Perserteppich Bakhtiar 317 x 217 cm Wolle handgeknüpft

1368$

Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 317 x 217 cm | Muster: Gartenmuster Kheshti mit Pflanzen- und Tiermotiven | Zustand: Sehr gut erhalten

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Inventarnummer: B719AF33

Beschreibung

Bakhtiar Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger, weicher Wolle. Die handwerkliche Fertigung gehört zu den prägenden Merkmalen der Bakhtiar-Teppiche. Dabei entsteht jedes Stück durch die sorgfältige Arbeit der Knüpfer und durch die individuelle Ausführung der Knoten. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 150.000 und 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie ermöglicht eine klar ausgearbeitete Darstellung der einzelnen Musterbereiche und gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Teppichs.

Wolle verbindet bei diesem Teppich eine weiche Haptik mit einer robusten Beschaffenheit. Im Ausgangstext werden Bakhtiar-Teppiche als widerstandsfähig, langlebig und strapazierfähig beschrieben. Die verwendete Wolle gilt zudem als schmutzabweisend und resistent gegen Abnutzung. Diese Eigenschaften machen den Teppich auch für Bereiche geeignet, in denen er regelmäßig genutzt wird. Seine Verarbeitung ist auf einen praktischen Gebrauch ebenso ausgerichtet wie auf die Darstellung des traditionellen Gartenmusters.

Zur Farbgebung dieses Einzelstücks gehören Rot, Braun und Creme. Die farbliche Zusammenstellung verbindet kräftige und warme Töne mit einem helleren Kontrast. Im Zusammenhang mit Bakhtiar-Teppichen werden außerdem natürliche Farbstoffe genannt. Die sorgfältige Verarbeitung und die Verbindung von Wolle, dichter Knüpfung und traditioneller Musterordnung bestimmen den handwerklichen Charakter dieses Teppichs. Sein Zustand wird als sehr gut erhalten beschrieben.

Herkunft und Tradition

Bakhtiar-Teppiche stammen aus dem westiranischen Raum. Dieser Teppich wird westlich von Isfahan und in der Nähe des Zagros-Gebirges verortet. Die Region verbindet die westlichen Gebiete Irans mit einer langen Tradition der handgefertigten Teppichherstellung. In der überlieferten Beschreibung der Bakhtiar-Teppiche spielen nomadische Völker in der Nähe des Zagros-Gebirges eine wichtige Rolle. Ihre Lebenswelt und die natürliche Umgebung der Gebirgsregion haben die Formen und Themen der Teppichkunst geprägt.

Das Zagros-Gebirge erstreckt sich durch den westlichen Teil Irans und bildet seit langer Zeit einen bedeutenden kulturellen Raum. In dieser Landschaft treffen Weidegebiete, Bergtäler und landwirtschaftlich genutzte Flächen aufeinander. Solche Lebensbedingungen spiegeln sich in vielen traditionellen Bildwelten wider. Pflanzen, Tiere und abgegrenzte Gartenflächen wurden zu wiederkehrenden Themen, die sich in geordneten Kompositionen auf dem Teppich darstellen lassen.

Die Teppichtradition der Bakhtiar ist eng mit der Arbeit von Hand verbunden. Anders als bei einer industriellen Fertigung wird das Muster während des Knüpfens Schritt für Schritt aufgebaut. Die Knüpfer orientieren sich an der vorgesehenen Ordnung der Felder und setzen die farbigen Bereiche in einzelnen Arbeitsgängen um. Dadurch erhält jeder Teppich eine eigene Ausführung. Die überlieferte Knüpfkunst verbindet dabei eine robuste Konstruktion mit einer differenzierten dekorativen Sprache.

Die Nähe zu Isfahan ist für die regionale Einordnung dieses Teppichs wichtig, ohne ihn deshalb zu einem Isfahan-Teppich zu machen. Er ist ein Bakhtiar Perserteppich aus dem westlich von Isfahan gelegenen Raum. Auch andere iranische Teppicharten werden in einem ähnlichen kulturellen Zusammenhang genannt. Kashan ist für filigrane Muster und tiefe Farben bekannt, während Isfahan mit lebhaften Designs und exquisiten Materialien verbunden wird. Nain und Tabriz weisen ebenfalls auf bedeutende iranische handwerkliche Traditionen hin. Diese Bezüge zeigen den größeren Zusammenhang, ersetzen aber nicht die konkrete Bezeichnung Bakhtiar.

Bakhtiar-Teppiche gehören damit zu einer iranischen Tradition, in der Gebrauchstauglichkeit und ornamentale Gestaltung zusammengehören. Ein Teppich konnte den Alltag begleiten und zugleich eine geordnete Darstellung von Natur und Landschaft tragen. Die robuste Bauweise, die Wolle und die handgeknüpfte Herstellung sind in diesem Zusammenhang ebenso wichtig wie die charakteristische Aufteilung des Kheshti-Musters.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als Gartenmuster Kheshti bezeichnet. Kheshti-Kompositionen arbeiten mit abgegrenzten Feldern, die gemeinsam eine größere Gartenordnung bilden. Der Begriff verweist auf die Vorstellung eines gegliederten Gartens. Anstelle einer völlig freien Fläche entsteht eine Struktur aus einzelnen Bereichen. Diese Aufteilung verleiht dem Muster Klarheit und lässt die Motive innerhalb ihrer jeweiligen Felder deutlich hervortreten.

Die Felder dieses Gartenmusters enthalten stilisierte Pflanzen- und Tiermotive. Die Darstellungen sind daher nicht als naturgetreue Abbildung zu verstehen, sondern als ornamentale Zeichen innerhalb der Teppichkomposition. Blätter, Blüten, Zweige und weitere Pflanzenelemente können in einer solchen Bildsprache mit Tierformen verbunden werden. Entscheidend ist die regelmäßige, dekorative Anordnung, durch die die einzelnen Motive zu einem zusammenhängenden Muster werden.

Die Farbpalette des Teppichs besteht aus Rot, Braun und Creme. Rot gibt der Gestaltung eine kräftige Grundwirkung, Braun führt einen warmen, erdverbundenen Ton ein, und Creme schafft helle Bereiche zwischen den farbigen Motiven. Diese Farben unterstützen die Lesbarkeit der einzelnen Kheshti-Felder. Zugleich passen sie zur naturbezogenen Bildwelt aus Pflanzen und Tieren, ohne dass die Gestaltung auf eine einzige Motivgruppe begrenzt wäre.

Die Gartenstruktur ist ein wiederkehrendes Thema in der persischen Teppichkunst. Der Garten kann dabei als geordneter, geschützter und fruchtbarer Raum verstanden werden. In der Teppichgestaltung wird diese Idee durch Felder, Wege, Grenzen und wiederholte Ornamente in eine textile Fläche übertragen. Bei Bakhtiar-Teppichen verbindet sich diese geordnete Bildidee mit einer regionalen, handwerklich geprägten Ausdrucksform. Das Kheshti-Muster wirkt dadurch strukturiert und zugleich reich an Einzelmotiven.

Die vergleichsweise dichte Knüpfung unterstützt die Ausarbeitung der Musterbereiche. Mit 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter verfügt dieser Teppich über eine Knotendichte, die eine differenzierte Wiedergabe kleinerer ornamentaler Elemente ermöglicht. Die Knüpfung ist dabei nicht nur ein technisches Merkmal. Sie beeinflusst auch, wie geschlossen die Farbflächen erscheinen und wie deutlich sich Pflanzen- und Tiermotive voneinander abheben.

Die Gestaltung lässt sich nicht auf eine bloße Farbdekoration reduzieren. Das Gartenmuster ordnet die gesamte Fläche, während die Naturmotive den einzelnen Bereichen ihren Inhalt geben. Rot, Braun und Creme bilden dabei die überlieferte Farbwirkung dieses Stücks. So entsteht ein Design, das regionale Tradition, symbolische Naturdarstellung und handgeknüpfte Ausführung miteinander verbindet.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus dem Raum westlich von Isfahan, die Nähe zum Zagros-Gebirge und die handgeknüpfte Ausführung. Hinzu kommen der Flor aus hochwertiger, weicher Wolle, die Knotendichte von 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter sowie das Kheshti-Gartenmuster mit Pflanzen- und Tiermotiven. Die Farben Rot, Braun und Creme prägen sein Erscheinungsbild.

Der Teppich wird als widerstandsfähig, schmutzabweisend und resistent gegen Abnutzung beschrieben. Dadurch eignet er sich auch für stark frequentierte Bereiche. Zugleich bietet die weiche Wolle eine angenehme Beschaffenheit. Sein Zustand ist sehr gut erhalten. Wie bei jedem handgeknüpften Bakhtiar-Teppich entsteht die konkrete Ausführung durch die Arbeit einzelner Knüpfer und bleibt dadurch ein eigenes Stück innerhalb der regionalen Tradition.

Für die Pflege wird empfohlen, den Teppich regelmäßig abzusaugen und ihn bei Bedarf mit einem feuchten Tuch zu reinigen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Diese einfache Pflege ergänzt die strapazierfähige Beschaffenheit der Wolle und unterstützt den praktischen Einsatz im Wohnbereich, im Esszimmer oder im Flur.

FAQ

Wie pflege ich diesen Bakhtiar Perserteppich richtig?

Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub und alltägliche Verschmutzungen nicht dauerhaft in der Wolle festsetzen. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Dabei ist eine schonende Behandlung sinnvoll, damit die handgeknüpfte Struktur und die Farben geschont werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zum Verblassen der Farben beitragen kann. Die Wolle wird als schmutzabweisend und strapazierfähig beschrieben, ersetzt aber keine regelmäßige, vorsichtige Pflege. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung die passende Maßnahme. So bleiben die weiche Haptik, die Farbwirkung und die erkennbare Ordnung des Kheshti-Musters möglichst gut erhalten.

Wo kann ich den Bakhtiar Teppich einsetzen?

Der Bakhtiar Teppich eignet sich für Wohnräume, Esszimmer und Flure. Seine robuste Bauweise und die als strapazierfähig beschriebene Wolle machen ihn auch für stärker frequentierte Bereiche geeignet. Im Wohnraum kann das Gartenmuster mit seinen Pflanzen- und Tiermotiven als geordneter Mittelpunkt der Einrichtung wirken. Im Esszimmer bringt die Kheshti-Struktur eine klar gegliederte textile Fläche ein, während der Teppich im Flur seine widerstandsfähige Beschaffenheit zeigen kann. Die Farbpalette aus Rot, Braun und Creme lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden. Der Teppich wird als passend für traditionelle, moderne und rustikale Wohnumgebungen beschrieben. Entscheidend ist eine ebene, geeignete Fläche, auf der seine Musteraufteilung gut sichtbar bleibt.

Was macht diesen Bakhtiar Teppich einzigartig?

Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus traditioneller Handwerkskunst, hochwertiger weicher Wolle und dem charakteristischen Kheshti-Gartenmuster. Die handgeknüpfte Herstellung macht die konkrete Ausführung zu einem eigenen Stück. Inhaltlich prägen stilisierte Pflanzen- und Tiermotive die Felder des Musters, während Rot, Braun und Creme die Farbwirkung bestimmen. Auch die Herkunft aus dem westlich von Isfahan gelegenen Raum nahe dem Zagros-Gebirge gehört zu seiner Einordnung. Die Knotendichte von 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter unterstützt die differenzierte Darstellung der Motive. Gleichzeitig verbindet die robuste, widerstandsfähige Ausführung dekorative Gestaltung mit praktischem Nutzen. Der sehr gut erhaltene Zustand ergänzt diese Eigenschaften.

Zusätzliche Informationen
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