





Perserteppich Fars 173 x 68 cm Wolle handgeknüpft
692$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 173 x 68 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu und einzigartig
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VERSANDPARTNERInventarnummer: CAA34602
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars in Südpersien. Für seinen Flor wird hochwertige Schurwolle verwendet. Schurwolle ist das natürliche Material, das bei der Herstellung aus dem Fell geschorener Schafe gewonnen wird. Sie lässt sich verspinnen, färben und in einem geknüpften Teppich zu einer belastbaren Oberfläche verarbeiten. Ihre natürliche Struktur verleiht dem Flor eine griffige, zugleich weiche Haptik.
Die Wolle dieses Teppichs wird als glänzend beschrieben. Dadurch kann die Oberfläche je nach Lichteinfall unterschiedlich wirken. Naturfasern nehmen Farbstoffe auf und geben Farben in einer lebendigen Weise wieder. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Oberfläche Knoten für Knoten. Die Knüpferin oder der Knüpfer führt den Faden um die Kettfäden und befestigt ihn, bevor die nächste Reihe folgt. Anschließend werden die Knoten verdichtet und der Flor wird ausgearbeitet.
Die angegebene Knotendichte liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten in einer bestimmten Fläche und macht die handwerkliche Struktur des Teppichs nachvollziehbar. Sie steht in Verbindung mit der Feinheit der Ausarbeitung, ist aber nicht das einzige Merkmal eines Teppichs. Ebenso wichtig sind die Wahl der Wolle, die Spannung beim Knüpfen, die Gestaltung und die sorgfältige Fertigstellung.
Gabbeh Shuli Teppiche verbinden die handwerkliche Knüpftechnik mit frei erfundenen, fantasievollen Entwürfen. Das Muster wird nicht als streng wiederholtes Schema verstanden, sondern entsteht aus der kreativen Gestaltung der Knüpferinnen und Knüpfer. Dieses Prinzip macht jedes Stück zu einem eigenen, einzigartigen Teppich. Der vorliegende Teppich wird als neu und einzigartig beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars in Südpersien. Fars gehört zu den bekannten Teppichregionen des Iran und ist eng mit der Geschichte persischer Nomaden- und Dorfweberei verbunden. In dieser Landschaft entwickelten sich unterschiedliche Formen der Teppichherstellung, die sich in Material, Farbwirkung, Knotung und Muster unterscheiden können. Gabbeh Teppiche gehören zu den markanten Erzeugnissen dieser Region.
Die Bezeichnung Gabbeh steht für einen persischen Teppichtyp, der traditionell mit einer unmittelbaren, klaren Gestaltung verbunden wird. Anders als höfische Teppiche mit streng geplanten Kompositionen können Gabbeh Muster eine freie und persönliche Bildsprache zeigen. Ihre Wirkung beruht nicht auf einer möglichst großen Zahl kleiner Ornamente, sondern auf dem Zusammenspiel von Fläche, Farbe und wenigen oder frei verteilten Motiven. Bei Shuli Varianten tritt die fantasievolle Gestaltung besonders deutlich hervor.
Die Nähe zu Shiraz wird bei Gabbeh Teppichen häufig als Teil des regionalen Zusammenhangs genannt. Shiraz ist ein wichtiger Bezugspunkt für die Teppichkultur von Fars. Die Region vereint unterschiedliche Lebensformen und handwerkliche Traditionen. Teppiche wurden dort nicht nur als dekorative Gegenstände hergestellt, sondern auch als Gebrauchsgegenstände, die Wärme, Schutz und eine textile Grundlage für den Alltag boten. Aus dieser Verbindung von Zweck und Gestaltung entwickelte sich eine eigenständige Teppichsprache.
Persische Teppiche werden grundsätzlich mit dem Iran verbunden. Ihre Vielfalt erklärt sich aus den verschiedenen Regionen, in denen sie geknüpft werden. Fars, Tabriz, Isfahan und Kerman stehen jeweils für eigene Traditionen und gestalterische Schwerpunkte. Ein Teppich aus Fars ist daher nicht einfach eine allgemeine Variante ohne Herkunft, sondern Teil einer bestimmten regionalen Handwerksgeschichte. Bei diesem Stück sind Fars und Südpersien als Herkunft genannt.
In der persischen Teppichherstellung wird Wissen häufig über lange Zeit weitergegeben. Dazu gehören die Vorbereitung der Wolle, das Spinnen, das Färben, das Anlegen der Kette, das Setzen der Knoten und die Nachbearbeitung. Die genaue Ausführung kann sich von Ort zu Ort und von Werkstatt zu Werkstatt unterscheiden. Handgeknüpfte Teppiche tragen deshalb neben ihrer sichtbaren Zeichnung auch die Spuren der Technik, mit der sie gefertigt wurden.
Fars ist außerdem für eine Teppichkultur bekannt, in der individuelle Entwürfe und regionale Ausdrucksformen nebeneinander bestehen. Gabbeh Shuli steht innerhalb dieser Tradition für einen besonders freien Umgang mit dem Muster. Die Knüpferinnen und Knüpfer setzen die Gestaltung kreativ um, anstatt ausschließlich ein festes, überall gleiches Muster zu wiederholen. So bleibt der regionale Charakter erkennbar, während jedes einzelne Stück eine eigene Komposition erhält.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Die Gestaltung folgt damit keiner nüchternen, rein funktionalen Ordnung. Gabbeh Shuli Teppiche sind für frei erfundene Muster bekannt, die aus der Vorstellungskraft der Knüpferinnen und Knüpfer hervorgehen. Ein Motiv kann dabei vereinfacht, verändert oder in einer eigenen Anordnung dargestellt werden. Die kreative Freiheit ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Stilrichtung.
Die im Ausgangstext genannten häufigen Farben für Gabbeh Shuli Teppiche sind Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Farbgruppe verbindet warme und zurückhaltende Töne. Rot kann einem Entwurf eine kräftige Akzentwirkung geben, während Beige, Grau und Braun eine ruhigere Basis schaffen können. Die konkrete Wirkung hängt stets von der Verteilung der Farben und der Beziehung zwischen Fläche und Muster ab. Die genannten Farben gehören zur typischen Beschreibung des Gabbeh Shuli Stils.
Bei freien Gabbeh Entwürfen kann das Auge zwischen größeren Farbflächen und einzelnen Motiven wechseln. Die Muster müssen nicht überall die gleiche Dichte besitzen. Gerade der Wechsel von offenen Bereichen und gezeichneten Formen kann den Charakter eines solchen Teppichs bestimmen. Die Gestaltung wirkt dadurch eigenständig, ohne auf eine streng symmetrische Gesamtkomposition angewiesen zu sein.
Fantasievolle Teppichmuster können an Natur, Alltag, Tiere, Menschen oder geometrische Zeichen erinnern, ohne diese Motive naturalistisch abzubilden. Die Form wird häufig vereinfacht und in eine textile Sprache übertragen. Bei einem Gabbeh Shuli ist diese freie Interpretation wichtiger als eine möglichst genaue Darstellung. Dadurch kann ein Motiv eher als Zeichen oder Bildidee erscheinen und seine Wirkung aus der Anordnung im Teppich beziehen.
Die Farbwirkung von Wolle gehört ebenfalls zum Design. Die als glänzend beschriebene Schurwolle kann Farben unterschiedlich erscheinen lassen, wenn sich der Flor bewegt oder das Licht über die Oberfläche fällt. Ein handgeknüpfter Flor erzeugt dabei eine textile Tiefe, die von der bloßen Zeichnung auf einer ebenen Fläche abweicht. Muster und Material sind deshalb nicht getrennt voneinander zu betrachten: Die Wolle trägt dazu bei, wie Linien, Flächen und Farben wahrgenommen werden.
Gabbeh Teppiche werden häufig mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten verbunden. Im Ausgangstext werden der Mittelpunkt eines Wohnraums, ein Akzent im Schlafzimmer und ein dekoratives Element im Flur genannt. Diese Beispiele beschreiben die mögliche Rolle eines solchen Teppichs im Raum. Die freie Musterwelt kann sowohl in traditionell eingerichteten als auch in modernen Umgebungen eingesetzt werden, weil sie nicht an eine einzige Einrichtungsrichtung gebunden ist.
Zum Vergleich werden Tabriz Teppiche mit filigranen Mustern und Seide, Isfahan Teppiche mit aufwendigen Designs und hohen Knotendichten sowie Kilim Teppiche mit gewebter Ausführung, geometrischen Mustern und kräftigen Farben genannt. Nain und Kerman sind ebenfalls für unterschiedliche hochwertige Teppichstile bekannt. Diese Beispiele zeigen die Bandbreite persischer und orientalischer Teppichtraditionen, ohne den Gabbeh Shuli einem anderen Herkunftstyp zuzuordnen.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus der Herkunftsregion Fars, der Gabbeh Shuli Gestaltung und der handgeknüpften Herstellung. Hinzu kommen die hochwertige, glänzende Schurwolle und die angegebene Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster wird als ausgefallen und fantasievoll bezeichnet. Der Teppich ist neu und wird als einzigartig beschrieben.
Die Einzigartigkeit steht bei frei erfundenen Gabbeh Shuli Mustern im Mittelpunkt. Da die Gestaltung kreativ durch die Knüpferinnen und Knüpfer umgesetzt wird, gleicht nicht jedes Stück einem standardisierten Dekor. Die eigene Komposition bleibt mit der regionalen Tradition verbunden und unterscheidet den einzelnen Teppich zugleich von anderen Exemplaren.
Für die Pflege wird eine regelmäßige Reinigung empfohlen. Regelmäßiges Staubsaugen hilft dabei, Schmutz und Staub aus dem Flor zu entfernen. Zusätzlich wird im Ausgangstext eine professionelle Reinigung alle paar Jahre genannt, damit Farben und Struktur des Teppichs erhalten bleiben. Die Pflege sollte sachgemäß und passend zu einem handgeknüpften Wollteppich erfolgen.
FAQ
Was zeichnet einen hochwertigen Perserteppich aus?
Wichtige Merkmale sind die sorgfältige Handwerkskunst, die verwendeten Materialien, die Knotendichte und die Eigenständigkeit des Designs. Bei diesem Gabbeh Shuli kommen die handgeknüpfte Verarbeitung, hochwertige Schurwolle, die angegebene Knotendichte und die fantasievolle Gestaltung zusammen. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere und detailliertere Musterarbeit ermöglichen. Sie ist jedoch gemeinsam mit Material, Ausführung und Gestaltung zu betrachten.
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Zur regelmäßigen Pflege gehört vorsichtiges Staubsaugen, damit Schmutz und Staub aus dem Flor entfernt werden. Für die langfristige Erhaltung von Farben und Struktur empfiehlt sich zusätzlich eine professionelle Reinigung alle paar Jahre. Bei einem handgeknüpften Teppich aus Schurwolle sollte die Reinigung fachgerecht ausgeführt werden. Die Häufigkeit richtet sich nach der Nutzung und dem Verschmutzungsgrad.
Woher stammen die besten Perserteppiche?
Perserteppiche werden in verschiedenen Regionen des Iran hergestellt. Genannt werden unter anderem Tabriz, Isfahan, Kerman und Fars. Jede Region besitzt eigene Muster, Farbgebungen und handwerkliche Traditionen. Dieser Gabbeh Shuli stammt aus Fars in Südpersien. Die Bezeichnung seiner Herkunft verweist daher auf die Tradition dieser Region und nicht auf einen anderen persischen Teppichtyp.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














