





Perserteppich Bakhtiar 354 x 251 cm Wolle handgeknüpft
1508$
Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 354 x 251 cm | Muster: Kheshti Gartenmuster mit Pflanzen- und Tiermotiven | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Bakhtiar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft und aus hochwertiger Wolle gefertigt. Die kräftige, zugleich weiche Wolle gehört zu den prägenden Eigenschaften der Bakhtiar Teppiche. Sie stammt aus der iranischen Region und wird im Teppich traditionell zu einem belastbaren Flor verarbeitet. Dadurch verbindet das Material eine angenehme Haptik mit Widerstandsfähigkeit im täglichen Gebrauch. Die Wolloberfläche fühlt sich weich unter den Füßen an und besitzt zugleich die für Bakhtiar Teppiche typische robuste Ausstrahlung.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 150.000 – 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht die Ausarbeitung zahlreicher Einzelheiten innerhalb des Kheshti Musters. Die handgeknüpfte Herstellung erfordert, dass die Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet werden. So entsteht ein Teppich, dessen Muster aus vielen sorgfältig gesetzten Arbeitsschritten aufgebaut ist. Traditionelle Herstellungsverfahren und natürliche Materialien stehen dabei im Mittelpunkt der Bakhtiar Teppichkunst.
Wolle wird bei orientalischen Teppichen seit langer Zeit verwendet, weil sie sich für einen widerstandsfähigen Flor eignet und zugleich eine warme, natürliche Oberfläche bildet. Beim Bakhtiar Teppich steht diese Materialwahl in enger Verbindung mit der regionalen Handwerkstradition. Die Verarbeitung macht den Teppich zu einem handgearbeiteten Orientprodukt und nicht zu einem maschinell erzeugten Bodenbelag. Seine im Angebot beschriebene Widerstandsfähigkeit ist ein wesentlicher Teil seiner sachlichen Produktmerkmale.
Herkunft und Tradition
Der Bakhtiar Perserteppich stammt aus dem Iran, aus der Region des Zagros-Gebirges westlich von Isfahan. Das Gebirge prägt die Landschaft und die Lebensbedingungen der dort beheimateten Bakhtiar. In dieser Umgebung entwickelte sich eine eigenständige Teppichtradition, die eng mit dem nomadischen Volk der Bakhtiar verbunden ist. Teppiche aus dieser Region spiegeln daher nicht nur eine dekorative Gestaltung, sondern auch überlieferte Kenntnisse des Spinnens, Färbens und Knüpfens wider.
Die Bakhtiar Teppichkunst gehört zu den iranischen Traditionen, in denen Wissen über Generationen weitergegeben wird. Das Knüpfen ist ein manueller Vorgang: Material, Farben und Muster werden in einem langen Arbeitsprozess miteinander verbunden. Die regionale Herkunft erklärt, weshalb Bakhtiar Teppiche häufig mit kräftiger Wolle, klar gegliederten Ornamenten und einer robusten Wirkung verbunden werden. Ihre Geschichte liegt in einer Kultur, in der textile Arbeiten sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für die Weitergabe handwerklicher Formen von Bedeutung waren.
Die westlich von Isfahan gelegene Herkunftsregion steht zugleich in Beziehung zu anderen bedeutenden Teppichgebieten des Iran. Isfahan ist als Zentrum feiner persischer Teppichkunst bekannt, während aus Tabriz Teppiche mit komplexen Entwürfen und hoher Knotendichte hervorgegangen sind. Kerman wird häufig mit eleganten Blumenmustern und lebendigen Farben verbunden. Diese regionalen Traditionen unterscheiden sich in Zeichnung und Ausführung, gehören jedoch gemeinsam zur vielfältigen Geschichte des iranischen Teppichhandwerks.
Auch die nomadisch geprägten Gabbeh Teppiche stehen für eine andere Ausdrucksform iranischer Web- und Knüpfkunst. Während Gabbeh häufig mit schlichten, ausdrucksstarken Motiven arbeiten, zeigt der Bakhtiar Teppich im Kheshti Gartenmuster eine stärker gegliederte Bildordnung. Der Vergleich macht sichtbar, wie unterschiedlich regionale Muster innerhalb des Iran gestaltet werden können. Der Ursprung im Zagros-Gebirge und die Verbindung zu den Bakhtiar bleiben dabei die bestimmenden Bezugspunkte dieses Teppichtyps.
Traditionelle Herstellung bedeutet bei Bakhtiar Teppichen nicht, dass jedes Stück gleich aussieht. Die handwerkliche Ausführung lässt Raum für individuelle Linien, Farbübergänge und die Anordnung der Felder. Zugleich bleibt die Grundidee der regionalen Musterwelt erkennbar. So verbindet die Bakhtiar Tradition eine funktionale, widerstandsfähige Materialwahl mit einer dekorativen Sprache, die aus der Landschaft und dem kulturellen Umfeld des Zagros-Gebirges hervorgegangen ist.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Kheshti Gartenmuster bezeichnet. Kheshti bedeutet in der Teppichgestaltung eine Einteilung in einzelne Felder, die zusammen eine gartenartige Gesamtordnung bilden. Die Felder können jeweils eigene Pflanzen- und Tiermotive aufnehmen. Dadurch entsteht kein einziges, über die gesamte Fläche laufendes Ornament, sondern eine Folge von Bildbereichen, die sich zu einem zusammenhängenden Muster verbinden.
Gartenmuster gehören zu den bekannten Bildideen der persischen Teppichkunst. Sie greifen die Vorstellung eines geordneten Gartens auf, in dem Wege, Beete, Pflanzen und Lebewesen in einer strukturierten Umgebung zusammenkommen. Im Teppich wird diese Idee nicht als naturalistische Landschaft wiedergegeben, sondern durch wiederholte Formen und abgegrenzte Kompartimente. Das Kheshti Prinzip schafft dadurch Übersicht und Rhythmus, ohne die einzelnen Motive voneinander zu isolieren.
Die Pflanzenmotive bringen Blätter, Blüten und stilisierte Ranken in die Felder. Tiermotive ergänzen diese vegetabile Bildwelt und verleihen den einzelnen Bereichen eine erzählerische Ebene. Solche Darstellungen werden in der persischen Ornamentik meist stilisiert und in eine klare Formensprache übertragen. Entscheidend ist deshalb nicht die naturgetreue Abbildung, sondern das Zusammenspiel von wiederkehrenden Zeichen, Linien und Flächen innerhalb der Feldaufteilung.
Die Farben des Teppichs sind Rot, Braun und Creme. Rot bildet einen warmen Grundton der Gestaltung, während Braun eine erdige Verbindung zur Farbwelt des Gartens herstellt. Creme setzt helle Kontraste und macht einzelne Partien innerhalb des Musters lesbar. Gemeinsam ergeben diese Farben eine traditionelle, warme Farbwirkung. Sie unterstützen die klare Gliederung des Kheshti Musters, ohne die Pflanzen- und Tiermotive von der Gesamtkomposition zu lösen.
Bei einem Kheshti Teppich entsteht die Wirkung durch Wiederholung und Variation. Die einzelnen Felder können ähnlich aufgebaut sein und dennoch unterschiedliche Motive zeigen. Dadurch bleibt das Muster geordnet, wirkt aber nicht starr. Die hohe handwerkliche Knotendichte unterstützt die Darstellung feiner Einzelheiten, die bei Pflanzen- und Tiermotiven eine wichtige Rolle spielen. Das Ergebnis ist eine dekorative Komposition, in der die Geometrie der Felder und die organischen Formen der Motive zusammenarbeiten.
Die Gestaltung lässt sich mit verschiedenen iranischen Mustertraditionen vergleichen. Kerman Teppiche sind häufig für florale Entwürfe bekannt, Tabriz Teppiche für komplexe Zeichnungen, und Gabbeh Teppiche für reduzierte, ausdrucksstarke Motive. Das Kheshti Gartenmuster des Bakhtiar Teppichs nimmt innerhalb dieser Vielfalt eine klar gegliederte Stellung ein. Seine Besonderheit liegt in der Verbindung von Feldaufteilung, Pflanzenmotiven und Tierdarstellungen.
Besonderheiten
Der Teppich wird als sehr gut erhalten beschrieben. Zu seinen genannten Eigenschaften gehören die hochwertige Wolle, die handgeknüpfte Ausführung und die Widerstandsfähigkeit. Die Farbgestaltung umfasst Rot, Braun und Creme. Das Kheshti Gartenmuster verbindet Pflanzen- und Tiermotive in einer geordneten Feldstruktur. Als Perserteppich aus dem Iran steht dieses Einzelstück in der Bakhtiar Tradition des Zagros-Gebirges.
Die Verwendung natürlicher Materialien und traditioneller Herstellungsverfahren wird bei Bakhtiar Teppichen außerdem als nachhaltiger Aspekt hervorgehoben. Damit verweist der Teppich auf eine Form der Herstellung, bei der handwerkliche Kenntnisse und kulturelles Erbe erhalten bleiben. Seine Produktmerkmale liegen somit sowohl in der Gestaltung als auch in der Materialwahl und der überlieferten Technik.
FAQ
Wie pflege ich meinen Bakhtiar Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen und den Teppich im Alltag sauber zu halten. Für eine gründliche Reinigung sollte bei Bedarf ein professioneller Teppichreiniger beauftragt werden, der mit handgeknüpften Wollteppichen vertraut ist. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Eine schonende, regelmäßige Pflege unterstützt die lange Nutzung der robusten Wolloberfläche, ohne die handgeknüpfte Struktur unnötig zu belasten.
Woher stammen Bakhtiar Teppiche?
Bakhtiar Teppiche stammen aus dem Iran, insbesondere aus der Region westlich von Isfahan am Zagros-Gebirge. Sie sind mit der jahrhundertealten Handwerkstradition des nomadischen Volkes der Bakhtiar verbunden. Diese Herkunft prägt die Verwendung kräftiger Wolle, die robuste Ausführung und die kunstvollen Muster. Beim vorliegenden Teppich zeigt sich diese regionale Verbindung im Kheshti Gartenmuster mit Pflanzen- und Tiermotiven.
Welche Farben sind typisch für Bakhtiar Teppiche?
Typische Farben sind Naturtöne wie Rot, Braun und Creme. Bei diesem Teppich bestimmen diese drei Farben die Gestaltung des Kheshti Gartenmusters. Rot sorgt für Wärme, Braun wirkt erdverbunden, und Creme bildet helle Bereiche innerhalb der Felder. Die Farben werden aus natürlichen Farbstoffen gewonnen und tragen zu einer warmen, einladenden Farbwirkung bei. In Verbindung mit den Pflanzen- und Tiermotiven entsteht eine klar erkennbare regionale Farb- und Mustersprache.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













