







Perserteppich Fars 117 x 75 cm Wolle handgewebt
284$
Handgewebter Fars Perserteppich | Knotendichte: beeindruckend | Material: Flor Wolle | Größe: 117 x 75 cm | Muster: beidseitig identisch | Zustand: gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 42C66E7B
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim aus Fars ist handgewebt und besteht aus reiner Wolle. Bei einem Kelim entsteht die textile Fläche durch das Weben und nicht durch das Einbringen eines geschnittenen Flors. Dadurch unterscheidet sich seine Struktur grundsätzlich von der eines klassischen Knüpfteppichs. Die handgewebte Ausführung gehört zu den traditionellen Fertigungsweisen der Region und macht die Konstruktion des Stücks unmittelbar sichtbar. Die Wolle verbindet dabei eine angenehme Haptik mit der für Teppichmaterial bekannten Strapazierfähigkeit. Im Ausgangstext wird außerdem eine beeindruckende Knotendichte genannt; bei einem Kelim ist die gewebte Struktur für die Beurteilung der Verarbeitung maßgeblich.
Wolle wird im Teppichhandwerk seit langer Zeit eingesetzt, weil sie belastbar und zugleich weich sein kann. In der Beschreibung wird sie außerdem als pflegeleicht und widerstandsfähig gegenüber Schmutz und Flecken charakterisiert. Die natürliche Färbung der Wolle unterstützt die Wirkung der verwendeten Farben. Die Fertigung mit traditionellen Techniken wird in Fars von Generation zu Generation weitergegeben. Dieses handwerkliche Vorgehen steht nicht für eine industrielle Serienproduktion, sondern für eine Arbeitsweise, bei der das Weben den wesentlichen Teil der Herstellung bildet.
Der Kelim ist auf beiden Seiten identisch. Diese Eigenschaft gehört zu den ausdrücklich genannten Merkmalen des Stücks und macht seine flächige Gestaltung aus verschiedenen Blickrichtungen nachvollziehbar. Der Zustand wird als gut erhalten beschrieben. Material, Webtechnik, beidseitig identische Gestaltung und Erhaltungszustand ergeben zusammen ein klares Bild dieses handgewebten Teppichs, ohne zusätzliche Angaben zu Aufbau oder Ausrüstung vorauszusetzen.
Herkunft und Tradition
Fars liegt im Süden des Iran und zählt zu den Regionen, die für ihre lange Geschichte und ihre Webtraditionen bekannt sind. Die Provinz umfasst unterschiedliche Landschaften und Lebensräume. Diese Vielfalt hat im Lauf der Zeit auch die textile Kultur geprägt. Teppiche und Kelims aus Fars stehen deshalb nicht für nur eine einzige, unveränderliche Form, sondern für eine breite Gruppe von Arbeiten, in denen regionale Gewohnheiten, überlieferte Muster und handwerkliche Erfahrung zusammenkommen.
Die Teppichherstellung in Fars reicht viele Jahrhunderte zurück. Weben und Knüpfen waren in der Region mit dem Alltag verbunden und fanden sowohl im dörflichen Umfeld als auch in Städten statt. Textile Arbeiten konnten für den Gebrauch im Haushalt entstehen, zugleich aber auch kulturelle Vorstellungen und die Identität ihrer Hersteller sichtbar machen. Ein Kelim ist in diesem Zusammenhang mehr als eine bloße textile Fläche. Seine Herstellung bewahrt eine überlieferte Technik, bei der Material, Farbauswahl und Muster in einem zusammenhängenden Arbeitsprozess entstehen.
Für Fars werden häufig geometrische Muster und lebendige Farben genannt. Diese Kennzeichen sind Teil der allgemeinen regionalen Tradition und erklären, weshalb Arbeiten aus der Provinz eine so unterschiedliche Formsprache zeigen können. Neben streng gegliederten Flächen gibt es auch Muster, die durch florale Anklänge, wiederkehrende Zeichen oder eine bewegte Farbverteilung bestimmt werden. Die genaue Gestaltung eines einzelnen Kelims bleibt dabei eigenständig. Herkunft bezeichnet hier die Verbindung zur Webtradition von Fars, nicht die Behauptung eines einheitlichen Musters für alle Stücke aus der Provinz.
Die Geschichte der Region ist eng mit verschiedenen kulturellen Einflüssen und Lebensformen verbunden. Das zeigt sich auch in der textilen Gestaltung. Überlieferte Motive wurden weitergegeben, angepasst und in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Geometrische Formen konnten Ordnung, Rhythmus und Wiederholung schaffen, während andere Zeichen auf die natürliche Umgebung oder auf regionale Vorstellungen verweisen konnten. Solche Bedeutungen sind Teil der allgemeinen Teppichkultur und dürfen nicht als eindeutige Erklärung jedes einzelnen Motivs verstanden werden.
Der Fars-Kelim steht damit in einer Tradition, die handwerkliche Weitergabe und gestalterische Vielfalt miteinander verbindet. Die Bezeichnung Fars verweist auf die iranische Herkunft und auf ein historisches Zentrum der Weberei. Zugleich bleibt die Ausführung dieses Stücks durch die Angaben handgewebt, reine Wolle, beidseitig identisch und gut erhalten klar umrissen. Die regionale Einordnung liefert den kulturellen Rahmen, während die konkrete Webarbeit ihre eigene Ausprägung besitzt.
Design und Muster
Die Gestaltung dieses Kelims wird durch seine beidseitig identische Musterwirkung charakterisiert. Das Muster erscheint auf beiden Seiten gleich, wodurch die textile Fläche unabhängig von einer bevorzugten Schauseite betrachtet werden kann. Bei einem handgewebten Kelim entsteht die Zeichnung aus der Verbindung von Webstruktur, Farbfeldern und wiederkehrenden Formen. Die Musterung ist deshalb nicht losgelöst von der Technik zu verstehen, sondern bildet gemeinsam mit ihr den sichtbaren Aufbau der Arbeit.
In der Tradition von Fars spielen geometrische Muster eine wichtige Rolle. Linien, Rauten, Zickzackformen, Bänder und wiederholte Felder können eine Fläche gliedern und ihr einen klaren Rhythmus geben. Geometrische Ornamente sind dabei nicht nur dekorative Zeichen. Sie können auch auf überlieferte Bildwelten, regionale Gewohnheiten oder die Ordnung des Webprozesses verweisen. Aus der Wiederholung einzelner Elemente entsteht eine Struktur, die dem Auge Orientierung gibt, ohne dass jedes Muster auf dieselbe Weise gelesen werden muss.
Auch florale Motive kommen in der allgemeinen Gestaltung von Teppichen und Kelims aus Fars vor. Blätter, Blüten und pflanzenähnliche Formen können stilisiert und stark vereinfacht erscheinen. Ihre Wirkung reicht von einer klaren Ornamentik bis zu einer freieren, bewegten Zeichnung. Naturbezüge sind in der Teppichkunst häufig, weil die Umgebung, das tägliche Leben und die überlieferte Bildsprache miteinander verbunden sind. Bei der Betrachtung eines konkreten Stücks sollte zwischen solchen regional verbreiteten Gestaltungsideen und einer nicht belegten Deutung einzelner Zeichen unterschieden werden.
Farben übernehmen in einem Kelim mehrere Aufgaben. Sie trennen Musterbereiche voneinander, betonen Wiederholungen und geben der Komposition ihren visuellen Rhythmus. Die Beschreibung hebt leuchtende Farben und harmonische Farbkompositionen hervor. Diese Kombination kann sowohl in einem klassischen als auch in einem moderner eingerichteten Raum eingesetzt werden. Die Farbwirkung bleibt dabei mit der handgewebten Oberfläche verbunden: Je nach Lichteinfall und Betrachtungsabstand treten Webstruktur und Farbfelder unterschiedlich deutlich hervor.
Ein Kelim aus Fars kann traditionelle und zeitgemäße Einrichtungskonzepte miteinander verbinden, ohne seine Herkunft zu verlieren. Geometrische Ordnung wirkt in klar eingerichteten Räumen ebenso nachvollziehbar wie in Umgebungen mit stärkerer Ornamentik. Florale oder farblich gegliederte Elemente können eine weichere Ergänzung bilden. Das Design wird dadurch nicht auf einen einzelnen Wohnstil festgelegt. Entscheidend ist die flächige Zeichnung, die durch das Handweben und die identische Wirkung beider Seiten als zusammenhängende textile Komposition lesbar bleibt.
Besonderheiten
Eine wesentliche Besonderheit dieses handgewebten Kelims ist seine vielseitige Verwendung. Er kann als Teppich auf dem Boden eingesetzt oder als Wandbehang verwendet werden. Dadurch lässt sich seine textile Gestaltung nicht nur in Wohnräumen, sondern auch in Esszimmern oder Fluren zeigen. Die Möglichkeit zur Nutzung als Wandbehang gehört ausdrücklich zu den beschriebenen Eigenschaften und erweitert die Funktion über den klassischen Bodenbelag hinaus.
Die flache, handgewebte Form eignet sich außerdem für dekorative Anwendungen im Wohnbereich. In der Beschreibung werden ein Einsatz als Bettüberwurf und eine Verwendung auf Sofas als dekoratives Element genannt. Dabei steht die sichtbare Musterfläche im Vordergrund. Der Kelim verbindet somit eine praktische textile Funktion mit einer Präsentation, bei der seine Farben und das beidseitig identische Muster wahrgenommen werden können. Sein Zustand ist gut erhalten, was bei der Einordnung als Wohntextil ebenfalls berücksichtigt werden kann.
Die Vielseitigkeit ersetzt keine angemessene Rücksicht auf das Material. Als Wolletextil ist der Kelim für den Innenbereich gedacht. Für eine möglichst lange Nutzung sollten direkte Sonne, Regen und starke Witterung vermieden werden. Die Verbindung aus iranischer Herkunft, überlieferter Webtechnik, reiner Wolle und mehreren möglichen Einsatzarten macht die Besonderheit dieses Stücks aus, ohne ihm Eigenschaften zuzuschreiben, die nicht beschrieben sind.
FAQ
Wie pflege ich meinen handgewebten Kelim aus Fars?
Der Kelim sollte regelmäßig bei niedriger Temperatur abgesaugt werden. So lassen sich Staub und lose Verschmutzungen entfernen, ohne die textile Oberfläche unnötig zu belasten. Bei Flecken empfiehlt sich eine vorsichtige Behandlung mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel. Dabei sollte nicht stark gerieben werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist möglichst zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen. Für eine lange Lebensdauer gehört der Kelim in einen geschützten Innenbereich und sollte nicht dauerhaft Regen oder intensiver Witterung ausgesetzt werden.
Wie erkenne ich die Qualität eines handgewebten Kelims?
Bei einem handgewebten Kelim sind vor allem das verwendete Material, die Gleichmäßigkeit der Verarbeitung und die Ausführung des Musters wichtige Orientierungspunkte. Reine Wolle gilt im Teppichhandwerk als belastbares und zugleich angenehm weiches Material. Ebenso sollte man darauf achten, wie klar die Musterflächen ausgearbeitet sind und ob die Webstruktur ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Bei geknüpften Teppichen wird häufig die Knotendichte als Qualitätsmerkmal betrachtet; bei einem Kelim muss zusätzlich die Qualität der Webarbeit berücksichtigt werden. Aufwendigere Muster können mehr Arbeit erfordern, sind allein jedoch kein sicherer Beweis für eine bestimmte Qualität.
Kann ich den Kelim auch im Freien verwenden?
Der Kelim ist in erster Linie für Innenräume vorgesehen. Eine Nutzung im Freien kann die Wolle und die Farben durch Regen, Feuchtigkeit, Schmutz und starke Sonneneinstrahlung schneller beeinträchtigen. Auch wechselnde Witterung kann die Lebensdauer eines handgewebten Textils verkürzen. Wenn der Kelim möglichst lange erhalten bleiben soll, sollte er vor Regen und intensiver Sonne geschützt werden. Als Wandbehang, Bodenbelag oder dekoratives Textil im geschützten Wohnbereich kann seine Gestaltung besser bewahrt werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |
















