




Perserteppich Fars 196 x 160 cm Wolle handgeknüpft
1446$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 50.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle | Größe: 196 x 160 cm | Muster: Abstraktes Design mit großen Farbflächen und spielerischen Figuren | Zustand: Hochwertiger, weicher Flor bis zu 2 cm
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VERSANDPARTNERInventarnummer: BBAB9229
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser handgeknüpfte Perserteppich aus Fars wird aus handgesponnener Schafs- und Ziegenwolle gefertigt. Die Wollfasern bilden einen weichen, hochwertigen Flor, der sich angenehm anfühlt und dem Teppich seine charakteristische textile Oberfläche gibt. Handgesponnene Wolle gehört zu den traditionellen Materialien der orientalischen Teppichherstellung, weil sie sich von Hand gut verarbeiten lässt und eine lebendige, leicht natürliche Struktur bewahrt.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 50.000 – 180.000 Knoten/m². Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. So entsteht eine Oberfläche, deren Erscheinung nicht aus einem gleichförmigen industriellen Druck, sondern aus vielen einzelnen Arbeitsschritten hervorgeht. Die Knüpftechnik verbindet die farbigen Flächen und Figuren mit dem darunterliegenden Gewebe und macht die handwerkliche Herstellung an der Struktur des Teppichs nachvollziehbar.
Der Flor ist als weich und hochwertig beschrieben und erreicht eine Höhe von bis zu 2 cm. Gemeinsam mit der hohen Knotendichte ergibt sich ein dichter Griff. Die im Produkt beschriebenen Eigenschaften umfassen außerdem eine gute Strapazierfähigkeit und eine vergleichsweise unkomplizierte Pflege. Wolle wird in der traditionellen Teppichherstellung wegen ihrer belastbaren Faserstruktur und ihrer angenehmen Haptik verwendet. Bei diesem Stück kommen handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle sowie die Handknüpftechnik zusammen.
Jeder handgeknüpfte Gabbeh entsteht in zahlreichen einzelnen Arbeitsschritten. Das Knüpfen verlangt eine fortlaufende Abstimmung von Knoten, Farben und Flächen. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören bei handgefertigten Teppichen zur Herstellung und unterscheiden sie von maschinell gefertigten Belägen. Die konkrete Materialangabe dieses Stücks beschränkt sich auf den Wollflor; Angaben zu einem separaten Kettmaterial liegen nicht vor.
Herkunft und Tradition
Gabbeh-Teppiche stammen aus dem Iran und sind besonders mit Fars verbunden. Dieser Teppich wurde von nomadischen Ghashghai in Fars, Iran, hergestellt. Die Region besitzt eine lange Tradition der Teppichknüpfkunst. Für nomadische Gemeinschaften war das Knüpfen eng mit dem Alltag verbunden: Wolle, Farben, Formen und die Nutzung eines Teppichs gehörten zu einer handwerklichen Kultur, die über Generationen weitergegeben wurde.
Fars ist eine Landschaft im Süden Irans, in der unterschiedliche Lebensformen und textile Traditionen zusammenkommen. Die Gabbeh-Knüpfkunst der nomadischen Ghashghai ist für eine unmittelbare Bildsprache bekannt. Ihre Teppiche wirken häufig weniger formal als streng gegliederte höfische oder städtische Teppiche. Statt einer vollständig ausgefüllten Ornamentik können große, ruhig gesetzte Flächen, einfache geometrische Formen und einzelne Figuren den Aufbau bestimmen.
Die Bezeichnung Gabbeh wird mit Teppichen verbunden, die eine vergleichsweise ursprüngliche, informelle Gestaltung und einen weichen Flor zeigen. In der nomadischen Teppichtradition wurde der Teppich nicht nur als dekoratives Objekt verstanden. Er konnte im täglichen Leben verwendet werden und war zugleich Träger von Kenntnissen über Wolle, Färbung, Knüpftechnik und Muster. Dadurch stehen Gabbeh-Teppiche für eine Verbindung aus praktischem Gebrauch und bildnerischer Gestaltung.
Die Mustertradition aus Fars schöpft aus der Umgebung und aus dem Leben der Menschen, die sie entwickelten. In Gabbeh-Kompositionen erscheinen Rhomben, geometrische Formen und stilisierte Naturmotive. Auch Tiere, Menschen und vereinfachte Figuren können als eigenständige Zeichen in einer Fläche stehen. Diese Motive werden nicht zwingend naturalistisch ausgearbeitet. Ihre reduzierte Form lässt Raum für eine klare, direkt lesbare Komposition.
Die nomadische Herkunft erklärt auch die gestalterische Freiheit, die mit Gabbeh verbunden wird. Nicht jeder Teppich folgt einem starren Rapport oder einer überall identischen Vorlage. Farben, Flächen und Figuren können je nach Entwurf anders angeordnet werden. Das bedeutet nicht, dass die Herstellung ohne Regeln erfolgt. Vielmehr beruhen die Teppiche auf überlieferten Fertigkeiten, die innerhalb einer lebendigen Gestaltungstradition angewendet werden.
Dieser Teppich gehört durch seine Herstellung in Fars und durch die Zuordnung zu den Ghashghai in den iranischen Gabbeh-Kontext. Seine Herkunft ist damit nicht aus einzelnen Ornamentnamen abzuleiten, sondern durch die angegebene Herstellung in Fars bestimmt. Die Verbindung von nomadischer Tradition, handgesponnener Wolle und Handknüpfung bildet den kulturellen Rahmen dieses Stücks.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh ist als abstraktes Design mit großen Farbflächen und spielerischen Figuren beschrieben. Die Komposition arbeitet damit nicht mit einem kleinteiligen, durchgehend wiederholten Ornament, sondern mit deutlich wahrnehmbaren Bereichen von Farbe und vereinfachten Bildelementen. Große Farbflächen geben dem Teppich eine ruhige Grundordnung, während die Figuren einzelne Akzente innerhalb dieser Ordnung setzen.
Abstrakte Gabbeh-Muster stehen in einer Tradition, in der eine Form nicht jedes Detail eines Gegenstands abbilden muss. Eine Figur kann durch wenige Linien oder eine vereinfachte Silhouette erkennbar werden. Ein geometrisches Zeichen kann zugleich dekorative Form und Teil einer überlieferten Bildsprache sein. Diese Reduktion ist für die informelle Gabbeh-Gestaltung charakteristisch und lässt die einzelnen Elemente auch aus größerer Entfernung deutlich erscheinen.
Die spielerischen Figuren bilden einen Kontrast zu den größeren, zusammenhängenden Farbflächen. Dadurch entsteht ein Wechsel zwischen Fläche und Zeichen, zwischen Ruhe und Bewegung. Die Gestaltung wirkt modern, weil sie mit Vereinfachung und freier Anordnung arbeitet; zugleich bleibt sie mit der iranischen Gabbeh-Tradition verbunden. Der abstrakte Aufbau lässt sich deshalb sowohl in zurückhaltenden als auch in stärker traditionell eingerichteten Räumen lesen, ohne dass daraus eine bestimmte Einrichtung vorausgesetzt wird.
Gabbeh-Teppiche verwenden häufig natürliche Farbstimmungen wie Sand, Erdtöne und sanfte Naturfarben. Diese Farbwelt steht in Verbindung mit der Umgebung von Fars und mit der traditionellen Wahrnehmung von Landschaft, Weideflächen und natürlichen Materialien. Beim vorliegenden Teppich wird zusätzlich eine Vielzahl von Farben mit harmonischen Übergängen beschrieben. Die Farbflächen können dadurch nebeneinander bestehen, ohne dass die Komposition ihre klare Gliederung verliert.
Die Muster von Gabbeh-Teppichen tragen häufig Spuren der nomadischen Lebenswelt. Rhomben und andere geometrische Formen können als ordnende Zeichen auftreten, während stilisierte Pflanzen, Tiere oder Menschen auf die natürliche Umgebung und den Alltag verweisen. Bei diesem Teppich stehen jedoch ausdrücklich große Farbflächen und spielerische Figuren im Vordergrund. Die allgemeine Gabbeh-Mustertradition erklärt den kulturellen Rahmen, ersetzt aber nicht die konkrete Beschreibung dieses Designs.
Die Wirkung des Musters entsteht aus dem Verhältnis der Elemente zueinander: Die Flächen schaffen visuelle Ruhe, die Figuren sorgen für unterscheidbare Akzente, und die Farben verbinden die verschiedenen Partien. Solche Kompositionen zeigen, wie Gabbeh-Knüpfer traditionelle Techniken mit freieren Bildideen verbinden. Das Design folgt damit einer Formensprache, die kulturelle Herkunft und eine gegenwartsnahe, abstrakte Gestaltung nebeneinander bestehen lässt.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die hohe Knotendichte, der weiche Flor und die handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle. Die Knotendichte wird mit 50.000 – 180.000 Knoten/m² angegeben. Der Flor ist hochwertig, weich und bis zu 2 cm hoch. Diese Eigenschaften bestimmen den Griff und die textile Wahrnehmung des Teppichs.
Das abstrakte Muster verbindet große Farbflächen mit spielerischen Figuren. Damit zeigt das Stück eine Gestaltung, die nicht auf eine streng symmetrische Ornamentfolge angewiesen ist. Die Handknüpfung und die freie Bildsprache machen die Verbindung von handwerklicher Ausführung und zeitgenössisch wirkender Form sichtbar.
Der Teppich wird als robust und pflegeleicht beschrieben und kann in unterschiedlichen Wohnbereichen eingesetzt werden. Die Angaben nennen Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur als mögliche Bereiche. Seine Bedeutung liegt dabei sowohl in der praktischen Verwendung als auch in der kulturellen Einordnung als handgeknüpfter Gabbeh aus Fars, hergestellt von nomadischen Ghashghai.
FAQ
Wie reinige ich einen Gabbeh-Teppich?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. So kann loser Staub entfernt werden, ohne den weichen Wollflor unnötig zu beanspruchen. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte eine professionelle Teppichreinigung in Betracht gezogen werden. Starke Reinigungsmittel sind zu vermeiden, damit die Farben und die Wolloberfläche nicht beschädigt werden. Bei handgeknüpften Teppichen ist eine schonende Behandlung sinnvoll, weil Flor, Knoten und Farben Teil einer aufwendig gefertigten textilen Struktur sind.
Woran erkenne ich einen hochwertigen Gabbeh-Teppich?
Zu den allgemeinen Merkmalen eines hochwertigen Gabbeh gehören eine hohe Knotendichte, geeignetes Wollmaterial und ein harmonisch aufgebautes Design. Auch die Wirkung der Farben spielt eine Rolle: Sie sollten natürlich und lebendig erscheinen. Bei diesem Teppich sind handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle, eine Knotendichte von 50.000 – 180.000 Knoten/m², ein weicher Flor und ein abstraktes Muster mit großen Farbflächen und spielerischen Figuren angegeben. Zusätzlich verweist die Herstellung als Handknüpfung auf die traditionelle Fertigungsweise.
Wo kann ich Gabbeh-Teppiche kaufen?
Gabbeh-Teppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften, in Online-Shops für orientalische Teppiche und auf Märkten im Iran erhältlich. Beim Kauf sollte auf die Authentizität und die Qualität geachtet werden. Dazu gehören eine nachvollziehbare Angabe zu Herkunft und Herstellung, eine Beschreibung des Materials sowie Hinweise auf die Knüpftechnik. Bei diesem Stück sind Fars im Iran und die Herstellung durch nomadische Ghashghai genannt. Die Angaben zur handgesponnenen Wolle, zur Knotendichte und zum Muster helfen dabei, ein handgeknüpftes Stück von rein maschinell gefertigten Nachbildungen zu unterscheiden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












