Perserteppich Balutsch 200 x 101 cm Wolle handgeknüpft

799$

Handgeknüpfter Balutsch Perserteppich | Knotendichte: 120.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 200 x 101 cm | Muster: Rot und Brauntöne, geometrische Motive | Zustand: Sehr gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: A777D11B Kategorien: , ,

Inventarnummer: A777D11B

Beschreibung

Balutsch Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Balutsch Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus natürlicher Wolle. Die Wolle stammt aus eigener Produktion der Balutschen und bildet das wesentliche Material dieses Teppichs. Die Herstellung in Handarbeit gehört zur überlieferten Teppichkunst der Balutschen und macht jeden einzelnen Teppich zu einem eigenständigen Stück. Anstelle einer industriellen Fertigung entsteht das Muster Knoten für Knoten. Dadurch verbindet der Teppich das natürliche Material mit einer traditionellen Arbeitsweise, die in der Herkunftsregion seit langer Zeit gepflegt wird.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 120.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung der überlieferten geometrischen Muster. Zugleich steht sie für eine aufwendige handwerkliche Arbeit, bei der viele einzelne Knoten zu einer geschlossenen Fläche zusammengefügt werden. Die natürliche Wolle und die handgeknüpfte Verarbeitung bestimmen den Charakter des Teppichs. Die im Angebot genannte schmutzabweisende Eigenschaft ergänzt seine Eignung für Bereiche, in denen ein Teppich im Alltag genutzt wird.

Herkunft und Tradition

Der Balutsch Perserteppich stammt aus dem Dreiländereck zwischen Afghanistan, Iran und Pakistan. Die Bezeichnung Balutsch verweist auf die Balutschen, ein nomadisches Volk dieser weitläufigen Kulturregion. Ihre Teppichkunst ist eng mit einer mobilen Lebensweise und mit der Weitergabe handwerklicher Kenntnisse innerhalb der Gemeinschaft verbunden. Teppiche wurden in diesem Umfeld nicht nur als textile Gebrauchsgegenstände gefertigt. Sie bewahren auch Gestaltungsvorstellungen, Farbtraditionen und Erinnerungen an die Herkunft ihrer Schöpfer.

Die Region zwischen Afghanistan, Iran und Pakistan ist kein einheitlicher Produktionsort mit nur einem verbindlichen Muster. Vielmehr treffen dort unterschiedliche textile Einflüsse aufeinander. Nomadische Traditionen, lokale Rohstoffe und die Weitergabe von Motiven prägen die Vielfalt der Balutsch-Teppiche. Die Verwendung natürlicher Wolle aus eigener Produktion passt zu dieser handwerklichen und regional geprägten Herstellung. Das Material steht dabei nicht losgelöst von der Kultur, sondern gehört zu einer Arbeitsweise, bei der Rohstoff, Gestaltung und manuelle Fertigung miteinander verbunden sind.

Bei nomadisch geprägten Teppichtraditionen werden Muster und Techniken häufig über Generationen weitergegeben. Die Kenntnis der Bindung, der Farbzusammenstellung und der Anordnung eines Motivs wird innerhalb der Gemeinschaft bewahrt und zugleich in einzelnen Arbeiten eigenständig umgesetzt. Deshalb können Teppiche derselben Herkunftsbezeichnung unterschiedliche Bildaufteilungen und Farbwirkungen zeigen. Der Balutsch Perserteppich steht in diesem Zusammenhang für eine textile Tradition, die Gebrauch, handwerkliche Fertigkeit und kulturelle Überlieferung miteinander verknüpft.

In der weiteren persischen Teppichwelt finden sich daneben regionale Traditionen aus Isfahan, Tabriz und der Kerman-Region. Auch persische Nomadenteppiche gehören zu diesem größeren Umfeld. Sie unterscheiden sich in ihren Motiven, ihrer Farbwahl und ihrer jeweiligen handwerklichen Ausprägung. Diese Vielfalt erklärt, weshalb der Balutsch nicht mit allen persischen Teppichen gleichgesetzt werden sollte. Seine eigene Herkunft liegt im Dreiländereck, während andere Teppicharten aus anderen Regionen stammen und dort ihre jeweils eigene Formensprache entwickelt haben.

Design und Muster

Das Erscheinungsbild dieses Teppichs wird von Rot und Brauntönen bestimmt. Beide Farbbereiche prägen die Gesamtwirkung und verleihen dem Stück eine warme, erdverbundene Farbigkeit. Die Farben sind nicht als zufällige Flächen eingesetzt, sondern stehen im Zusammenhang mit einer traditionellen Musterordnung. Das Ergebnis ist ein Teppich, dessen Gestaltung auf überlieferten Balutsch-Motiven beruht und zugleich als eigenständige handgeknüpfte Arbeit wahrgenommen werden kann.

Balutsch-Teppiche sind häufig durch geometrische Muster gekennzeichnet. Linien, Flächen und wiederkehrende Formen werden so angeordnet, dass eine klar strukturierte textile Oberfläche entsteht. Geometrische Motive lassen sich in Bordüren, Feldern oder wiederholten Ornamenten organisieren. Bei traditionellen Arbeiten können solche Zeichen und Formen Geschichten, Legenden oder Erinnerungen der Balutschen aufnehmen. Der Teppich wird dadurch nicht nur als Bodenbelag verstanden, sondern auch als Träger kultureller Bildsprache.

Die Kombination aus geometrischer Ordnung sowie Rot- und Brauntönen gibt dem Muster eine erkennbare Geschlossenheit. Das Design ist traditionell inspiriert, ohne dass daraus eine bestimmte einzelne Vorlage abgeleitet werden muss. Wie bei handgeknüpften Arbeiten üblich, entsteht die konkrete Anordnung aus der Verbindung von überlieferten Motiven und der Ausführung der jeweiligen Knüpfer. Die hohe Knotendichte unterstützt dabei eine detaillierte Wiedergabe kleinerer Formen und sauber gegliederter Musterbereiche, ohne den nomadisch geprägten Charakter der Gestaltung aufzulösen.

Die Musterwelt der Region kann außerdem von der umgebenden Natur sowie von überlieferten Vorstellungen über Tiere und Pflanzen beeinflusst sein. Solche Einflüsse werden in textilen Traditionen oft in vereinfachte oder symbolische Formen übertragen. Beim Balutsch stehen jedoch die überlieferten geometrischen Motive im Vordergrund. Die Farbpalette aus Rot und Braun verbindet die einzelnen Gestaltungselemente und ermöglicht eine Einordnung in die warme, traditionelle Bildwelt, die mit dieser Teppichart verbunden wird.

Besonderheiten

Die Besonderheiten dieses Teppichs liegen in seiner handgeknüpften Herstellung, der natürlichen Wolle und der regionalen Herkunft aus dem Dreiländereck zwischen Afghanistan, Iran und Pakistan. Hinzu kommen die charakteristischen Rot- und Brauntöne, die geometrisch inspirierten Muster sowie die genannte schmutzabweisende Eigenschaft. Die Knotendichte bewegt sich in einem Bereich, der eine detailreiche Ausarbeitung unterstützt. Der Zustand des Teppichs ist sehr gut.

Durch seine längliche Form eignet sich der Teppich besonders für Flure und den Küchenbereich. Dort kann seine schmutzabweisende Eigenschaft im täglichen Gebrauch von Bedeutung sein. Ebenso lässt er sich im Wohn- oder Esszimmer als textiles Gestaltungselement einsetzen. Die Eignung für verschiedene Wohnbereiche ergibt sich aus dem Format, der warmen Farbgebung und dem traditionellen Muster. Der Teppich bleibt dabei ein einzelnes handgeknüpftes Stück mit eigener Material- und Musterwirkung.

FAQ

Was macht den Balutsch Perserteppich besonders?

Seine Besonderheit ergibt sich aus der Verbindung mehrerer Merkmale: Der Teppich wird von Hand geknüpft, besteht aus natürlicher Wolle und stammt aus dem Dreiländereck zwischen Afghanistan, Iran und Pakistan. Dazu kommen die traditionellen geometrischen Muster, die charakteristischen Rot- und Brauntöne und die hohe Knotendichte. Die Mustertradition der Balutschen verweist auf eine nomadisch geprägte Kultur, in der Motive, Fertigungstechniken und Geschichten weitergegeben werden. Die schmutzabweisende Eigenschaft und der sehr gute Zustand ergänzen die handwerklichen und gestalterischen Merkmale dieses Einzelstücks.

Wie pflege ich meinen Balutsch Perserteppich?

Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen, damit sich Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft in der natürlichen Wolle sammeln. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Dabei sollte die Reinigung behutsam erfolgen, damit das Material nicht unnötig belastet wird. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie zum Verblassen der Farben führen kann. Die warmen Rot- und Brauntöne bleiben so besser erhalten. Bei stärkerem Reinigungsbedarf ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll, insbesondere weil es sich um ein handgeknüpftes Einzelstück handelt.

Wo kann ich einen Balutsch Perserteppich verwenden?

Der Teppich eignet sich besonders für stark frequentierte Bereiche wie Flure und Küchen. Seine schmutzabweisende Eigenschaft unterstützt diese Verwendung im Alltag. Die längliche Form passt gut in Durchgänge und andere schmale Bereiche, während die warmen Rot- und Brauntöne einem Raum eine klar erkennbare textile Struktur geben. Auch im Wohn- oder Esszimmer kann der Balutsch als Gestaltungselement eingesetzt werden. Dort treten seine geometrische Musterordnung, die natürliche Wolle und die handwerkliche Herkunft stärker als Teil der Einrichtung hervor.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen