





Perserteppich Fars 147 x 103 cm Schurwolle handgeknüpft
817$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 147 x 103 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 8901D829
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli Teppich ist handgeknüpft und besteht aus reiner, glanzvoller Schurwolle. Die Verwendung dieses Materials gehört zu den prägenden Merkmalen des Stücks. Schurwolle besitzt eine angenehm natürliche Haptik und bringt einen sichtbaren Glanz in die Oberfläche. Dadurch wirken die Farben lebendig, während die Struktur des Flors klar erkennbar bleibt. Die Wolle ist von Natur aus schmutzabweisend und pflegeleicht. Regelmäßiges Absaugen und gelegentliches Lüften gehören zu den im Ausgangstext genannten Maßnahmen, um die Schönheit des Teppichs zu bewahren.
Die Handknüpfung verbindet jeden einzelnen Knoten mit dem Aufbau des Teppichs. Anders als bei industriell gefertigten Bodenbelägen entsteht das Muster dabei Schritt für Schritt in handwerklicher Arbeit. Für dieses Stück wird eine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Eine solche Dichte unterstützt die Wiedergabe von Details und steht zugleich für eine strapazierfähige Teppichstruktur. Die Bezeichnung Gabbeh Shuli verweist auf die gestalterische Ausrichtung dieses handgeknüpften Perserteppichs.
Die Verarbeitung ist nicht von einer nüchternen, rein geometrischen Wiederholung bestimmt. Stattdessen treffen die robuste handwerkliche Technik, die reine Schurwolle und frei entwickelte Bildideen aufeinander. Das Ergebnis ist ein Teppich, dessen Material und Muster gemeinsam wahrgenommen werden. Der Zustand dieses Exemplars ist neu. Die Angaben zu Material, Herstellung, Knotendichte und Zustand beschreiben genau dieses Stück.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars in Südpersien, nahe der historischen Stadt Shiraz. Fars zählt zu den traditionsreichen Teppichregionen Persiens. Die Landschaft und die lange Geschichte des Handwerks haben dort eine vielseitige Teppichkultur entstehen lassen. Neben fein ausgearbeiteten Stadtteppichen ist die Region auch mit ausdrucksstarken Gabbeh-Arbeiten verbunden. Bei einem Perserteppich aus Fars treffen regionale Handarbeit und eine eigenständige, oft unmittelbar wirkende Gestaltung zusammen.
Gabbeh ist eine persische Teppichform, die häufig durch eine vergleichsweise klare Bildsprache, kräftige Farben und frei gestaltete Motive auffällt. Der Name wird mit einer Teppichtradition verbunden, in der die Wirkung des Materials und die Lesbarkeit des Musters eine wichtige Rolle spielen. Nicht jeder Gabbeh folgt einem streng vorgegebenen Rapport. Viele Entwürfe leben von vereinfachten Formen, offenen Flächen und einer bewussten Abweichung von symmetrischen Ornamentfolgen. Das erklärt, weshalb Gabbeh-Muster trotz ihrer klaren Erscheinung fantasievoll und individuell wirken können.
Fars besitzt eine lange Verbindung zur persischen Knüpfkunst. Teppiche aus der Region werden in unterschiedlichen Stilrichtungen gefertigt; ihre Gemeinsamkeit liegt nicht in einem einzigen verbindlichen Muster, sondern in der Bedeutung der Handarbeit und in der Weitergabe von Erfahrung. Das Wissen über Wolle, Färbung, Knotung und Musteraufbau wird über Generationen vermittelt. Die Nähe zu Shiraz ist dabei ein Hinweis auf den kulturellen Raum, in dem diese Teppichtradition verankert ist, nicht auf eine Übersetzung oder Änderung des Herkunftsnamens.
Die Geschichte persischer Teppiche umfasst sowohl Erzeugnisse aus ländlichen Gegenden als auch Arbeiten aus großen Städten. Fars nimmt innerhalb dieser Vielfalt eine eigene Stellung ein. Die Region steht für unterschiedliche Ausdrucksformen, von zurückhaltenden Flächen bis zu farbintensiven und erzählerischen Kompositionen. Ein Gabbeh Shuli ordnet sich in jene Tradition ein, in der das Handwerk sichtbar bleibt und das Muster nicht allein durch eine komplizierte Ornamentik wirken muss.
Auch andere persische Zentren zeigen, wie breit die Teppichkultur des Landes ist. Kerman ist für feine florale Muster und lebhafte Farben bekannt. Tabriz wird mit komplexen Designs und hoher Knotendichte verbunden. Diese Beispiele sind allgemeine Hinweise auf die Vielfalt persischer Teppichregionen und bezeichnen nicht die Herkunft dieses Stücks. Dieser Teppich stammt aus Fars und gehört als Gabbeh Shuli in den dort verankerten persischen Gestaltungskontext.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Die Gestaltung folgt damit keiner zurückhaltenden, rein dekorativen Oberfläche. Sie setzt auf freie Designideen, die von den Knüpfern entwickelt wurden. Bei einem solchen Gabbeh-Entwurf können Formen vereinfacht, Flächen bewusst offen gehalten und Motive eigenständig angeordnet werden. Die Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Farbe, Fläche und handgeknüpfter Struktur.
Die Farbpalette umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Rot bringt eine kräftige, warme Komponente ein. Beige bildet einen ruhigen Gegenspieler und lässt die übrigen Töne ausgewogen erscheinen. Grau ergänzt die Palette um eine zurückgenommene Nuance, während Braun eine erdige Verbindung zwischen den Farben herstellt. Diese Farbangaben beschreiben die sichtbare Palette des Teppichs. Sie werden nicht durch zusätzliche Farbnamen oder nicht genannte Schattierungen erweitert.
Gabbeh-Muster unterscheiden sich häufig von den streng gegliederten Kompositionen klassischer Stadtteppiche. Traditionelle persische Teppiche können komplexe, symmetrische Muster und fein ausgearbeitete Ornamente zeigen. Gabbeh-Teppiche werden dagegen oft mit einfacheren Formen, lebendigen Farben und fantasievollen Bildideen verbunden. Diese Gegenüberstellung beschreibt den allgemeinen Unterschied der Stilrichtungen. Der vorliegende Teppich wird konkret durch seine ausgefallenen, fantasievollen Designs und die genannte Farbpalette bestimmt.
Die freie Gestaltung hat einen direkten Bezug zur Handarbeit. Ein Entwurf muss nicht den Eindruck einer maschinell wiederholten Vorlage erzeugen. Kleine Unterschiede in der Ausführung können den individuellen Charakter eines handgeknüpften Einzelstücks sichtbar machen. Die Musteridee bleibt dabei lesbar, auch wenn sie nicht auf eine streng symmetrische Ordnung angewiesen ist. So verbindet die Gabbeh-Tradition eine klare Grundwirkung mit Raum für schöpferische Entscheidungen.
Die Farben können in einem Raum eine warmherzige Atmosphäre schaffen, ohne dass daraus eine bestimmte Einrichtung oder Nutzung abgeleitet werden muss. Der Teppich lässt sich als gestalterischer Akzent verstehen, dessen Muster und Farbpalette im Vordergrund stehen. Die Kombination aus Rot, Beige, Grau und Braun schafft eine vielseitige Grundlage für unterschiedliche Wohnbereiche. Aussagen über konkrete Raumgrößen oder eine bestimmte Platzierung gehören nicht zur Beschreibung dieses Stücks und werden daher nicht ergänzt.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs liegt in der Verbindung von Gabbeh-Shuli-Gestaltung, Handknüpfung und glanzvoller Schurwolle. Die ausgefallenen, fantasievollen Designs machen ihn von streng standardisierten Musterfolgen unterscheidbar. Zugleich bleibt seine Herkunft klar benannt: Er stammt aus der Region Fars in Südpersien nahe Shiraz.
Die Wolle ist pflegeleicht und von Natur aus schmutzabweisend. Zur Pflege werden regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Lüften empfohlen. Bei Flecken sollten diese sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Der Teppich ist neu. Außerdem kann er den Schall dämpfen und zu einem angenehmen Raumklima beitragen. Diese Eigenschaften ergänzen seine gestalterische Funktion um einen praktischen Aspekt.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen und gelegentliches Lüften reichen aus, um die Schönheit des Teppichs zu bewahren. Schurwolle ist von Natur aus schmutzabweisend und pflegeleicht. Bei einem Fleck sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben sollte vermieden werden, damit die Oberfläche und die handgeknüpfte Struktur geschont werden. Bei stärkerer Verschmutzung ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll.
Was unterscheidet Gabbeh von traditionellen Perserteppichen?
Gabbeh-Teppiche werden häufig mit einfacheren Formen, lebendigen Farben und fantasievollen Mustern verbunden. Traditionelle Perserteppiche zeigen dagegen oft komplexe, symmetrische Muster und eine stärker gegliederte Ornamentik. Der Gabbeh-Stil lässt freien Entwürfen mehr Raum und setzt die Wirkung von Farbe und Fläche deutlich ein. Dieser Teppich gehört als Gabbeh Shuli zur Region Fars und wird durch ausgefallene Designs in Rot, Beige, Grau und Braun geprägt.
Woran erkenne ich einen echten Perserteppich?
Bei der Beurteilung sind mehrere Merkmale zu beachten. Eine Handknüpfung, die Qualität der verwendeten Wolle und die Präzision der Muster geben wichtige Hinweise. Auch die Knotendichte kann bei der Einordnung eine Rolle spielen. Zertifikate anerkannter Teppichhändler können die Prüfung ergänzen. Bei diesem Stück sind die Herkunft aus Fars, die handgeknüpfte Ausführung, die reine Schurwolle, die Gabbeh-Shuli-Gestaltung und der neue Zustand benannt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











