Perserteppich Fars 176 x 101 cm Wolle handgeknüpft

710$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 176 x 101 cm | Muster: Frei erfundene, ausgefallene Designs | Zustand: Neu

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: A409E1DC

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus hochwertiger Schurwolle. Die Wolle bildet den Flor und bestimmt damit wesentlich die haptische Wirkung der Oberfläche. Schurwolle wird aus dem natürlichen Vlies des Schafs gewonnen und gehört zu den klassischen Materialien der orientalischen Teppichherstellung. Sie verbindet eine angenehme, natürliche Griffigkeit mit einer widerstandsfähigen Faserstruktur. Beim Betreten fühlt sich ein Wollflor weich und zugleich substanzreich an.

Die Herstellung durch Handknüpfung bedeutet, dass der Flor Knoten für Knoten aufgebaut wird. Anders als bei einer maschinellen Fertigung entsteht dabei ein von Hand geprägtes Gefüge, in dem die Arbeit der Knüpfer sichtbar bleibt. Der Gabbeh Shuli besitzt eine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Dichte steht für eine eng aufgebaute Oberfläche und unterstützt die robuste Beschaffenheit des Teppichs. Die Ausführung ist auf eine alltägliche Nutzung mit einer klar erkennbaren handwerklichen Struktur ausgerichtet.

Die Schurwolle ist nicht nur das angegebene Material des Flors, sondern prägt auch den Charakter des Stücks. Ihre natürlichen Fasereigenschaften verleihen der Oberfläche eine angenehme Haptik und können zur Regulierung der Raumtemperatur beitragen. Bei einem Gabbeh ist die Materialwirkung eng mit der handwerklichen Herstellung verbunden: Das Garn wird in einem Arbeitsprozess eingesetzt, bei dem Knoten, Flor und Muster schrittweise zusammenfinden. So entsteht kein vollständig gleichförmiges Industrieprodukt, sondern ein individuell gestalteter Teppich.

Die Bezeichnung Gabbeh Shuli verweist auf eine Ausprägung innerhalb der Gabbeh-Tradition. Gabbeh-Teppiche sind für eine direkte, textile Gestaltung und eine deutlich handwerkliche Anmutung bekannt. Bei diesem Exemplar wird diese Tradition mit frei erfundenen, ausgefallenen Designs verbunden. Die Ausführung ist neu. Damit treffen ein traditionelles Knüpfverfahren, Schurwolle und eine eigenständige Musteridee in einem einzelnen Stück zusammen.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars zählt zu den wichtigen Landschaften der iranischen Teppichkultur und ist eng mit nomadischen Lebensformen, Wanderbewegungen und einer über Generationen weitergegebenen Knüpftradition verbunden. Die Region umfasst unterschiedliche Landschaften und Bevölkerungsgruppen. In diesem kulturellen Umfeld entwickelte sich eine Teppichsprache, die praktische textile Arbeit mit individuellen Zeichen, Farben und Vorstellungen verbindet.

Die Gabbeh-Tradition wird besonders mit nomadischen Knüpferinnen und Knüpfern in Verbindung gebracht. Für nomadische Gemeinschaften war der Teppich ein Gebrauchsgegenstand, ein Teil der Ausstattung und zugleich eine Möglichkeit, Erfahrungen und Vorstellungen in textiler Form auszudrücken. Die Arbeit entstand nicht isoliert von der Lebenswelt, sondern war in den Rhythmus des Alltags eingebunden. Wolle stand als regional verfügbares Material zur Verfügung, während die Knüpftechnik Wissen erforderte, das innerhalb der Gemeinschaft weitergegeben wurde.

Fars nimmt in der Geschichte Persiens eine besondere Stellung ein. Die Region war ein Zentrum politischer, kultureller und handwerklicher Entwicklungen und ist bis heute mit einer vielfältigen iranischen Identität verbunden. Teppiche aus diesem Raum werden deshalb nicht durch ein einziges, überall gleiches Muster definiert. Unterschiedliche Gruppen und Werkstätten entwickelten eigene Ausdrucksformen. Neben regelmäßigen geometrischen Ordnungen konnten auch bewusst freie, reduzierte oder ungewöhnliche Kompositionen entstehen.

Ein Gabbeh unterscheidet sich in seiner Wirkung von sehr formal aufgebauten Teppichen mit streng wiederholten Rapporten. Seine Gestaltung kann unmittelbarer und persönlicher erscheinen. Das bedeutet nicht, dass die Knüpfung ungeordnet ist. Auch ein freies Muster verlangt Planung, ein gutes Gefühl für Proportionen und die sichere Beherrschung des Knotens. Die Knüpfer legen die Farbflächen und Zeichen während der Arbeit fest und übersetzen die Idee Schritt für Schritt in ein textiles Bild.

Die Tradition von Fars zeigt, wie eng Herkunft und Technik miteinander verbunden sind. Die regionale Teppichkultur beruht nicht nur auf einer bestimmten Faser oder einem einzelnen Motiv, sondern auf dem Zusammenspiel von Materialkenntnis, Handarbeit und überliefertem Gestaltungswissen. Nomadische Teppiche konnten dabei eine eigene Sprache entwickeln, die weniger von höfischer Symmetrie als von persönlichen Entscheidungen, kräftigen Farbwirkungen und klaren Formen geprägt ist.

Auch die Qashqai werden als bekannter Stamm der Region mit farbigen und häufig asymmetrischen Teppichgestaltungen genannt. Ihre Arbeiten erzählen in textiler Form von Motiven aus dem täglichen Leben nomadischer Gemeinschaften. Gabbeh Fars steht als verwandte Teppichart ebenfalls für eine regionale Gestaltung mit lebendigen Farben und geometrischen Formen, wobei das Design häufig weniger komplex angelegt ist. Diese Beispiele machen deutlich, dass Fars eine vielseitige Teppichlandschaft ist und nicht auf eine einzige Musterform reduziert werden kann.

Der Gabbeh Shuli steht in diesem Zusammenhang für eine moderne, eigenständig wirkende Gestaltung innerhalb einer iranischen Knüpftradition. Die Herkunft aus Fars beschreibt dabei die regionale Einordnung des Teppichs. Sie wird durch die Bezeichnung Shuli und die frei erfundenen Designs ergänzt. So verbindet das Stück die kulturelle Geschichte der Region mit einer Musteridee, die nicht auf eine streng vorgegebene Vorlage beschränkt ist.

Design und Muster

Das Muster dieses Gabbeh Shuli besteht aus frei erfundenen, ausgefallenen Designs. Diese Beschreibung weist auf eine Gestaltung hin, die bewusst individuelle Formen und eine ungewöhnliche Komposition verwendet. Im Mittelpunkt steht nicht die möglichst genaue Wiederholung eines historischen Rapportmusters, sondern die freie Entwicklung der dekorativen Idee. Dadurch erhält das Muster eine eigenständige, handgefertigte Wirkung.

Die genannten Farben Rot, Beige, Grau und Braun bilden die farbliche Grundlage des Teppichs. Rot kann in der persischen Teppichgestaltung eine kräftige und lebendige Präsenz erzeugen, während Beige als ruhiger Gegenspieler wirkt. Grau bringt eine zurückhaltende, sachliche Nuance ein, und Braun stellt eine erdverbundene Verbindung zwischen den übrigen Tönen her. Zusammengenommen ermöglichen diese Farben eine Palette, die deutlich wahrnehmbar bleibt und zugleich verschiedene Einrichtungskonzepte begleiten kann.

Freie Gabbeh-Muster lassen Raum für Zeichen, Flächen und Formen, die nicht zwingend spiegelbildlich angeordnet sein müssen. Ein solches Design kann mit bewussten Abweichungen arbeiten und dadurch die menschliche Entstehung des Teppichs sichtbar machen. Die Ausgefallenheit liegt dabei in der Kombination der Gestaltungselemente und nicht in einer Behauptung über ein einzelnes, hier nicht näher bezeichnetes Motiv. Der Teppich wird durch seine eigene Komposition charakterisiert.

Die Gestaltung von Gabbeh-Teppichen wird häufig mit einer klaren, unmittelbaren Bildsprache verbunden. Geometrische Formen können vereinfacht, vergrößert oder frei miteinander verbunden werden. Auch Tier-, Pflanzen- oder Alltagszeichen können in regionalen Teppichtraditionen als Anregung dienen. Beim vorliegenden Stück ist jedoch nur festgehalten, dass die Designs frei erfunden und ausgefallen sind. Daher lässt sich das Muster sachlich als individuelle, nicht näher benannte Komposition beschreiben.

In der nomadischen Teppichkunst kann ein Muster mehr sein als eine dekorative Oberfläche. Farben und Zeichen können Erinnerungen, Beobachtungen und Vorstellungen aufnehmen, ohne dass jedes einzelne Element eindeutig erklärt werden muss. Das textile Bild entsteht aus der Entscheidung der knüpfenden Person und bleibt in seiner Wirkung offen. Diese Offenheit gehört zur gestalterischen Qualität frei erfundener Gabbeh-Designs: Sie lassen die Form als Form bestehen und verlangen keine festgelegte Lesart.

Rot, Beige, Grau und Braun erlauben unterschiedliche Kontraste. Ein kräftiges Rot kann gegen neutrale Flächen stehen, Beige kann Übergänge mildern, Grau kann die Farbkomposition ausbalancieren und Braun kann einzelne Bereiche optisch erden. Wie diese Töne genau verteilt sind, ist nicht weiter angegeben; festgehalten ist ihre Verwendung als Farbpalette. Die Beschreibung bleibt deshalb bei den genannten Farben und bei der freien, ausgefallenen Gestaltung.

Verwandte Gabbeh-Fars-Teppiche werden häufig mit lebendigen Farben und geometrischen Formen verbunden. Der Qashqai-Stamm ist für bunte, oft asymmetrische Designs bekannt, die Bezüge zum nomadischen Alltag aufnehmen können. Diese regionale Vielfalt erklärt, warum Teppiche aus Fars sowohl einfache als auch komplexere Bildsprachen zeigen. Der Gabbeh Shuli nimmt innerhalb dieses Umfelds mit seinen frei erfundenen Designs eine eigene Position ein, ohne auf ein bestimmtes traditionelles Motiv festgelegt zu sein.

Das Design kann dadurch sowohl als dekorative Farb- und Formordnung als auch als Ausdruck handwerklicher Entscheidung betrachtet werden. Die Kombination aus Rot, Beige, Grau und Braun schafft eine warm und erdig wirkende Palette, während die ungewöhnliche Musteridee den Teppich von streng standardisierten Dekoren unterscheidet. Seine Gestaltung bleibt an die Gabbeh-Tradition und an die Region Fars gebunden, wird aber durch die freie Erfindung der Designs individuell ausgeführt.

Besonderheiten

Eine Besonderheit ist die Verbindung von Gabbeh Shuli, Herkunft aus Fars und frei erfundenen, ausgefallenen Designs. Der Teppich ist neu und wurde kunstvoll gestaltet. Seine Farbpalette umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Damit treffen eine regionale iranische Knüpftradition, eine eigenständige Musteridee und eine klar benannte Auswahl natürlicher Farbtöne zusammen.

Auch die handgeknüpfte Ausführung gehört zu den charakteristischen Eigenschaften. Der Flor besteht aus hochwertiger Schurwolle, und die genannte Knotendichte liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angaben beschreiben Material, Herstellungsweise und Aufbau des Stücks, ohne seine Gestaltung auf ein industrielles Standardschema zu reduzieren. Der Teppich bleibt ein einzelnes, von Hand gearbeitetes Exemplar mit eigener Musterkomposition.

Die Designs sind nicht als Kopie eines bestimmten historischen Motivs beschrieben, sondern als frei erfunden und ausgefallen. Dadurch liegt der Schwerpunkt auf Individualität innerhalb der Gabbeh-Tradition. Die Herkunft aus dem Süden Persiens ergänzt diese gestalterische Eigenständigkeit um einen klaren kulturellen Rahmen.

FAQ

Wie reinige ich einen Gabbeh Shuli Teppich?

Für die Reinigung wird eine schonende Handreinigung mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel empfohlen. Dabei sollte die Oberfläche vorsichtig behandelt werden, damit die Schurwolle und die handgeknüpfte Struktur nicht unnötig belastet werden. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte ein Fachmann hinzugezogen werden. Eine professionelle Reinigung kann die passende Vorgehensweise für den Wollflor und die Konstruktion des Teppichs bestimmen und hilft, Schäden durch eine ungeeignete Behandlung zu vermeiden.

Woher kommt der Gabbeh Shuli Teppich?

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Als besonderer Bezugspunkt wird die Umgebung der Stadt Shiraz genannt. Dort werden Gabbeh-Teppiche traditionell von nomadischen Stämmen handgeknüpft. Die Herkunft erklärt die Verbindung des Teppichs mit der iranischen Nomadenkultur und mit einer regionalen Handwerkstradition, in der Schurwolle, Handknüpfung und individuelle Muster eine wichtige Rolle spielen.

Welche Vorteile bietet ein handgeknüpfter Gabbeh Shuli Teppich?

Ein handgeknüpfter Gabbeh Shuli verbindet eine eigenständige Ästhetik mit den Eigenschaften der hochwertigen Schurwolle. Die handwerkliche Herstellung macht jedes Stück zu einem Unikat, während die natürliche Faser eine angenehme Haptik und natürliche Wärmeisolierung bietet. Die genannte Knotendichte unterstützt die dichte und robuste Beschaffenheit. Darüber hinaus verkörpert der Teppich die Kultur und Tradition der iranischen Teppichknüpfkunst aus Fars und verbindet diese mit frei erfundenen, ausgefallenen Designs.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen