





Perserteppich Bakhtiar 305 x 207 cm Wolle handgeknüpft
1522$
Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 305 x 207 cm | Muster: Gartenmuster Kheshti, Farben Rot Braun Creme | Zustand: Sehr gut
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 3DAAB097
Beschreibung
Bakhtiar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle. Die Wolle wird im Flor eingesetzt und verleiht dem Teppich eine kräftige, zugleich weiche Beschaffenheit. Ihre für Bakhtiar Teppiche typische Verbindung aus Widerstandsfähigkeit und angenehmer Oberfläche macht sie zu einem geeigneten Material für einen langlebigen Orientteppich. Die handwerkliche Herstellung entsteht Knoten für Knoten und gibt jedem einzelnen Stück seinen eigenen Charakter. Kleine Abweichungen in der Ausführung sind bei handgeknüpften Teppichen ein nachvollziehbares Zeichen manueller Arbeit.
Die im Teppich vorhandene Knotendichte liegt im Bereich von 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Knotenzahl ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung der Kheshti-Felder und unterstützt die klare Wiedergabe der einzelnen Motive. Gleichzeitig bildet die dichte Verarbeitung eine belastbare Grundlage für den Flor. Die Kombination aus handgeknüpfter Technik und hochwertiger Wolle steht damit im Mittelpunkt seiner Herstellung.
Die Bakhtiar-Knüpftradition verbindet praktische Materialwahl mit einer sorgfältigen Gestaltung. Robuste Wolle ist für Teppiche aus einer bergigen und nomadisch geprägten Region besonders geeignet. Sie kann dem täglichen Gebrauch standhalten und bewahrt dabei eine weiche Haptik. Bei diesem Stück wird diese handwerkliche Grundlage durch das Gartenmuster und die warme Farbgestaltung ergänzt. Der Zustand des Teppichs ist sehr gut.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und ist ein Bakhtiar Perserteppich. Die Bakhtiar leben westlich von Isfahan im Zagros-Gebirge. Diese Region ist eng mit einer nomadischen Lebensweise verbunden, in der das Knüpfen von Teppichen über lange Zeit zu den überlieferten handwerklichen Tätigkeiten gehört. Teppiche aus diesem Umfeld verbinden den praktischen Nutzen eines strapazierfähigen Bodenbelags mit einer Bildsprache, in der Erfahrungen, Landschaft und kulturelle Erinnerung weitergegeben werden.
Das Zagros-Gebirge prägt die Lebenswelt der Bakhtiar durch seine ausgedehnten Berglandschaften und wechselnden natürlichen Bedingungen. In einer solchen Umgebung mussten textile Arbeiten zuverlässig und dauerhaft ausgeführt werden. Wolle bot sich als regional verfügbares Material an und wurde zu einem wichtigen Bestandteil der Teppichherstellung. Die kräftige Faser eignet sich für eine dichte Verarbeitung, während ihre weiche Oberfläche den Teppich zugleich wohnlich macht. Diese Verbindung erklärt, weshalb Bakhtiar Teppiche sowohl für ihre robuste Konstruktion als auch für ihren textilen Charakter bekannt sind.
Die Bakhtiar-Tradition gehört zur vielfältigen persischen Teppichkultur des iranischen Hochlands. Ihre Muster sind nicht allein als dekorative Flächen zu verstehen. Sie entstehen aus einem überlieferten Formenschatz, der von Generation zu Generation weiterentwickelt wird. Bei nomadisch geprägten Knüpftraditionen können Motive auf vertraute Pflanzen, Tiere, Gärten und Vorstellungen von geordneter Natur zurückgreifen. Das Ergebnis bleibt dennoch ein individuelles Werk, weil die ausführende Person Farben, Rhythmus und Einzelheiten innerhalb des traditionellen Rahmens gestaltet.
Die Lage westlich von Isfahan verweist auf einen kulturellen Raum, in dem unterschiedliche persische Teppichtraditionen zusammentreffen. Isfahan ist seit Langem ein bedeutendes Zentrum persischer Kunst und des Teppichhandwerks, während die Bakhtiar-Knüpfgebiete im Zagros eine eigene regionale Identität bewahren. Ein Bakhtiar Teppich ist deshalb nicht mit einem Isfahan-Teppich gleichzusetzen. Seine Bezeichnung verweist auf die Bakhtiar und ihre Herkunftsregion im Zagros-Gebirge.
Persische Teppiche aus anderen Regionen können sich in Aufbau, Muster und Ausführung deutlich unterscheiden. Tabriz ist beispielsweise für kunstvolle Muster und feine Wollen bekannt. Nain wird häufig mit eleganten, oft pastellfarbenen Entwürfen und einer höheren Knotendichte verbunden. Auch Ziegler und Sarough stehen für eigenständige Mustertraditionen und sorgfältige Handwerksarbeit. Diese Vergleiche machen die Vielfalt der persischen Teppichwelt sichtbar, ändern jedoch nichts an der Herkunft dieses Stücks als Bakhtiar Teppich aus dem iranischen Zagros-Raum.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Gartenmuster, auf Persisch Kheshti, bezeichnet. Kheshti-Kompositionen gliedern die Fläche in einzelne Felder, die an einen geordneten Garten erinnern. Innerhalb solcher Felder können Pflanzen- und Tiermotive erscheinen. Die Aufteilung schafft einen klaren Rhythmus und verbindet viele kleine Bildbereiche zu einer zusammenhängenden Gesamtgestaltung. So entsteht eine Struktur, die sowohl aus der Nähe als auch über die gesamte Teppichfläche lesbar bleibt.
Das Gartenmotiv hat in der persischen Gestaltung eine lange Tradition. Der Garten kann als geordneter, geschützter und fruchtbarer Raum verstanden werden. Wasser, Pflanzen und Tiere gehören in dieser Bildwelt zu Vorstellungen von Leben und Ausgewogenheit. Beim Kheshti-Muster wird diese Idee nicht als naturalistische Landschaft wiedergegeben, sondern in eine textile Ordnung übersetzt. Rechteckige oder regelmäßig angelegte Felder bieten Platz für wiederkehrende Formen und machen die Komposition übersichtlich.
Die Pflanzen- und Tiermotive geben dem Muster seine inhaltliche Vielfalt. Blätter, Blüten und Zweige können für Wachstum und die Nähe zur Natur stehen, während Tiere die lebendige Seite eines Gartens vergegenwärtigen. Solche Bedeutungen sind Teil des kulturellen Hintergrunds des Motivs; sie machen aus der Musterordnung mehr als eine rein geometrische Aufteilung. Zugleich bleibt die Gestaltung auf diesem Teppich als Kheshti-Gartenmuster klar benennbar, ohne dass einzelne dargestellte Pflanzen oder Tiere näher bezeichnet werden müssen.
Die Farbgebung umfasst Rot, Braun und Creme. Rottöne setzen im Gartenmuster markante Akzente und geben der Komposition eine warme Grundwirkung. Braune Bereiche greifen den erdigen Charakter des Motivs auf, während Creme helle Zwischenräume und Kontraste schafft. Das Zusammenspiel dieser Farben unterstützt die Lesbarkeit der Felder und lässt die Pflanzen- und Tiermotive als einzelne Gestaltungselemente hervortreten. Die im Beschreibungstext genannten Farben werden mit natürlichen Farbstoffen aus Pflanzen in Verbindung gebracht.
Die dichte Knüpfung unterstützt die Ausarbeitung des Musters. Wo zahlreiche Knoten eng nebeneinanderliegen, lassen sich Konturen, Farbübergänge und kleinere Motive geordnet darstellen. Bei einem Kheshti-Teppich ist diese Genauigkeit besonders relevant, weil die Wirkung aus dem Verhältnis vieler abgegrenzter Felder entsteht. Die handgeknüpfte Ausführung bewahrt dabei die textile Qualität des Musters: Es handelt sich nicht um einen gedruckten Plan, sondern um eine durch Knoten aufgebaute Komposition.
Bakhtiar Teppiche können traditionelle Gartenmotive mit einer eigenständigen Farbwahl verbinden. Das vorliegende Stück konzentriert sich auf Rot, Braun und Creme und bewahrt dadurch eine warme, erdverbundene Farbwirkung. Diese Palette steht in einem sachlichen Zusammenhang mit dem Kheshti-Thema, weil Garten, Erde, Pflanzen und Blüten in einer begrenzten, klar gegliederten Farbwelt zusammengeführt werden. Die Gestaltung bleibt regional verankert und zugleich als dekoratives Muster für unterschiedliche Wohnumgebungen verständlich.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Einzelstücks ist die Verbindung aus Bakhtiar-Herkunft, handgeknüpfter Ausführung und Kheshti-Gartenmuster. Die regionale Zuordnung führt in den iranischen Zagros-Raum westlich von Isfahan. Das Muster greift mit seiner Feldaufteilung Pflanzen- und Tiermotive auf, während Rot, Braun und Creme die Farbgestaltung bestimmen. Damit treffen Herkunft, handwerkliche Technik und ein traditioneller Motivtyp in einem Teppich zusammen.
Die hochwertige Wolle, die dichte Knüpfung und der sehr gute Zustand sind weitere ausdrücklich genannte Merkmale. Die Wolle verbindet eine kräftige Struktur mit einer weichen Oberfläche. Die Knüpfung unterstützt die Detaildarstellung des Gartenmusters und die Strapazierfähigkeit des Flors. Der Pflegeaufwand wird für Bakhtiar Teppiche als vergleichsweise gering beschrieben. Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz sowie eine fachgerechte Behandlung bei stärkeren Verschmutzungen tragen dazu bei, die textile Oberfläche und die Farben zu bewahren.
Als handgeknüpfter Teppich zeigt dieses Stück die Eigenheiten manueller Herstellung. Die Motive werden nicht industriell auf eine Fläche aufgebracht, sondern durch die Anordnung der Knoten aufgebaut. Dadurch bleibt jeder Teppich ein Einzelstück. Seine Gestaltung kann in modernen, traditionellen oder rustikalen Einrichtungen eingesetzt werden, ohne dass daraus eine bestimmte Raumwirkung oder ein bestimmter Einrichtungsstil als Eigenschaft des Teppichs abgeleitet werden muss.
FAQ
Wie pflege ich meinen Bakhtiar Perserteppich?
Für die laufende Pflege genügt regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Dadurch lässt sich loser Schmutz entfernen, ohne den Wollflor unnötig mechanisch zu beanspruchen. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Fasern und die Farbwirkung belasten. Falls ein spezieller Teppichreiniger erforderlich ist, sollte er für Wollteppiche geeignet sein. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre hilft dabei, die Farben und die textile Struktur langfristig zu erhalten.
Woher kommt die Wolle für Bakhtiar Teppiche?
Die Wolle für Bakhtiar Teppiche stammt von Schafen aus der rauen Berglandschaft des Zagros-Gebirges. Die klimatischen Bedingungen und die natürliche Ernährung der Tiere werden mit einer hochwertigen und robusten Wolle in Verbindung gebracht. Diese Faser eignet sich für die handgeknüpfte Herstellung, weil sie einen widerstandsfähigen Flor mit einer zugleich weichen Oberfläche ermöglicht. Bei diesem Teppich bildet hochwertige Wolle das angegebene Flor material und prägt damit seine haptische und praktische Beschaffenheit.
Wie kann ich die Authentizität eines Bakhtiar Teppichs überprüfen?
Für die Prüfung sind mehrere Merkmale zusammen zu betrachten. Dazu gehören die Knotendichte, das verwendete Material und die Verarbeitungstechnik. Ein echter Bakhtiar Teppich ist handgeknüpft und kann kleine Unregelmäßigkeiten zeigen, die aus der Handarbeit entstehen. Auch die Verbindung von Bakhtiar-Herkunft, Kheshti-Gartenmuster und regionaler Farbgestaltung kann bei der Einordnung helfen. Zusätzlich können Zertifikate anerkannter Teppichexperten herangezogen werden. Eine fachkundige Prüfung ist sinnvoll, wenn die Herkunft oder Echtheit verbindlich beurteilt werden soll.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













