





Perserteppich Fars 144 x 107 cm Wolle handgeknüpft
799$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 50.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle | Größe: 144 x 107 cm | Muster: Abstrakte Designs mit großen Farbflächen sowie Tier- und Pflanzenmotiven | Zustand: Hochwertiger, weicher Flor
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 19F23CB0
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh ist handgeknüpft und besteht aus handgesponnener Schafs- und Ziegenwolle. Die Wolle bildet einen weichen Flor, der sich angenehm anfühlt und dem Teppich seine typische textile Wärme verleiht. Die Verbindung aus natürlichem Wollmaterial und sorgfältiger Handarbeit steht für die traditionelle Herstellung von Gabbeh-Teppichen.
Die hohe Knotendichte unterstützt die dichte, widerstandsfähige Struktur des Teppichs. Ein dichter Flor kann Belastungen des täglichen Gebrauchs aufnehmen und bleibt dabei angenehm weich. Wolle besitzt außerdem natürliche Eigenschaften, die zur Feuchtigkeitsregulierung beitragen. Ihre antibakteriellen Eigenschaften sind ein weiterer Grund, weshalb Wollteppiche häufig in Räumen eingesetzt werden, in denen gespielt und gewohnt wird.
Die Verarbeitung als handgeknüpfter Teppich macht jedes Stück zu einem Einzelstück. Beim Knüpfen entsteht das Muster Knoten für Knoten, sodass kleine Unterschiede in Farbe, Form und Ausführung Teil der handwerklichen Herstellung sind. Bei diesem Gabbeh verbinden sich die handgesponnene Wolle, die hohe Knotendichte und der weiche Flor zu einer robusten und zugleich komfortablen Oberfläche.
Herkunft und Tradition
Gabbeh-Teppiche stammen aus dem Iran und gehören zu einer eigenständigen Tradition orientalischer Knüpfkunst. Ihre Gestaltung ist eng mit den Lebenswelten nomadischer Weber verbunden. Für diesen Teppich wird als Herkunft die Ghashghai-Nomadenkultur in der Provinz Fars, Iran, angegeben. Fars zählt zu den historisch und kulturell bedeutenden Regionen des Landes und ist mit unterschiedlichen Formen der Wollverarbeitung und Teppichherstellung verbunden.
Die Ghashghai-Nomaden sind für ihre textilen Arbeiten bekannt. In einer nomadischen Lebensweise waren Teppiche nicht nur dekorative Gegenstände, sondern auch praktische Bestandteile des Haushalts. Sie dienten als Unterlage, wärmende textile Fläche und Ausdruck der handwerklichen Fähigkeiten ihrer Hersteller. Das für Gabbeh typische Erscheinungsbild entstand aus dieser Verbindung von Gebrauch, regionalem Material und freier Gestaltung.
Die Herstellung solcher Teppiche beruht auf Wissen, das innerhalb von Familien und Gemeinschaften weitergegeben wird. Dazu gehören der Umgang mit Wolle, das Spinnen des Garns, die Auswahl der Farben sowie die Umsetzung eines Entwurfs in geknüpfte Flächen. Handgeknüpfte Gabbehs zeigen deshalb nicht nur ein Muster, sondern auch eine bestimmte Arbeitsweise. Jeder Knoten wird einzeln in die Konstruktion eingebracht, bevor die Oberfläche weiterbearbeitet wird.
Fars nimmt in der iranischen Teppichgeschichte eine besondere Stellung ein. Die Region umfasst verschiedene kulturelle Einflüsse und textile Traditionen. Bei Gabbeh-Teppichen steht dabei weniger eine streng normierte Zeichnung im Vordergrund als die klar erkennbare Handschrift der Weber. Einfache Formen, große Farbflächen und bildhafte Motive konnten so aus der unmittelbaren Umgebung und aus dem Alltag der nomadischen Gemeinschaften hervorgehen.
Die Tradition bleibt dennoch offen für zeitgemäße Wohnsituationen. Ein Gabbeh kann traditionelle Vorstellungen von Landschaft, Tieren und Pflanzen aufnehmen und zugleich in einer modernen Einrichtung funktionieren. Seine regionale Herkunft wird durch die handwerkliche Technik und die charakteristische Reduktion der Formen sichtbar, ohne dass jeder Teppich nach einem identischen Schema gestaltet sein muss.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh besteht aus abstrakten Designs mit großen Farbflächen sowie Tier- und Pflanzenmotiven. Die Darstellungen sind stilisiert und nicht als naturalistische Abbildungen angelegt. Tiere und Pflanzen erscheinen als vereinfachte Zeichen, die in eine klar gegliederte Teppichfläche eingebunden werden. Dadurch entsteht ein Bildaufbau, der unmittelbar verständlich bleibt und dennoch Raum für unterschiedliche Deutungen lässt.
Große Farbflächen gehören zu den erkennbaren Gestaltungsmitteln der Gabbeh-Tradition. Sie geben dem Teppich Ruhe und strukturieren die Komposition, während die figürlichen Motive einzelne Akzente setzen. Abstraktion bedeutet hier nicht den Verzicht auf Inhalte. Vielmehr werden vertraute Elemente aus der Natur auf grundlegende Formen reduziert und in eine textile Bildsprache übertragen.
Tiermotive können in Gabbeh-Mustern an die Umgebung und an das Leben der Weber erinnern. Pflanzenmotive greifen ebenfalls eine Beziehung zur Natur auf. Ihre einfache Darstellung macht sie zu grafischen Bestandteilen des Gesamtmusters. Bei einem Teppich für das Kinderzimmer können diese Formen zudem als erzählerische Bildzeichen wahrgenommen werden, ohne dass ihnen eine bestimmte Geschichte zugeschrieben werden muss.
Die Gestaltung verbindet traditionelle und moderne Wirkung. Die handgeknüpfte Oberfläche verankert den Teppich in der orientalischen Textilkunst, während die abstrakten Flächen und vereinfachten Figuren mit zeitgenössischen Einrichtungsstilen vereinbar sind. So kann das Muster in einem Kinderzimmer eine farbige, kreative Umgebung unterstützen, ebenso aber in einem Wohnzimmer, Flur oder Spielzimmer eingesetzt werden.
Die Bildsprache eines Gabbeh entsteht nicht allein durch einen vorab festgelegten Entwurf. Beim handwerklichen Arbeiten werden Proportionen, Farbübergänge und Motive in der geknüpften Fläche umgesetzt. Dadurch bewahrt das Design eine erkennbare Ordnung und zeigt zugleich die individuelle Ausführung dieses Einzelstücks. Die Kombination aus Naturmotiven, Farbflächen und reduzierten Formen ist der zentrale gestalterische Charakter dieses Teppichs.
Besonderheiten
Der Teppich besitzt einen hochwertigen und weichen Flor. Seine Wolloberfläche ist von Natur aus schmutzabweisend und benötigt grundsätzlich wenig Pflege. Regelmäßiges Absaugen genügt, um lose Verschmutzungen zu entfernen und die Oberfläche frisch zu halten. Bei Flecken kann ein feuchtes Tuch mit mildem Reinigungsmittel verwendet werden.
Direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Die Kombination aus pflegeleichter Wolle, weichem Flor und hoher Knotendichte macht den Gabbeh zu einer praktischen textilen Ausstattung für Kinderzimmer und andere Wohnbereiche. Seine abstrakten Tier- und Pflanzenmotive geben ihm dabei eine eigenständige, kindgerechte Gestaltung.
FAQ
Wie pflege ich meinen Gabbeh am besten?
Regelmäßiges Absaugen reicht für die laufende Pflege aus. Bei hartnäckigen Flecken kann ein feuchtes Tuch mit mildem Reinigungsmittel verwendet werden. Reiben Sie die Stelle nicht unnötig stark und behandeln Sie den Fleck vorsichtig. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie ein Ausbleichen der Farben begünstigen kann.
Eignet sich der Gabbeh auch für Allergiker?
Gabbeh-Teppiche aus natürlicher Wolle werden häufig als hypoallergen betrachtet. Wolle verfügt über antibakterielle Eigenschaften und kann dazu beitragen, Allergene und Staub zu reduzieren. Damit kann der Teppich auch für Allergiker geeignet sein. Die individuelle Verträglichkeit sollte dennoch berücksichtigt werden.
Kann der Teppich auch in anderen Räumen liegen?
Ja. Der Gabbeh ist nicht auf das Kinderzimmer beschränkt. Sein abstraktes Design mit Tier- und Pflanzenmotiven sowie die hochwertige, weiche Wolloberfläche passen auch in Wohnzimmer, Flur oder Spielzimmer. Die handgeknüpfte Ausführung und die hohe Knotendichte verbinden dabei eine dekorative Wirkung mit praktischer Nutzung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |









