





Perserteppich Fars 190 x 106 cm Wolle handgeknüpft
799$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 190 x 106 cm | Muster: Ausgefallene, frei erfundene Designs | Zustand: Neu und hochwertig verarbeitet
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 28060EDC
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars. Als Material wird glanzvolle Schurwolle verwendet; die ausführliche Beschreibung nennt eine Fertigung aus 100 % Schurwolle. Die Wolle prägt den Charakter des Teppichs durch ihre natürliche Weichheit und bildet die Grundlage für einen strapazierfähigen textilen Bodenbelag. Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Garn Knoten für Knoten in die Grundstruktur eingebracht. Dadurch entsteht ein textiles Gefüge, dessen Oberfläche unmittelbar aus der handwerklichen Arbeit der Knüpfer hervorgeht.
Die Knotendichte dieses Gabbeh Shuli liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine Knotendichte in diesem Bereich ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Motiven und Farbflächen. Sie erklärt, weshalb auch frei erfundene Designs mit klaren Übergängen, kleinen Einzelheiten und abwechslungsreichen Konturen gestaltet werden können. Die Angaben verbinden damit die handwerkliche Herstellung mit einer genau benannten Dichte und machen die Verarbeitung dieses Einzelstücks nachvollziehbar.
Schurwolle wird bei Gabbeh-Teppichen traditionell wegen ihrer praktischen und haptischen Eigenschaften eingesetzt. Das Material kann eine weiche Oberfläche schaffen und zugleich den Anforderungen des täglichen Wohnens entsprechen. Für diesen Teppich wird außerdem eine gute Wärmeisolierung der natürlichen Wolle beschrieben. Dadurch kann die textile Oberfläche zu einem angenehmen Raumklima beitragen. Die Beschreibung bezeichnet den Teppich als neu und hochwertig verarbeitet.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars in Persien, insbesondere aus dem Umfeld der Stadt Shiraz. Fars gehört zu den bekannten persischen Teppichregionen und ist eng mit nomadischen, dörflichen und städtischen Formen des Webens und Knüpfens verbunden. In dieser Landschaft entwickelten sich unterschiedliche Teppichtraditionen, die sich in Materialwahl, Aufbau, Farbgebung und Motivsprache unterscheiden können. Gabbeh bezeichnet dabei eine Teppichart, die besonders mit der Region Fars verbunden ist.
Die Geschichte der Gabbeh-Knüpfkunst ist eng mit dem mobilen Leben von Stämmen und Familien in Südwestiran verbunden. Teppiche wurden aus der vor Ort verfügbaren Wolle hergestellt und erfüllten zunächst praktische Aufgaben im Haushalt. Sie konnten als Unterlage, Decke oder wärmendes Textil dienen. Aus dieser Verbindung von Gebrauch und Handarbeit entwickelte sich eine eigenständige ästhetische Sprache. Ein Gabbeh muss deshalb nicht der streng symmetrischen Ordnung folgen, die bei manchen anderen persischen Teppicharten typisch ist.
Fars ist als kulturelle Region größer als ein einzelner Herstellungsort. Neben Shiraz gehören dazu ländliche Räume und Gebiete, in denen verschiedene Gemeinschaften ihre eigenen Überlieferungen pflegen. Die Knüpfer arbeiten dabei nicht ausschließlich nach einer industriell vereinheitlichten Vorlage. Traditionelles Wissen wird weitergegeben, während einzelne Personen ihre Vorstellungen in die Gestaltung einbringen. Gerade diese Verbindung aus überliefertem Können und persönlicher Entscheidung ist für die Beschreibung des Gabbeh Shuli wichtig.
Die Bezeichnung Shuli verweist in diesem Zusammenhang auf eine besondere Gabbeh-Ausprägung mit individueller und fantasievoller Gestaltung. Während Gabbeh-Motive häufig einfach und geometrisch aufgebaut sein können, wird der Shuli-Typ durch künstlerische Darstellungen und frei erfundene Motive charakterisiert. Die Region Fars bildet somit den kulturellen Hintergrund, während die Shuli-Ausprägung die offenere, stärker von der Vorstellungskraft der Knüpfer geprägte Formensprache bezeichnet.
Bei persischen Teppichen ist die Herkunft nicht nur eine geografische Angabe. Sie beschreibt auch ein Bündel aus Arbeitsweisen, Rohstoffen und Gestaltungstraditionen. Die Verwendung von Schurwolle, die handwerkliche Herstellung und die Weitergabe des Knüpfwissens gehören zu diesem Zusammenhang. Für den vorliegenden Teppich ist Fars als Ursprung genannt; die Nähe zu Shiraz wird als regionaler Bezug beschrieben. Andere persische Zentren wie Tabriz oder Kashan besitzen ebenfalls bedeutende Teppichtraditionen, stehen hier jedoch nur im Vergleich zu Fars und nicht als Herkunft dieses Teppichs.
Die Tradition der Fars-Teppiche zeigt, wie sich ein Gebrauchsgegenstand zu einem Träger kultureller Erinnerung entwickeln kann. Jeder Knoten ist Teil eines manuellen Arbeitsprozesses, und jede Gestaltung kann die Handschrift der ausführenden Person aufnehmen. Beim Gabbeh Shuli wird diese persönliche Seite besonders betont: Die Knüpfer lassen eigene Vorstellungen in das Design einfließen. So verbindet die Teppichart regionale Herkunft, überlieferte Technik und individuelle Bildideen.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als ausgefallen und frei erfunden beschrieben. Die Farbpalette umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Farben werden in der Beschreibung als harmonisch miteinander kombiniert bezeichnet. Damit entsteht kein streng vorgeschriebenes Farbschema, sondern eine Palette, die warme und zurückhaltende Töne miteinander verbinden kann. Rot setzt dabei einen kräftigen Akzent, während Beige, Grau und Braun für ruhigere Flächen und Übergänge stehen können.
Gabbeh-Teppiche sind häufig für eine vergleichsweise unmittelbare Formensprache bekannt. Geometrische Figuren, vereinfachte Umrisse und klar gegliederte Flächen gehören zum allgemeinen Formenvokabular dieser Teppichart. Bei einer Shuli-Ausprägung tritt jedoch die freie Erfindung stärker hervor. Motive müssen nicht ausschließlich aus regelmäßigen Wiederholungen bestehen. Sie können aus der Vorstellung der Knüpfer entstehen und dadurch einen persönlichen, erzählerischen oder spielerischen Charakter annehmen.
Die frei erfundenen Designs bilden den wesentlichen Unterschied zwischen einem allgemein gehaltenen Gabbeh-Muster und der hier bezeichneten Shuli-Gestaltung. Ein Gabbeh kann mit wenigen geometrischen Elementen arbeiten, während Gabbeh Shuli auch künstlerische Darstellungen und fantasievolle Motive aufnimmt. Diese Aussage beschreibt die Stilrichtung der Teppichart und nicht ein zusätzliches, genau benanntes Einzelmotiv dieses Teppichs. Das konkrete Stück wird durch die ungewöhnlichen, individuell entwickelten Designs charakterisiert.
In der persischen Teppichkunst entsteht ein Muster nicht nur durch die Auswahl eines Motivs, sondern ebenso durch seine Einordnung in das gesamte Feld. Farbflächen, Konturen und Zwischenräume bestimmen gemeinsam den visuellen Aufbau. Bei handgeknüpften Teppichen wird diese Ordnung aus vielen einzelnen Entscheidungen aufgebaut. Die angegebene Knotendichte schafft dabei die technische Voraussetzung für eine differenzierte Darstellung. Sie ersetzt jedoch nicht die gestalterische Idee, die beim Gabbeh Shuli ausdrücklich mit der kreativen Vorstellungskraft der Knüpfer verbunden wird.
Die Farben Rot, Beige, Grau und Braun werden mit dem Gabbeh Shuli besonders häufig verbunden. In ihrer Kombination können sie eine warme Wirkung erzeugen, ohne dass jedes Muster streng symmetrisch aufgebaut sein muss. Die beschriebenen Farbtöne machen den Teppich in unterschiedlichen Wohnstilen einsetzbar. Diese Einordnung ist eine Aussage über die Farbpalette und die allgemeine Wirkung des Designs; sie fügt dem konkreten Teppich keine weiteren Farben oder Motive hinzu.
Im Vergleich zu Gabbeh Fars werden Gabbeh Shuli durch ihre künstlerischen Darstellungen und fantasievollen Motive hervorgehoben. Gabbeh Fars stehen ebenfalls für unkonventionelle Designs und lebendige Farben. Tabriz und Kashan bieten als andere persische Teppichzentren zahlreiche eigenständige Entwürfe, doch ihre Nennung dient hier dem Vergleich verschiedener Traditionen. Der vorliegende Teppich bleibt ein Gabbeh Shuli aus Fars. Sein Design wird durch Individualität, freie Erfindung und die genannte Farbpalette bestimmt.
Ein solches Muster kann als Ausdruck der knüpfenden Person verstanden werden. Die Gestaltung folgt einer Tradition, ohne die persönliche Entscheidung vollständig auszuschließen. Deshalb wird jeder Gabbeh Shuli als Unikat beschrieben: Nicht jedes Stück erzählt dieselbe Geschichte, und nicht jedes Design wiederholt sich. Die Individualität liegt in der Verbindung aus regionaler Gabbeh-Tradition, handgeknüpfter Ausführung und fantasievoller Musterentwicklung.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu und hochwertig verarbeitet bezeichnet. Zu seinen ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Herstellung, die Verwendung von 100 % Schurwolle und die Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Außerdem wird er als pflegeleicht und hypoallergen beschrieben. Die natürliche Wolle sorgt laut Beschreibung für eine gute Wärmeisolierung und kann zu einem angenehmen Raumklima beitragen.
Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Bei stärkeren Verschmutzungen kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Der Teppich kann im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur eingesetzt werden. Zusätzlich wird er als Sammlerstück und als funktionaler Bodenbelag eingeordnet; die Beschreibung nennt auch die Möglichkeit einer Wertsteigerung durch die einzigartige Verarbeitung und die hochwertigen Materialien.
FAQ
Wie pflege ich den Gabbeh Shuli?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz hilft dabei, die Oberfläche sauber zu halten. Bei stärkeren Verschmutzungen kann der Teppich mit einem feuchten Tuch abgewischt und mit einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie ein Ausbleichen der Farben begünstigen kann. Eine schonende Reinigung und der Schutz vor intensiver Sonne unterstützen damit den Erhalt der beschriebenen Farbpalette und der Oberfläche.
Woher stammen Gabbeh Shuli Teppiche?
Gabbeh Shuli Teppiche stammen aus der Region Fars in Persien, besonders aus der Nähe von Shiraz. Fars ist für seine reiche Teppichknüpftradition und die Verwendung hochwertiger Materialien bekannt. Die Shuli-Ausprägung verbindet diesen regionalen Hintergrund mit fantasievollen, frei erfundenen Designs. Andere Orte wie Tabriz oder Kashan werden als eigenständige persische Teppichzentren genannt, sind jedoch nicht die Herkunft dieses Gabbeh Shuli.
Was macht Gabbeh Shuli Teppiche einzigartig?
Ihre Besonderheit liegt in den fantasievollen Mustern und den lebendigen Farben, die aus der kreativen Vorstellungskraft der Knüpfer hervorgehen. Rot, Beige, Grau und Braun prägen die genannte Farbpalette. Durch die handgeknüpfte Ausführung wird jedes Stück als Unikat beschrieben und kann eine eigene Geschichte erzählen. Die Verbindung aus Fars-Tradition, Schurwolle und individueller Musterentwicklung macht den Gabbeh Shuli zugleich zu einem funktionalen Bodenbelag und zu einem Kunstwerk, das kulturelles Erbe bewahrt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













