









Perserteppich Bijar 350 x 250 cm Schurwolle handgeknüpft
2583$
Handgeknüpfter Bijar Perserteppich | Material: Flor reine Schurwolle, Kette Baumwolle | Größe: 350 x 250 cm | Muster: blaues Kaschmirmuster im Herati-Stil | Zustand: Neu mit Etikett | Für Fußbodenheizung geeignet
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1F0F2445
Beschreibung
Bijar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bijar Perserteppich besteht im Flor aus reiner Schurwolle und ist handgeknüpft. Die Kette besteht aus Baumwolle. Damit verbindet das Stück einen natürlichen Wollflor mit einer stabilen textilen Grundlage. Schurwolle wird wegen ihrer angenehmen Haptik, ihrer Strapazierfähigkeit und ihrer guten Wärmeisolation verwendet. Sie fühlt sich beim Begehen weich an und kann zu einem ausgeglichenen Raumklima beitragen. Die im Flor eingesetzte Wolle verleiht dem Teppich eine griffige, wohnliche Oberfläche.
Die handgeknüpfte Herstellung bedeutet, dass die einzelnen Knoten von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet werden. Anschließend wird der Flor gleichmäßig bearbeitet, damit Muster und Oberfläche klar zur Geltung kommen. Bei einem solchen Verfahren entsteht kein vollständig identisches Serienprodukt. Die Verbindung aus reiner Schurwolle, Baumwollkette und Handarbeit gehört zur traditionellen Fertigungsweise orientalischer Teppiche. Sie erklärt auch, weshalb ein handgeknüpftes Stück eine eigene textile Struktur besitzt.
Die Florhöhe beträgt 12 mm. Dadurch besitzt der Teppich einen deutlich fühlbaren Wollflor, der den Boden angenehm abdeckt. Die reine Schurwolle ist zugleich für ihre Widerstandsfähigkeit und ihre lange Nutzbarkeit bekannt. Im Alltag unterstützt eine regelmäßige, schonende Pflege den Erhalt von Flor und Farbwirkung. Der Teppich ist außerdem für die Verwendung auf Fußbodenheizung geeignet.
Herkunft und Tradition
Bijar, auch unter der Schreibweise Bijar bekannt, ist eine Stadt im Nordwesten Irans. Die dortige Teppichtradition ist eng mit der persischen Knüpfkunst verbunden und hat sich über viele Generationen entwickelt. Bijar-Teppiche werden traditionell mit einer dichten und festen Knüpfweise in Verbindung gebracht. Diese Konstruktion verleiht den Teppichen ihre bekannte Robustheit und macht sie für eine intensive Nutzung interessant. Die Herkunftsbezeichnung Bijar verweist daher nicht nur auf einen Ort, sondern auch auf eine eigenständige regionale Handwerkstradition.
Die Stadt und ihr Umfeld gehören zu den wichtigen Teppichregionen Irans. In dieser Landschaft wurden Kenntnisse über Wolle, Färbung, Knüpftechnik und ornamentale Gestaltung über lange Zeit weitergegeben. Die Teppichherstellung war Bestandteil des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens. Regionale Knüpferinnen und Knüpfer entwickelten dabei eine klare Vorstellung davon, wie ein strapazierfähiger Teppich aufgebaut sein sollte. Die feste Struktur der Bijar-Arbeiten steht in engem Zusammenhang mit diesem praktischen Anspruch.
Bijar wird historisch auch als „Stadt der Krieger“ bezeichnet. Diese Bezeichnung wird häufig mit der Widerstandsfähigkeit und Stärke der regionalen Teppiche verbunden. Gemeint ist dabei keine Eigenschaft einer einzelnen Person oder eines einzelnen Stücks, sondern ein Bild für die robuste handwerkliche Tradition der Stadt. Die Teppiche aus Bijar zeigen, wie eng Funktion, Material und Gestaltung in der persischen Teppichkultur miteinander verbunden sind.
Typisch für die regionale Gestaltung sind geometrisch gegliederte Kompositionen ebenso wie florale Ornamente. Wiederkehrende Motive können den Innenraum ordnen und dem Teppich eine erkennbare Rhythmik geben. Die Mustertradition von Bijar steht damit zwischen klarer Struktur und dekorativer Pflanzenwelt. Auch wenn einzelne Teppiche unterschiedliche Zeichnungen und Farbzusammenstellungen tragen, bleibt die Verbindung zu einer langlebigen iranischen Knüpftradition sichtbar.
Als persischer Teppich steht dieses Stück in einer Kultur, in der ein Teppich nicht allein als Bodenbelag betrachtet wird. Die Wahl der Wolle, die Art der Knüpfung und die Anordnung der Ornamente bilden gemeinsam ein textiles Dokument regionalen Könnens. Handgeknüpfte Teppiche werden über lange Zeiträume genutzt, gepflegt und weitergegeben. Ihre Bedeutung entsteht aus der Verbindung von Gebrauch, Gestaltung und überliefertem Handwerk.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als blaues Kaschmirmuster im Herati-Stil beschrieben. Damit treffen eine kühle blaue Farbwirkung, eine Kaschmir-orientierte Gestaltung und ein klassisches persisches Ornament zusammen. Der Herati-Stil gehört zu den bekannten Musterfamilien der persischen Teppichkunst. Seine Komposition arbeitet häufig mit wiederholten floralen Formen und einer geordneten, symmetrischen Anordnung.
Herati-Motive werden oft mit Blüten, Blättern und fischähnlichen Formen in Verbindung gebracht. Die sogenannte Fischform kann als stilisiertes Blatt oder als gebogene Ornamentfigur erscheinen. Zusammen mit Blüten und Ranken entsteht ein Muster, das Bewegung zeigt, ohne seine Regelmäßigkeit zu verlieren. Die wiederkehrenden Elemente führen das Auge durch die Fläche und sorgen für eine zusammenhängende ornamentale Wirkung.
Die Bezeichnung Kaschmirmuster weist auf eine Gestaltung hin, die mit der dekorativen Formensprache von Kaschmir verbunden wird. Kaschmir ist für textile Traditionen und fein gegliederte Muster bekannt. In der Teppichgestaltung können solche Bezüge durch florale Details, geschwungene Formen und eine dichte Ornamentik sichtbar werden. Die Bezeichnung beschreibt hier das regionale Design des Musters; sie ist keine Aussage über das Material des Teppichs. Der Flor dieses Stücks besteht aus reiner Schurwolle, während Kaschmir die gestalterische Zuordnung bezeichnet.
Die blaue Farbwirkung bildet den Ausgangspunkt der beschriebenen Gestaltung. Im Herati-Stil können dazu rote und erdige Farbtöne treten, wie es bei persischen Teppichmustern häufig vorkommt. Diese Farben schaffen einen Wechsel zwischen kühleren und wärmeren Bereichen. Blau kann dem Muster Ruhe und Tiefe geben, während rote und erdige Akzente die Ornamentik stärker hervorheben. Entscheidend ist die geordnete Verbindung der Farbbereiche mit den wiederkehrenden Motiven.
Persische Ornamentik ist selten als zufällige Ansammlung einzelner Zeichen aufgebaut. Florale Formen werden in der Regel so miteinander verbunden, dass ein fortlaufender Rhythmus entsteht. Im Herati-Stil helfen Wiederholung, Symmetrie und die Beziehung zwischen Blüten, Blättern und geschwungenen Linien dabei, die Fläche zu strukturieren. Traditionell wird das Herati-Muster außerdem mit Wohlstand und Glück in Verbindung gebracht. Diese symbolische Deutung gehört zur Kulturgeschichte des Ornaments und ist nicht als Aussage über einen persönlichen Besitzanspruch zu verstehen.
Das Design lässt sich sowohl aus der Nähe als auch aus größerer Entfernung lesen. Bei näherer Betrachtung treten die einzelnen floralen und fischähnlichen Formen hervor; aus weiterer Distanz verbindet sich die Zeichnung zu einem geschlossenen Gesamtbild. Diese doppelte Wirkung ist ein wesentlicher Grund, weshalb Herati-Kompositionen in traditionellen persischen Teppichen so dauerhaft verwendet werden. Die handgeknüpfte Ausführung unterstützt dabei die klare Wiedergabe der Musterlinien.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu mit Etikett. Zu seinen ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören die rechteckige Form, der Flor aus reiner Schurwolle, die Baumwollkette und die Eignung für Fußbodenheizung. Seine Gestaltung wird dem traditionellen persischen beziehungsweise orientalischen Stil zugeordnet. Der blaue Kaschmir-Herati-Entwurf verbindet eine regionale Designbezeichnung mit einem klassischen persischen Muster.
Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielseitig. Ein handgeknüpfter Wollteppich kann im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur eingesetzt werden und sich sowohl in eine traditionelle als auch in eine moderne Einrichtung einfügen. Für die Pflege reicht im normalen Alltag regelmäßiges, schonendes Staubsaugen. Gelegentliches Ausklopfen kann zusätzlich helfen, lose Staubpartikel zu entfernen. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll, damit das Material sachgerecht behandelt wird.
FAQ
Wie reinige ich den Bijar Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege genügt schonendes Staubsaugen. Der Teppich kann außerdem gelegentlich ausgeklopft werden, um lose Staubpartikel aus dem Wollflor zu lösen. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte eine professionelle Teppichreinigung beauftragt werden. Eine fachgerechte Reinigung schützt die Schurwolle und verhindert, dass unsachgemäße Behandlung den Flor oder die Farben beeinträchtigt. Aggressive Reinigungsmittel und starkes Durchfeuchten sind bei einem handgeknüpften Wollteppich nicht die geeignete Standardpflege.
Welche Vorteile hat ein Teppich aus Schurwolle?
Schurwolle ist weich, strapazierfähig und langlebig. Sie besitzt gute Wärmeisolationseigenschaften und kann zu einem angenehmen Raumklima beitragen. Ein Wollflor fühlt sich beim Begehen behaglich an und ist im Alltag vergleichsweise unempfindlich gegenüber Schmutz und Staub. Diese Eigenschaften erleichtern die Pflege, ersetzen aber keine regelmäßige Reinigung. Beim vorliegenden Teppich kommt die reine Schurwolle im Flor mit einer Baumwollkette und handgeknüpfter Verarbeitung zusammen.
Wie lange hält ein Bijar Perserteppich?
Ein gut gepflegter Bijar Perserteppich kann Jahrzehnte überdauern. Seine robuste regionale Knüpftradition, die handgeknüpfte Herstellung und die Verwendung von reiner Schurwolle unterstützen eine lange Nutzungsdauer. Regelmäßiges Staubsaugen, vorsichtiges Ausklopfen und eine professionelle Reinigung bei stärkeren Verschmutzungen helfen dabei, Flor und Muster zu erhalten. Die tatsächliche Lebensdauer hängt außerdem von der Nutzung und der Pflege ab. Bei intensiver Beanspruchung ist eine fachkundige Kontrolle sinnvoll.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















