


Perserteppich Bidjar 104 x 66 cm Wolle handgeknüpft
530$
Handgeknüpfter Bidjar Perserteppich | Knotendichte: 200.000 – 450.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 104 x 66 cm | Muster: traditionelle Bidjar-Muster
Ausverkauft
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 72236AF8
Beschreibung
Bidjar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bidjar-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle. Die Handarbeit gibt jedem Knoten seinen Platz und macht die Herstellung zu einem sorgfältigen Arbeitsschritt. Bei einem handgeknüpften Teppich werden die Knoten einzeln in die vorbereitete Struktur eingearbeitet. Anschließend wird der Flor bearbeitet, damit eine gleichmäßige Oberfläche entsteht. Das Verfahren ist zeitaufwendig und unterscheidet sich deutlich von maschineller Fertigung.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 200.000 – 450.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte beschreibt die Anzahl der eingearbeiteten Knoten und steht bei Bidjar für eine eng ausgeführte Knüpfarbeit. Sie ermöglicht eine klare Ausarbeitung von Linien, Flächen und wiederkehrenden Motiven. Zugleich trägt die kompakte Verarbeitung zu der für Bidjar bekannten robusten Beschaffenheit bei.
Wolle ist das zentrale Material im Flor dieses Teppichs. Das Naturmaterial wird bei Bidjar traditionell wegen seiner belastbaren und zugleich angenehmen Eigenschaften verwendet. Die Wolloberfläche fühlt sich griffig an und kann Farben satt aufnehmen. Bei diesem Teppich verbindet sich die hochwertige Wolle mit der handgeknüpften Ausführung und der hohen angegebenen Knotendichte.
Als Eigenschaften werden Strapazierfähigkeit, Robustheit und Schmutzabweisung genannt. Diese Merkmale machen den Teppich für den täglichen Gebrauch geeignet, auch wenn ein sorgfältiger Umgang die Lebensdauer unterstützt. Die schmutzabweisende Wolloberfläche erleichtert die laufende Pflege. Für eine gründliche Behandlung stärkerer Verschmutzungen empfiehlt sich eine fachgerechte Teppichreinigung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Bidjar, einer Kleinstadt im Westen Persiens. Bidjar wird auch unter der Schreibweise Bijar geführt und ist als Herkunftsort einer eigenständigen persischen Teppichtradition bekannt. Die dortige Knüpfkunst ist mit einer robusten, dicht gearbeiteten Ausführung verbunden. Bidjar-Teppiche werden deshalb häufig mit hoher Belastbarkeit und einer präzisen handwerklichen Verarbeitung in Verbindung gebracht.
Die Teppichherstellung in Bidjar steht in einer westpersischen Tradition, in der Gebrauchstauglichkeit und dekorative Gestaltung zusammengehören. Ein Teppich soll den Boden bedecken, im Alltag bestehen und zugleich durch seine Farb- und Musterordnung einen Raum prägen. Diese Verbindung erklärt, weshalb Bidjar in der Geschichte persischer Teppiche sowohl für robuste Exemplare als auch für sorgfältig ausgearbeitete Muster bekannt ist.
Die Handknüpftechnik verlangt Erfahrung, gleichmäßige Spannung und eine kontrollierte Folge von Knoten. Reihe für Reihe entsteht die Fläche aus vielen einzelnen Arbeitsschritten. Die Dichte der Knüpfung beeinflusst, wie fein Konturen und ornamentale Übergänge ausgeführt werden können. In der Bidjar-Tradition wird diese technische Präzision mit einer festen und widerstandsfähigen Gesamtstruktur verbunden.
Die Herkunft Bidjar bezeichnet nicht lediglich ein dekoratives Thema, sondern eine regionale Handwerkstradition. In westpersischen Teppichen spiegeln sich über lange Zeit entwickelte Kenntnisse über Wolle, Färbung, Knüpfung und Musteraufbau. Dabei unterscheiden sich einzelne Teppiche in ihrer Gestaltung, während die Verbindung von Handarbeit und Strapazierfähigkeit als wiederkehrendes Merkmal der Region gilt.
Bidjar-Teppiche werden außerdem im Zusammenhang mit kurdischer Teppichkunst genannt. Kurdische Knüpfertraditionen sind für eine direkte, kräftige Gestaltung und für alltagstaugliche Teppiche bekannt. Auch Teheraner Teppiche gehören zur persischen Teppichwelt und werden häufig mit feiner Knüpfung und eleganten Entwürfen verbunden. Sarough steht wiederum für eine andere persische Gestaltungstradition mit floralen Mustern und lebendigen Farben. Tabriz und Isfahan sind ebenfalls bekannte Zentren persischer Teppichherstellung, deren Erzeugnisse oft durch kunstvolle Motive und eine hohe Knotendichte geprägt sind.
Diese regionalen Bezüge zeigen die Vielfalt persischer Teppiche, ersetzen aber nicht die konkrete Herkunftsangabe dieses Stücks: Es ist ein Bidjar-Perserteppich. Seine Einordnung ergibt sich aus der genannten Herkunft Bidjar, der persischen Handknüpftradition, der Wollausführung und der dichten Verarbeitung. Andere genannte Teppichzentren dienen als Vergleich innerhalb der persischen Teppichgeschichte und sind keine Herkunftsangabe für diesen Teppich.
Design und Muster
Bidjar-Teppiche weisen eine vielfältige Designsprache auf. Zur regionalen Tradition gehören sowohl florale Muster als auch geometrische Motive. Florale Entwürfe können Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzenformen in geordneten Kompositionen verbinden. Geometrische Muster arbeiten dagegen stärker mit Linien, Winkeln, Rauten und wiederkehrenden Flächen. Beide Richtungen gehören zum bekannten Gestaltungsspektrum von Bidjar.
Ein Teppichmuster entsteht nicht zufällig. Die Knüpfer übertragen einen Entwurf Knoten für Knoten in die Fläche. Wiederholungen, Achsen und Abstände müssen dabei über die gesamte Komposition hinweg kontrolliert werden. Eine hohe Knotendichte unterstützt die präzise Darstellung feiner Konturen. Sie hilft, kleine Übergänge zwischen Ornamenten und Grundfläche sauber auszuarbeiten, ohne dass die Musterordnung ihre Klarheit verliert.
In der persischen Teppichkunst werden florale und geometrische Elemente häufig miteinander verbunden. Eine zentrale Komposition kann von Ranken, Blüten oder kleineren Ornamenten begleitet werden. Geometrische Einfassungen geben dem Muster einen Rahmen und strukturieren die Fläche. Je nach Entwurf entsteht dadurch ein eher floraler, eher strenger oder ausgewogen kombinierter Eindruck. Bei Bidjar gehört diese Bandbreite zur regionalen Gestaltungstradition.
Die Farbwelt von Bidjar-Teppichen wird häufig mit tiefen Rottönen sowie Blau- und Grüntönen verbunden. Solche Farben können den Kontrast zwischen Ornamenten und Hintergrund deutlich hervorheben. Gleichzeitig verleihen sie traditionellen Entwürfen eine klar erkennbare Ordnung. Die Farben persischer Teppiche werden meist so eingesetzt, dass wiederkehrende Muster auch aus einiger Entfernung lesbar bleiben und die Fläche nicht unruhig wirkt.
Das konkrete Muster dieses Teppichs wird in den Produktangaben nicht näher bezeichnet. Deshalb wird ihm kein einzelnes florales oder geometrisches Motiv zugeschrieben. Fest steht die Einordnung als Bidjar-Perserteppich; die Beschreibung der Muster bezieht sich auf die allgemeine Designtradition dieser Herkunft. Dadurch bleibt die Aussage über dieses Einzelstück sachlich und unterscheidet die regionale Formensprache von einer nicht belegten Detailbeschreibung.
Bidjar-Entwürfe können in klassischen wie auch in zeitgemäßen Einrichtungen eingesetzt werden, weil ihre Grundelemente auf klarer Ordnung und wiederholbaren Formen beruhen. Florale Muster bringen eine organische Gliederung in den Raum, während geometrische Motive eine strengere Struktur schaffen. Die handgeknüpfte Ausführung unterstützt dabei die individuelle Wirkung jedes Teppichs: Auch innerhalb einer regionalen Tradition ist jedes Stück ein eigenes textiles Werk.
Besonderheiten
Zu den hervorgehobenen Eigenschaften dieses Teppichs gehören Strapazierfähigkeit, Robustheit und Schmutzabweisung. Diese Kombination ist charakteristisch für die praktische Ausrichtung, die mit Bidjar-Teppichen verbunden wird. Die hochwertige Wolle im Flor bildet zusammen mit der dichten Handknüpfung die materielle Grundlage der genannten Eigenschaften. Der Teppich ist damit auf eine Nutzung ausgelegt, bei der eine widerstandsfähige Oberfläche von Bedeutung ist.
Die angegebene Knotendichte von 200.000 – 450.000 Knoten pro Quadratmeter verweist auf eine intensiv ausgeführte Knüpfarbeit. Sie ist sowohl ein technisches Merkmal als auch ein Hinweis auf die Detailfähigkeit der Oberfläche. Die Schmutzabweisung erleichtert die regelmäßige Pflege, ersetzt jedoch keine angemessene Reinigung. Bei stärkeren oder hartnäckigen Flecken sollte eine Fachkraft hinzugezogen werden.
Als handgeknüpfter Einzelteppich verbindet dieses Stück die Herkunft Bidjar mit hochwertiger Wolle und einer robusten Ausführung. Das Muster wird nicht im Detail angegeben; daher liegt die Besonderheit vor allem in Material, Technik, Knotendichte und den genannten Gebrauchseigenschaften.
FAQ
Wie pflege ich einen Bidjar-Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen aus der Wolloberfläche zu entfernen und den Teppich im Alltag sauber zu halten. Bei einer gelegentlichen Reinigung kann ein leicht feuchtes Tuch verwendet werden. Dabei sollte die Oberfläche nicht durchnässt werden, und Reinigungsmittel sollten nicht ohne Prüfung eingesetzt werden. Hartnäckige Flecken sollten von einer Fachkraft behandelt werden. Eine professionelle Teppichreinigung berücksichtigt die handgeknüpfte Ausführung und die Eigenschaften der Wolle. Die schmutzabweisende Oberfläche erleichtert die Pflege, macht eine vorsichtige Behandlung bei Verschmutzungen jedoch nicht überflüssig.
Woher stammen Bidjar-Perserteppiche?
Bidjar-Perserteppiche stammen aus Bidjar, einer Kleinstadt im Westen Persiens. Die Stadt ist für handgeknüpfte Teppiche bekannt, die mit einer dichten Verarbeitung, hoher Robustheit und guter Alltagstauglichkeit verbunden werden. Bidjar wird auch als Bijar bezeichnet. Die Herkunft steht für eine westpersische Teppichtradition, in der sowohl florale als auch geometrische Muster vorkommen können. Andere persische Zentren wie Tabriz, Isfahan oder Sarough besitzen eigene Traditionen und sind nicht mit der Herkunft dieses Teppichs gleichzusetzen.
Was macht Bidjar-Perserteppiche besonders?
Bidjar-Perserteppiche werden besonders durch ihre hohe Knotendichte, ihre Strapazierfähigkeit und ihre robuste Ausführung geprägt. Bei diesem Teppich kommt hochwertige Wolle im Flor hinzu. Die angegebene Dichte von 200.000 – 450.000 Knoten pro Quadratmeter beschreibt eine eng gearbeitete Handknüpfung, die eine präzise Musterbearbeitung unterstützt. Außerdem wird die Oberfläche als schmutzabweisend bezeichnet. Zusammengenommen verbinden diese Eigenschaften handwerkliche Ausführung und praktische Nutzung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











