Perserteppich Fars 146 x 104 cm Wolle handgeknüpft

976$

Handgeknüpfter Fars-Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 146 x 104 cm | Muster: Freie, fantasievolle Designs | Zustand: Neu

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Inventarnummer: A3975317

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist handgeknüpft und aus glänzender Schurwolle gefertigt. Die Wolle bildet den Flor des Teppichs und verleiht seiner Oberfläche eine weiche, zugleich deutlich strukturierte Wirkung. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht jedes einzelne Knotenbild durch die Arbeit des Knüpfers. Dadurch ist die Oberfläche nicht vollkommen schematisch, sondern trägt die individuelle Handschrift der Person, die das Muster umgesetzt hat.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im angegebenen Bereich von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt, wie eng die einzelnen Knoten im Gewebe gesetzt sind, und steht bei handgeknüpften Teppichen in direktem Zusammenhang mit der Ausarbeitung der Oberfläche. Beim Gabbeh Shuli verbindet sich diese handwerkliche Struktur mit einem bewusst freien Entwurf. Die glänzende Schurwolle unterstützt dabei die klare Wahrnehmung von Farben und Formen.

Schurwolle wird im traditionellen Teppichhandwerk wegen ihrer weichen Haptik und ihrer Belastbarkeit verwendet. Bei diesem Teppich wird sie als Flor eingesetzt. Die Oberfläche ist strapazierfähig und kann deshalb in Wohnräumen ebenso wie in stärker frequentierten Bereichen verwendet werden. Die Kombination aus handwerklicher Knüpfarbeit und einer widerstandsfähigen Wolloberfläche prägt den praktischen Charakter dieses Gabbeh Shuli.

Der Teppich ist neu. Seine Pflege bleibt überschaubar: Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz und gelegentliches Ausklopfen gehören zu den genannten Maßnahmen. Bei einer Verschmutzung sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens, unweit der historischen Stadt Shiraz. Fars gehört zu den bekannten Teppichregionen des Landes und ist eng mit nomadischen und ländlichen Knüpftraditionen verbunden. In dieser Umgebung entwickelte sich eine Teppichsprache, in der die handwerkliche Herstellung und der persönliche Entwurf eine wichtige Rolle spielen. Der Name Gabbeh steht dabei für einen Teppichtyp, der häufig mit einer ausdrucksstarken, unmittelbar lesbaren Gestaltung verbunden wird.

Die Region Fars ist geografisch vielfältig. Berglandschaften, Ebenen und Wanderwege prägten die Lebensräume verschiedener Bevölkerungsgruppen. Teppiche entstanden dort nicht nur als dekorative Gegenstände, sondern auch als Gebrauchsgewebe für den Alltag. Diese Herkunft erklärt, weshalb bei Fars-Teppichen häufig robuste Materialien und eine klare, gut erkennbare Bildsprache zusammentreffen. Beim vorliegenden Teppich wird diese regionale Einordnung durch die Bezeichnung Gabbeh Shuli und den Ursprung Fars bestimmt.

Shiraz liegt in der Nähe des genannten Herkunftsgebiets und ist für seine traditionelle Teppichknüpfkunst bekannt. Die Stadt wird häufig als Bezugspunkt verwendet, wenn Teppiche aus dem weiteren Umfeld von Fars beschrieben werden. Dabei ist zwischen der Stadt als kulturellem Zentrum und der eigentlichen Herkunftsregion zu unterscheiden: Dieser Teppich wird der Region Fars zugeordnet. Die Nähe zu Shiraz stellt den historischen und handwerklichen Zusammenhang her, ohne den Ursprung des Stücks in eine andere Provinz zu verlagern.

Gabbeh-Teppiche werden oft mit reduzierten Flächen, starken Konturen und einer direkten Gestaltung verbunden. Der Gabbeh Shuli erweitert diesen Zusammenhang um frei erfundene Muster. Die Motive sind nicht an ein streng festgelegtes, immer gleich wiederkehrendes Schema gebunden. Knüpfer können Formen aus ihrer Vorstellung aufnehmen und in eine eigene Komposition überführen. So entsteht ein Teppich, dessen Tradition in der regionalen Handarbeit liegt, während die konkrete Gestaltung individuell bleibt.

In Fars existieren neben Gabbeh auch weitere Teppichtraditionen. Traditionelle Gabbeh-Teppiche sind für schlichte und einfarbige Designs bekannt. Shiraz-Teppiche werden mit geometrischen Mustern und kräftigen Farben verbunden. Auch Bakhtiari und Kerman werden im Zusammenhang mit Teppichen aus dieser Region genannt und stehen für eigene gestalterische und handwerkliche Entwicklungen. Diese benachbarten Traditionen bilden den kulturellen Hintergrund des regionalen Teppichhandwerks, machen aus dem vorliegenden Gabbeh Shuli jedoch keinen Shiraz-, Bakhtiari- oder Kerman-Teppich.

Die Weitergabe des Knüpfwissens erfolgt in solchen Traditionen über praktische Erfahrung. Die Auswahl der Wolle, das Spannen des Grundes, das Setzen der Knoten und die Gestaltung der Fläche greifen ineinander. Bei einem freien Muster ist die Aufmerksamkeit des Knüpfers besonders wichtig, weil die Komposition nicht allein aus einem starren Entwurf abgelesen wird. Die regionale Herkunft und die individuelle Ausführung verbinden sich dadurch in jedem einzelnen Stück.

Design und Muster

Das Kennzeichen dieses Gabbeh Shuli sind freie, fantasievolle Designs. Die Muster entstehen aus der Vorstellung der Knüpfer und folgen keiner ausschließlich streng geometrischen Ordnung. Dadurch kann die Gestaltung einen spontanen und persönlichen Charakter erhalten. Der Teppich ist nicht als exakte Wiederholung eines standardisierten Bildes beschrieben, sondern als eigenständige Komposition innerhalb der Gabbeh-Shuli-Tradition.

Die häufig verwendeten Farbrichtungen dieser Teppichgruppe umfassen lebendige Rottöne, erdige Beigetöne, elegantes Grau und warme Brauntöne. Diese Farben können miteinander verbunden werden und bilden eine Palette, die sowohl deutliche Kontraste als auch ruhige Übergänge ermöglicht. Beim Gabbeh Shuli stehen Farbe und Form in einem engen Verhältnis: Die freie Musteridee wird nicht nur durch Linien oder Flächen, sondern auch durch die Auswahl der Farbtöne sichtbar.

Fantasievolle Muster gehören zu einer Gestaltung, bei der die persönliche Handschrift des Knüpfers eine zentrale Rolle einnimmt. Ein Motiv muss dabei nicht in jedem Abschnitt gleichmäßig wiederholt werden. Unterschiedliche Formen können nebeneinanderstehen, sich über eine Fläche verteilen oder durch Farbwechsel voneinander abgesetzt werden. Diese Offenheit unterscheidet den Gabbeh Shuli von Teppichen, deren Ornamentik auf einer streng vorgegebenen Symmetrie und einem regelmäßig wiederkehrenden Rapport beruht.

Die Bezeichnung Gabbeh ist außerdem mit schlichten Flächen und einfarbigen Entwürfen verbunden. Der Shuli-Typ setzt daneben einen eigenen Akzent, weil seine Muster frei erfunden und fantasievoll angelegt sind. Beide Ansätze gehören zum weiteren Umfeld der Fars-Tradition, dürfen aber nicht gleichgesetzt werden. Ein klassischer, schlichter Gabbeh und ein Gabbeh Shuli können aus derselben Region stammen und dennoch eine unterschiedliche Bildsprache besitzen.

Auch der Vergleich mit Shiraz-Teppichen macht diese Einordnung verständlich. Shiraz-Muster werden häufig durch geometrische Formen und kräftige Farben geprägt. Beim Gabbeh Shuli ist die Gestaltung freier und stärker von der Vorstellung des Knüpfers abhängig. Das bedeutet nicht, dass geometrische Elemente ausgeschlossen sind; entscheidend ist vielmehr, dass das Muster als freie, fantasievolle Komposition beschrieben wird. Die regionale Nähe erklärt mögliche Überschneidungen, ersetzt aber nicht die genaue Typbezeichnung dieses Teppichs.

In einem Raum kann ein solches Design unterschiedliche Funktionen übernehmen. Die Fläche kann als eigenständiges textiles Bild wahrgenommen werden, während die Wollstruktur für eine klare haptische Präsenz sorgt. Gleichzeitig bleibt die Gestaltung mit ihren freien Formen offen genug, um nicht nur einem einzigen Einrichtungsschema zugeordnet zu werden. Die Verwendung in Wohnräumen oder stärker frequentierten Bereichen entspricht der im Produkttext genannten Vielseitigkeit.

Besonderheiten

Die Besonderheit dieses Teppichs liegt in der Verbindung aus regionaler Fars-Herkunft, handgeknüpfter Ausführung und frei erfundenem Gabbeh-Shuli-Muster. Er ist aus glänzender Schurwolle gefertigt, neu und strapazierfähig. Die Knotendichte ist mit einem Bereich von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Jedes Exemplar ist ein Einzelstück und trägt die persönliche Handschrift des Knüpfers.

Die freie Gestaltung macht den Teppich innerhalb der Gabbeh-Tradition eigenständig. Seine Farbwelt mit Rot-, Beige-, Grau- und Brauntönen kann verschiedene gestalterische Akzente aufnehmen. Zugleich bleibt die Herkunft klar benannt: Es handelt sich um einen Perserteppich aus der Region Fars und nicht um einen Teppich aus einer lediglich ähnlich benannten Mustertradition.

FAQ

Wie pflege ich den Gabbeh Shuli richtig?

Für die regelmäßige Pflege genügt Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Gelegentliches Ausklopfen gehört ebenfalls zu den empfohlenen Maßnahmen und hilft dabei, die Oberfläche sauber zu halten. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle sofort behandelt werden. Verwenden Sie dafür ein feuchtes Tuch und ein mildes Reinigungsmittel. Reiben Sie nicht unnötig stark über die Wolloberfläche, sondern arbeiten Sie vorsichtig und gezielt. Die Pflegeempfehlung ist auf die handgeknüpfte Ausführung und den Flor aus Schurwolle abgestimmt.

Woher stammt der Gabbeh Shuli?

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens, unweit der historischen Stadt Shiraz. Fars ist für seine traditionelle Teppichknüpfkunst bekannt und umfasst unterschiedliche regionale und handwerkliche Ausdrucksformen. Die Bezeichnung Gabbeh Shuli beschreibt dabei die Teppichart und ihre freie, fantasievolle Musterwelt. Die Nähe zu Shiraz verweist auf den kulturellen Zusammenhang der Region. Der Ursprung dieses Teppichs ist Fars; die genannten Shiraz-, Bakhtiari- und Kerman-Traditionen sind verwandte regionale Beispiele und keine abweichende Herkunftsangabe für dieses Stück.

Was zeichnet die Knotendichte der Gabbeh Shuli Teppiche aus?

Die Knotendichte dieses Gabbeh Shuli liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie gibt an, wie viele Knoten auf einer bestimmten Fläche des Teppichs verarbeitet sind. Eine solche Angabe macht die handwerkliche Ausführung nachvollziehbar und beschreibt die Dichte der geknüpften Struktur. Beim vorliegenden Teppich verbindet sich diese Knüpfarbeit mit einem freien Muster und einem Flor aus glänzender Schurwolle. Die Knotendichte ist damit ein Bestandteil der technischen Beschreibung, während die fantasievolle Gestaltung den sichtbaren Charakter des Teppichs bestimmt.

Zusätzliche Informationen
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