




Perserteppich Bakhtiar 298 x 206 cm Wolle handgeknüpft
1354$
Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor weiche Wolle | Größe: 298 x 206 cm | Muster: Gartenmuster Kheshti mit Pflanzen- und Tiermotiven | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 117F5302
Beschreibung
Bakhtiar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bakhtiar-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus weicher Wolle. Die Verwendung von Wolle gehört zu den prägenden Merkmalen vieler Teppiche aus dem iranischen Knüpfhandwerk. Wolle lässt sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten und verbindet eine angenehme Haptik mit praktischen Eigenschaften für den Alltag. Bei diesem Teppich wird die Wolle als weich beschrieben; zugleich wird er als robust und langlebig eingeordnet.
Die Knotendichte liegt bei 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche handwerkliche Ausführung entsteht nicht in einem industriellen Druck- oder Webprozess, sondern durch das manuelle Einbringen einzelner Knoten. Das Knüpfen erfordert Aufmerksamkeit, Erfahrung und eine gleichmäßige Arbeitsweise. Die Knotendichte ist dabei ein technisches Merkmal der Ausführung und steht im Zusammenhang mit der Detailfähigkeit eines Musters.
Die Kombination aus Wollflor und handgeknüpfter Verarbeitung erklärt die im Ursprungstext hervorgehobene Widerstandsfähigkeit dieses Teppichtyps. Ein Wollflor kann im täglichen Gebrauch angenehm wirken und zugleich eine solide Grundlage für einen Teppich bilden, der in Wohn- oder Geschäftsräumen eingesetzt wird. Für diesen Bakhtiar wird außerdem eine unkomplizierte Reinigung als Vorteil genannt. Sein Zustand ist sehr gut.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und wird der Bakhtiar-Region westlich von Isfahan zugeordnet. Diese Landschaft liegt nahe dem Zagros-Gebirge. Die Bezeichnung Bakhtiar verweist damit sowohl auf eine regionale Tradition als auch auf eine eigenständige Teppichgruppe innerhalb der iranischen Knüpfkunst. Isfahan wird als geografischer Bezugspunkt genannt, der Ursprung dieses Teppichs liegt jedoch in der Bakhtiar-Region.
Die Region westlich von Isfahan ist durch die Nähe zum Zagros-Gebirge geprägt. In der Geschichte der iranischen Teppichherstellung entwickelten sich unterschiedliche lokale Arbeitsweisen, die von der Umgebung, den verfügbaren Materialien und den Lebensformen der Bevölkerung beeinflusst wurden. Bakhtiar-Teppiche werden mit einer robusten, funktionalen Ausrichtung verbunden. Diese Verbindung von Gebrauchstauglichkeit und ornamentaler Gestaltung ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Einordnung.
Traditionell wurden Bakhtiar-Teppiche von Nomaden gewebt, wie es in der Beschreibung dieses Teppichtyps festgehalten ist. Der Begriff „gewebt“ bezeichnet dabei den überlieferten textilen Zusammenhang der Herstellung; das hier angebotene Stück ist ausdrücklich handgeknüpft. Nomadische und halbnomadische Teppichtraditionen haben in Iran zahlreiche Musterformen bewahrt und weiterentwickelt. Dabei entstanden Teppiche, die nicht nur dekorative Aufgaben erfüllten, sondern auch im Alltag verwendet werden konnten.
Die iranische Teppichkunst umfasst viele regionale Stilrichtungen. Bakhtiar steht innerhalb dieses Spektrums für Muster, die häufig von der Natur und von Gartenanlagen inspiriert sind, sowie für eine vergleichsweise widerstandsfähige Ausführung. Die Nähe zu Isfahan ist als regionale Orientierung wichtig, macht diesen Teppich aber nicht zu einem Isfahan-Teppich. Seine Herkunftsbezeichnung bleibt Bakhtiar.
Im weiteren Umfeld iranischer Teppiche werden auch Isfahan- und Tabriz-Teppiche genannt. Isfahan-Teppiche sind für aufwendige symmetrische Entwürfe und lebendige Farben bekannt; häufig kommen Seide und Wolle zum Einsatz. Tabriz-Teppiche werden mit detailreichen Gestaltungen, feinen Materialien und komplexen arabesken Formen verbunden. Diese Beispiele zeigen die Vielfalt iranischer Teppichtraditionen. Sie sind Vergleichspunkte und keine Bezeichnungen für das vorliegende Stück.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist ein Gartenmuster, das als „Kheshti“ bezeichnet wird. Kheshti-Entwürfe sind in Felder gegliedert, die an einzelne Gartenabschnitte erinnern. Innerhalb dieser Felder können Pflanzen, Blüten, Ranken und weitere Naturformen erscheinen. Beim vorliegenden Teppich werden ausdrücklich pflanzliche und tierische Motive genannt. Diese Motive bilden den inhaltlichen Mittelpunkt der Gestaltung.
Ein Gartenmuster lebt vom Wechsel zwischen einzelnen Bildfeldern und den Linien, die diese Felder ordnen. Die Aufteilung gibt dem Gesamtentwurf eine klare Struktur, ohne die Vielfalt der einzelnen Ornamente aufzuheben. Pflanzliche Elemente können dabei als Zeichen von Wachstum und Gartenkultur gelesen werden; Tiermotive ergänzen die natürliche Bildwelt. Diese allgemeine Symbolik erklärt die Bezeichnung des Musters, ohne einzelne Details zu behaupten, die in der Produktbeschreibung nicht genannt sind.
Die typischen Farben dieses Bakhtiar-Teppichs sind Rot, Braun und Creme. Warme Rottöne können in einem Gartenmuster als tragende Grund- oder Akzentfarbe erscheinen, während Brauntöne eine erdige Verbindung zur dargestellten Natur herstellen. Cremefarbene Partien schaffen helle Kontraste und können einzelne Felder oder Ornamente optisch voneinander absetzen. Die genannten Farben beschreiben die Farbwelt des Teppichs; sie ersetzen keine genaue Auflistung einzelner Farbbereiche.
Bakhtiar-Muster werden häufig mit naturbezogenen Kompositionen verbunden. Das unterscheidet sie von Entwürfen, die ausschließlich auf geometrische Wiederholung oder auf eine zentral gesetzte Medaillonform ausgerichtet sind. Beim Kheshti-Muster entsteht die Wirkung vielmehr aus dem Zusammenspiel mehrerer Felder. Die Pflanzen- und Tiermotive geben der Fläche eine erzählerische, aber zugleich geordnete Struktur.
Die handgeknüpfte Ausführung unterstützt die Darstellung feiner Ornamente, weil die Muster beim Knüpfen schrittweise aufgebaut werden. Dabei ist das Design nicht als gedruckte Oberfläche zu verstehen, sondern als Teil der geknüpften Struktur. Die iranische Teppichkunst nutzt solche Verfahren, um regionale Muster über viele Arbeitsgänge hinweg in den Flor einzubringen. Bei diesem Stück verbinden sich die regionale Bakhtiar-Zuordnung, das Kheshti-Gartenmuster und die warmen Farben zu einer klar erkennbaren Gestaltung.
Besonderheiten
Zu den genannten Besonderheiten gehören die weiche Wolle, die handgeknüpfte Verarbeitung und die Knotendichte von 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Außerdem wird der Teppich als robust und langlebig beschrieben. Diese Eigenschaften machen ihn für Wohn- und Geschäftsräume geeignet. Der Zustand ist sehr gut, wodurch die vorhandene Ausführung und die Farbgestaltung in einem gepflegten Gesamtbild erscheinen.
Die Pflegeleichtigkeit wird im Ursprungstext als weiterer Vorteil von Bakhtiar-Teppichen hervorgehoben. Hochwertige Materialien und die besondere Knüpftechnik werden dort mit einer einfachen Reinigung und einer guten Alltagstauglichkeit verbunden. Damit steht der Teppich für eine Verbindung aus handwerklicher Herstellung, dekorativer Naturdarstellung und praktischer Verwendung.
FAQ
Wie pflege ich meinen Bakhtiar-Perserteppich?
Eine regelmäßige Reinigung und das Saugen in angemessenen Abständen helfen dabei, den Teppich im Alltag sauber zu halten. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Für eine gründliche Reinigung kann eine professionelle Teppichreinigung gewählt werden. Dabei empfiehlt sich eine Behandlung, die auf Wollflor und handgeknüpfte Teppiche abgestimmt ist. Die im Ursprungstext genannte Robustheit erleichtert die Nutzung, ersetzt aber keine sorgfältige Pflege.
Woher kommt der Bakhtiar-Perserteppich?
Der Teppich stammt aus der Bakhtiar-Region im Iran, westlich von Isfahan und nahe dem Zagros-Gebirge. Bakhtiar bezeichnet hier die regionale Herkunft und nicht lediglich ein Muster. Die Region ist für robuste und kunstvoll gestaltete Teppiche bekannt. In der Tradition wurden Bakhtiar-Teppiche von Nomaden gewebt; dieses konkrete Stück ist handgeknüpft.
Welche Farben sind typisch für Bakhtiar-Perserteppiche?
Für Bakhtiar-Perserteppiche werden warme Rottöne, erdige Brauntöne und sanfte Cremetöne als typische Farben genannt. Diese Farbgruppen passen zur naturbezogenen Gestaltung des Kheshti-Gartenmusters. Rot kann dem Entwurf Wärme geben, Braun erinnert an Erde und Holz, während Creme helle Flächen und Kontraste schafft. Bei diesem Teppich werden Rot, Braun und Creme als typische Farben angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








