
Perserteppich Fars 160 x 130 cm Wolle handgewebt
562$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Flor Wolle | Größe: 160 x 130 cm | Muster: Einfarbig in Grün | Zustand: Neu ohne Etikett
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Fars Perserteppich ist als handgewebter Kelim gefertigt. Bei einem Kelim entsteht die Fläche nicht durch geknüpfte Florfäden, sondern durch das Weben von Schussfäden in die Kette. Dadurch entsteht eine flache, klar gegliederte Textilstruktur. Die handgewebte Herstellung macht jeden Arbeitsschritt unmittelbar sichtbar und unterscheidet den Kelim grundsätzlich von einem handgeknüpften Teppich.
Als Material ist Wolle angegeben. Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer widerstandsfähigen und zugleich angenehmen textilen Eigenschaften verwendet. Sie lässt sich in unterschiedlichen Webtechniken verarbeiten und kann eine geschlossene, belastbare Oberfläche bilden. Bei diesem Teppich ist der Flor kurz. Die kurze Oberfläche unterstreicht den flachen Charakter des Kelims und erleichtert eine klare Wahrnehmung der einfarbigen Gestaltung.
Die Bezeichnung Kelim beschreibt hier die Herstellungsart und nicht lediglich eine dekorative Anmutung. Beim Handweben werden die Fäden abschnittsweise geführt und verdichtet, bis die textile Fläche entsteht. Im Unterschied zu einem Teppich mit geschnittenem Knüpfflor besitzt ein Kelim keine aufgerichteten Knotenreihen. Seine Wirkung beruht auf der Verbindung von Kette, Schuss und Farbfläche. Die handwerkliche Arbeit bleibt in der Struktur des Gewebes ablesbar.
Die Angaben nennen eine Fertigung in Handarbeit, Wolle, einen kurzen Flor und einen modernen Stil. Weitere technische Angaben wie Knotendichte oder die Zusammensetzung der Kette sind nicht ausgewiesen. Deshalb wird der Teppich hier über die belegten Merkmale beschrieben: als handgewebter Kelim aus Wolle mit flacher, kurzfloriger Oberfläche und zeitgemäßer, einfarbiger Gestaltung.
Herkunft und Tradition
Fars ist eine Region im Süden Irans und gehört zu den bekannten Landschaften der persischen Textil- und Teppichkultur. Der Name steht für eine weitläufige Region mit unterschiedlichen Siedlungsformen, Landschaften und Handwerkstraditionen. In Fars wurden und werden textile Erzeugnisse in dörflichen, städtischen und nomadisch geprägten Zusammenhängen hergestellt. Diese Vielfalt erklärt, warum Erzeugnisse aus Fars nicht auf ein einziges Erscheinungsbild oder eine einzige Webweise reduziert werden können.
Die textile Tradition von Fars ist eng mit der Verarbeitung von Wolle verbunden. Wolle war in vielen Regionen als verfügbares und vielseitig einsetzbares Material von Bedeutung. Sie kann gesponnen, gefärbt und auf verschiedene Weise verwebt werden. In der persischen Teppichkultur entstanden daraus sowohl geknüpfte Teppiche als auch flach gewebte Kelims. Ein Kelim erfüllt dabei eine eigene textile Funktion: Er verbindet eine strapazierfähige Fläche mit einer Gestaltung, die durch Farbe, Rhythmus und Webstruktur geprägt wird.
Das Handweben von Kelims gehört zu den älteren Formen der Teppichherstellung. Die Arbeit beginnt mit dem Einrichten der Kette auf dem Webstuhl. Anschließend werden die Schussfäden von Hand eingetragen und mit dem Webwerkzeug verdichtet. Je nach Webweise werden Farbflächen direkt aneinandergeführt oder durch kleine strukturelle Übergänge voneinander getrennt. Das Verfahren erfordert eine gleichmäßige Spannung und ein sorgfältiges Arbeiten, damit eine stabile und geschlossene Fläche entsteht.
In Fars treffen unterschiedliche kulturelle Einflüsse aufeinander. Nomadische Gruppen entwickelten traditionell textile Gebrauchsgegenstände, die sich durch klare Formen, kräftige Farbfelder und eine praktische Konstruktion auszeichnen konnten. In Dörfern und Werkstätten wurden daneben vielfältige Webtraditionen gepflegt. Stadtbezogene Teppichkunst entwickelte wiederum feinere, stärker geplante Kompositionen. Diese Bereiche stehen nicht für ein einheitliches Muster, sondern bilden den historischen Hintergrund für die Bandbreite, die mit Fars verbunden wird.
Die persische Teppichtradition wird häufig über ihre Muster, Materialien und Herstellungstechniken weitergegeben. Dabei ist ein Kelim nicht als vereinfachte Version eines geknüpften Teppichs zu verstehen. Die flache Webtechnik besitzt ihre eigene Geschichte und ihre eigene gestalterische Logik. Sie kann große, ruhige Farbflächen ebenso hervorbringen wie wiederholte geometrische Ornamente. Die handwerkliche Kontinuität liegt in der Übertragung von Wissen über Garn, Webstuhl, Farbaufbau und Arbeitsabläufe.
Der hier beschriebene Teppich verbindet die Herkunftsbezeichnung Fars mit einer modernen Ausführung. Der Stil Modern verweist auf eine zeitgemäße Gestaltung, während die Bezeichnung Kelim die traditionelle handgewebte Technik benennt. So stehen regionale Teppichtradition und heutige, reduzierte Formensprache nebeneinander. Die Herkunft bezeichnet den kulturellen und handwerklichen Bezug; sie bedeutet nicht, dass jedes Erzeugnis aus Fars dasselbe Muster oder dieselbe Ausführung besitzt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist einfarbig in Grün ausgeführt. Damit liegt der gestalterische Schwerpunkt nicht auf einem Medaillon, einer Bordüre oder einem wiederholten Ornament, sondern auf einer zusammenhängenden Farbfläche. Eine solche Gestaltung lässt die Webstruktur stärker in den Vordergrund treten. Bei einem Kelim kann die Farbe je nach Richtung der Fasern, Lichteinfall und handwerklicher Spannung unterschiedlich wirken, ohne dass daraus ein zusätzliches Muster abgeleitet werden muss.
Grün ist in der persischen und allgemein orientalischen Textilgestaltung eine häufig verwendete Farbe. Es kann an Pflanzen, Landschaften und Vegetation erinnern und wird in traditionellen Kompositionen sowohl als Hintergrund- als auch als Akzentfarbe eingesetzt. Bei einer einfarbigen Gestaltung übernimmt Grün jedoch nicht die Rolle eines einzelnen Motivs, sondern prägt die gesamte sichtbare Fläche. Die ruhige Farbkomposition unterscheidet sich damit von dicht ornamentierten Teppichen mit vielen einzelnen Bildelementen.
Persische Teppichmuster arbeiten traditionell mit verschiedenen Ordnungsprinzipien. Ein zentrales Medaillon kann den Bildaufbau bestimmen, florale Ranken können die Fläche verbinden, und geometrische Wiederholungen können einen regelmäßigen Rhythmus erzeugen. Auch Bordüren teilen ein Muster in Innenfeld und Randzone. Diese Gestaltungsformen gehören zum allgemeinen Repertoire der persischen Teppichkunst. Für diesen Teppich ist hingegen ausdrücklich eine einfarbige grüne Gestaltung angegeben, weshalb keine zusätzlichen Motive oder Ornamentgruppen beschrieben werden.
Der moderne Stil reduziert die visuelle Aussage auf wenige wesentliche Elemente: die grüne Farbe, die flache Webstruktur und die textile Materialität der Wolle. Moderne Kelims können traditionelle Webtechniken mit einer zurückhaltenden Gestaltung verbinden. Dabei wird die Konstruktion nicht versteckt, sondern Teil des Erscheinungsbildes. Die fehlende ornamentale Überladung kann eine klare Zuordnung zu unterschiedlichen Einrichtungskonzepten ermöglichen, ohne dass der Teppich einem bestimmten historischen Muster zugeschrieben werden muss.
Die flache Oberfläche unterstützt die Wirkung einer einheitlichen Farbfläche. Bei geknüpften Teppichen wird ein Muster häufig durch die Anordnung vieler einzelner Knoten und die unterschiedliche Florrichtung aufgebaut. Beim Kelim entsteht die Gestaltung unmittelbar aus der Anordnung der gewebten Schussfäden. Dadurch können Farbe und Gewebe eng miteinander verbunden sein. Diese technische Besonderheit ist ein wichtiger Bestandteil der Kelimästhetik und erklärt, warum auch ein schlichtes, einfarbiges Design eine erkennbare handwerkliche Struktur besitzt.
Die Farbwahl Grün und der moderne Stil machen den Teppich zu einem Beispiel für eine reduzierte Interpretation einer regional verankerten Technik. Er zitiert nicht durch ein genanntes historisches Motiv, sondern durch die Verbindung von Fars, Wolle und Handwebarbeit. Die Gestaltung bleibt bewusst auf die belegte Aussage beschränkt: eine grüne, einfarbige Fläche ohne ausgewiesene weitere Mustermerkmale.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und wird ohne Etikett beschrieben. Als Besonderheiten sind seine beidseitige Verwendbarkeit, seine Eignung für Allergiker und seine Eignung für Räume mit Fußbodenheizung angegeben. Die beidseitige Verwendbarkeit gehört zu den praktischen Eigenschaften flach gewebter Kelims. Da kein ausgeprägter aufgerichteter Flor genannt ist, kann die textile Fläche von beiden Seiten genutzt werden; die sichtbare Wirkung kann sich dabei durch die jeweilige Webseite unterscheiden.
Die Eignung für Allergiker ist als Produkteigenschaft ausgewiesen. Ebenso ist die Nutzung auf Fußbodenheizung angegeben. Diese Angaben beziehen sich auf die vorgesehene Verwendung des Teppichs. Zusätzlich wird er als für alle Zimmer geeignet beschrieben. Die Kombination aus kurzem Flor, handgewebter Konstruktion und moderner, einfarbiger Gestaltung verbindet dabei praktische Nutzbarkeit mit einem klaren Erscheinungsbild.
Für die Pflege empfiehlt sich ein schonender Umgang mit der flach gewebten Wollfläche. Regelmäßiges vorsichtiges Absaugen kann lose Partikel entfernen. Flüssigkeiten sollten zeitnah aufgenommen werden, ohne die Oberfläche stark zu reiben. Bei einer gründlichen Reinigung ist ein auf Teppiche und Wolle spezialisiertes Verfahren sinnvoll. Diese Hinweise erklären die übliche Pflege des Materials; sie ergänzen die ausgewiesenen Produkteigenschaften, ohne weitere Angaben zum Zustand des Teppichs vorauszusetzen.
FAQ
Was ist ein Kelim?
Ein Kelim ist ein flach gewebter Teppich. Die Fläche entsteht durch das manuelle Eintragen und Verdichten von Schussfäden in einer Kette. Anders als bei einem handgeknüpften Teppich wird kein aufgerichteter Knotenflor aufgebaut. Der vorliegende Teppich ist als handgewebter Kelim aus Wolle beschrieben und besitzt einen kurzen Flor.
Ist dieser Teppich beidseitig verwendbar?
Ja. Der Teppich ist als beidseitig verwendbar angegeben. Bei flach gewebten Kelims können beide Seiten genutzt werden. Je nach Webstruktur und Lichteinfall kann die Wahrnehmung der Farbe auf den Seiten leicht unterschiedlich ausfallen. Die einfarbige Gestaltung in Grün bleibt das zentrale ausgewiesene Mustermerkmal.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Ja. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Darüber hinaus wird er als für alle Zimmer geeignet beschrieben. Für die Nutzung sollte die Fläche eben liegen und regelmäßig von Staub befreit werden. Die ausgewiesene Eignung betrifft die Kombination aus Teppich und Fußbodenheizung; die allgemeinen Pflegehinweise gelten weiterhin für die handgewebte Wollfläche.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Material |








