




Perserteppich Bakhtiar 196 x 150 cm Wolle handgeknüpft
1030$
Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 196 x 150 cm | Muster: Gartenmuster (Kheshti) mit Pflanzen- und Tiermotiven | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: FE90D227
Beschreibung
Bakhtiar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger, weicher Wolle. Die Wolle wird im Quelltext zugleich als kräftig, weich und strapazierfähig beschrieben. Damit verbindet das Material eine angenehme Oberfläche mit einer belastbaren Beschaffenheit. Der Flor ist für den täglichen Gebrauch geeignet und vermittelt beim Begehen einen weichen, komfortablen Eindruck.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 150.000 und 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Knotendichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Formen und kleinen Motiven. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht jedes einzelne Gestaltungselement durch die Folge vieler von Hand gesetzter Knoten. Die Verarbeitung bildet daher die Grundlage für die klare Lesbarkeit des Gartenmusters und seiner Pflanzen- und Tierdarstellungen.
Handknüpfen ist ein Arbeitsprozess, bei dem Florfäden in einzelnen Reihen mit der Grundstruktur verbunden werden. Anschließend wird der Flor bearbeitet, damit die Oberfläche gleichmäßig erscheint und das Muster sichtbar hervortritt. Bei einem Bakhtiar-Teppich treffen dabei die robuste Wollqualität und eine regional geprägte Mustertradition zusammen. Zu diesem konkreten Stück gehören die Angaben handgeknüpft, hochwertiger weicher Wollflor und sehr guter Zustand.
Die Wolle ist ein wesentlicher Bestandteil der Bakhtiar-Tradition. Sie kann in der Verarbeitung sowohl eine weiche Haptik als auch eine widerstandsfähige Oberfläche schaffen. Die vorliegende Ausführung wird deshalb als angenehm und belastbar beschrieben, ohne dass dafür zusätzliche Materialbestandteile behauptet werden. Eine Baumwollkette oder andere nicht genannte Fasern werden diesem Teppich nicht zugeschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Bakhtiar Perserteppich stammt aus dem Iran und wird dem Nomadenvolk der Bakhtiar westlich von Isfahan zugeordnet. Bakhtiar bezeichnet dabei sowohl eine Bevölkerungsgruppe als auch eine kulturelle und geografische Teppichtradition. Die westliche Umgebung von Isfahan bildet den Hintergrund für eine eigenständige Form der Knüpfkunst, in der nomadische Lebensweise, verfügbare Wolle und überlieferte Bildmotive zusammenwirken.
Bei nomadischen Teppichtraditionen ist das Knüpfen eng mit dem Weitergeben von praktischem Wissen verbunden. Kenntnisse über den Aufbau eines Teppichs, die Behandlung der Wolle, die Anordnung von Feldern und die Ausführung wiederkehrender Zeichen werden innerhalb der Gemeinschaft bewahrt. Dieses Wissen wird nicht nur in abstrakten Mustern sichtbar, sondern auch in der Art, wie ein Teppich als Gebrauchsgegenstand aufgebaut und gestaltet wird.
Bakhtiar-Teppiche werden häufig mit einer klar gegliederten, naturnahen Bildsprache verbunden. Ein Gartenmuster kann dabei als geordnete Darstellung einer idealisierten Gartenlandschaft verstanden werden. Die einzelnen Felder strukturieren die Fläche und geben Pflanzen, Tieren und weiteren Formen einen abgegrenzten Platz. Diese Vorstellung vom Garten ist in der persischen Kultur tief verankert und verbindet Ordnung, Natur und eine sorgfältige Komposition.
Die Bezeichnung Kheshti verweist auf die kassettenartige Aufteilung eines solchen Gartenmusters. Das Muster wird in mehrere Felder gegliedert, die gemeinsam die Gesamtfläche bilden. Jedes Feld kann ein eigenes Motiv aufnehmen, während die Wiederholung und Nachbarschaft der Felder einen zusammenhängenden Rhythmus erzeugen. Bei diesem Teppich wird die Kheshti-Gestaltung ausdrücklich mit Pflanzen- und Tiermotiven verbunden.
Die regionale Herkunft darf nicht mit einer beliebigen persischen Musterbezeichnung verwechselt werden. Dieser Teppich ist ein Bakhtiar aus dem Iran; sein Gartenmuster beschreibt die Gestaltung und nicht eine andere Herkunft. Isfahan wird als geografischer Bezug westlich der Stadt genannt, nicht als Bezeichnung für diesen Teppich. Dadurch bleiben Herkunft und Muster klar voneinander getrennt.
Die Bakhtiar-Tradition steht neben weiteren bedeutenden persischen Knüpfregionen. Isfahan ist für filigrane Entwürfe und die Verwendung hochwertiger Seide bekannt. Tabriz wird häufig mit detailreicher Knotentechnik verbunden, während Nain für komplexe Musterungen und hohe Knotendichten bekannt ist. Diese regionalen Traditionen unterscheiden sich in ihrer Bildsprache und handwerklichen Ausprägung. Der vorliegende Teppich gehört jedoch zur Bakhtiar-Tradition und wird nicht einer dieser anderen Provenienzen zugerechnet.
Der Ursprung im Umfeld eines Nomadenvolks erklärt den kulturellen Rahmen, in dem solche Teppiche entstehen. Nomadische Knüpfkunst verbindet Funktion und Gestaltung, ohne dass die Muster auf reine Dekoration reduziert werden müssen. Felder, Pflanzen und Tiere können als überlieferte Gestaltungselemente gelesen werden, die von Generation zu Generation in variierter Form weitergegeben werden. Die Handarbeit bewahrt dabei die Verbindung zwischen regionaler Herkunft und individuellem Stück.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs ist ein Gartenmuster, das auch als Kheshti bezeichnet wird. Seine wichtigste Eigenschaft ist die Aufteilung der Fläche in einzelne, regelmäßig wirkende Felder. Diese Felder verleihen der Komposition Struktur und sorgen dafür, dass die Motive nicht ungeordnet über den Fond verteilt erscheinen. Das Muster verbindet Wiederholung mit einer klaren Gliederung.
In den Feldern erscheinen Pflanzen- und Tiermotive. Pflanzen können in einer solchen Bildsprache als stilisierte Blätter, Blüten, Ranken oder Bäume auftreten; Tiere werden in einer vereinfachten, ornamentalen Form dargestellt. Diese Beispiele erklären die allgemeine Motivwelt des Kheshti-Musters und stellen keine zusätzlichen Einzelheiten zu diesem konkreten Teppich dar. Festgehalten ist, dass seine Gartenfelder Pflanzen- und Tiermotive enthalten.
Die Gartenidee ist ein wiederkehrendes Thema der persischen Ornamentik. Sie überträgt die Vorstellung eines geordneten Gartens in eine textile Fläche. Wege, Felder und Beete werden dabei nicht naturalistisch wiedergegeben, sondern in ein dekoratives System überführt. Die Wirkung entsteht durch die Verbindung von Wiederholung, Symmetrie oder ausgewogener Verteilung und der Verschiedenheit der einzelnen Motive.
Für diesen Bakhtiar werden warme, natürliche Farben wie Rot, Braun und Creme genannt. Diese Farbgruppe unterstützt die Lesbarkeit der Felder und stellt einen ruhigen Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Pflanzen- und Tierformen her. Rot kann in persischen Teppichen als kräftiger Akzent dienen, Braun erdet die Komposition, und Creme schafft helle Kontraste. Die Farbangaben gehören zu diesem Teppich und werden nicht durch weitere, nicht genannte Farbtöne ergänzt.
Die Farben werden im Quelltext als aus natürlichen Farbstoffen gewonnen beschrieben. Naturfarbstoffe sind in der Teppichgeschichte von Bedeutung, weil sie eine differenzierte Farbwirkung ermöglichen und mit traditionellen Verfahren verbunden sind. Beim Färben beeinflussen unter anderem das Ausgangsmaterial, die Vorbereitung der Wolle und die Dauer der Behandlung den entstehenden Farbton. Für die Einordnung dieses Stücks bleibt festgehalten, dass seine Farben als natürlich gefärbt beschrieben werden.
Ein Kheshti-Muster kann aus der Nähe durch die Vielzahl kleiner Zeichen und aus größerer Entfernung durch seine Gesamtordnung wahrgenommen werden. Die Felder schaffen Orientierung, während die Motive dem Teppich seine inhaltliche Bildsprache geben. Pflanzen und Tiere stehen dabei nicht isoliert nebeneinander, sondern sind Teil einer zusammenhängenden Gartenkomposition. Die Knotendichte unterstützt die differenzierte Ausarbeitung, ohne dass daraus weitere Eigenschaften des einzelnen Stücks abgeleitet werden.
Die zeitlose Wirkung des Gartenmusters entsteht aus seiner klaren Ordnung und den naturbezogenen Motiven. Dadurch kann ein solcher Entwurf mit traditionellen wie auch mit moderneren Einrichtungsstilen verbunden werden. Diese allgemeine gestalterische Eigenschaft erklärt, warum Bakhtiar-Gartenmuster in unterschiedlichen Wohnbereichen eingesetzt werden. Sie ersetzt jedoch keine Aussage über die konkrete Raumwirkung beim Käufer, die von der jeweiligen Umgebung abhängt.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören seine Herkunft aus der Bakhtiar-Tradition, die handgeknüpfte Ausführung und der weiche Wollflor. Hinzu kommen die genannte Knotendichte von 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter sowie das gegliederte Kheshti-Gartenmuster. Pflanzen- und Tiermotive geben der Fläche eine eindeutig naturbezogene Bildsprache.
Der Teppich wird als sehr gut erhalten beschrieben. Diese Zustandsangabe gehört zur konkreten Ware und wird nicht durch eine zusätzliche Altersangabe ergänzt. Ebenso wird keine Signatur genannt. Seine Farbgestaltung mit Rot, Braun und Creme sowie die Verwendung natürlicher Farbstoffe vervollständigen die im Quelltext genannten Eigenschaften.
Als Einzelstück verbindet dieser Bakhtiar die handwerkliche Arbeit eines nomadisch geprägten iranischen Ursprungs mit einer sorgfältig gegliederten Gartenkomposition. Die Kombination aus Wolle, Handknüpfung, Kheshti-Feldern und Naturmotiven macht seine Einordnung nachvollziehbar, ohne ihm nicht belegte Provenienz- oder Altersmerkmale zuzuschreiben.
FAQ
Wie pflege ich meinen Bakhtiar Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig auf niedriger Stufe abgesaugt werden. Aggressive Reinigungsmittel sind zu vermeiden, damit die Wolloberfläche und die Farbwirkung geschont werden. Bei einem Fleck sollte die Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden, statt sie kräftig zu reiben. Zusätzlich empfiehlt es sich, den Teppich vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Für eine gründliche Reinigung ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll, insbesondere wenn die Verschmutzung nicht durch vorsichtiges Abtupfen entfernt werden kann.
Wo kann ich einen Bakhtiar Perserteppich verwenden?
Der Bakhtiar Perserteppich eignet sich für verschiedene Wohnbereiche. Als mögliche Einsatzorte werden Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur genannt. Sein Gartenmuster mit Pflanzen- und Tiermotiven sowie die warmen Farben Rot, Braun und Creme lassen sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden. Die gegliederte Kheshti-Fläche bringt dabei eine erkennbare Ordnung in den Raum. Welche Platzierung am besten passt, hängt von der vorhandenen Einrichtung und der gewünschten Nutzung ab.
Was macht den Bakhtiar Perserteppich einzigartig?
Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus handgeknüpfter Ausführung, hochwertiger weicher Wolle und einem Kheshti-Gartenmuster mit Pflanzen- und Tiermotiven. Die Knotendichte unterstützt die feine Ausarbeitung der Gestaltung. Hinzu kommt die Herkunft aus der Tradition des Bakhtiar-Nomadenvolks westlich von Isfahan im Iran. Die Weitergabe der Knüpftradition von Generation zu Generation prägt den kulturellen Hintergrund. Jedes handgeknüpfte Stück entsteht als eigenes textiles Einzelwerk.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








