









Perserteppich Bijar 400 x 300 cm Wolle handgeknüpft
2290$
Handgeknüpfter Bijar Perserteppich | Knotendichte: 400.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 400×300 cm | Muster: Herati, traditionell persisch orientalisch | Zustand: Neu mit Etikett
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: AEB01D62
Beschreibung
Bijar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Bijar ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus hochwertiger Wolle, während Baumwolle für die Kettfäden verwendet wurde. Die im Produkt angegebene Wolle ist besonders fein und bildet die Grundlage für die klare Ausarbeitung des traditionellen Musters. Wolle wird bei handgeknüpften Teppichen wegen ihrer belastbaren und zugleich angenehm griffigen Eigenschaften eingesetzt. Sie kann einem Teppich eine strukturierte Oberfläche geben und lässt die Farben in unterschiedlichen Richtungen des Flors verschieden erscheinen.
Die Knüpfarbeit entsteht, indem einzelne Knoten in die Kettfäden eingebracht und durch Schussfäden gesichert werden. Danach wird der Flor sorgfältig geschoren, damit das Muster sichtbar wird. Bei diesem Stück ist die handgeknüpfte Ausführung ausdrücklich angegeben. Die hohe Knotendichte unterstützt die Darstellung feiner Linien und kleiner Ornamente. Sie gehört zu den Merkmalen, durch die sich die traditionelle Bijar-Knüpfkunst von einfacher maschineller Fertigung unterscheidet.
Die Baumwollkette bildet das tragende Gerüst des Teppichs. Auf diesem Grund werden die Wollknoten Reihe für Reihe aufgebaut. Material und Herstellungsweise sind damit klar voneinander getrennt: Wolle prägt den Flor, Baumwolle die Kettfäden. Der Teppich ist als neu mit Etikett ausgewiesen. Außerdem ist er für die Verwendung auf einer Fußbodenheizung geeignet. Diese Angabe bezieht sich auf die vorgesehene Nutzung des konkreten Stücks.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Bijar im Iran und ist deshalb als Perserteppich einzuordnen. Bijar, auch unter der Schreibweise Bidjar bekannt, liegt in der westiranischen Provinz Kurdistan. Die Stadt und ihr Umland gehören zu den bedeutenden Zentren der iranischen Teppichherstellung. Über lange Zeit entwickelten sich dort eigenständige Formen der Knüpferei, die für ihre kompakte Konstruktion, ihre kräftige Wollverarbeitung und ihre sorgfältig gesetzten Muster bekannt sind.
Die Bezeichnung Bijar beschreibt nicht nur einen Handelsnamen, sondern verweist auf eine regionale Web- und Knüpftradition. In den Werkstätten der Region wurden Teppiche für den täglichen Gebrauch ebenso wie sorgfältig ausgearbeitete Stücke für repräsentative Räume gefertigt. Das Klima und die Lebensweise der westiranischen Bergregion prägten eine robuste textile Kultur. Teppiche mussten im Alltag zuverlässig sein und zugleich die Kenntnisse der jeweiligen Familie oder Werkstatt sichtbar machen.
Bei traditionellen Bijar-Teppichen spielt die dichte Verarbeitung eine wichtige Rolle. Der Aufbau wird häufig fest verdichtet, wodurch ein vergleichsweise stabiler Griff entstehen kann. Diese technische Eigenschaft ist Teil des regionalen Hintergrunds und erklärt, warum Bijar in der Teppichkunde mit widerstandsfähigen, präzise gearbeiteten Teppichen verbunden wird. Sie sagt jedoch nichts über jedes einzelne Muster aus: In Bijar wurden unterschiedliche florale, geometrische und medaillonartige Kompositionen geknüpft.
Iranische Teppiche werden in vielen Regionen nach unterschiedlichen örtlichen Gepflogenheiten gearbeitet. Bijar steht dabei für eine eigene Herkunftstradition neben Zentren wie Tabriz, Nain, Kashan oder Shiraz. Jede dieser Bezeichnungen kann auf bestimmte Gestaltungsvorlieben, Materialien, Knüpfweisen und regionale Überlieferungen hinweisen. Bei diesem Stück ist die Herkunft Bijar genannt; andere Ortsnamen dienen nicht als zusätzliche Herkunftsangabe.
Die handwerkliche Tradition wird nicht allein durch ein einzelnes Ornament bestimmt. Sie umfasst die Auswahl der Wolle, das Spannen der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Sichern der Reihen und die abschließende Bearbeitung des Flors. Muster werden häufig aus überlieferten Vorlagen weiterentwickelt, wobei Farben und Details je nach Werkstatt variieren können. So bleibt jeder handgeknüpfte Teppich ein eigenständiges textiles Werk innerhalb einer größeren regionalen Tradition.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles Herati-Design bezeichnet. Herati gehört zu den bekannten Ornamenttraditionen der persischen Teppichkunst. Typisch sind miteinander verbundene florale Formen, Blätter und geschwungene Linien. In vielen Herati-Kompositionen erscheint ein Rautenelement, das von Blüten- oder Blattmotiven begleitet wird. Die Bezeichnung beschreibt die Musterfamilie und ist nicht mit einer zusätzlichen Herkunftsangabe für diesen Teppich gleichzusetzen.
Herati-Motive wirken durch ihre Wiederholung und ihre rhythmische Anordnung. Kleine Ornamente werden so miteinander verbunden, dass ein zusammenhängendes Rapportmuster entsteht. Die Linienführung kann dicht und detailreich sein, ohne dass das Grundprinzip der geordneten Wiederkehr verloren geht. Bei einem handgeknüpften Exemplar werden solche Formen Knoten für Knoten umgesetzt. Dadurch können Konturen, Abstände und Übergänge sehr genau ausgearbeitet werden.
Die floralen Elemente des Herati-Musters stehen in der persischen Ornamentik häufig für eine stilisierte Natur. Sie sind keine naturgetreuen Abbildungen einzelner Pflanzen, sondern geordnete Zeichen aus Blättern, Blüten und Ranken. Diese Stilisierung erlaubt es, ein Muster über die gesamte Fläche zu führen und zugleich einen klaren dekorativen Rhythmus zu bewahren. Die traditionelle persische Gestaltung verbindet dadurch Naturbezug mit geometrischer Ordnung.
Die Farbgebung des vorliegenden Teppichs ist mit Beige angegeben. Beige und Creme gehören zu zurückhaltenden Grundtönen, die ein Muster ruhig und deutlich erscheinen lassen können. Die Farbe wird hier als Eigenschaft dieses konkreten Stücks beschrieben; sie ist nicht als allgemeine Aussage über alle Bijar- oder Herati-Teppiche zu verstehen. Zusammen mit der traditionellen Ornamentik entsteht eine Gestaltung, die sich sowohl in klassische als auch in sachlich eingerichtete Räume einfügen kann, ohne die Herkunftsbezeichnung zu verändern.
Herati ist in verschiedenen persischen Teppichregionen und auch in unterschiedlichen regionalen Ausprägungen zu finden. Eine Musterbezeichnung kann daher über die örtliche Herkunft hinausweisen. Entscheidend ist die Verbindung aus überlieferter Ornamentik und lokaler Ausführung. Bei diesem Teppich treffen das Herati-Design, die Bijar-Herkunft und die handgeknüpfte Verarbeitung zusammen. Das Muster wird dadurch nicht zu einem Tabriz-, Nain- oder Kashan-Teppich; seine Herkunft bleibt Bijar.
Besonderheiten
Der Teppich ist in Beige gehalten und rechteckig. Er wird als neu mit Etikett angeboten. Die Ausführung ist handgeknüpft, der Flor besteht aus hochwertiger Wolle und die Kettfäden aus Baumwolle. Zusätzlich ist das Stück für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben fassen die besonderen Eigenschaften und die vorgesehene Nutzung dieses konkreten Teppichs zusammen.
Die Produktbeschreibung nennt außerdem eine professionelle Wäsche und eine gründliche Prüfung, sodass der Teppich direkt ausgelegt werden kann. Die Kombination aus traditionellem Herati-Muster, Bijar-Herkunft und sorgfältiger Handarbeit ordnet das Stück klar der iranischen Teppichtradition zu. Die beige Farbgebung und die rechteckige Form geben dem Muster einen sachlichen Rahmen.
FAQ
Was zeichnet einen Bijar Perserteppich aus?
Ein Bijar Perserteppich verbindet die Herkunft aus dem iranischen Bijar mit einer traditionellen handgeknüpften Ausführung. Charakteristisch für die Region ist eine kompakte, sorgfältige Verarbeitung, bei der die Knoten eng gesetzt und die Muster klar ausgearbeitet werden können. Dieses Stück besitzt einen Flor aus hochwertiger Wolle und eine Kette aus Baumwolle. Sein Herati-Design gehört zu den überlieferten persischen Musterfamilien. Die Bezeichnung Bijar benennt dabei die Herkunft und nicht lediglich ein dekoratives Motiv.
Wie wird dieser Perserteppich gepflegt?
Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen. Dabei sollte eine Einstellung verwendet werden, die den Wollflor nicht unnötig belastet. Verschüttete Flüssigkeiten sollten möglichst rasch und ohne kräftiges Reiben aufgenommen werden. Bei stärkerer Verschmutzung ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig erhalten bleiben. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet; die Heizung sollte dennoch normal und gleichmäßig betrieben werden.
Welche Gestaltung passt zu einem Herati-Teppich?
Das Herati-Muster verbindet florale Ornamente mit einer geordneten, wiederkehrenden Linienführung. Die beige Farbgebung dieses Teppichs lässt sich mit natürlichen Materialien, klassischen Holztönen und ruhigen modernen Möbeln kombinieren. Ebenso ist eine Einrichtung mit traditionellen Elementen möglich, wenn die ornamentale Struktur aufgenommen werden soll. Wichtig ist, dem Muster genügend sichtbare Fläche zu lassen und es nicht durch zu viele konkurrierende Dekore zu überladen. Die passende Umgebung hängt letztlich von Raum, Licht und persönlichem Einrichtungsstil ab.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















