









Perserteppich Bakhtiar 294 x 219 cm Schurwolle handgeknüpft
1833$
Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 250.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 294 x 219 cm | Muster: Feldermotiv | Zustand: Sehr gut, 25-30 Jahre alt | Farbe: Rot | Stil: Klassisch | Für Fußbodenheizung geeignet | Herkunft: Persien | Gewicht: 3 kg/m²
Ausverkauft
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 071E876F
Beschreibung
Bakhtiar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Schurwolle, die Kette aus 100% Baumwolle. Beide Materialien erfüllen bei der Herstellung unterschiedliche Aufgaben. Die Wolle bildet die sichtbare Oberfläche des Teppichs, während die Baumwolle als Grundlage für die Anordnung der Knoten dient. Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster nicht auf eine fertige Fläche gedruckt. Es entsteht während der Arbeit durch das Einsetzen einzelner Knoten in die vorbereitete Kette.
Schurwolle wird für Teppiche verwendet, weil sie eine angenehme Oberfläche mit einer robusten Faser verbindet. Ihre natürliche Struktur macht sie für die tägliche Nutzung geeignet, sofern der Teppich sachgerecht behandelt wird. Wolle besitzt außerdem isolierende Eigenschaften. Dadurch kann sie zur Regulierung des Raumgefühls beitragen. Die Baumwollkette bildet gemeinsam mit den eingearbeiteten Knoten das Gerüst, in dem der Wollflor befestigt ist.
Die handwerkliche Ausführung verlangt eine fortlaufende Folge einzelner Arbeitsschritte. Zunächst wird die Kette gespannt. Danach werden die Knoten Reihe für Reihe gesetzt und mit den weiteren Schuss- und Befestigungsarbeiten stabilisiert. Anschließend wird der Flor bearbeitet, damit die Oberfläche gleichmäßig erscheint und die Konturen des Musters lesbar werden. Die Qualität einer solchen Arbeit hängt vom Material, von der Erfahrung der Knüpfer und von der Sorgfalt bei jedem einzelnen Abschnitt ab.
Die hohe Knotendichte dieses Teppichs steht für eine eng aufgebaute Knüpfarbeit. Viele Knoten können eine feinere Ausarbeitung von Linien, Übergängen und Ornamenten ermöglichen. Die Knotendichte ist jedoch nicht mit dem Alter oder dem Erhaltungszustand gleichzusetzen. Der Teppich wird als sehr gut erhalten beschrieben und ist 25-30 Jahre alt. Seine Eignung für Fußbodenheizung ist ebenfalls ausdrücklich angegeben.
Bei der Nutzung mit einer Fußbodenheizung sollte die Wärme gleichmäßig verteilt werden. Die isolierenden Eigenschaften der Wolle und die kompakte textile Oberfläche beeinflussen die Wärmeübertragung, ohne die handwerkliche Konstruktion zu verändern. Für die Pflege genügt im Alltag eine schonende Behandlung. Staub kann vorsichtig abgesaugt werden. Bei Verschmutzungen sollte die Oberfläche nicht stark gerieben werden, weil dadurch die Fasern beansprucht werden können.
Herkunft und Tradition
Bakhtiar-Teppiche stammen aus der gleichnamigen Region im Iran. Dieses Gebiet besitzt eine lange Tradition der Teppichherstellung. Die regionale Knüpfkunst ist mit den Lebensgewohnheiten, den verfügbaren Materialien und dem handwerklichen Wissen der dort ansässigen Bevölkerung verbunden. Die Bezeichnung Bakhtiar beschreibt damit einen Herkunfts- und Kulturraum innerhalb der persischen Teppichtradition.
Die Herstellung von Teppichen ist in Bakhtiar über viele Generationen weitergegeben worden. Das Wissen umfasst nicht nur das eigentliche Knüpfen. Ebenso wichtig sind die Vorbereitung der Kette, die Auswahl und Verarbeitung der Wolle, der Aufbau der Reihen sowie die Gestaltung einer ausgewogenen Gesamtfläche. Solche Kenntnisse werden in Familien, Werkstätten und lokalen Arbeitsgemeinschaften vermittelt. Jede Generation übernimmt bewährte Verfahren und kann sie in der eigenen Arbeit weiterführen.
Die geografische Umgebung prägt jede regionale Teppichkultur. Verfügbare Wolle, Färbemittel und Arbeitsmaterialien beeinflussen die Möglichkeiten der Herstellung. Gleichzeitig entstehen Muster nicht unabhängig von der Gesellschaft, in der sie verwendet werden. Teppiche können Teil des häuslichen Alltags sein und zugleich Kenntnisse über Formen, Farben und handwerkliche Abläufe bewahren. In diesem Zusammenhang ist ein Bakhtiar-Teppich sowohl ein Gebrauchsgegenstand als auch ein Beispiel überlieferter Textilarbeit.
Bakhtiar wird häufig mit ausdrucksstarken Farben und einer klar gegliederten Musterwelt verbunden. Regionale Entwürfe können florale und geometrische Formen miteinander verbinden. Blumen, Blätter und Ranken werden dabei nicht naturgetreu kopiert, sondern in eine textile Zeichensprache übertragen. Linien, Winkel, Wiederholungen und begrenzte Felder schaffen Ordnung. Diese Verbindung aus organischen und geometrischen Elementen gehört zum allgemeinen Gestaltungshintergrund der Bakhtiar-Tradition.
Persische Teppiche werden durch die Verbindung von Herkunft, Material und Technik geprägt. Die regionale Bezeichnung verweist auf die Entstehung innerhalb eines bestimmten kulturellen Zusammenhangs, während die handgeknüpfte Ausführung die Arbeitsweise beschreibt. Bei dieser Technik entsteht die Oberfläche aus vielen einzelnen Knoten. Das Muster ist daher mit der Struktur des Teppichs verbunden und nicht lediglich eine nachträglich aufgebrachte Dekoration.
Die Weitergabe von Mustern bedeutet in der persischen Knüpfkunst nicht zwangsläufig eine starre Wiederholung. Überlieferte Ordnungen können an die Größe einer Fläche, an die verfügbaren Farben und an die Fähigkeiten der jeweiligen Werkstatt angepasst werden. Dadurch bleibt die regionale Identität erkennbar, während einzelne Teppiche voneinander abweichen. Die Vielfalt innerhalb der Bakhtiar-Tradition entsteht aus diesem Verhältnis von überliefertem Wissen und individueller Ausführung.
Der Iran gilt als eines der wichtigen historischen Zentren der Teppichknüpferei. Persische Teppiche unterscheiden sich je nach Region in Aufbau, Material, Farbwirkung und Mustertradition. Bakhtiar steht innerhalb dieser Vielfalt für eine eigene regionale Sprache. Sie beruht auf handwerklichen Verfahren, die über lange Zeiträume entwickelt und weitergegeben wurden. Der konkrete Teppich ist als Bakhtiar bezeichnet und als Perserteppich aus Persien eingeordnet. Weitere historische Zuschreibungen sind für dieses Stück nicht angegeben.
Die regionale Tradition erklärt, weshalb bei Bakhtiar-Teppichen der Zusammenhang von praktischer Nutzung und dekorativer Ordnung eine wichtige Rolle spielt. Eine klar aufgebaute Fläche kann im Wohnumfeld funktionieren und zugleich eine differenzierte textile Gestaltung tragen. Das Knüpfen selbst erfordert Geduld und regelmäßige Arbeit. Aus der Verbindung von Material, Handbewegung und Musteraufbau entsteht die charakteristische Qualität handgefertigter Teppiche.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Feldermotiv angegeben. Eine Feldaufteilung strukturiert die Fläche in unterscheidbare Bereiche. Sie kann dem Entwurf eine klare Ordnung geben und einzelne Musterzonen miteinander verbinden. Felder können durch Linien, Bordüren oder unterschiedliche Ornamentgruppen voneinander abgegrenzt werden. Die konkrete Angabe Feldermotiv beschreibt die Komposition dieses Teppichs, ohne zusätzliche Einzelmotive festzulegen.
Die Farbe des Teppichs ist Rot, sein Stil wird als klassisch bezeichnet. Rot kann in einer Teppichkomposition als Grundfarbe, Akzent oder verbindendes Element erscheinen. Welche Wirkung entsteht, hängt von der Verteilung innerhalb der Felder und vom Verhältnis zu weiteren Farben ab. Da für dieses Stück nur Rot genannt wird, lässt sich daraus keine zusätzliche Farbpalette ableiten.
Der klassische Stil verweist auf eine Gestaltung, die an überlieferte persische Formen und Ordnungen anknüpft. Klassisch bedeutet dabei nicht, dass alle Teppiche derselben Region identisch aussehen. Es bezeichnet vielmehr eine traditionelle Anmutung, eine nachvollziehbare Flächengliederung und die Verwendung von Ornamentprinzipien, die in der persischen Teppichkunst lange bekannt sind. Zusammen mit dem Feldermotiv entsteht eine geordnete, regional verankerte Gestaltung.
In der Bakhtiar-Tradition treten häufig florale und geometrische Elemente auf. Florale Formen können stilisierte Blüten, Blätter und Ranken darstellen. Geometrische Formen arbeiten mit geraden Linien, Winkeln, Wiederholungen und symmetrischen Beziehungen. Diese Formensprachen lassen sich in einem Entwurf miteinander verbinden. Für den vorliegenden Teppich ist jedoch nur das Feldermotiv ausdrücklich genannt. Die floralen und geometrischen Elemente werden als allgemeiner regionaler Hintergrund beschrieben, nicht als zusätzliche Einzelheiten dieses Exemplars.
Feldermotive haben in der Teppichgestaltung eine besondere ordnende Funktion. Sie können das Zentrum einer Fläche betonen, Randbereiche fassen oder eine Folge wiederkehrender Abschnitte bilden. In der persischen Mustertradition werden solche Bereiche oft durch feinere Zeichnungen und rhythmische Wiederholungen belebt. Die Knüpftechnik ermöglicht, dass die Formen nicht nur farblich, sondern auch durch die Anordnung des Flors in der Oberfläche verankert sind.
Die Gestaltung entwickelt sich beim Knüpfen schrittweise. Ein Entwurf wird in einzelne Reihen und Knotengruppen übertragen. Kleine Abweichungen können durch die manuelle Arbeit entstehen und gehören zur Herstellung eines handgefertigten Teppichs. Die Gesamtwirkung beruht dennoch auf der geplanten Ordnung der Felder. Die Knotendichte unterstützt die Ausarbeitung von Konturen, ersetzt aber nicht die Musterbeschreibung.
In der persischen Teppichkunst haben Farben und Formen häufig kulturelle Bezüge. Ihre Bedeutung ist jedoch nicht bei jedem Teppich einheitlich und kann sich je nach Region, Zeit, Material und Gestaltung verändern. Deshalb lässt sich aus der roten Farbe dieses Teppichs keine einzelne feste Symbolik ableiten. Sicher benannt sind das rote Farbbild, das Feldermotiv und der klassische Stil. Diese Angaben bilden die Grundlage für die Beschreibung des konkreten Designs.
Die Verbindung aus Feldgliederung und handgeknüpfter Oberfläche unterscheidet den Teppich von einem industriell bedruckten Textil. Die Musterzonen werden durch den Aufbau des Flors erzeugt. Dadurch kann die Gestaltung aus verschiedenen Blickwinkeln und bei wechselndem Lichteinfall unterschiedlich strukturiert erscheinen. Das ist eine allgemeine Eigenschaft geknüpfter Oberflächen und keine zusätzliche Behauptung über ein nicht genanntes Detail dieses Teppichs.
Besonderheiten
Zu den konkreten Merkmalen dieses Teppichs gehören die Bakhtiar-Herkunft, die Einordnung als Perserteppich aus Persien und die handgeknüpfte Herstellung. Der Flor besteht aus 100% Schurwolle, die Kette aus 100% Baumwolle. Hinzu kommen die angegebene Knotendichte, das Feldermotiv, die rote Farbe und der klassische Stil. Der Zustand ist sehr gut, das Alter wird mit 25-30 Jahren angegeben.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Für die tägliche Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Staubsaugen. Flecken sollten mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel getupft werden. Reiben kann die Fasern beschädigen. Eine gründliche Reinigung sollte von einem professionellen Teppichreinigungsbetrieb vorgenommen werden. Die Pflege sollte sich an der Wolloberfläche und an der handgeknüpften Konstruktion orientieren.
Diese Eigenschaften verbinden regionale Herkunft, traditionelle Technik und die konkret genannten Materialien. Der Teppich ist ein einzelnes handgefertigtes Stück; seine Beschreibung bleibt deshalb auf die genannten Merkmale beschränkt.
FAQ
Wie reinige ich meinen Bakhtiar-Perserteppich?
Regelmäßiges vorsichtiges Staubsaugen hilft, Staub und lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Bei einem frischen Fleck sollte die Stelle mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel vorsichtig abgetupft werden. Reiben ist zu vermeiden, weil die Wollfasern dadurch belastet oder beschädigt werden können. Für eine vollständige oder besonders gründliche Reinigung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Die Behandlung kann dort auf den Wollflor, die Baumwollkette und die handgeknüpfte Konstruktion abgestimmt werden. Aggressive Reinigungsmittel und starke mechanische Einwirkung sollten nicht verwendet werden.
Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja, der handgeknüpfte Bakhtiar-Perserteppich ist für Fußbodenheizungen geeignet. Die verwendete Wolle besitzt isolierende Eigenschaften, und die dichte Knüpfung bildet eine kompakte textile Oberfläche. Gleichzeitig ermöglicht die niedrige Florhöhe eine effiziente Wärmeübertragung. Die Heizung sollte gleichmäßig betrieben werden, damit die Wärme nicht punktuell auf eine Stelle des Teppichs einwirkt. Der Teppich sollte außerdem trocken gehalten und nicht unnötig mit Feuchtigkeit belastet werden. Die Eignung für Fußbodenheizung ist für dieses Stück ausdrücklich angegeben.
Woran erkenne ich einen hochwertigen handgeknüpften Teppich?
Eine hohe Knotendichte kann eine detaillierte Ausarbeitung von Mustern ermöglichen und ist daher ein wichtiges Merkmal bei der Beurteilung handgeknüpfter Teppiche. Auch die Rückseite gibt Hinweise: Dort sollte eine klare Struktur sichtbar sein, in der sich die Knoten erkennen lassen. Ebenso wichtig sind die Materialien. Ein Flor aus 100% Wolle gilt als Qualitätsmerkmal; bei diesem Teppich besteht der Flor aus 100% Schurwolle und die Kette aus 100% Baumwolle. Für eine verlässliche Einschätzung sollten Material, Knüpftechnik, Muster, Zustand und Knotendichte gemeinsam betrachtet werden. Kein einzelnes Merkmal ersetzt die Beurteilung der gesamten Ausführung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |


















