Perserteppich Fars 160 x 99 cm Wolle handgeknüpft

781$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor reine Schafswolle | Größe: 160 x 99 cm | Muster: Frei erfundene Designs ohne spezielle Vorgaben | Zustand: Neu und kunstvoll verarbeitet

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Inventarnummer: 7BB1E3AB

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist handgeknüpft und aus reiner Schafswolle gefertigt. Wolle gehört zu den traditionellen Materialien der iranischen Teppichherstellung und wird wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer Strapazierfähigkeit verwendet. Beim Gabbeh verbindet sich das natürliche Material mit einer sichtbar individuellen Gestaltung. Die Oberfläche wirkt dadurch textil und handwerklich geprägt, während die Wollfaser dem Teppich seine weiche Anmutung verleiht.

Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs erfordert zahlreiche einzelne Arbeitsschritte. Die Knoten werden von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet und Reihe für Reihe verdichtet. Anschließend wird die Oberfläche bearbeitet, damit das Muster klar hervortritt und ein gleichmäßiger Gesamteindruck entsteht. Beim Gabbeh Shuli steht diese sorgfältige Handarbeit in Verbindung mit einer freien Musteridee. Die Fertigung ist nicht auf eine maschinell wiederholte Vorlage ausgerichtet.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die Anzahl der handgesetzten Knoten und macht sichtbar, wie eng die Gestaltung im Gewebe ausgeführt ist. Gemeinsam mit der Verwendung reiner Schafswolle prägt sie die handwerkliche Ausführung des Stücks. Der Teppich ist neu und kunstvoll verarbeitet.

Wolle besitzt in der Teppichherstellung eine lange Tradition, weil sie sich für die Herstellung robuster und zugleich angenehm fühlbarer Gewebe eignet. Ihre natürliche Struktur nimmt Farbtöne differenziert auf. Bei einem handgeknüpften Gabbeh unterstützt sie außerdem den handwerklichen Charakter des Designs. Material und Herstellungsweise sind deshalb eng miteinander verbunden und bilden die Grundlage für die Wirkung dieses Stücks.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Iran, nahe der Stadt Shiraz. Fars liegt im Süden des Landes und zählt zu den Regionen, die mit der iranischen Teppichknüpfkunst verbunden sind. In dieser Landschaft entwickelte sich eine eigenständige Tradition handgeknüpfter Teppiche, in der Wolle, freie Bildideen und eine unmittelbare handwerkliche Ausführung eine wichtige Rolle spielen.

Gabbeh-Teppiche werden traditionell mit der ländlichen und nomadisch geprägten Web- und Knüpfkultur des südlichen Iran in Verbindung gebracht. Ihre Gestaltung folgt häufig nicht der strengen Ordnung höfischer oder städtischer Werkstattteppiche. Stattdessen können einfache Flächen, geometrische Formen und spontan wirkende Figuren nebeneinanderstehen. Diese Offenheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Gabbeh-Tradition und erklärt, warum einzelne Stücke deutlich voneinander abweichen.

Fars ist auch durch die Nähe zu Shiraz ein wichtiger Bezugspunkt für die Einordnung solcher Teppiche. Die Region umfasst unterschiedliche Landschaften und Bevölkerungsgruppen, deren textile Traditionen sich über lange Zeit entwickelt haben. Handarbeit wurde dabei nicht nur zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen eingesetzt, sondern auch zur Weitergabe von Formen, Farben und gestalterischen Vorstellungen. Gabbeh steht in diesem Zusammenhang für eine Teppichform, bei der die persönliche Ausführung der Knüpferin oder des Knüpfers erkennbar bleiben kann.

Die Herkunft aus Fars ist von der Benennung des Musters zu unterscheiden. Gabbeh bezeichnet hier die Teppichart, während Shuli die nähere Bezeichnung dieses Modells bildet. Die regionale Zuordnung verweist auf Fars im Iran und nicht auf eine einzelne Stadtwerkstatt. So lässt sich der Teppich zugleich als iranischer Perserteppich und als Ausdruck einer regionalen Knüpftradition verstehen.

In der iranischen Teppichkultur werden Muster nicht überall nach demselben Prinzip entwickelt. Manche Teppiche folgen festgelegten Ornamentprogrammen, andere bewahren eine größere gestalterische Freiheit. Gabbeh Shuli gehört zu der zweiten Richtung: Die Designs sind frei erfunden und ohne spezielle Vorgaben angelegt. Dadurch steht nicht die Wiederholung eines verbindlichen Musters im Mittelpunkt, sondern die individuelle Ausarbeitung jedes einzelnen Teppichs.

Die Tradition aus Fars hat auch außerhalb traditioneller iranischer Haushalte Beachtung gefunden. Gabbeh-Teppiche werden heute ebenso mit modernen Einrichtungsstilen verbunden, weil ihre klaren und freien Entwürfe neben zeitgenössischen Möbeln bestehen können. Diese heutige Verwendung verändert nicht die Herkunft des Teppichs. Sie zeigt vielmehr, dass eine aus Fars stammende Handarbeit in unterschiedlichen Wohnumgebungen gelesen werden kann.

Design und Muster

Das Muster dieses Gabbeh Shuli besteht aus einem frei erfundenen Design ohne spezielle Vorgaben. Es folgt damit keiner festgelegten Vorlage, die bei jedem Teppich gleich wiederholt werden müsste. Die fantasievolle Gestaltung ist ein zentrales Merkmal der beschriebenen Ausführung. Sie lässt Raum für ungewöhnliche Kombinationen und für eine persönliche Interpretation der Formen.

Bei Gabbeh-Mustern können vereinfachte Figuren, geometrische Zeichen oder großflächige Farbpartien vorkommen. Solche Elemente werden nicht zwingend zu einer erzählenden Szene verbunden. Häufig liegt die Wirkung gerade in der Reduktion und in der direkten Gegenüberstellung von Formen und Farben. Für dieses Stück ist festgehalten, dass das Design frei erfunden ist und keine spezielle Vorgabe besitzt; eine konkrete Symboldeutung wird daher nicht behauptet.

Die genannten Farben sind Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Farbgruppe verbindet einen kräftigen Rotton mit zurückhaltenden neutralen und erdigen Tönen. Je nach Anordnung können die Farben Flächen voneinander trennen, Formen hervorheben oder einen ruhigeren Zusammenhang schaffen. Die Farben werden harmonisch miteinander kombiniert und prägen den Gesamteindruck des Teppichs.

Rot kann in der iranischen Textilgestaltung als prägnanter Akzent eingesetzt werden, während Beige, Grau und Braun eine natürliche und ausgewogene Umgebung für das Muster bilden. Bei einem freien Gabbeh-Entwurf muss die Farbverteilung nicht einem festen Schema folgen. Gerade dadurch entsteht die Möglichkeit, dieselben Farbfamilien in immer wieder anderer Weise anzuordnen. Die Farbangaben beschreiben die Palette dieses Teppichs, nicht ein verbindliches Muster für alle Gabbeh Shuli.

Die Fantasievolle Gestaltung unterscheidet Gabbeh Shuli von Teppichen, deren Ornamentik streng symmetrisch aufgebaut ist. Das bedeutet nicht, dass die Ausführung ungeordnet wäre. Vielmehr entsteht ihre Ordnung aus dem Verhältnis von Farbe, Fläche und handgeknüpften Formen. Da die Muster variieren können, trägt jedes Stück eine eigene gestalterische Prägung. Der individuelle Charakter ist damit Teil der Teppichart und nicht nur eine nachträgliche Beschreibung.

Auch die Verbindung mit modernen Wohnstilen lässt sich aus dieser offenen Formensprache erklären. Ein freies Design kann neben schlichten Möbeln ebenso eingesetzt werden wie in einer Einrichtung mit traditionellen Bezügen. Dabei bleibt der Teppich ein Erzeugnis der iranischen Handwerkskultur aus Fars. Seine heutige Einordnung in moderne Räume ist eine Frage des Zusammenspiels von Muster und Umgebung, nicht eine Veränderung seiner Herkunft oder Herstellung.

Besonderheiten

Der Gabbeh Shuli ist ein Unikat. Muster und Farben können bei Gabbeh Shuli variieren, sodass jedes einzelne Stück eine eigene gestalterische Ausprägung besitzt. Für diesen Teppich sind Rot, Beige, Grau und Braun als Farben angegeben. Das Design ist frei erfunden und ohne spezielle Vorgaben ausgeführt. Diese Kombination aus individueller Musteridee und handwerklicher Fertigung bestimmt seine Besonderheit.

Weitere festgehaltene Eigenschaften sind die Herstellung aus reiner Schafswolle, die Handknüpfung und die neue, kunstvoll verarbeitete Beschaffenheit. Die Knotendichte liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Damit verbindet der Teppich eine traditionelle iranische Technik mit einer eigenständigen Gestaltung aus der Region Fars nahe Shiraz.

Für die Pflege genügt eine regelmäßige Reinigung mit dem Staubsauger und gelegentliches Ausklopfen. Staub und lose Verschmutzungen können dadurch entfernt werden. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Oberfläche stärker beanspruchen; das vorsichtige Abtupfen entspricht der angegebenen Pflegeempfehlung.

FAQ

Wie pflege ich meinen Gabbeh Shuli Teppich?

Regelmäßiges Staubsaugen hilft dabei, Staub und Schmutz aus dem Teppich zu entfernen. Zusätzlich kann der Teppich gelegentlich ausgeklopft werden. Entsteht ein Fleck, sollte er sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. So wird verhindert, dass die Verschmutzung dauerhaft in die textile Oberfläche einzieht. Die Pflege bleibt damit auf eine schonende, regelmäßige Reinigung und eine schnelle Behandlung einzelner Flecken konzentriert.

Woher stammen Gabbeh Shuli Teppiche?

Gabbeh Shuli Teppiche stammen aus der Region Fars im Süden Irans, nahe der Stadt Shiraz. Fars ist für seine traditionelle Teppichknüpfkunst und für eigenständige Designs bekannt. Die freie Gestaltung der Muster steht mit der Kreativität der Knüpferinnen und Knüpfer in Verbindung. Der Gabbeh Shuli ist daher ein iranischer Perserteppich mit regionalem Bezug zu Fars und nicht lediglich ein Teppich, dessen Muster nach dieser Region benannt wurde.

Welche Farben sind typisch für Gabbeh Shuli Teppiche?

Typische Farben für Gabbeh Shuli sind Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Töne können miteinander kombiniert werden, um unterschiedliche freie Muster und Farbflächen zu bilden. Rot setzt dabei einen deutlichen Farbakzent, während Beige, Grau und Braun eine zurückhaltende, erdige Ergänzung schaffen können. Die konkrete Anordnung darf von Stück zu Stück variieren, weil Gabbeh Shuli Teppiche als Unikate mit individuell gestalteten Farben und Mustern ausgeführt werden.

Zusätzliche Informationen
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