Perserteppich Fars 175 x 92 cm Wolle handgeknüpft

781$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glanzvolle Schurwolle | Größe: 175 x 92 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu

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Inventarnummer: 8A0DB713

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist handgeknüpft und wird als Perserteppich aus der Fars-Region eingeordnet. Für den Flor wird glanzvolle Schurwolle verwendet. Die Wolle gehört zu den natürlichen Materialien, die bei der Herstellung dieses Teppichs eingesetzt werden. Ihre Beschaffenheit wird im Produkt als hochwertig und langlebig beschrieben. Dadurch verbindet der Teppich die traditionelle Handarbeit mit einem Material, das für den täglichen Gebrauch geeignet ist.

Die Knotendichte liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Spanne beschreibt die Anzahl der Knoten, aus denen die Teppichfläche aufgebaut ist. Das Knüpfen von Hand erfordert dabei einen einzelnen Arbeitsschritt für jeden Knoten. Die genannte Dichte gehört zu den ausdrücklich angegebenen Eigenschaften dieses Gabbeh Shuli und steht neben der Schurwolle und der handwerklichen Herstellung im Mittelpunkt seiner Beschreibung.

Gabbeh-Teppiche werden in einem handwerklichen Prozess gefertigt. Beim Gabbeh Shuli verbindet sich diese Fertigungsweise mit einer freien, fantasievollen Gestaltung. Die Schurwolle und die Knüpfarbeit bilden die materielle Grundlage; das Muster entsteht aus der eigenständigen Gestaltung der Knüpfer. Der Teppich ist neu und wird als Unikat beschrieben. Angaben zu einer besonderen Kette oder zu weiteren Materialanteilen liegen für dieses Stück nicht vor.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Fars-Region im Süden Persiens. Fars zählt zu den wichtigen Landschaften der persischen Teppichkultur. Die Region ist mit nomadischen Stämmen verbunden, die Teppiche traditionell in handwerklicher Arbeit herstellen. Dieser Gabbeh Shuli wird den Knüpfern aus der Umgebung von Shiraz zugeordnet. Shiraz ist innerhalb der Beschreibung der geografische Bezugspunkt für die nomadische Gabbeh-Tradition von Fars.

Die Herstellung durch nomadische Gruppen prägt die Stellung des Gabbeh in der persischen Teppichgeschichte. Ein Teppich ist in diesem Zusammenhang nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern auch ein textiles Ausdrucksmittel. Die Knüpfer arbeiten ohne industrielle Serienfertigung und geben jedem Stück eine eigene Ausprägung. Beim Gabbeh Shuli zeigt sich diese Freiheit besonders deutlich in den ausgefallenen und fantasievollen Designs.

Fars ist für verschiedene Teppichformen bekannt. Klassische Perserteppiche aus der Region können eine stärker festgelegte Ornamentik und eine komplexere Komposition aufweisen. Gabbeh steht dagegen für eine freiere, reduzierte und zeitgemäß wirkende Bildsprache. Diese Einordnung beschreibt die Gabbeh-Tradition allgemein und macht deutlich, weshalb Gabbeh Shuli innerhalb der Fars-Teppiche eine eigene gestalterische Position einnimmt.

Auch die Nähe zu Shiraz gehört zum kulturellen Umfeld dieser Teppichart. Die Stadt ist international mit der Region Fars verbunden, während die nomadischen Stämme ihre eigene textile Formensprache bewahren. In ihren Teppichen können Eindrücke aus dem nomadischen Alltag, Erinnerungen und Geschichten in abstrakter oder vereinfachter Form erscheinen. Der Gabbeh Shuli führt diese Tradition in einer Gestaltung fort, die traditionelle Handarbeit mit einer modernen Ästhetik verbindet.

Die Bezeichnung Gabbeh verweist auf eine Teppichtradition, bei der die handwerkliche Herstellung und die unmittelbare Gestaltung eng zusammengehören. Bei Gabbeh Shuli liegt der Schwerpunkt nicht auf einer streng wiederholten Vorlage, sondern auf der schöpferischen Freiheit innerhalb der Knüpfarbeit. Deshalb gleicht ein Stück nicht einfach dem nächsten. Der hier angebotene Teppich wird als einzigartiges Einzelstück beschrieben, wie es für handgefertigte Teppiche dieser Art charakteristisch ist.

Design und Muster

Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Die Gestaltung folgt keiner nüchternen, rein funktionalen Oberfläche, sondern gibt den Knüpfern Raum für eigene Ideen. Aus dieser Freiheit entstehen Designs, die traditionelle textile Arbeit mit einer modernen und minimalistischen Ästhetik verbinden. Das Muster ist damit ein wesentlicher Teil der Identität des Teppichs.

Typische Farben der Gabbeh Shuli-Tradition sind Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Farbtöne werden harmonisch miteinander kombiniert. Rot kann in einer Komposition einen kräftigen Akzent setzen, während Beige, Grau und Braun eine erdige und ausgeglichene Farbwirkung unterstützen. Die genannten Farben beschreiben die typische Farbwelt dieser Teppichart; die Gestaltung bleibt dennoch von Stück zu Stück eigenständig.

Die Designs von Gabbeh Shuli spiegeln die Kultur und Tradition der Fars-Region wider. In den Mustern können Geschichten und das Leben der nomadischen Stämme ihren Ausdruck finden. Das geschieht nicht zwingend durch eine detaillierte Darstellung einzelner Szenen. Vielmehr kann die textile Sprache Erinnerungen, Alltag und kulturelle Bilder in vereinfachten, freien oder fantasievollen Formen aufnehmen.

Im Vergleich zu klassischen Perserteppichen aus Fars wirken Gabbeh-Muster moderner und minimalistischer. Sie verzichten häufig auf die gleiche formale Komplexität und die Vielzahl fein ausgearbeiteter Details, die bei klassischen Teppichentwürfen zu finden sein können. Dadurch lässt sich die Gabbeh-Gestaltung auch in zeitgenössischen Wohnstilen einordnen. Der Unterschied liegt vor allem in der gestalterischen Haltung: weniger festgelegte Ornamentik, mehr freie Komposition.

Gabbeh Fars wird als verwandte Teppichart genannt, die ebenfalls kreative Freiheit zeigt. Im Vergleich dazu können Gabbeh-Fars-Teppiche komplexere Muster und detailliertere Designs aufweisen. Gabbeh Shuli steht innerhalb dieses Umfelds für eine eigene, fantasievolle Ausarbeitung. Sein Design macht sichtbar, wie unterschiedlich sich eine gemeinsame regionale Tradition in einzelnen handgeknüpften Stücken entwickeln kann.

Die Musterwahl beeinflusst auch die Wirkung im Raum. Gabbeh Shuli-Teppiche werden für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure genannt. Dort kann ein ausgefallenes Design als dekoratives Element eingesetzt werden, ohne dass die traditionelle Herkunft des Teppichs verloren geht. Die Verbindung aus erdigen Farben, freier Musterung und handwerklicher Ausführung erklärt die Eignung für klassische wie auch zeitgenössische Einrichtungskonzepte.

Besonderheiten

Dieser Teppich ist neu, handgeknüpft und wird als Unikat beschrieben. Seine besonderen Merkmale sind die Herkunft aus der Fars-Region, die Verarbeitung glanzvoller Schurwolle, die Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter und die ausgefallene, fantasievolle Gestaltung. Die Kombination aus traditioneller Handarbeit und moderner Ästhetik kennzeichnet den Gabbeh Shuli.

Die verwendeten natürlichen Materialien und der handwerkliche Herstellungsprozess werden als nachhaltige Wahl beschrieben. Damit steht der Teppich zugleich für die Erhaltung traditioneller Handwerkskunst. Die Schurwolle wird als langlebig, strapazierfähig und pflegeleicht bezeichnet. Für die Pflege werden regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen empfohlen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden; eine professionelle Reinigung wird alle paar Jahre empfohlen.

In der Herstellung werden hochwertige Materialien und die Fertigkeit der Knüpfer miteinander verbunden. Das Ergebnis ist kein industrielles Serienprodukt, sondern ein einzelnes textiles Werk. Die Bezeichnung Gabbeh Shuli fasst dabei die regionale Herkunft, die freie Musterwelt und die handgeknüpfte Ausführung zusammen.

FAQ

Was sind die Hauptmerkmale eines Gabbeh Shuli?

Ein Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Fars-Region. Er wird aus glanzvoller Schurwolle gefertigt und besitzt eine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Kennzeichnend sind ausgefallene, fantasievolle Muster, die kulturelle Elemente der Fars-Region und das Leben nomadischer Stämme widerspiegeln. Jedes Stück wird als Unikat beschrieben.

Wie pflege ich einen Gabbeh Shuli?

Die Pflege ist unkompliziert. Regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen helfen dabei, Staub und Schmutz zu entfernen. Bei einem Fleck sollte die betreffende Stelle sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre wird empfohlen, damit die Farben erhalten bleiben. Die Schurwolle wird als strapazierfähig und pflegeleicht beschrieben.

Wie unterscheidet sich Gabbeh Shuli von anderen Perserteppichen?

Gabbeh Shuli unterscheidet sich durch seine modernere und minimalistischere Ästhetik. Im Vergleich zu klassischen Perserteppichen verwendet diese Teppichart weniger komplexe Muster und eine freiere Gestaltung. Häufig wird eine erdigere Farbwelt eingesetzt, zu der Rot, Beige, Grau und Braun gehören. Dadurch verbindet Gabbeh Shuli die traditionelle Handarbeit der Fars-Region mit einer zeitgemäßen Formensprache.

Zusätzliche Informationen
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