Perserteppich Fars 204 x 136 cm Schurwolle handgeknüpft

852$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor aus hochwertiger Schurwolle | Größe: 204 x 136 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs; Rot, Beige, Grau und Braun | Zustand: Neu und makellos

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Inventarnummer: 818266A1

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus der Region Fars ist aus hochwertiger Schurwolle gefertigt und handgeknüpft. Schurwolle wird bei orientalischen Teppichen wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer strapazierfähigen Beschaffenheit geschätzt. Die natürliche Faser fühlt sich griffig und zugleich weich an. Sie eignet sich deshalb für einen Teppich, der im Wohnbereich nicht nur betrachtet, sondern auch im Alltag genutzt wird.

Die handwerkliche Herstellung macht jeden Gabbeh – Shuli Teppich zu einem eigenständigen Stück. Beim Handknüpfen entsteht das Muster Knoten für Knoten. Dadurch erhält der Teppich seinen individuellen Charakter und die Verbindung von Material, Farbe und Zeichnung bleibt unmittelbar sichtbar. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die Anzahl der Knoten im Gewebe und gehört zu den technischen Merkmalen dieses Exemplars.

Die verwendete Schurwolle verbindet eine angenehme Oberfläche mit einer für den täglichen Gebrauch geeigneten Widerstandsfähigkeit. Der Teppich ist neu und makellos. Damit sind die im Angebot genannten Material- und Zustandsmerkmale klar bestimmt: ein handgeknüpfter Perserteppich aus hochwertiger Schurwolle in neuem Zustand.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars gehört zu den bekannten Teppichlandschaften des Landes und liegt in der weiteren Umgebung von Shiraz. Die Region besitzt eine eigenständige Knüpftradition, in der handwerkliche Erfahrung, regionale Bildsprache und die Verwendung von Wolle zusammenkommen. Teppiche aus Fars werden häufig mit einer unmittelbaren, klar lesbaren Gestaltung verbunden, bei der die handwerkliche Ausführung nicht hinter einer überladenen Dekoration verschwindet.

Shiraz ist als traditionsreiche Stadt der Region eng mit der kulturellen Geschichte des südlichen Persiens verbunden. Im Umfeld von Fars begegnen sich städtische und ländliche Formen der Teppichherstellung. Diese Vielfalt erklärt, warum Teppiche aus der Region unterschiedliche Ausdrucksformen annehmen können. Gemeinsame Grundlage bleibt die handwerkliche Arbeit am Webstuhl beziehungsweise an der Knüpfvorrichtung und die Weitergabe von Kenntnissen über Material, Farbe und Muster.

Gabbeh-Teppiche werden in der persischen Teppichwelt mit einer eigenständigen, oft ursprünglichen Formensprache in Verbindung gebracht. Der Name Gabbeh bezeichnet dabei eine Teppichart und keine einzelne Zeichnung. Bei Gabbeh-Mustern können einfache Flächen, stark vereinfachte Figuren oder frei wirkende Kompositionen nebeneinanderstehen. Die Shuli-Bezeichnung verweist auf die im Angebot verwendete Benennung dieses Teppichs. Sie ersetzt nicht die Herkunftsangabe: Dieses Stück wird als Perserteppich aus Fars geführt.

Die Tradition der Fars-Teppiche zeigt, wie wandelbar eine regionale Knüpfkunst sein kann. Neben streng geordneten Ornamenten existieren Entwürfe, die stärker aus der Vorstellungskraft der Knüpfer entstehen. Gerade diese Offenheit gehört zu den Eigenschaften, die Gabbeh- und Shuli-Teppiche von vielen formal festgelegten Teppicharten unterscheiden. Der Ursprung in Fars und die handgeknüpfte Ausführung verbinden den einzelnen Teppich mit dieser langen persischen Handwerkstradition, ohne seine individuelle Gestaltung zu vereinheitlichen.

Im persischen Teppichhandwerk wird ein Teppich nicht nur als Nutzgegenstand verstanden. Er bewahrt Kenntnisse über das Sortieren und Verarbeiten von Wolle, über das Kombinieren von Farben und über das rhythmische Setzen der Knoten. Bei einem handgeknüpften Gabbeh – Shuli Teppich zeigt sich diese Verbindung von Gebrauch und Gestaltung besonders deutlich. Das Ergebnis ist ein orientalisches Textil, dessen Herkunft, Material und Muster gemeinsam gelesen werden können.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Es folgt damit keiner im Angebot genannten streng standardisierten Ornamentfolge, sondern lebt von einer freien, individuellen Gestaltung. Die Zeichnung spiegelt die Kreativität der Knüpfer wider. Gerade bei Gabbeh- und Shuli-Teppichen können solche Entwürfe den Eindruck vermitteln, als seien Formen direkt aus einer persönlichen Vorstellung entwickelt worden.

Die Gestaltung verbindet Tradition und Individualität. Traditionell ist die handwerkliche Grundlage: Wolle wird ausgewählt, eingefärbt und zu einem geknüpften Teppich verarbeitet. Individuell ist die Art, wie Farben und Formen zueinander gesetzt werden. Ausgefallene Designs können dadurch einen dekorativen Schwerpunkt im Raum bilden, ohne dass ihre Wirkung von einer historisch festgelegten Musterordnung abhängt.

Die Farbauswahl umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Rot bringt eine deutliche, warme Farbnote in die Komposition. Beige wirkt als heller, zurückhaltender Ton, während Grau und Braun die Palette erden und ihr eine natürliche Richtung geben. Wie diese Farben im einzelnen Muster verteilt sind, gehört zur individuellen Gestaltung des Unikats. Zusammen bilden sie eine vielseitig kombinierbare Farbgruppe, die sich in unterschiedliche Einrichtungskonzepte einfügen kann.

Bei der Betrachtung eines Gabbeh-Musters ist die Wirkung der Fläche ebenso wichtig wie die einzelne Form. Vereinfachte oder frei erfundene Elemente können dem Auge Raum lassen und den Teppich als zusammenhängende Komposition erscheinen lassen. Fantasievolle Zeichnungen müssen nicht auf eine einzige Lesart festgelegt werden. Sie können als dekorative Formen, als freie Zeichen oder als persönliche Interpretation der Knüpfer verstanden werden.

Der Teppich eignet sich nach der Beschreibung für verschiedene Wohnbereiche, etwa für Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur. Diese Einsatzmöglichkeiten sind mit der Farbpalette und dem eigenständigen Muster verbunden. Im Wohnzimmer kann die Zeichnung einen klaren Akzent setzen, im Schlafzimmer kann die Wolloberfläche mit einer ruhigeren Raumgestaltung zusammenspielen, und im Flur kann das Format eine abgegrenzte Zone definieren. Entscheidend bleibt dabei die individuelle Raumplanung.

Vergleiche mit anderen persischen Teppichtraditionen machen die Besonderheit des Entwurfs sichtbar. Kashan ist beispielsweise für florale Motive und aufwendige Dekorationen bekannt, während Tabriz häufig detaillierte geometrische Muster zeigt. Nain und Isfahan werden oft mit hoher Knotendichte und der Verwendung von Seide verbunden. Diese regionalen und stilistischen Beispiele sind keine Beschreibung dieses Teppichs. Dieses Exemplar bleibt ein Gabbeh – Shuli Perserteppich aus Fars mit ausgefallenen, fantasievollen Designs.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Fars, die handgeknüpfte Herstellung und die Verwendung hochwertiger Schurwolle. Hinzu kommt die ungewöhnliche, fantasievolle Musterung in Rot, Beige, Grau und Braun. Die Gestaltung verleiht dem einzelnen Stück einen eigenständigen Charakter und unterscheidet es von Teppichen mit wiederkehrenden, streng festgelegten Dekoren.

Der Teppich ist neu und makellos. Er verbindet damit den beschriebenen Zustand mit einer handwerklichen Ausführung, die jedes Stück als Unikat ausweist. Die Bezeichnung Gabbeh – Shuli fasst die im Angebot verwendete Teppichart und Benennung zusammen; die Herkunft bleibt die Region Fars im Süden Persiens.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich?

Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen, damit lose Verschmutzungen nicht dauerhaft in der Schurwolle verbleiben. Dabei sollte ohne aggressive Behandlung und mit Rücksicht auf die geknüpfte Oberfläche gearbeitet werden. Gelegentlich kann eine professionelle Reinigung sinnvoll sein. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie die Farben Rot, Beige, Grau und Braun mit der Zeit ausbleichen kann. Bei stärkeren Verschmutzungen ist fachkundige Teppichreinigung der geeignete Weg.

Aus welchem Material besteht der Teppich?

Der Flor besteht aus hochwertiger Schurwolle. Diese Naturfaser ist für ihre angenehme Haptik und ihre Strapazierfähigkeit bekannt. Die Wolle passt zur handgeknüpften Herstellung des Gabbeh – Shuli Teppichs und prägt seine Oberfläche. Eine Beimischung von Seide ist für dieses Stück nicht angegeben. Deshalb wird der Teppich als handgeknüpfter Perserteppich aus hochwertiger Schurwolle beschrieben.

Woher stammt der Perserteppich?

Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden Persiens, in der Nähe von Shiraz. Fars ist für seine traditionelle Teppichknüpfkunst und für eigenständige regionale Designs bekannt. Die Herkunft erklärt den Bezug zur persischen Gabbeh-Tradition, während die ausgefallene Musterung den individuellen Charakter dieses Stücks bestimmt. Er wird daher als Perserteppich aus Fars und nicht als Teppich einer anderen genannten Region eingeordnet.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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