichen sind in der Flachgewebetradition grundsätzlich verbreitet. Sie können regelmäßig wiederholt, gegeneinander gesetzt oder in größere Felder eingebunden werden. Welche dieser Möglichkeiten bei einem bestimmten Stück verwendet wird, muss an seinem tatsächlichen Muster abgelesen werden und darf nicht allein aus der Herkunft Fars geschlossen werden.
Regionale Webtraditionen arbeiten oft mit einer klaren Gliederung der Fläche. Ein Kelim kann aus einem zentralen Feld, seitlichen Rahmen und wiederholten Ornamenten bestehen, oder eine durchgehende Folge von Formen zeigen. Die flache Webstruktur unterstützt eine präzise, grafische Wirkung. Gleichzeitig können kleine Abweichungen in der Anordnung den handgefertigten Charakter sichtbar machen. Solche allgemeinen Merkmale erklären die Gestaltungssprache von Kelims, ersetzen aber keine konkrete Beschreibung der nicht näher benannten Motive dieses Teppichs.
Die identische Gestaltung beider Seiten erweitert die Möglichkeiten der Präsentation. Der Teppich kann als textile Fläche im Raum betrachtet werden, ohne dass eine bestimmte Vorderseite zwingend festgelegt ist. Bei einem Wandbehang wird die Rückseite normalerweise nicht ständig sichtbar sein; dennoch bleibt die beidseitige Musteranlage eine besondere Eigenschaft des Gewebes. Sie zeigt, dass die Gestaltung in die Webstruktur eingebunden ist und nicht nur auf eine Oberfläche aufgebracht wurde.
Fars-Kelims können, wie andere iranische Flachgewebe, sowohl zurückhaltend geometrisch als auch abwechslungsreich ornamentiert erscheinen. Die Tradition kennt keine einzige verbindliche Bildsprache. Darum wird hier weder ein nicht genanntes Motiv behauptet noch eine symbolische Bedeutung zugeschrieben. Die sachliche Designaussage zu diesem Teppich lautet: Er ist als Kelim gewebt und weist auf beiden Seiten ein identisches Muster auf.
Besonderheiten
Eine besondere Eigenschaft dieses Stücks ist seine beidseitige Musterung. Vorderseite und Rückseite sind identisch gestaltet. Außerdem wird der Kelim als vielseitig einsetzbar beschrieben und eignet sich auch als Wandbehang. Damit kann er nicht nur als textile Bodenauflage, sondern ebenso als dekoratives Gewebe an einer Wand verwendet werden. Diese Verwendungsmöglichkeit ergibt sich aus seiner flachen, gewebten Form und der auf beiden Seiten sichtbaren Gestaltung.
Der Teppich ist sehr gut erhalten. Diese Zustandsangabe beschreibt den überlieferten Erhaltungszustand, ohne zusätzliche Aussagen zu Alter, Restaurierungen oder Gebrauchsspuren zu machen. Ein Alter oder ein Herstellungsdatum ist nicht angegeben. Ebenso liegen keine Angaben zu Signatur, Zertifikat oder einer bestimmten Werkstatt vor.
FAQ
Was ist ein Kelim?
Ein Kelim ist ein flach gewebtes Textil ohne Flor. Seine Muster entstehen durch das Verbinden und Anordnen der Fäden während des Webvorgangs, nicht durch das Einsetzen einzelner Knoten in einen Flor. Dadurch unterscheidet sich ein Kelim technisch von einem handgeknüpften Teppich. Bei diesem Stück wird die Herstellung als handgewebt und ohne Flor beschrieben. Zusätzlich sind Vorder- und Rückseite mit demselben Muster gestaltet.
Woher stammt dieser Perserteppich?
Dieser Kelim stammt aus Fars im Iran. Fars ist eine Region mit einer eigenständigen Tradition in der Herstellung gewebter Textilien. Die Herkunft beschreibt den regionalen Zusammenhang des Teppichs, während die Bezeichnung Kelim seine flache Webtechnik benennt. Aus der Regionsangabe allein lassen sich kein bestimmtes Dorf, keine einzelne Werkstatt und kein nicht genanntes Ornament ableiten. Festgehalten werden können die Herkunft aus Fars, die Einordnung als iranischer Perserteppich und die handgewebte Ausführung.
Kann der Teppich als Wandbehang verwendet werden?
Ja. Der Teppich wird als vielseitig einsetzbar und auch als Wandbehang geeignet beschrieben. Seine flache, florlose Webstruktur macht ihn als textile Wanddekoration verwendbar. Weil das Muster auf Vorder- und Rückseite identisch ist, bleibt die Gestaltung unabhängig von der sichtbaren Seite gleich. Für die Anbringung sollte eine geeignete, gleichmäßig verteilte Befestigung gewählt werden, die das Gewebe nicht unnötig belastet. Eine konkrete Aufhängung oder ein Befestigungssystem ist im Lieferumfang nicht angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |













