






Perserteppich Bakhtiar 303 x 200 cm Wolle handgeknüpft
1922$
Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige, weiche Wolle | Größe: 303 x 200 cm | Muster: Gartenmuster Kheshti mit Pflanzen- und Tiermotiven | Zustand: Sehr gut, widerstandsfähig und belastbar
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 780D0342
Beschreibung
Bakhtiar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger, weicher Wolle. Die Handarbeit verbindet den Teppich mit der traditionellen iranischen Knüpfkunst, bei der das Muster Knoten für Knoten aufgebaut wird. Die verwendete Wolle fühlt sich angenehm an und bringt zugleich die Strapazierfähigkeit mit, für die Bakhtiar Teppiche bekannt sind. So verbindet das Material eine weiche Oberfläche mit einer robusten Beschaffenheit.
Die angegebene Knotendichte liegt zwischen 150.000 und 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt eine klar ausgearbeitete Darstellung des Gartenmusters und der darin enthaltenen Pflanzen- und Tiermotive. Beim handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die Anordnung der farbigen Knoten. Dadurch erhält die Oberfläche ihre textile Struktur und die Zeichnung bleibt eng mit dem Aufbau des Teppichs verbunden.
Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk seit langem wegen ihrer praktischen Eigenschaften eingesetzt. Sie lässt sich zu einem widerstandsfähigen Flor verarbeiten und bleibt dabei weich im Griff. Bei diesem Teppich wird diese Materialwahl mit einer robusten Bauweise verbunden. Der Teppich ist deshalb als widerstandsfähig und belastbar beschrieben und eignet sich für den täglichen Gebrauch. Die handwerkliche Herstellung macht jedes Stück zu einem einzelnen Exemplar mit eigener Ausführung.
Herkunft und Tradition
Der Bakhtiar Perserteppich stammt aus der Region westlich von Isfahan im Iran. Dort lebt das nomadische Volk der Bakhtiar, dessen Teppichtradition eng mit dem Leben in dieser Landschaft verbunden ist. Die Bezeichnung Bakhtiar verweist damit sowohl auf eine regionale Herkunft als auch auf die kulturelle Tradition der Menschen, die diese Teppiche herstellen. Die Teppiche aus diesem Umfeld verbinden praktische Anforderungen mit einer überlieferten Bildsprache.
Nomadische Knüpftraditionen entstehen unter anderen Bedingungen als die Arbeit in großen städtischen Manufakturen. Der Teppich ist dabei nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern auch ein Träger von Motiven, Farben und handwerklichem Wissen. Muster werden über Generationen weitergegeben und bei jeder Ausführung neu umgesetzt. So bleibt die Tradition erkennbar, ohne dass jedes Stück vollkommen gleich aussehen muss. Die robuste Bauweise steht dabei in einem direkten Zusammenhang mit der praktischen Nutzung.
Die westlich von Isfahan gelegene Herkunftsregion gehört zum iranischen Teppichraum und steht für eine eigenständige Verbindung von Nomadenkultur und Knüpfhandwerk. Bakhtiar Teppiche werden häufig mit kräftigen, strukturierten Mustern und einer belastbaren Ausführung in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften erklären, weshalb sie sowohl als dekorative Teppiche als auch als alltagstaugliche Bodenbeläge geschätzt werden. Bei diesem Exemplar zeigt sich die regionale Tradition in der handgeknüpften Herstellung, der Wollqualität und dem Gartenmuster.
Iranische Teppiche unterscheiden sich je nach Region durch Knotentechnik, Materialauswahl, Farbgebung und Motivwelt. Bakhtiar Arbeiten bewahren dabei einen deutlich naturbezogenen Charakter. Die Verbindung aus weicher Wolle, handwerklicher Fertigung und widerstandsfähiger Bauweise macht den Bakhtiar Teppich zu einem Vertreter einer Tradition, in der Nutzbarkeit und Gestaltung zusammengehören. Seine Herkunft aus dem Umfeld der Bakhtiar westlich von Isfahan ist deshalb ein wesentlicher Teil seiner Einordnung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist ein Gartenmuster, das als Kheshti bezeichnet wird. Der Name steht für eine Gestaltung, bei der die Fläche in einzelne Felder gegliedert erscheint. Diese Felder können wie Parzellen eines Gartens gelesen werden und geben dem Gesamtmuster eine klare Ordnung. Innerhalb der Felder werden Pflanzen- und Tiermotive angeordnet. Dadurch entsteht ein Wechsel zwischen geometrischer Struktur und naturbezogenen Einzelmotiven.
Gartenmuster gehören zu den charakteristischen Bildthemen persischer Teppiche. Sie übertragen die Vorstellung eines gestalteten Gartens in eine textile Fläche. Wege, Felder, Pflanzen und Tiere werden dabei nicht naturalistisch wie in einer Zeichnung wiedergegeben, sondern in einer für das Teppichhandwerk passenden, stilisierten Form. Die regelmäßige Gliederung hilft, viele kleine Motive übersichtlich miteinander zu verbinden.
Bei diesem Bakhtiar Teppich wird die Kheshti-Struktur durch Pflanzen- und Tierdarstellungen ergänzt. Die Motive geben den einzelnen Feldern ihren eigenen Inhalt und lassen die Fläche abwechslungsreich erscheinen. Gleichzeitig sorgt die Wiederholung der Feldaufteilung für Zusammenhalt im Gesamtbild. Das Muster verbindet damit eine deutliche Ordnung mit einer lebendigen, von der Natur inspirierten Motivik.
Die Farbgestaltung arbeitet mit Naturfarben in Rot, Braun und Creme. Rot setzt warme Akzente, Braun verankert die Felder optisch und Creme schafft helle Gegenflächen. Diese Farben bilden zusammen eine harmonische, warme Palette. Sie unterstützen die klare Aufteilung des Kheshti-Musters, ohne die Pflanzen- und Tiermotive von der Gesamtwirkung zu lösen. Die Farbwahl gehört damit ebenso zur Gestaltung wie die Feldstruktur selbst.
Die Wirkung eines Gartenmusters entsteht aus dem Zusammenspiel von Wiederholung, Einzelform und Farbe. Die einzelnen Kheshti-Felder lassen sich nacheinander betrachten, während die Gesamtfläche durch ihre regelmäßige Ordnung geschlossen wirkt. Handgeknüpfte Ausführungen geben diesen Motiven eine textile Tiefe, weil die Zeichnung aus dem Aufbau des Flors hervorgeht. Der Bakhtiar Charakter zeigt sich hier in der Verbindung aus kräftiger Musterordnung, Naturmotiven und einer warmen Farbgebung.
Besonderheiten
Der Teppich wird als sehr gut erhalten, widerstandsfähig und belastbar beschrieben. Seine hochwertige, weiche Wolle verbindet einen angenehmen Griff mit einer für den täglichen Gebrauch geeigneten Strapazierfähigkeit. Die handgeknüpfte Ausführung, das Kheshti-Gartenmuster und die Naturfarben in Rot, Braun und Creme prägen seine besonderen Merkmale.
Auch die Verbindung von Pflanzen- und Tiermotiven unterscheidet die Gestaltung von einem rein geometrischen Muster. Die Felder geben dem Teppich eine übersichtliche Struktur, während die Naturdarstellungen für Abwechslung sorgen. Als Bakhtiar Perserteppich steht dieses Einzelstück zugleich für die Knüpftradition des nomadischen Bakhtiar Volkes aus der Region westlich von Isfahan im Iran.
FAQ
Wie pflege ich einen Bakhtiar Perserteppich?
Regelmäßiges Absaugen hilft, Staub und lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Bei stärkerem Reinigungsbedarf sollte der Teppich professionell gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht verblassen. Außerdem sollte der Teppich vor Nässe geschützt werden. Diese Maßnahmen unterstützen den Erhalt der weichen Wolloberfläche und der Naturfarben.
Woher stammt der Bakhtiar Perserteppich?
Der Bakhtiar Perserteppich stammt aus der Region westlich der Stadt Isfahan im Iran. Dort lebt das nomadische Volk der Bakhtiar, dessen traditionelle Handwerkskunst eng mit dieser Teppichart verbunden ist. Bakhtiar Teppiche sind für ihre robuste Bauweise, ihre Belastbarkeit und die Verwendung hochwertiger Materialien bekannt.
Welche Muster sind typisch für Bakhtiar Teppiche?
Typisch sind Gartenmuster, die auch Kheshti genannt werden. Sie gliedern die Fläche in Felder und enthalten häufig Pflanzen- und Tiermotive. Bei diesem Teppich werden diese Motive in Naturfarben wie Rot, Braun und Creme ausgeführt. Die Kombination aus klarer Feldaufteilung und naturbezogenen Darstellungen verleiht dem Muster seine charakteristische Ordnung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








