





Perserteppich Fars 195 x 98 cm Wolle handgeknüpft
746$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 195 x 98 cm | Muster: Freie, fantasievolle Designs | Zustand: Sehr gut, kunstvoll gefertigt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 67C8C057
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist als handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars ausgeführt. Sein Flor besteht aus hochwertiger Schurwolle. Schurwolle wird bei Teppichen wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer strapazierfähigen Eigenschaften verwendet. Die natürliche Faser vermittelt ein weiches Gefühl unter den Füßen und fügt sich zugleich in die traditionelle Materialwelt persischer Teppiche ein. Eine Wolloberfläche kann außerdem zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit im Raum beitragen, da Wolle Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann. Damit verbindet das Material eine angenehme Nutzung mit einer für Teppiche geeigneten Widerstandsfähigkeit.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Die unterschiedliche Dichte innerhalb dieser Spanne gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften des Stücks und verweist auf eine sorgfältige handwerkliche Ausführung. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Struktur eingebracht. Anschließend wird die Floroberfläche bearbeitet, damit ein zusammenhängendes Muster entstehen kann. Die Knotung bildet dabei die Grundlage für die sichtbare Textur und für die Ausarbeitung der freien, fantasievollen Gestaltung.
Bei einem Gabbeh treffen natürliche Wolle und eine bewusst eigenständige Musterauffassung aufeinander. Die Schurwolle gibt dem Flor seine charakteristische textile Präsenz, während die handgeknüpfte Verarbeitung die Gestaltung dauerhaft in der Teppichstruktur verankert. Der Teppich ist sehr gut erhalten und kunstvoll gefertigt. Weitere Angaben zu Kette, Schuss, Färbung oder zum Alter werden nicht gemacht und sind daher nicht Bestandteil der Beschreibung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Fars in Südpersien. Fars zählt zu den bekannten Regionen der persischen Teppichkunst und ist eng mit einer vielfältigen Knüpftradition verbunden. In dieser Landschaft haben sich unterschiedliche Formen des Teppichhandwerks entwickelt, die von regionalen Vorstellungen, überlieferten Techniken und einer eigenständigen Gestaltungssprache geprägt sind. Die Bezeichnung Perserteppich verweist hier auf die iranische Herkunft des Stücks, während Gabbeh Shuli die benannte Teppichart und Gestaltungsrichtung beschreibt.
Gabbeh-Teppiche stehen innerhalb der persischen Teppichwelt für eine unmittelbar wirkende, oftmals freiere Form der Musterbildung. Ihre Gestaltung kann stärker von individuellen Ideen als von streng wiederholten Hof- oder Medaillonkompositionen bestimmt sein. Gerade die Verbindung aus handwerklicher Knüpfarbeit und einer fantasievollen Bildsprache gehört zum Charakter dieser Teppichgruppe. Der vorliegende Teppich wird im Ursprungstext als Gabbeh Shuli bezeichnet und stammt aus Fars; diese Angaben bilden seine Einordnung, ohne ihn mit Teppichen anderer Herkunft gleichzusetzen.
Die persische Teppichtradition umfasst zahlreiche regionale Schulen und sehr unterschiedliche Ausdrucksformen. Fars gehört zu diesem großen kulturellen Zusammenhang, in dem Teppiche sowohl als Gebrauchsgegenstände als auch als textile Kunstwerke entstanden sind. Handgeknüpfte Teppiche werden nicht in einem einzigen Arbeitsschritt hergestellt. Die Auswahl des Materials, das Anlegen der Grundstruktur, das Setzen der Knoten und die anschließende Bearbeitung der Oberfläche greifen ineinander. So entsteht ein Stück, bei dem die technische Ausführung und die Gestaltung nicht voneinander zu trennen sind.
Auch die im Ursprungstext genannten Nain- und Isfahan-Teppiche gehören zu den bekannten persischen Formen, unterscheiden sich jedoch in ihrer typischen Mustersprache. Nain wird häufig mit eleganten floralen Motiven und einem zurückhaltenden Farbspiel verbunden, während Isfahan für komplexe und opulente Entwürfe bekannt ist. Gabbeh-Teppiche werden dagegen als modernere Interpretation traditioneller Teppichkunst beschrieben. Diese Gegenüberstellung macht deutlich, dass persische Teppiche nicht einem einzigen Erscheinungsbild folgen. Der Fars-Teppich verbindet seine regionale Herkunft mit der freien Gestaltung eines Gabbeh Shuli.
Die Tradition ist deshalb nicht nur an Ornamenten abzulesen. Sie zeigt sich auch in der Fortführung einer handwerklichen Technik, in der Wolle zu einem haltbaren textilen Bodenbild verarbeitet wird. Ein solcher Teppich trägt die Verbindung von Materialkenntnis, Knüpfarbeit und regionaler Kultur in sich. Bei diesem Stück wird diese Verbindung durch die Herkunft aus Fars, die Handknüpfung, die Schurwolle und die fantasievollen Designs konkret beschrieben.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als frei und fantasievoll bezeichnet. Es folgt damit keiner im Ursprungstext genannten streng festgelegten Ornamentordnung. Die Gestaltung lässt Raum für eigenständige Formen und für eine Bildwirkung, die sich von regelmäßig wiederkehrenden klassischen Kompositionen unterscheiden kann. Gerade bei Gabbeh-Teppichen wird die traditionelle Knüpftechnik häufig mit einer reduzierten oder persönlichen Musteridee verbunden. Der Teppich zeigt diese Richtung in Form ausgefallener, fantasievoller Designs.
Die Farben sind Rot, Beige, Grau und Braun. Diese vier Farbtöne bilden die ausdrücklich genannten farblichen Merkmale des Teppichs. Rot kann in einer Teppichgestaltung als kräftiger Akzent auftreten, während Beige eine helle, ruhige Fläche oder Verbindung zwischen einzelnen Formen schaffen kann. Grau ergänzt die Palette um einen zurückhaltenden neutralen Ton, und Braun bringt eine erdige Farbanmutung ein. Über die genaue Verteilung oder die einzelnen Flächen werden keine weiteren Angaben gemacht. Beschrieben werden ausschließlich diese Farben und die freie, fantasievolle Musterung.
Eine solche Farbpalette kann in einem Muster sowohl Kontraste als auch Übergänge erzeugen. Entscheidend ist dabei nicht eine erfundene Zuordnung einzelner Farben zu bestimmten Ornamenten, sondern das Zusammenspiel der genannten Töne innerhalb des Designs. Die handgeknüpfte Struktur sorgt dafür, dass Farbe und Form nicht nur auf einer glatten Oberfläche liegen, sondern mit dem Flor verbunden sind. Dadurch wird das Muster als textile Gestaltung wahrgenommen und nicht lediglich als aufgedrucktes Bild.
Gabbeh-Entwürfe werden häufig mit einer weniger formelhaften, stärker aus der Vorstellung entwickelten Bildsprache in Verbindung gebracht. Im Unterschied zu den im Ursprungstext erwähnten detailreichen Nain-Mustern oder den komplexen Isfahan-Kompositionen steht hier die freie Gestaltung im Vordergrund. Das bedeutet nicht, dass die Arbeit ohne Ordnung wäre. Auch ein fantasievolles Muster benötigt eine bewusste Verteilung von Formen, Farben und Flächen, damit ein zusammenhängendes Gesamtbild entsteht. Die Bezeichnung Shuli und die Beschreibung als ausgefallene Designs ordnen den Teppich dieser individuellen Richtung zu.
Das Design erfüllt zugleich eine kulturelle und eine praktische Funktion. Es macht die handwerkliche Arbeit sichtbar und bestimmt, wie der Teppich im Raum wahrgenommen wird. Die Kombination aus Rot, Beige, Grau und Braun kann mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbunden werden, ohne dass daraus eine konkrete Raumwirkung als Eigenschaft dieses Stücks behauptet werden muss. Fest steht, dass die Farbgebung und die fantasievolle Musterung zu den prägenden Merkmalen des Teppichs gehören. Jedes handgeknüpfte Einzelstück erhält durch die Verbindung von Knoten, Wolle und Muster eine eigene textile Ausführung.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Stücks ist die Verbindung der Bezeichnung Gabbeh Shuli mit der Herkunft aus Fars. Hinzu kommen die ausgefallenen, freien und fantasievollen Designs sowie die Farbpalette aus Rot, Beige, Grau und Braun. Der Teppich wurde handgeknüpft, aus hochwertiger Schurwolle gefertigt und als sehr gut erhalten sowie kunstvoll gefertigt beschrieben. Diese Eigenschaften betreffen die Ausführung und den Zustand dieses einzelnen Teppichs.
Die genannte Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter ergänzt die Beschreibung der handwerklichen Arbeit. Sie wird zusammen mit der Wollqualität und der freien Gestaltung als charakteristisches Merkmal des Teppichs geführt. Angaben zu einer Signatur, zu einem Herstellungsjahr, zu einer besonderen Provenienz oder zu Reparaturen liegen nicht vor. Solche Merkmale werden daher nicht ergänzt.
FAQ
Was macht diesen Perserteppich besonders?
Besonders ist die Verbindung aus Fars-Herkunft, Gabbeh-Shuli-Einordnung, handgeknüpfter Verarbeitung und freier, fantasievoller Musterung. Der Flor besteht aus hochwertiger Schurwolle, und die Knotendichte liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Dazu kommen die Farben Rot, Beige, Grau und Braun. Der Teppich wird als sehr gut erhalten und kunstvoll gefertigt beschrieben. Seine Besonderheit liegt somit in der Verbindung von regionaler persischer Teppichtradition, natürlichem Wollmaterial und einer eigenständigen Gestaltung.
Wie pflege ich den Perserteppich richtig?
Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen, damit Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie textile Farben mit der Zeit verändern kann. Frische Flecken werden vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgetupft, anstatt sie kräftig einzureiben. Bei tiefer sitzenden oder umfangreicheren Verschmutzungen wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Die Behandlung sollte auf handgeknüpfte Teppiche und Schurwolle abgestimmt sein.
Welche Farben sind für Teppiche aus Fars typisch?
Bei diesem Teppich werden Rot, Beige, Grau und Braun als Farben genannt. Diese Töne prägen seine beschriebene Farbpalette und begleiten die freien, fantasievollen Designs. Rot setzt einen kräftigen farblichen Akzent, Beige, Grau und Braun ergänzen ihn mit hellen, neutralen und erdigen Nuancen. Die konkrete Verteilung der Farben innerhalb des Musters wird nicht näher angegeben. Für dieses Einzelstück sind daher ausschließlich die genannten vier Farben und die freie Gestaltung als gesicherte Designmerkmale festzuhalten.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













