Perserteppich Fars 177 x 110 cm Schurwolle handgeknüpft

763$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 177 x 110 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Sehr gut

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Inventarnummer: 4BC44FA3

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Fars-Region. Für seinen Flor wird hochwertige Schurwolle verwendet. Die Wolle gehört bei Gabbeh-Teppichen zu den prägenden Materialien, weil sie eine griffige Oberfläche und eine natürliche textile Struktur mitbringt. Bei der Handknüpfung entsteht der Teppich Knoten für Knoten. Dadurch wird das Muster direkt in die Fläche eingearbeitet und nicht lediglich auf ein fertiges Gewebe aufgebracht.

Die angegebene Knotendichte liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte unterstützt eine sorgfältige Ausarbeitung der fantasievollen Zeichnung. Zugleich bleibt die Schurwolle als Material sichtbar und fühlbar. Ihre natürliche Oberfläche kann Licht unterschiedlich aufnehmen, wodurch sich bei der Betrachtung ein wechselnder Eindruck von Farbe und Struktur ergibt. Die Verarbeitung verbindet damit eine handwerkliche Herstellung mit dem charakteristischen Erscheinungsbild eines Gabbeh Shuli.

Gabbeh-Knüpfer arbeiten traditionell mit einer klar lesbaren, textilen Fläche, in der Material und Muster eng zusammengehören. Die Wolle wird vorbereitet, eingefärbt und anschließend in den Knoten verarbeitet. Nach dem Knüpfen wird die Oberfläche weiterbearbeitet, damit die Zeichnung erkennbar bleibt und der Flor ein gleichmäßiges Erscheinungsbild erhält. Bei diesem Teppich sind handgeknüpfte Ausführung, hochwertige Schurwolle und fantasievolle Gestaltung die ausdrücklich genannten Merkmale der Verarbeitung.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars ist eine historisch bedeutende Teppichlandschaft mit einer eigenständigen Knüpftradition. Die Region liegt in der Nähe der historischen Stadt Shiraz, die als wichtiger kultureller Bezugspunkt des südlichen Persiens gilt. In Fars treffen unterschiedliche Lebensformen, Landschaften und textile Überlieferungen aufeinander. Diese Vielfalt zeigt sich auch in der großen Bandbreite persischer Teppiche aus der Region.

Gabbeh-Teppiche werden eng mit den ländlichen und nomadisch geprägten Web- und Knüpftraditionen von Fars verbunden. Ihre Gestaltung folgt häufig nicht einem streng wiederholten Hofmuster, sondern entsteht aus einer freieren, unmittelbareren Bildsprache. Die Knüpfer greifen auf Motive, Farben und Formen zurück, die aus ihrer Umgebung, aus Erinnerungen und aus der eigenen handwerklichen Praxis hervorgehen. Dadurch erhalten Gabbeh-Arbeiten einen eigenständigen Charakter, ohne dass jedes Stück demselben festen Schema folgen muss.

Die Bezeichnung Shuli steht hier für die im Quelltext genannte Variante Gabbeh Shuli. Innerhalb der Fars-Tradition bilden solche Teppiche eine Verbindung zwischen handwerklicher Zweckmäßigkeit und individueller Gestaltung. Der Teppich wird nicht als anonymer industrieller Bodenbelag verstanden, sondern als von Hand geschaffene Arbeit mit einer eigenen Zeichnung. Jeder Teppich ist ein Unikat. Die Unterschiede zwischen einzelnen Stücken gehören deshalb zur Tradition und sind kein Widerspruch zu einer klar erkennbaren regionalen Herkunft.

Die Geschichte der persischen Teppichkunst ist von der Weitergabe von Fertigkeiten innerhalb von Familien, Dörfern und Gemeinschaften geprägt. Kenntnisse über das Spannen der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Scheren des Flors und die Abstimmung der Farben werden über lange Zeit weitergegeben. In Fars verbindet sich dieses Wissen mit einer regionalen Bildwelt. Die Nähe zu Shiraz verweist dabei auf einen Kulturraum, in dem ländliche Handarbeit und städtischer Austausch nebeneinander bestanden und sich gegenseitig beeinflussten.

Zu den verwandten Teppicharten aus der Fars-Region zählen Gabbeh Fars Teppiche. Sie werden ebenfalls mit lebhaften Farben und eigenständigen Entwürfen verbunden. Im weiteren Umfeld persischer Teppichkunst werden außerdem Bakhshaish Teppiche genannt, die für detailreiche Muster und sorgfältige Verarbeitung stehen. Diese Bezüge ordnen den Gabbeh Shuli in eine größere persische Textiltradition ein, ohne seine Herkunft zu verändern: Dieses Stück ist ein Perserteppich aus der Region Fars.

Design und Muster

Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Es folgt keiner nüchternen, streng vereinheitlichten Formensprache, sondern lebt von einer individuellen Gestaltung. Die Motive wirken wie eine eigenständige bildhafte Erfindung des Knüpfers. Gerade diese freie Auffassung unterscheidet Gabbeh-Muster von Entwürfen, die ausschließlich auf eine möglichst regelmäßige Wiederholung ausgerichtet sind.

Die Musterwelt der Gabbeh-Teppiche kann geometrische Formen, stilisierte Figuren, vereinfachte Tiere, Pflanzen oder architektonisch anmutende Elemente aufnehmen. Solche Motive werden nicht zwingend naturalistisch dargestellt. Sie werden reduziert, rhythmisiert oder in eine persönliche Komposition eingebunden. Bei diesem Teppich steht die ausgefallene, fantasievolle Gestaltung im Mittelpunkt; einzelne konkrete Motive werden in der Beschreibung nicht benannt und werden daher nicht ergänzt.

Als häufig verwendete Farben werden bei Gabbeh Shuli lebendige Rottöne, sanfte Beigetöne, elegante Grautöne und natürliche Brauntöne genannt. Diese Farbgruppen können in unterschiedlichen Flächen und Abstufungen miteinander verbunden werden. Rot bringt eine deutlich warme Note ein, Beige wirkt zurückhaltend, Grau schafft eine ruhige Nuance und Braun knüpft an die natürliche Anmutung der Wolle an. Die genannte Palette beschreibt die Farbrichtung der Teppichart, ohne eine nicht belegte Einzelaufteilung der Farben für dieses Stück festzulegen.

Die Wirkung eines Gabbeh-Musters entsteht aus dem Verhältnis von Fläche, Farbe und Linie. Eine reduzierte Zeichnung lässt die Struktur des Flors stärker hervortreten, während eine stärker gegliederte Komposition den Blick über verschiedene Formen führt. Fantasievolle Entwürfe können dabei bewusst überraschende Übergänge oder ungewöhnliche Kombinationen enthalten. Das Muster wird durch die Handarbeit nicht vollkommen mechanisch, sondern mit den für eine handgeknüpfte Arbeit typischen individuellen Entscheidungen ausgeführt.

Gabbeh-Teppiche passen deshalb sowohl zu modernen als auch zu traditionellen Einrichtungsstilen. Diese Einordnung bezieht sich auf die gestalterische Offenheit des Musters. Ein Teppich mit einer eigenständigen, nicht streng historischen Zeichnung kann in einem schlichten Raum als farbiger Akzent auftreten und sich zugleich in eine Einrichtung mit traditionellen Möbeln einfügen. Der Gabbeh Shuli wird im Ausgangstext als Bodenbelag und als dekoratives Element beschrieben. Sein Design verbindet diese beiden Funktionen über die textile Fläche und die charakteristische Musteridee.

Besonderheiten

Die Besonderheiten dieses Stücks liegen in seiner Herkunft aus Fars, der handgeknüpften Ausführung, dem Flor aus hochwertiger Schurwolle und dem ausgefallenen, fantasievollen Design. Die angegebene Knotendichte gehört ebenfalls zu den Produktmerkmalen. Der Teppich ist als Gabbeh Shuli bezeichnet und wird als Unikat beschrieben. Dadurch steht nicht nur die regionale Tradition, sondern auch die individuelle Gestaltung des einzelnen Stücks im Vordergrund.

Der Zustand wird als sehr gut angegeben. Die Farbwelt mit Rot, Beige, Grau und Braun sowie die textile Oberfläche aus Schurwolle prägen den beschriebenen Gesamteindruck. Der Teppich kann als Bodenbelag oder als dekoratives Element eingesetzt werden und wird im Ausgangstext für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Eingangsbereich genannt. Diese Verwendungsmöglichkeiten ändern nichts an seiner Herkunft oder an der handwerklichen Herstellung.

FAQ

Was zeichnet einen Gabbeh Shuli Perserteppich aus?

Ein Gabbeh Shuli verbindet die Fars-Tradition mit einer freien, fantasievollen Musterauffassung. Dieses Stück ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus hochwertiger Schurwolle. Seine Zeichnung wird als ausgefallen beschrieben und nicht als streng modernes Entwurfsmuster eingeordnet. Hinzu kommen die lebendigen Rot-, Beige-, Grau- und Brauntöne, die für Gabbeh Shuli häufig genannt werden. Der Teppich ist ein Unikat und spiegelt damit die individuelle Arbeit des Knüpfers ebenso wider wie die kulturelle Tradition der Region Fars.

Wie pflege ich den Gabbeh Shuli Teppich?

Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen, damit loser Staub und alltägliche Verschmutzungen nicht dauerhaft im Flor bleiben. Bei stärkerem Reinigungsbedarf sollte eine professionelle Teppichreinigung beauftragt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen. Eine schonende Behandlung erhält die textile Oberfläche und berücksichtigt die handgeknüpfte Ausführung aus Schurwolle. Aggressive Reinigungsmittel oder unsachgemäße Nässe sollten nicht eingesetzt werden, wenn keine fachliche Empfehlung dafür vorliegt.

In welchen Größen sind Gabbeh Shuli Teppiche erhältlich?

Gabbeh Shuli Teppiche werden in verschiedenen Größen angeboten. Dadurch können sie für unterschiedliche Bereiche eines Zuhauses ausgewählt werden, von kleineren Akzentstücken bis zu größeren Teppichen für Wohnräume. Dieses Exemplar besitzt die im Angebot angegebene Größe; die allgemeine Größenvielfalt der Teppichart ist davon zu unterscheiden. Je nach Raum kann ein Gabbeh als Bodenbelag oder als dekoratives textiles Element eingesetzt werden. Entscheidend für die Auswahl sind der vorhandene Platz, die gewünschte Wirkung des Musters und die vorgesehene Nutzung.

Zusätzliche Informationen
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