




Perserteppich Bidjar 238 x 208 cm Seide handgeknüpft
5692$
Handgeknüpfter Bidjar Perserteppich | Knotendichte: 200.000 – 500.000 Knoten/m² | Material: Flor Seide | Größe: 238 x 208 cm | Muster: Großes rautenförmiges Medaillon | Zustand: Exzellente Strapazierfähigkeit und schmutzabweisend
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Beschreibung
Bidjar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bidjar Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus hochwertiger Seide. Die Herstellung von Hand macht jedes einzelne Stück zu einem eigenständigen Teppich, bei dem Knoten für Knoten ein geschlossenes Muster und eine belastbare Oberfläche entsteht. Die Knotendichte liegt in einem hohen Bereich. Sie unterstützt die klare Ausarbeitung des rautenförmigen Medaillons und gehört zu den technischen Merkmalen, die bei Bidjar-Teppichen mit einer widerstandsfähigen Ausführung verbunden werden.
Bei der traditionellen Bidjar-Technik wird der Flor während des Knüpfens besonders fest zusammengedrückt. Dadurch liegen die Knoten dicht beieinander und die Oberfläche erhält eine kompakte Struktur. Diese Verarbeitung erklärt die für Bidjar bekannte Robustheit. Sie ist keine nachträgliche Eigenschaft einer Beschichtung, sondern steht in direktem Zusammenhang mit dem Aufbau des handgeknüpften Teppichs.
Der Seidenflor verbindet eine feine Oberfläche mit einer präzisen Darstellung der Zeichnung. Gerade bei einem Medaillon mit geometrischer Kontur ist eine sorgfältige Knüpfarbeit wichtig, damit Linien, Flächen und Übergänge deutlich erkennbar bleiben. Die hohe Knotendichte unterstützt diese Detailarbeit. Für dieses Einzelstück sind ein Seidenflor, die handgeknüpfte Herstellung sowie die strapazierfähige und schmutzabweisende Beschaffenheit angegeben.
Herkunft und Tradition
Bidjar-Teppiche stammen aus Bidjar im westlichen Iran, in der Region Kordestan. Bidjar ist auch unter der Schreibweise Bijar bekannt. Die Stadt liegt in einer kurdisch geprägten Gegend, und die Teppichtradition der Region ist eng mit der iranischen und kurdischen Handwerkskultur verbunden. In dieser Umgebung entwickelte sich eine Knüpfweise, bei der eine dichte, fest verdichtete Struktur eine zentrale Rolle spielt.
Die Bezeichnung Bidjar verweist auf eine konkrete Herkunft und nicht nur auf eine beliebige orientalische Musterwelt. Kordestan ist für unterschiedliche Teppichtraditionen bekannt, die jeweils eigene Zeichnungen, Farbbezüge und technische Ausprägungen besitzen. Bidjar steht dabei besonders für handgeknüpfte Teppiche mit einer kompakten Oberfläche und hoher Widerstandsfähigkeit. Diese Eigenschaften haben dazu beigetragen, dass Bidjar-Teppiche auch außerhalb ihrer Herkunftsregion bekannt wurden.
Die kurdische Bevölkerung von Kordestan bewahrt eine vielfältige Textiltradition, in der praktische Nutzung und dekorative Gestaltung miteinander verbunden sind. Teppiche wurden nicht ausschließlich als Schmuckstücke hergestellt, sondern ebenso als langlebige textile Gegenstände für den Alltag. Aus dieser Verbindung erklärt sich, warum bei Bidjar neben der Zeichnung auch die Festigkeit der Verarbeitung einen so wichtigen Platz einnimmt. Die Knüpftechnik macht die Teppiche für Räume geeignet, in denen eine belastbare Oberfläche gefragt ist.
Iranische Teppichkunst umfasst zahlreiche regionale Zentren. Bidjar unterscheidet sich von anderen Provenienzen durch seine charakteristische Verdichtung des Flors und durch die Wirkung kräftiger, klar gegliederter Muster. Innerhalb Kordestans finden sich auch Teppiche mit verwandten floralen oder geometrischen Themen. Sarough- und Hamadan-Teppiche werden in diesem Zusammenhang als weitere bekannte Teppicharten genannt. Ähnliche Gestaltungsideen können daher in der Region nebeneinander bestehen, ohne dass Herkunftsbezeichnungen dadurch austauschbar werden.
Die Geschichte der Region reicht weit zurück, und ihre kulturellen Einflüsse spiegeln sich in den unterschiedlichen Formen der Teppichgestaltung. Überlieferte Motive wurden von Webern aufgegriffen, verändert und an den jeweiligen Gebrauch angepasst. Bei Bidjar zeigt sich diese Entwicklung in der Verbindung eines klaren zentralen Motivs mit einer technisch sehr festen Ausführung. Die Tradition bleibt dadurch in der Gestaltung sichtbar, während die Herstellung weiterhin auf der sorgfältigen Handarbeit beruht.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird von einem großen, rautenförmigen Medaillon bestimmt. Ein Medaillon bündelt die Aufmerksamkeit in der Mitte der Fläche und gibt der gesamten Komposition eine klare Ordnung. Die Rautenform wirkt geometrisch und konzentriert. Sie bildet einen markanten Mittelpunkt, von dem aus sich die übrige Gestaltung optisch strukturieren lässt.
Rautenförmige Medaillons gehören zu den ausdrucksstarken Formen der orientalischen Teppichkunst. Ihre geschlossene Kontur schafft einen deutlichen Gegensatz zu kleineren Binnenmotiven oder einer ruhig gehaltenen Umgebung. In der Bidjar-Tradition kann ein solches Zentrum mit floralen Einzelheiten, stilisierten Blättern oder weiteren geometrischen Elementen verbunden werden. Die konkrete Angabe zu diesem Stück ist das große rautenförmige Medaillon; zusätzliche Musterbestandteile sind nicht festgelegt.
Die seit den 1970er Jahren verwendete Medaillonform ist ein Beispiel dafür, wie regionale Teppichtraditionen auch jüngere Gestaltungslösungen aufnehmen. Sie steht neben Bidjar-Varianten ohne Medaillon und neben älteren Teppichen, bei denen florale Ornamente stärker in den Vordergrund treten. So lässt sich die Geschichte des Bidjar-Designs nicht auf eine einzige Zeichnung reduzieren. Die Vielfalt reicht von klaren zentralen Formen bis zu freier wirkenden floralen Kompositionen.
Die Farbwirkung von Bidjar-Teppichen wird häufig mit klassischen Tönen wie Rot und Braun verbunden. Diese Farbfamilien gelten in der überlieferten Gestaltung als praktisch und wenig empfindlich gegenüber sichtbaren Alltagsspuren. Für dieses Stück ist das große rautenförmige Medaillon als Muster angegeben. Eine detaillierte Farbbeschreibung des konkreten Teppichs liegt nicht vor, daher wird seine Gestaltung nicht um einzelne Farbangaben erweitert.
Bei der Betrachtung eines handgeknüpften Musters entsteht die Zeichnung aus vielen einzelnen Knoten. Kleine Abweichungen gehören zur handwerklichen Entstehung und unterscheiden ein handgefertigtes Einzelstück von einer maschinell reproduzierten Fläche. Eine hohe Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine feinere Ausarbeitung von Konturen und Details. Zusammen mit der verdichteten Bidjar-Verarbeitung entsteht eine Gestaltung, die zugleich strukturiert und technisch fest wirkt.
Besonderheiten
Als besondere Eigenschaften dieses Bidjar Perserteppichs sind seine exzellente Strapazierfähigkeit, seine robuste Ausführung und seine schmutzabweisende Oberfläche angegeben. Diese Merkmale stehen mit der traditionellen Verdichtung des Flors und der handgeknüpften Konstruktion in Verbindung. Der Teppich ist dadurch auf eine Nutzung ausgerichtet, bei der die Oberfläche regelmäßig beansprucht werden kann.
Die schmutzabweisende Eigenschaft bedeutet, dass Schmutzpartikel weniger leicht tief in den kompakten Flor eindringen. Das macht die Oberfläche im Alltag vergleichsweise pflegeleicht. Dennoch ersetzt diese Eigenschaft keine regelmäßige, sachgerechte Reinigung. Für die Erhaltung des Seidenflors ist ein schonender Umgang sinnvoll, insbesondere bei der Wahl von Bürsten, Reinigungsmitteln und Reinigungsverfahren.
Bidjar-Teppiche werden traditionell mit einer stabilen Nutzungsperspektive verbunden. Dieser Teppich verbindet die genannte Widerstandsfähigkeit mit einer feinen Seidenoberfläche und einem klaren zentralen Muster. So treffen funktionale Eigenschaften und eine geordnete dekorative Gestaltung in einem handgeknüpften Einzelstück zusammen.
FAQ
Was macht einen Bidjar Perserteppich besonders?
Bidjar Perserteppiche sind für ihre robuste und besonders strapazierfähige Verarbeitung bekannt. Ein wesentlicher Grund dafür ist die traditionelle Technik, bei der der Flor während des Knüpfens fest zusammengedrückt wird. Die Knoten liegen dadurch dicht und bilden eine kompakte Oberfläche. Bei diesem Teppich kommen die hohe Knotendichte, der handgeknüpfte Aufbau und der Seidenflor hinzu. Außerdem ist seine Oberfläche als schmutzabweisend angegeben. Das große rautenförmige Medaillon verleiht dem Stück zugleich eine klar erkennbare dekorative Ordnung.
Wie pflege ich diesen Bidjar Perserteppich?
Für die laufende Pflege genügt regelmäßiges, vorsichtiges Staubsaugen. Dabei sollte die Oberfläche nicht mit unnötig harter Bürstenwirkung belastet werden, damit der Seidenflor geschont wird. Eine gelegentliche professionelle Reinigung unterstützt die Erhaltung von Erscheinungsbild und Langlebigkeit. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zu Veränderungen der Farben führen kann. Die schmutzabweisende Oberfläche erleichtert den Alltag, macht aber eine fachgerechte Behandlung bei stärkeren Verschmutzungen nicht überflüssig.
Wo kann ich einen Bidjar Perserteppich verwenden?
Bidjar Perserteppiche eignen sich für Wohnbereiche, Esszimmer, Flure und Büros. Ihre robuste Verarbeitung und die hohe Strapazierfähigkeit sind besonders dort sinnvoll, wo der Boden regelmäßig betreten wird. Die schmutzabweisende Oberfläche unterstützt den Einsatz in alltäglichen Wohnsituationen. Das zentrale rautenförmige Medaillon kann einem Raum außerdem eine klar gegliederte textile Mitte geben. Bei der Platzierung sollte auf eine ebene Unterlage und auf einen schonenden Umgang mit dem Seidenflor geachtet werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












