






Perserteppich Bidjar Tekab 110 x 72 cm Wolle handgeknüpft
827$
Handgeknüpfter Bidjar Tekab Perserteppich | Knotendichte: 350.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 110 x 72 cm | Muster: Geometrisch mit Medaillon | Zustand: Perfekt, unbenutzt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 69D91040
Beschreibung
Bidjar Tekab Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bidjar Tekab Perserteppich ist handgeknüpft. Als Flor wurde 100% Schurwolle verwendet, während die Kette aus 100% Baumwolle besteht. Die Verbindung aus Wollflor und Baumwollkette gehört zu den traditionellen Grundlagen der Teppichherstellung. Wolle wird wegen ihrer belastbaren Faserstruktur, ihrer angenehmen Haptik und ihrer guten Eignung für die Aufnahme von Farben seit jeher für den Flor orientalischer Teppiche eingesetzt. Baumwolle bildet eine stabile Grundlage, an der die Knoten befestigt werden können.
Bei der Handknüpfung entsteht der Teppich Knoten für Knoten. Die Knüpfenden setzen jeden einzelnen Knoten in die vorbereitete Kette und verdichten so nach und nach das Gewebe. Dieses Verfahren unterscheidet sich grundlegend von einer maschinellen Fertigung: Die Herstellung beruht auf manueller Arbeit, und das Muster wird unmittelbar in der Knüpfstruktur aufgebaut. Die im Teppich vorhandene Knotendichte ermöglicht eine präzise Ausarbeitung der Gestaltung. Linien, Konturen und die Begrenzung des Medaillons können dadurch klar in der Fläche angelegt werden.
Schurwolle besitzt natürliche Eigenschaften, die sie für Teppiche besonders geeignet machen. Ihre Fasern können Farbstoffe gleichmäßig aufnehmen und geben der Oberfläche eine lebendige, nicht völlig starre Wirkung. Zugleich ist Wolle widerstandsfähig und kann bei sachgemäßer Pflege über lange Zeit ihre Funktion behalten. Die Baumwollkette bleibt im fertigen Teppich als tragende Grundlage der Knüpfarbeit wirksam. Zusammen ergeben Flor und Kette eine traditionelle Materialkombination, bei der die Oberfläche aus Wolle und der innere Aufbau aus Baumwolle bestehen.
Die handgeknüpfte Ausführung macht dieses Exemplar zu einem Einzelstück. Das gilt nicht nur für seine Herstellung, sondern auch für die konkrete Ausprägung des geometrischen Musters mit Medaillon. Der Zustand des Teppichs ist perfekt und unbenutzt. Damit verbindet sich die traditionelle manuelle Verarbeitung mit einem Stück, das noch nicht im Gebrauch war.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien, dem heutigen Iran. Iran besitzt eine jahrtausendealte Tradition der Teppichherstellung. In vielen Regionen entwickelte sich die Knüpfkunst zu einem wichtigen Bestandteil des handwerklichen und kulturellen Lebens. Teppiche wurden dort nicht nur als textile Gebrauchsgegenstände gefertigt, sondern auch als Träger von Mustern, Farben und überlieferten Gestaltungsideen. Die Bezeichnung Bidjar Tekab verweist auf die im Titel genannte Herkunfts- und Stiltradition.
Bidjar-Teppiche sind für ihre dichte Knüpfung und ihre strapazierfähige Wolle bekannt. Die Teppiche aus dieser Tradition werden häufig mit einer robusten Konstruktion verbunden, die aus der handwerklichen Erfahrung der dortigen Weber hervorgegangen ist. Eine dichte Knotung erlaubt es, die Zeichnung engmaschig aufzubauen und Muster mit deutlichen Konturen auszuführen. Gleichzeitig trägt die feste Struktur dazu bei, dass ein Teppich seine Form und seine Gestaltung bei angemessener Nutzung bewahren kann.
Die iranische Teppichkultur ist regional vielfältig. Unterschiedliche Orte und Werkstätten entwickelten eigene Vorlieben für Aufbau, Ornamentik und Farbzusammenstellung. Dennoch verbindet sie die Arbeit am Webstuhl, die Weitergabe von Fertigkeiten und die Verwendung wiederkehrender Formen. Ein Medaillon kann dabei als ordnendes Zentrum der Fläche dienen, während geometrische Elemente das Feld gliedern und den Blick durch das Muster führen. Die Gestaltung entsteht nicht losgelöst von der Knüpftechnik, sondern wird mit ihr gemeinsam aufgebaut.
Orientalische Teppiche stehen in einer Kultur des überlieferten Zeichens. Motive wurden von Generation zu Generation weitergegeben, verändert und neu kombiniert. Geschichten, Mythen und Symbole prägten die Bildsprache der persischen Teppichkunst. Farben und Formen konnten dabei Vorstellungen von Harmonie, Wohlstand oder Fruchtbarkeit aufnehmen. Solche Deutungen gehören zum allgemeinen kulturellen Hintergrund der Teppichtradition und müssen nicht bei jedem einzelnen Ornament gleich verstanden werden. Bei diesem Stück ist als konkrete Gestaltung ein geometrisches Muster mit Medaillon angegeben.
Die handwerkliche Tradition umfasst weit mehr als das reine Verknoten von Wolle. Sie schließt die Vorbereitung der Kette, die Auswahl und Verarbeitung des Flormaterials, das Lesen eines Musters sowie das regelmäßige Verdichten der Reihen ein. Erfahrung ist erforderlich, damit Proportionen, Konturen und die zentrale Anordnung zusammenpassen. In der Bidjar-Tradition wird dieser handwerkliche Anspruch mit einer festen, widerstandsfähigen Ausführung verbunden. Der Teppich steht damit in einer persischen Knüpftradition, deren Formen zugleich praktisch und kulturell geprägt sind.
Tekab und Bidjar werden in der Bezeichnung dieses Teppichs gemeinsam geführt. Die Herkunftsangabe Persien ordnet ihn der iranischen Teppichwelt zu. Er ist daher als Perserteppich einzuordnen. Seine regionale Benennung, die handgeknüpfte Herstellung und die geometrische Zentralgestaltung bilden zusammen die wesentlichen Merkmale seiner Einordnung.
Design und Muster
Das konkrete Muster dieses Teppichs ist geometrisch mit Medaillon. Ein Medaillon bezeichnet in der Teppichgestaltung ein zentrales Ornament, das die Komposition sammelt und ihr einen klaren Mittelpunkt gibt. Geometrische Formen strukturieren die umgebende Fläche und schaffen eine Ordnung aus Linien, Winkeln, Wiederholungen und abgegrenzten Feldern. Im Unterschied zu einer frei fließenden Zeichnung beruht diese Gestaltung auf nachvollziehbaren Konturen und einer bewussten Gliederung.
Die medaillonbetonte Komposition gehört zu den verbreiteten Grundformen orientalischer Teppiche. Das Zentrum kann den Ausgangspunkt für die Anordnung der übrigen Motive bilden. Darum herum werden Felder und Begrenzungen so gesetzt, dass die Fläche zusammenhängend wirkt. Bordüren können in solchen Entwürfen die Außenkante fassen, während das Innenfeld den Blick auf das zentrale Ornament lenkt. Bei diesem Teppich ist als Muster ausdrücklich die geometrische Ausführung mit Medaillon genannt; weitere einzelne Ornamente sind nicht festgelegt.
In der persischen Teppichkunst dienen geometrische Formen nicht nur der Dekoration. Sie machen Proportion, Rhythmus und Wiederholung sichtbar. Ein Winkel kann eine Richtung markieren, ein geschlossenes Feld eine Fläche betonen, und die Wiederholung gleicher Formen kann eine ruhige Ordnung erzeugen. Die handgeknüpfte Umsetzung verleiht diesen Linien ihre textile Beschaffenheit. Jede Kontur wird aus einzelnen Knoten aufgebaut, sodass das Bild aus der Nähe eine Struktur und aus größerer Entfernung eine zusammenhängende Komposition zeigt.
Die überlieferte persische Ornamentik kennt sowohl florale als auch geometrische Bildsprachen. Florale Arrangements können an Pflanzen und Blätter erinnern, während geometrische Muster stärker mit der Abstraktion von Linien und Flächen arbeiten. Beide Bereiche wurden in der regionalen Teppichkunst immer wieder miteinander verbunden. Ein Medaillon kann deshalb je nach Entwurf streng geometrisch, floral ausgearbeitet oder mit weiteren Motiven kombiniert sein. Für dieses Einzelstück ist die geometrische Variante mit zentralem Medaillon dokumentiert.
Farben spielen in der allgemeinen Wirkung orientalischer Muster eine wichtige Rolle. Die Vorlage beschreibt die Farben dieses Teppichs als lebhaft und nennt komplexe Muster als charakteristisch für diese regionale Gestaltung. Farbflächen können ein Medaillon hervorheben, eine Bordüre absetzen oder die Wiederholung geometrischer Elemente unterstützen. Dabei entsteht die Wirkung nicht durch Farbe allein, sondern durch das Zusammenspiel von Farbverteilung, Kontur und Knüpfstruktur. Die Mustertradition erlaubt sowohl deutliche Kontraste als auch abgestufte Übergänge.
Geometrische Teppiche lassen sich in unterschiedlichen Einrichtungskontexten lesen, weil ihre Ordnung sowohl zu klassischer als auch zu moderner oder bohemischer Gestaltung passen kann. Diese Einordnung betrifft die Gestaltungssprache und nicht eine bestimmte Raumwirkung. Ein zentrales Medaillon gibt dem Teppich eine erkennbare Achse, während die umliegenden Formen die Fläche zusammenhalten. So entsteht ein Design, das auf überlieferten persischen Grundformen beruht und zugleich klar gegliedert erscheint.
Besonderheiten
Die besondere Ausführung dieses Teppichs liegt in seiner Handknüpfung, der dichten Knotung und dem geometrischen Medaillonmuster. Die Knotendichte unterstützt eine genaue Darstellung von Linien und Details. Das Stück ist perfekt erhalten und unbenutzt. Diese Kombination aus ungebrauchtem Zustand und traditioneller Handarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Beschreibung.
Der Flor aus Schurwolle verleiht der Oberfläche die für Wolle typische textile Haptik. Die Baumwollkette bildet die stabile Grundlage der Knüpfung. Da jeder Teppich von Hand entsteht, bleibt jedes Exemplar in seiner konkreten Ausführung eigenständig. Kleine Unterschiede, die aus der manuellen Arbeit hervorgehen können, gehören zum Charakter handgeknüpfter Einzelstücke. Dieser Teppich verbindet die handwerkliche Herstellung mit einer klaren, geometrischen Komposition.
Die robuste Bidjar-Tradition, die dichte Knotung und die strapazierfähige Wolle werden in der überlieferten Einordnung miteinander verbunden. Die konkrete Pflege sollte sich an der Wollqualität und an der handgeknüpften Konstruktion orientieren. Die im Ausgangstext genannte Eignung für Innenräume sowie der Schutz vor Feuchtigkeit und extremen Wetterbedingungen bleiben dabei maßgeblich.
FAQ
Wie pflege ich meinen Bidjar Tekab Perserteppich?
Regelmäßiges, schonendes Saugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen und die Oberfläche sauber zu halten. Bei stärkerem Reinigungsbedarf sollte eine professionelle Teppichreinigung gewählt werden, die auf handgeknüpfte Wollteppiche abgestimmt ist. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Auch Feuchtigkeit und extreme Witterung sind fernzuhalten. Eine sachgerechte Behandlung bewahrt die Wolloberfläche, die Musterzeichnung und den unbenutzten Zustand des Teppichs möglichst lange.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja, der Bidjar Tekab Perserteppich eignet sich für Räume mit Fußbodenheizung. Die verwendete Wolle leitet die Wärme weiter und sorgt zugleich für eine angenehme Fußwärme. Wichtig bleibt eine sachgerechte Verlegung, damit der Teppich eben liegt und die Wärme gleichmäßig in den Raum gelangen kann. Die handgeknüpfte Ausführung und die verwendeten Materialien sollten bei der täglichen Nutzung stets trocken und sauber gehalten werden.
Kann ich den Teppich im Innen- und Außenbereich verwenden?
Der Teppich ist primär für den Innenbereich vorgesehen. Seine robuste und strapazierfähige Ausführung ändert nichts daran, dass er vor Feuchtigkeit und extremen Wetterbedingungen geschützt werden sollte. Im Außenbereich könnten Nässe und wechselnde Witterung die Wollfasern, die Farben und die tragende Konstruktion belasten. Für eine möglichst lange Nutzungsdauer empfiehlt sich daher ein trockener Innenraum. Dort kann die geometrische Gestaltung mit Medaillon angemessen zur Geltung kommen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















