




Perserteppich Fars 148 x 117 cm Wolle handgeknüpft
834$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 148 x 117 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu
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VERSANDPARTNERInventarnummer: F2AA02CE
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars. Für seinen Flor wird glänzende Schurwolle verwendet. Schurwolle bezeichnet Wolle, die von einem lebenden Schaf gewonnen und für die Verarbeitung zu Garn aufbereitet wird. Sie ist für ihre natürliche Wärme, ihre Weichheit und ihre Strapazierfähigkeit bekannt. Beim Gabbeh verbindet sich dieses Material mit einer handwerklichen Herstellung, bei der jeder Knoten einzeln in die textile Struktur eingebracht wird.
Die Wolle wird sorgfältig ausgewählt, damit ihre natürlichen Eigenschaften in der fertigen Arbeit zur Geltung kommen. Der Glanz des Materials kann die Oberfläche je nach Lichteinfall unterschiedlich erscheinen lassen. Zugleich verleiht die Wolle dem Teppich eine angenehme textile Haptik. Die angegebene Knotendichte zeigt, dass bei diesem Gabbeh eine differenzierte handwerkliche Ausarbeitung vorliegt. Sie ist ein Merkmal der Ausführung dieses einzelnen Stücks und wird nicht mit einer industriellen Webware gleichgesetzt.
Handknüpfen ist ein langsamer Arbeitsschritt. Die Knüpfer führen die Fäden von Hand und formen daraus nach und nach die Fläche, die später Flor, Muster und Kontur trägt. Kleine Unterschiede in der Führung des Garns gehören bei handgeknüpften Teppichen zur Herstellung. Sie machen aus einem solchen Teppich kein austauschbares Serienprodukt. Der Gabbeh Shuli wird als Unikat beschrieben und verbindet die Verwendung von Schurwolle mit einer frei gestalteten Musteridee.
Der Teppich ist neu. Über seine handwerkliche Ausführung hinaus nennt die Beschreibung keine zusätzlichen Angaben zu Kette, Schuss oder Aufbau der Rückseite. Deshalb stehen hier ausschließlich die genannten Eigenschaften im Mittelpunkt: glänzende Schurwolle als Flor, Handknüpfung und die ausgewiesene Knotendichte.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars in Südpersien. Fars liegt im Süden Irans und wird in der Teppichgeschichte eng mit den nomadischen und ländlichen Web- und Knüpftraditionen dieser Landschaft verbunden. Die Region ist ein kulturell vielfältiger Raum, in dem verschiedene Gemeinschaften ihre eigenen Vorstellungen von praktischen Textilien, Farben und Zeichen entwickelt haben. Der Gabbeh steht in diesem Zusammenhang für eine Teppichform, deren Ausdruck nicht ausschließlich von höfischer Regelmäßigkeit geprägt ist.
Die Herstellung von Gabbeh-Teppichen wird traditionell mit den nomadischen Völkern Persiens in Verbindung gebracht. Nomadische Teppiche entstanden ursprünglich als Gebrauchsgegenstände für den Alltag. Sie mussten transportierbar, widerstandsfähig und für unterschiedliche Wohnsituationen geeignet sein. Aus dieser praktischen Umgebung entwickelte sich eine eigenständige Bildsprache. Ein Teppich konnte dabei nicht nur den Boden bedecken, sondern auch handwerkliches Können, Erinnerungen und persönliche Vorstellungen sichtbar machen.
Fars ist zudem die Region, in der Shiraz liegt. Shiraz ist als bedeutender Ort der persischen Kultur bekannt und wird auch im Zusammenhang mit Teppichen aus dem Süden Irans genannt. Die Bezeichnung Fars beschreibt bei diesem Stück die Herkunftsregion; sie ist nicht mit einem einzelnen Stadtatelier gleichzusetzen. Der Name Gabbeh verweist auf eine Teppichtradition, während Shuli die im Ausgangstext genannte Ausführung bezeichnet. Zusammen benennen diese Angaben den Charakter und die regionale Einordnung des Teppichs.
Persische Teppiche werden je nach Herkunft, lokaler Praxis und Gestaltung unterschiedlich benannt. In Fars existieren neben Gabbeh auch weitere Teppicharten, darunter Gabbeh Fars und Shiraz-Teppiche. Sie können verwandte handwerkliche Grundlagen besitzen, unterscheiden sich jedoch in Mustern und Farbvarianten. Die regionale Tradition ist daher nicht als ein einheitliches Schema zu verstehen. Gerade bei Gabbeh zeigt sich, wie eine überlieferte Technik Raum für individuelle Lösungen lässt.
Die Geschichte des Gabbeh ist auch eine Geschichte der Weitergabe von Wissen. Knüpftechniken werden durch praktische Übung erlernt: durch den Umgang mit Wolle, das Spannen der Fäden, das Setzen der Knoten und die Kontrolle der entstehenden Fläche. Muster müssen dabei nicht zwingend nach einem starren Plan wiederholt werden. In einer frei erfundenen Gestaltung können sich handwerkliche Regeln und persönliche Einfälle verbinden. Der Gabbeh Shuli aus Fars steht für diese Verbindung von regionaler Tradition und individueller Interpretation.
Zum weiteren Umfeld persischer Teppiche gehören auch die bekannten Zentren Kashan, Isfahan und Tabriz. Sie sind für eigene Formen der Knotentechnik und detailreiche Entwürfe bekannt. Diese Orte sind jedoch nicht die Herkunft dieses Teppichs. Seine Einordnung lautet Fars, Südpersien. Der Vergleich mit anderen persischen Zentren macht lediglich sichtbar, wie vielfältig die iranische Teppichkultur ist und wie unterschiedlich sich regionale Stile entwickelt haben.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als ausgefallen, fantasievoll und frei erfunden beschrieben. Damit folgt der Entwurf keiner streng festgelegten Wiederholung, die bei jedem Teppich gleich aussehen müsste. Die Gestaltung beruht vielmehr auf Vorstellungen und Geschichten, die mit der Arbeit der Knüpfer verbunden werden. Ein solches Muster kann Zeichen, Formen und Anordnungen in einer persönlichen Weise zusammenführen.
Gabbeh-Entwürfe sind häufig von einer reduzierten, klar lesbaren Bildsprache geprägt. Ihre Wirkung entsteht nicht allein durch eine Vielzahl kleiner Einzelheiten, sondern durch das Verhältnis von Fläche, Form und Farbe. Bei frei gestalteten Motiven können einzelne Elemente bewusst vereinfacht oder voneinander abgesetzt werden. Das lässt Raum für eine direkte, textile Darstellung, ohne dass der Teppich auf eine einzige festgelegte Vorlage beschränkt ist.
Die im Zusammenhang mit Gabbeh genannten Farben umfassen intensives Rot, sanftes Beige, elegantes Grau und erdiges Braun. Diese Farbangaben beschreiben die typische Farbpalette solcher Teppiche und erklären den gestalterischen Rahmen der Gabbeh-Tradition. Sie werden hier nicht als vollständige Farbbestandsaufnahme dieses einzelnen Stücks verstanden. In der persischen Teppichkunst entstehen Farbbeziehungen durch das Zusammenspiel von Garn, Musterfläche und Lichteinfall. Naturbezogene Töne können dabei neben kräftigeren Akzenten stehen.
Fantasievolle Muster haben in der Gabbeh-Tradition eine besondere Funktion. Sie erlauben den Knüpfern, eigene Vorstellungen in eine textile Form zu übertragen. Geschichten, Beobachtungen und bildhafte Einfälle können dabei als Anregung dienen, ohne dass ein Motiv wörtlich dargestellt werden muss. Der Entwurf bleibt handwerklich gebunden, aber seine inhaltliche Ausgestaltung kann offen und persönlich sein. So wird die Fläche zugleich zu einem Gebrauchsgegenstand und zu einer individuellen Bildidee.
Die Bezeichnung Shuli wird in diesem Zusammenhang für die im Angebot genannte Gabbeh-Ausführung verwendet. Sie ersetzt nicht die Herkunftsangabe Fars und macht aus dem Teppich keinen Teppich einer anderen Provinz. Gerade bei Orientteppichen ist es wichtig, Herkunft, Teppichart und Musterbeschreibung getrennt zu betrachten. Fars benennt die Region, Gabbeh Shuli die Teppichbezeichnung, und ausgefallene fantasievolle Designs beschreiben den Charakter der Gestaltung.
Ein handgeknüpftes Muster besitzt außerdem eine taktile Seite. Die Knoten bilden nicht nur sichtbare Linien und Flächen, sondern auch eine textile Oberfläche aus Wolle. Je nach Blickwinkel können sich Konturen durch den Glanz der Schurwolle unterschiedlich abzeichnen. Die Handarbeit unterstützt dabei eine lebendige, nicht vollkommen mechanische Erscheinung. Das Muster bleibt dennoch als eigenständige Gestaltung lesbar und ist nicht bloß ein zufälliges Ergebnis der Herstellung.
Im Unterschied zu streng ornamentalen Entwürfen muss ein fantasievolles Gabbeh-Muster nicht über eine zentrale Medaillonordnung oder eine vollständig symmetrische Bordüre definiert werden. Entscheidend ist die freie Komposition, wie sie für dieses Stück beschrieben wird. Die Gestaltung verbindet damit die Tradition persischer Knüpfkunst mit einer moderner wirkenden Offenheit. Sie folgt einer individuellen Idee, ohne die regionale Zugehörigkeit zu Fars aufzugeben.
Besonderheiten
Der Gabbeh Shuli ist ein Unikat. Seine ausgefallenen und fantasievollen Designs werden als individuell entwickelte Muster beschrieben und machen die einzelne Ausführung von einer standardisierten Wiederholung unterscheidbar. Der Teppich ist neu und wurde aus glänzender Schurwolle handgeknüpft. Diese Eigenschaften verbinden Material, Herstellung und Gestaltung in einem einzelnen persischen Teppich aus Fars.
Gabbeh-Teppiche gelten als funktionale Textilien. Die Schurwolle wird mit natürlicher Wärme, Weichheit und Strapazierfähigkeit verbunden. In der Produktbeschreibung werden sie außerdem als pflegeleicht, langlebig und für Haushalte mit Kindern oder Haustieren geeignet bezeichnet. Ebenso wird ihre hypoallergene Eigenschaft genannt. Diese Aussagen beziehen sich auf Gabbeh-Teppiche als beschriebenen Typ und ergänzen die konkreten Angaben zu diesem neuen Stück.
Die Ausführung eignet sich laut Beschreibung für verschiedene Wohnsituationen, etwa als Teppich im Wohnzimmer oder als gemütlicher Teppich im Schlafzimmer. Seine Besonderheit liegt dabei nicht in einer behaupteten bestimmten Raumwirkung, sondern in der Verbindung aus handwerklicher Herstellung, Schurwolle, regionaler Herkunft und freier Musteridee.
FAQ
Wie reinige ich meinen Gabbeh Shuli Teppich?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft dabei, Staub und losen Schmutz aus dem Flor zu entfernen. Bei einem Fleck sollte die betroffene Stelle möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Aggressive Chemikalien sollten vermieden werden, weil sie die Wolle und die Farbwirkung beeinträchtigen können. Bei einer gründlicheren Reinigung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Fachleute können die Eigenschaften der Schurwolle berücksichtigen und die Behandlung so wählen, dass Material und Farben geschont werden. Reiben, starkes Durchnässen und unsachgemäße Mittel sind bei einem handgeknüpften Wollteppich nicht die geeignete Vorgehensweise.
Wo kann ich den besten Gabbeh Shuli Teppich kaufen?
Gabbeh Shuli Teppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften und über Online-Plattformen erhältlich. Bei der Auswahl eines Händlers sollte darauf geachtet werden, dass Informationen zu Herkunft, Material, Herstellung und Zustand klar angegeben sind. Eine Zertifizierung zur Authentizität kann zusätzliche Orientierung geben. Sie hilft dabei, ein echtes handwerkliches Stück von einer bloßen Nachahmung zu unterscheiden. Bei einem einzelnen Teppich sollten außerdem die Angaben zur Ausführung genau zum angebotenen Stück passen, denn jeder handgeknüpfte Gabbeh ist ein Unikat. Eine sachkundige Beratung kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn Fragen zur Gabbeh-Tradition, zur Wolle oder zur Pflege offen sind.
Wie kann ich sicherstellen, dass mein Gabbeh Shuli echt ist?
Zur Beurteilung eines echten Gabbeh Shuli gehören mehrere Merkmale. Die Knotendichte, die Qualität der verwendeten Wolle und die Originalität des Musters werden als wichtige Anhaltspunkte genannt. Auch die handwerkliche Ausführung sollte betrachtet werden. Bei einem handgeknüpften Teppich sind die Knoten und die Rückseite anders aufgebaut als bei einem maschinell gefertigten Produkt. Die Herkunftsangabe Fars, die Bezeichnung Gabbeh Shuli und die Beschreibung der fantasievollen Gestaltung sollten zusammen ein stimmiges Bild ergeben. Wenn Zweifel bestehen, ist die Einschätzung durch Experten sinnvoll. Eine fachkundige Prüfung kann Material, Knüpftechnik und Muster beurteilen und die Angaben zur Echtheit sachlich einordnen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












