






Perserteppich Bidjar 184 x 122 cm Wolle handgeknüpft
1279$
Handgeknüpfter Bidjar Perserteppich | Knotendichte: Hochwertige Verarbeitung | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 175 x 112 cm | Muster: Originales Design, Farbe Rot | Zustand: Top Zustand, gewaschen
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Beschreibung
Bidjar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bidjar Perserteppich ist handgeknüpft. Als Materialien sind 100% Wolle und 100% Baumwolle angegeben. Die Wolle bildet den Flor, während Baumwolle bei traditionell aufgebauten Teppichen als stabiles Grundmaterial für die Kette verwendet wird. Beide Fasern erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben: Wolle gibt der Oberfläche ihre charakteristische textile Struktur, Baumwolle unterstützt den geordneten Aufbau des Gewebes. Die Materialkombination gehört zu den klassischen Grundlagen orientalischer Teppichherstellung.
Die Angabe „hochwertige Verarbeitung“ beschreibt die handwerkliche Ausführung und wird bei diesem Teppich als Knotendichte angegeben. Beim Handknüpfen entsteht das Muster Knoten für Knoten auf der Kette. Nach jeder Reihe werden die Knoten befestigt und das Gewebe verdichtet. Anschließend wird der Flor bearbeitet, damit eine gleichmäßige Oberfläche entsteht. Dieses Verfahren unterscheidet handgeknüpfte Teppiche grundlegend von maschinell hergestellten Bodenbelägen.
Wolle wird in der Teppichherstellung seit Jahrhunderten eingesetzt, weil sie sich für einen belastbaren Flor eignet und Farben gut aufnehmen kann. Baumwolle lässt sich präzise verspannen und bildet eine regelmäßige Grundlage für die Knotung. Die konkrete Ausführung dieses Teppichs wird durch die genannten Materialien, die Handknüpftechnik und die hochwertige Verarbeitung bestimmt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Bidjar Orientteppich aus Persien bezeichnet. Bidjar, auch Bijar geschrieben, ist eine traditionsreiche Teppichregion im westlichen Iran. Die dortige Knüpfkunst ist für kompakte, sorgfältig gearbeitete Teppiche bekannt. In der regionalen Herstellung werden feste Grundgewebe, ausgeprägte Florstrukturen und eine präzise Ausführung miteinander verbunden. Der Name Bidjar verweist dabei auf eine gewachsene regionale Tradition und nicht lediglich auf eine allgemeine Stilrichtung.
Die persische Teppichkunst entwickelte sich über viele Jahrhunderte in unterschiedlichen Städten und ländlichen Gebieten. Teppiche wurden für den täglichen Gebrauch, für repräsentative Räume und als Bestandteil der häuslichen Ausstattung geknüpft. Das Wissen über das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten, den Wechsel der Schussfäden und die Nachbearbeitung des Flors wurde vielfach innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben. So entstand eine große Vielfalt an regionalen Techniken und Gestaltungssprachen.
Bidjar steht innerhalb dieser Geschichte für eine eigenständige Form der persischen Knüpftradition. Die Bezeichnung wird mit einer robusten, dicht wirkenden Konstruktion und klar ausgeführten Mustern verbunden. Traditionelle Bidjar-Teppiche zeigen häufig eine deutliche Ordnung im Rapport und eine ausgewogene Verteilung von Hauptmotiv und begleitenden Details. Die Muster können florale, geometrische oder stilisierte Elemente aufnehmen. Entscheidend ist die Verbindung von regionalem Entwurf und sorgfältiger Handarbeit.
Persische Teppiche aus anderen Zentren wie Kerman, Isfahan, Tabriz und Mashhad besitzen jeweils eigene historische Entwicklungen. Kerman wird häufig mit floralen Entwürfen und feinen Einzelheiten verbunden, Isfahan mit symmetrischen Kompositionen und einer ausgearbeiteten Ornamentik. Tabriz ist für differenzierte Medaillon- und Feldaufteilungen bekannt, während Mashhad unterschiedliche florale und medaillonbetonte Traditionen umfasst. Diese Namen bezeichnen jeweils eigene Herkunftstraditionen. Sie sind nicht mit Bidjar gleichzusetzen.
Auch außerhalb Persiens entstanden bedeutende orientalische Teppichtraditionen. Kazak- und Shirvan-Teppiche aus dem Kaukasus werden beispielsweise mit kräftigen Farben und geometrischen Formen verbunden. Nain und Sarough stehen für andere regionale beziehungsweise stilistische Entwicklungen. Der Bidjar dieses Angebots gehört jedoch zur persischen Tradition und wird nicht durch diese Vergleichsbezeichnungen definiert.
Der Herstellungszeitraum ist mit ab 2020 angegeben. Damit verbindet sich bei diesem Stück eine moderne Entstehungszeit mit einer Knüpftechnik, deren Grundlagen historisch gewachsen sind. Handarbeit und regionale Tradition stehen somit neben einem zeitgenössischen Herstellungsdatum. Die Herkunftsbezeichnung Persien beschreibt den kulturellen und geographischen Rahmen der Fertigung.
Design und Muster
Als Gestaltung ist ein originales Design angegeben, die Farbe wird mit Rot beschrieben. Damit sind zwei konkrete Merkmale dieses Teppichs benannt: seine eigene Gestaltung und die rote Farbgebung. „Originales Design“ bedeutet hier, dass der Entwurf als eigenständiges Design ausgewiesen ist. Es wird nicht behauptet, dass ein bestimmtes historisches Medaillon, ein bestimmtes Boteh-Motiv oder ein einzelnes regionales Muster vorliegt.
In der persischen Teppichkunst entsteht Design aus dem Zusammenspiel von Feld, Bordüre, Wiederholung und Maßstab. Ein zentrales Feld kann durch ein Medaillon geordnet werden, während allover aufgebaute Entwürfe ihre Wirkung aus der fortlaufenden Verteilung von Ornamenten beziehen. Bordüren rahmen die Komposition und schaffen einen Übergang zwischen Mitte und Rand. Florale Ranken, Blätter, Blüten und geometrische Formen können dabei naturalistisch, stilisiert oder streng rhythmisch gestaltet sein.
Rot besitzt in persischen Teppichen eine lange gestalterische Tradition. Es kann als Hintergrundfarbe eines Feldes, als Akzent in einer Bordüre oder als verbindendes Element innerhalb mehrerer Ornamentfarben eingesetzt werden. Je nach Färbung und Kombination mit anderen Tönen wirkt Rot warm, dunkel, leuchtend oder gedämpft. Bei diesem Teppich ist Rot als Farbe angegeben; eine weitergehende Aufteilung der Farbflächen oder eine genaue Farbabstufung ist nicht beschrieben.
Bidjar-Entwürfe können mit klaren Linien und einer kontrollierten Ornamentverteilung arbeiten. Geometrische Ordnung und florale Formen schließen einander dabei nicht aus. Ein Muster kann beispielsweise geradlinige Achsen mit stilisierten Pflanzenmotiven verbinden oder kleine Ornamente in einem regelmäßigen Rapport wiederholen. Solche Gestaltungsprinzipien erklären die Vielfalt der Bidjar-Tradition, ohne dem vorliegenden Stück ein nicht genanntes Einzelmotiv zuzuschreiben.
Die handgeknüpfte Technik beeinflusst auch die Wirkung eines Musters. Da jedes Element aus einzelnen Knoten aufgebaut wird, lassen sich Linien, Konturen und Farbübergänge differenziert ausführen. Kleine Abweichungen zwischen einzelnen Knoten gehören zur handwerklichen Entstehung und unterscheiden einen handgeknüpften Teppich von einem industriell reproduzierten Druck. Das Design bleibt dabei an die ursprüngliche Zeichnung und die gewählte Farbpalette gebunden.
Besonderheiten
Als besondere Angaben sind der Top Zustand und eine erfolgte Wäsche genannt. Der Teppich wird außerdem als ab 2020 hergestellt und als handgeknüpft beschrieben. Zusammen mit der Farbangabe Rot und dem originalen Design ergibt sich eine klare Beschreibung seiner wesentlichen Produktmerkmale. Die Angabe zum Zustand bezieht sich auf den aktuellen beschriebenen Zustand; zusätzliche Restaurierungen, Schäden oder Reparaturen sind nicht angegeben und werden daher nicht behauptet.
Die Verbindung aus persischer Herkunft, Bidjar-Bezeichnung, Wolle, Baumwolle und Handknüpftechnik ordnet den Teppich in die traditionelle orientalische Teppichherstellung ein. Seine Besonderheit liegt dabei nicht in einer zugeschriebenen Seltenheit, sondern in den konkret genannten Eigenschaften: handwerkliche Fertigung, hochwertige Verarbeitung, gewaschener Top Zustand, rote Farbgebung und originales Design.
FAQ
Was kennzeichnet einen Bidjar Perserteppich?
Bidjar bezeichnet eine persische Teppichtradition aus dem westlichen Iran. Charakteristisch für die regionale Handwerksgeschichte sind eine sorgfältige Knüpfarbeit, ein fest aufgebautes Grundgewebe und klar entwickelte Ornamenttraditionen. Dieser Teppich ist als handgeknüpfter Bidjar Perserteppich aus Persien ausgewiesen. Zusätzlich sind Wolle und Baumwolle, hochwertige Verarbeitung, ein originales Design und die Farbe Rot angegeben.
Wie wird ein handgeknüpfter Teppich gepflegt?
Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Staubsaugen ohne aggressive Bürsten. Verschmutzungen sollten zeitnah und fachgerecht behandelt werden, damit sich Rückstände nicht dauerhaft in den Flor setzen. Bei einer gründlicheren Reinigung ist eine auf handgeknüpfte Orientteppiche spezialisierte Teppichreinigung sinnvoll. Dieser Teppich ist bereits gewaschen; daraus folgt jedoch kein zusätzlicher Pflege- oder Reinigungszustand über die genannte Angabe hinaus.
Woran erkennt man die handwerkliche Herstellung?
Bei einem handgeknüpften Teppich wird der Flor Knoten für Knoten auf einer Kette aufgebaut. Die Knotung, die Ausarbeitung des Musters und die Nachbearbeitung der Oberfläche erfolgen dabei in mehreren handwerklichen Arbeitsschritten. Materialangaben, Florstruktur und die Ausführung können zusätzliche Hinweise geben. Bei diesem Stück sind die Handknüpftechnik, 100% Wolle, 100% Baumwolle und hochwertige Verarbeitung als Merkmale genannt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














