





Perserteppich Fars 208 x 106 cm Schurwolle handgeknüpft
746$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 208 x 106 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh-Shuli-Perserteppich stammt aus der Region Fars und ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus glänzender Schurwolle. Die Schurwolle ist für Gabbeh-Teppiche ein charakteristisches Material, weil sie eine griffige Oberfläche mit einer natürlichen, seidigen Wirkung verbinden kann. Beim vorliegenden Teppich wird ausdrücklich glanzvolle Schurwolle als Material genannt. Die Oberfläche erhält dadurch eine textile Tiefe, in der sich die Farben je nach Lichteinfall unterschiedlich zeigen können.
Die Knotendichte liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine Knotendichte in diesem Bereich ermöglicht bei handgeknüpften Teppichen eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Farbflächen und kleinen Musterdetails. Das Knüpfen von Hand verbindet jeden einzelnen Knoten mit dem Aufbau des gesamten Teppichs. Im Gabbeh-Handwerk gehört diese sichtbare Verbindung von Material, Knoten und Muster zur überlieferten Arbeitsweise.
Gabbeh-Shuli-Teppiche werden in der Regel aus feiner Schurwolle gefertigt. Die Wolle steht dabei nicht nur für die haptische Beschaffenheit des Flors, sondern auch für die Widerstandsfähigkeit, die diesem Teppichtyp zugeschrieben wird. Der vorliegende Teppich wird als neu beschrieben. Die Kombination aus handgeknüpfter Ausführung, Schurwolle und der genannten Knotendichte beschreibt seine materielle und technische Ausführung, ohne weitere nicht belegte Materialangaben vorauszusetzen.
Herkunft und Tradition
Fars liegt im Süden Persiens, nahe Shiraz, und gehört zu den wichtigen historischen Landschaften der persischen Teppichkultur. Die Region ist mit unterschiedlichen Formen der Nomaden- und Dorfweberei verbunden. Gabbeh-Teppiche aus Fars stehen dabei für eine eigenständige Richtung innerhalb der persischen Knüpftradition. Ihre Gestaltung wirkt häufig unmittelbarer als die streng geordneten Kompositionen klassischer Hof- und Stadtteppiche.
Die Bezeichnung Gabbeh-Shuli verweist auf eine alte nomadische Teppichtradition. In der Quelle werden diese Teppiche auch als Gabbeh-Fars bezeichnet. Ihre Geschichte ist mit mobilen Lebensformen verbunden, in denen Teppiche für den praktischen Gebrauch gefertigt wurden. Aus dieser Umgebung entwickelte sich eine Gestaltung, die nicht ausschließlich auf formale Wiederholung und symmetrische Ordnung ausgerichtet ist. Stattdessen kann das Muster der Vorstellungskraft der Knüpferin oder des Knüpfers folgen.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs beginnt mit dem Aufbau des Knüpfgerüsts und der Auswahl des geeigneten Garns. Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt, während die Florfäden zugleich die spätere Oberfläche bilden. Die Knotendichte beeinflusst, wie fein ein Muster ausgearbeitet werden kann. Bei Gabbeh-Shuli-Teppichen bleibt die handwerkliche Arbeit dennoch eng mit dem freien Charakter der Gestaltung verbunden. Technische Präzision und eine informelle Bildsprache schließen einander nicht aus.
Fars wird häufig mit Shiraz in Verbindung gebracht, wobei die Teppichtradition der Region nicht auf eine einzige städtische Werkstatt reduziert werden kann. Gerade die Verbindung von nomadischer Erfahrung, lokaler Wollverarbeitung und handwerklicher Überlieferung prägt den Typus Gabbeh. Im Unterschied zu den klassischen persischen Teppichen aus Kerman oder Tabriz steht bei Gabbeh-Shuli nicht dieselbe formelle Wirkung im Vordergrund. Die Quelle beschreibt diese Teppiche als weniger formell und von der Nomadentradition inspiriert.
Auch andere persische Regionen wie Kurdistan und Bakhtiari sind für Gabbeh-Teppiche mit kreativen Mustern und lebendigen Farben bekannt. Diese regionalen Traditionen zeigen, dass Gabbeh kein einheitliches, überall gleich aussehendes Muster bezeichnet. Vielmehr verbindet der Name eine Gruppe von Teppichen, deren Ausdruck aus Wolle, Handarbeit und einer frei wirkenden Ornamentik entsteht. Fars bleibt bei diesem Stück die genannte Herkunftsregion.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Damit steht nicht ein festes, einzelnes Ornament im Mittelpunkt, sondern die kreative Gestaltung als kennzeichnendes Merkmal. Gabbeh-Shuli-Teppiche können eine informelle Ästhetik entwickeln, bei der Formen vereinfacht, frei angeordnet oder bewusst spielerisch miteinander verbunden werden. Die handwerkliche Ausführung bewahrt dabei die Individualität der einzelnen Komposition.
Die in der Quelle genannten Farbbereiche umfassen warme Rottöne, sanfte Beigenuancen, dezente Grautöne und erdige Brauntöne. Diese Farben können miteinander kombiniert werden, um eine lebendige und zugleich einladende Wirkung zu erzeugen. Bei einem Wollflor nimmt die Oberfläche Farbtöne nicht völlig gleichmäßig auf. Kleine Unterschiede in der Ausrichtung des Flors können deshalb die Wahrnehmung von Helligkeit und Glanz verändern.
Fantasievolle Gabbeh-Muster unterscheiden sich von streng aufgebauten Medaillonkompositionen, bei denen ein zentrales Ornament und ein klar gegliederter Rahmen den gesamten Teppich bestimmen. Die Gabbeh-Tradition lässt mehr Raum für vereinfachte Figuren, freie Flächen und unerwartete Kombinationen. Diese informelle Bildsprache ist kein Zeichen fehlender Ordnung. Sie folgt vielmehr einer anderen Auffassung von Ordnung, in der Wiederholung, Kontrast und freie Verteilung zusammenwirken können.
Die Mustertradition aus Fars verbindet die Funktion eines Gebrauchsgegenstands mit dem persönlichen Ausdruck der Knüpfenden. Bei nomadisch geprägten Teppichen konnten Motive aus der unmittelbaren Lebenswelt, aus Erinnerungen oder aus überlieferten Formen in vereinfachter Weise erscheinen. Die Quelle hebt bei Gabbeh-Shuli ausdrücklich die Fantasie der Knüpfer hervor. Dadurch wird jeder Teppich als eigenständige Kombination von Farbe, Fläche und Ornament verständlich.
Seine Wirkung kann sich in unterschiedlichen Einrichtungskontexten entfalten. Genannt werden traditionelle und moderne Wohnstile sowie die Verwendung unter einem Esstisch, im Wohnzimmer oder im Flur. Diese Hinweise beschreiben die Vielseitigkeit des Teppichtypus und nicht eine vorgeschriebene Platzierung. Das ungewöhnliche Muster kann in einem schlichten Umfeld als farblicher und grafischer Akzent erscheinen, während es sich in einer traditionell eingerichteten Umgebung in die vorhandene Ornamentik einfügen kann.
Gabbeh-Shuli wird in der Quelle den klassischen persischen Teppichen aus Kerman oder Tabriz gegenübergestellt. Der Unterschied liegt vor allem in der formelleren beziehungsweise informelleren Wirkung. Kerman und Tabriz stehen als bekannte persische Teppichregionen für andere Stilrichtungen; dieses Stück gehört dagegen zur Fars-Tradition des Gabbeh-Shuli. Die Bezeichnung der Mustertradition darf daher nicht mit einer Herkunft aus Kerman oder Tabriz verwechselt werden.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus glänzender Schurwolle, die Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter und die ausgefallene, fantasievolle Gestaltung. Der Teppich wird als neu geführt. Diese Angaben beschreiben die konkreten Eigenschaften des Stücks. Weitere Aussagen zu Alter, Signatur oder Reparaturen werden nicht gemacht.
Gabbeh-Shuli-Teppiche gelten als vielseitig, pflegeleicht und widerstandsfähig. Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Bei stärkerem Reinigungsbedarf sollte eine professionelle Teppichreinigung gewählt werden. Direkte Sonneneinstrahlung kann ein Ausbleichen der Farben begünstigen und sollte deshalb vermieden werden. Verschüttete Flüssigkeiten oder Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch aufgenommen, ohne den Teppich zu durchnässen.
FAQ
Was macht einen Gabbeh-Shuli-Teppich besonders?
Ein Gabbeh-Shuli-Teppich verbindet die nomadisch geprägte Tradition der Region Fars mit einer fantasievollen, informellen Musterwelt. Charakteristisch sind die handwerkliche Fertigung, die Verwendung von Schurwolle und die Möglichkeit, Farben und Formen freier zu gestalten als bei streng komponierten klassischen Teppichen. Bei diesem Stück kommen ein glänzender Wollflor und eine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter hinzu. Die Muster werden als ausgefallen beschrieben. Dadurch entsteht ein Teppichtyp, bei dem Material, Handarbeit und individueller Ausdruck eng zusammengehören.
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege genügt vorsichtiges Staubsaugen, damit Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Der Teppich sollte nicht unnötig durchnässt werden. Bei einem Fleck wird die Flüssigkeit möglichst sofort mit einem feuchten Tuch aufgenommen, ohne stark zu reiben oder den Flor vollständig zu durchtränken. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Für eine gründliche Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung geeignet. Die Angaben gelten als Pflegehinweise für den Gabbeh-Perserteppich und berücksichtigen seine Wolloberfläche.
Wo finde ich hochwertige Gabbeh-Teppiche?
Gabbeh-Teppiche finden sich in spezialisierten Teppichgeschäften und bei etablierten Online-Händlern, die sich auf handgeknüpfte Teppiche aus Persien konzentrieren. Bei der Auswahl sind nachvollziehbare Angaben zu Herkunft, Material, Herstellung und Knotendichte hilfreich. Zertifikate können zusätzlich die Echtheit und Qualität eines Teppichs dokumentieren. Neben Gabbeh aus Fars gibt es verwandte Traditionen in Kurdistan und Bakhtiari, die ebenfalls kreative Muster und lebendige Farben zeigen. Nain und Isfahan werden als bekannte Hersteller hochwertiger Teppiche genannt; ihre präziseren, klassischeren Designs können mit einem Gabbeh-Shuli kombiniert werden, ohne dessen Herkunft aus Fars zu verändern.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













