





Perserteppich Fars 190 x 134 cm Wolle handgeknüpft
941$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 190 x 134 cm | Muster: Altnomadische, fantasievolle Designs | Zustand: Neu, kunstvoll gefertigt
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh-Shuli-Perserteppich ist handgeknüpft und aus glänzender Schurwolle gefertigt. Schurwolle gehört zu den klassischen Materialien der persischen Teppichherstellung. Sie wird wegen ihrer griffigen, zugleich weichen Oberfläche und ihrer natürlichen Belastbarkeit verwendet. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht jedes einzelne Knüpfelement von Hand. Dadurch wird die Oberfläche nicht maschinell vereinheitlicht, sondern erhält den für diese Technik typischen handwerklichen Charakter.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt, wie viele einzelne Knoten in einer bestimmten Fläche verarbeitet sind. Sie steht mit der Feinheit der Ausarbeitung und der Möglichkeit zusammen, Muster differenziert umzusetzen. Die Knüpfarbeit verbindet das textile Material mit dem Aufbau des Teppichs und bildet damit die Grundlage für die sichtbare Struktur des Flors.
Die Schurwolle besitzt einen natürlichen Glanz, der die Farben Rot, Beige, Grau und Braun unterschiedlich wirken lässt, je nachdem, wie das Licht auf die Floroberfläche fällt. Wolle kann Farbtöne weich miteinander verbinden und zugleich klare Kontraste tragen. Bei diesem Teppich ist die Materialangabe auf den Flor bezogen; eine gesonderte Angabe zum Kettenmaterial liegt nicht vor. Die Ausführung wird als kunstvoll gefertigt beschrieben.
Handarbeit bedeutet bei einem Gabbeh, dass die Gestaltung nicht nur durch die Farbwahl, sondern auch durch die individuelle Ausführung der Knoten geprägt wird. Kleine Unterschiede in Linie, Fläche und Kontur gehören zur handgeknüpften Herstellung. Sie sind keine nachträglich hinzugefügten Effekte, sondern ergeben sich aus dem Arbeitsprozess am Knüpfstuhl. Der Teppich verbindet so Schurwolle, manuelle Technik und eine auf Musterwirkung ausgerichtete Gestaltung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars in Persien. Fars gehört zu den traditionsreichen Teppichregionen des Landes und ist eng mit der Geschichte nomadischer und ländlicher Web- und Knüpfkultur verbunden. In dieser Region entstanden unterschiedliche Teppichformen, deren Gestaltung von den verfügbaren Materialien, den überlieferten Arbeitsweisen und der Lebenswelt der Knüpfer geprägt wurde. Gabbeh-Teppiche stehen innerhalb dieser Tradition für eine eigenständige, unmittelbar wirkende Form der persischen Teppichkunst.
Die Bezeichnung Gabbeh wird mit robusten, handgeknüpften Teppichen aus dem südwestlichen Persien verbunden. Traditionell wurden solche Teppiche von nomadisch lebenden Gruppen in Fars gefertigt. Ihre Gestaltung konnte stärker von freien Flächen, vereinfachten Figuren und einer klaren Farbwirkung bestimmt sein als von streng ausgearbeiteten Hofmustern. Dadurch entstand eine Teppichform, in der die persönliche Vorstellungskraft der Knüpfer und die Anpassung an den praktischen Gebrauch eine wichtige Rolle spielen.
Der Name Shuli bezeichnet eine Gabbeh-Ausprägung, die mit dieser regionalen Knüpftradition verbunden ist. Gabbeh-Shuli-Teppiche werden häufig über ihre eigenständige, fantasievolle Formensprache wahrgenommen. Dabei geht es nicht um eine einzige festgelegte Zeichnung, sondern um eine Familie von Gestaltungsweisen, in denen überlieferte Motive vereinfacht, verändert oder frei miteinander verbunden werden können. Das altnomadische Muster dieses Teppichs verweist auf diesen kulturellen Hintergrund.
Fars ist außerdem eine Region, in der die persische Teppichherstellung in verschiedenen Ausdrucksformen überliefert ist. Neben Gabbeh existieren dort unterschiedliche Arten von Knüpfarbeiten, die sich in Flor, Muster, Farbkomposition und Verwendungszweck unterscheiden. Die regionale Tradition ist daher nicht auf ein einziges Erscheinungsbild begrenzt. Sie umfasst sowohl zurückhaltende Flächenwirkungen als auch lebendige, farblich ausdrucksstarke Entwürfe. Der vorliegende Teppich wird dieser Fars-Tradition zugeordnet und als Perserteppich bezeichnet.
Persische Teppiche entstehen grundsätzlich aus dem Zusammenspiel von Materialkenntnis, Knotentechnik und Musterüberlieferung. Die Knüpfer arbeiten von Reihe zu Reihe und bauen das Muster schrittweise in die textile Fläche ein. Bei regionalen Teppichen wie Gabbeh steht dabei nicht zwingend die symmetrische Wiederholung eines komplizierten Rapportmusters im Vordergrund. Ebenso wichtig können die Wirkung einer Fläche, die Lesbarkeit einer Figur und die Balance zwischen wenigen markanten Farben sein.
Die Fars-Tradition zeigt, wie Teppiche zugleich Gebrauchsgegenstand und Ausdruck kultureller Erinnerung sein können. Muster wurden über Generationen weitergegeben, ohne dass jede Ausführung identisch sein musste. Formen konnten im Gedächtnis bewahrt und während des Knüpfens neu interpretiert werden. Diese Verbindung aus Überlieferung und individueller Ausarbeitung erklärt, weshalb Gabbeh-Teppiche innerhalb der persischen Teppichkunst eine klar erkennbare, aber nicht starre Stellung einnehmen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als altnomadisch sowie als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Damit steht eine Gestaltung im Mittelpunkt, die nicht auf eine nüchterne, rein dekorative Wiederholung reduziert ist. Altnomadische Muster können auf vereinfachten Figuren, freien Flächen und symbolisch wirkenden Formen beruhen. Bei einem Gabbeh werden solche Elemente häufig in einer klaren, gut lesbaren Weise eingesetzt, sodass die Grundidee des Entwurfs auch aus größerer Entfernung erkennbar bleibt.
Fantasievolle Designs gehören zu den charakteristischen Möglichkeiten der Gabbeh-Tradition. Eine Figur kann bewusst vereinfacht, vergrößert oder in eine ungewohnte Umgebung gesetzt werden. Linien müssen dabei nicht streng geometrisch verlaufen. Ebenso können Flächen in einer Weise aufeinandertreffen, die eher an eine freie Zeichnung als an ein streng berechnetes Ornament erinnert. Diese Gestaltung macht den Teppich nicht zu einem beliebigen Dekor, sondern ordnet ihn in eine regionale Tradition ein, in der die Handschrift der Knüpfer sichtbar bleiben darf.
Die Farben Rot, Beige, Grau und Braun bestimmen die im Angebot genannten Farbtöne. Rot kann in der persischen Teppichgestaltung als kräftiger Grund- oder Akzentton eingesetzt werden, während Beige eine ruhige Verbindung zwischen farbigen und neutralen Bereichen schafft. Grau wirkt ausgleichend und kann Konturen oder Flächen voneinander absetzen. Braun bringt eine erdige Nuance in die Komposition. Das Zusammenspiel dieser vier Farbfamilien ermöglicht sowohl markante Kontraste als auch weichere Übergänge.
Bei Gabbeh-Mustern ist die Farbe nicht bloß Ergänzung der Zeichnung. Sie kann selbst zur Gliederung der Teppichfläche beitragen und die Wirkung einzelner Motive verändern. Ein identisches Motiv erscheint je nach Hintergrundfarbe anders: stärker hervorgehoben, ruhiger eingebunden oder als Teil einer größeren Farbfläche. Die genannten Rot-, Beige-, Grau- und Brauntöne bilden daher gemeinsam mit den fantasievollen Formen die gestalterische Grundlage dieses Teppichs.
Die Mustertradition persischer Teppiche kennt florale, geometrische und figurative Ausdrucksformen. Gabbeh steht dabei besonders für eine freiere, stärker vereinfachte Gestaltung. Das bedeutet nicht, dass jeder Gabbeh dieselben Formen zeigt. Vielmehr bietet die Tradition einen Rahmen, in dem Motive unterschiedlich angeordnet und farblich neu gefasst werden können. Die Bezeichnung altnomadisch verweist auf die Herkunft der Bildideen und nicht auf eine maschinell reproduzierte Standardzeichnung.
Ein handgeknüpftes Muster entwickelt seine Wirkung aus der Verbindung von Knoten, Florrichtung und Farbe. Licht kann die glänzende Schurwolle an verschiedenen Stellen unterschiedlich treffen. Dadurch verändert sich die Wahrnehmung der Farbflächen leicht, ohne dass die Grundfarben Rot, Beige, Grau und Braun ihre Zugehörigkeit zur Komposition verlieren. Die textile Oberfläche unterstützt damit die Zeichnung, anstatt sie von ihr zu trennen.
Die Gestaltung dieses Gabbeh-Shuli-Teppichs verbindet folglich eine regionale Fars-Tradition mit einer eigenständigen Fantasie. Die Muster sind nicht als Kopie einer bestimmten europäischen Stilrichtung beschrieben, sondern als altnomadische und fantasievolle Designs. Seine visuelle Sprache entsteht aus der persischen Herkunft, der Gabbeh-Tradition, der Farbpalette und der handwerklichen Ausführung.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören seine Zuordnung zur Gabbeh-Shuli-Tradition, die Herkunft aus der Region Fars und die altnomadische Musterwelt. Hinzu kommen die fantasievollen Designs und die Farbtöne Rot, Beige, Grau und Braun. Der Teppich ist neu und wird als kunstvoll gefertigt beschrieben. Damit verbindet er eine traditionelle persische Herkunft mit einer Gestaltung, die freie und ungewöhnliche Motive zulässt.
Die Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter, die handgeknüpfte Ausführung und der Flor aus glänzender Schurwolle kennzeichnen seine textile Machart. Jedes dieser Merkmale beschreibt eine andere Ebene: Die Knotendichte betrifft den Aufbau, die Handarbeit die Herstellungstechnik und die Schurwolle das Material des Flors. Gemeinsam erklären sie, wie die Oberfläche und die Musterwirkung dieses Perserteppichs entstehen.
Die Bezeichnung Gabbeh macht außerdem deutlich, dass der Teppich nicht nur über seine Farbgebung, sondern auch über seine regionale und kulturelle Einordnung verstanden werden kann. Er gehört zur persischen Teppichtradition von Fars und trägt zugleich die freiere Formensprache eines Gabbeh-Shuli. Die Besonderheit liegt damit in der Verbindung von Herkunft, Material, Knüpftechnik und Muster.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?
Ein Gabbeh aus handgeknüpfter Schurwolle sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt werden, damit sich Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor sammeln. Verwenden Sie dabei eine schonende Einstellung und vermeiden Sie unnötig kräftiges Bürsten. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Reiben Sie nicht stark über die betroffene Stelle, da dadurch die Fasern und die Farbwirkung belastet werden können. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben Rot, Beige, Grau und Braun nicht ausbleichen. Für eine gründliche Reinigung ist eine auf Orientteppiche spezialisierte Fachreinigung sinnvoll.
Woran erkenne ich einen echten handgeknüpften Perserteppich?
Ein handgeknüpfter Perserteppich wird Knoten für Knoten gefertigt. Ein Blick auf die Rückseite kann Hinweise geben, weil die Musterstruktur dort grundsätzlich nachvollziehbar ist. Auch die Knotendichte ist ein wichtiges Merkmal der handwerklichen Ausführung. Bei diesem Gabbeh-Shuli-Teppich liegt sie zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Für eine verlässliche Einschätzung der Echtheit und der regionalen Zuordnung können zusätzlich Zertifikate oder ein Gutachten von sachkundigen Experten herangezogen werden. Entscheidend ist die Verbindung aus Knüpftechnik, Material, Muster und Herkunft.
Welche Vorteile hat ein handgeknüpfter Perserteppich?
Handgeknüpfte Perserteppiche werden aus hochwertigen Materialien gefertigt und gelten deshalb als langlebige textile Arbeiten. Bei diesem Stück verbindet sich die handwerkliche Herstellung mit einem Flor aus glänzender Schurwolle und einer ausgearbeiteten Knotendichte. Die Gestaltung bringt außerdem eine eigenständige persische Mustertradition in den Raum. Neben ihrer Funktion als Bodenbelag können solche Teppiche kulturellen und handwerklichen Wert besitzen. Perserteppiche werden zudem häufig als wertbeständige Stücke betrachtet und können bei entsprechender Qualität und Pflege einen Wiederverkaufswert haben. Eine konkrete Wertentwicklung hängt jedoch immer vom einzelnen Teppich, seiner Erhaltung und dem Markt ab.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













