Perserteppich 410 x 305 cm Korkwolle handgeknüpft

20538$

Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: ca. 1.000.000 Knoten/m² | Material: Flor 80% Korkwolle, 20% Naturseide | Größe: 410 x 305 cm | Muster: Traditionell orientalisch/persisch | Zustand: Neu, perfekt

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: AB3D4EC3

Beschreibung

Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 80% Korkwolle und 20% Naturseide. Beide Materialien prägen die Oberfläche auf unterschiedliche Weise. Korkwolle steht für eine robuste Beschaffenheit und eine angenehme Haptik. Naturseide ergänzt diese Eigenschaft durch einen sanften Glanz und eine edle Ausstrahlung. Die Verbindung von Wolle und Seide verbindet damit eine widerstandsfähige textile Grundlage mit einer feineren, schimmernden Oberfläche.

Beim Handknüpfen wird die Teppichfläche Knoten für Knoten aufgebaut. Die Knoten werden von Hand in die Grundstruktur eingebracht und bilden gemeinsam den Flor. Dieser Vorgang erfordert Konzentration, Erfahrung und eine gleichmäßige Arbeitsweise. Anders als bei einer maschinellen Fertigung entsteht die Oberfläche unmittelbar im Verlauf des Knüpfens. Das Muster und die textile Struktur entwickeln sich dabei gemeinsam.

Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt etwa 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine hohe Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine feinere Ausarbeitung von Linien und kleinen Ornamenten. Zugleich entsteht eine dicht aufgebaute Oberfläche. Die genannte Knotendichte gehört zu den Eigenschaften dieses Stücks und steht in direktem Zusammenhang mit seiner handgeknüpften Herstellung. Sie beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche, nicht die Anzahl der verwendeten Fasern.

Korkwolle wird bei traditionellen Teppichen wegen ihrer belastbaren und griffigen Eigenschaften verwendet. Sie kann dem Flor Körper und eine natürliche Haptik geben. Seide wird in Teppichen häufig eingesetzt, um feine Details und Lichtreflexe hervorzuheben. Je nach Lichteinfall kann sich ihre Wirkung verändern, ohne dass sich die Farbe selbst verändert. Bei diesem Teppich wird die Naturseide mit einer edlen Ausstrahlung und einem sanften Glanz verbunden.

Die angegebene Dicke beträgt etwa 6 mm. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben ergänzen die Beschreibung von Material und Verarbeitung. Die Konstruktion bleibt handgeknüpft, der Flor besteht aus der genannten Mischung aus Korkwolle und Naturseide. Weitere Materialien oder eine zusätzliche Angabe zur Kette sind in der Beschreibung nicht genannt.

Handgeknüpfte Teppiche können bei sachgemäßer Behandlung lange genutzt werden, weil die textile Fläche durch viele miteinander verbundene Knoten entsteht. Die Haltbarkeit hängt im Allgemeinen von Material, Knüpfung, Nutzung und Pflege ab. Für dieses Stück werden die Handknüpfung, die hohe Knotendichte und die Materialkombination als zentrale Verarbeitungseigenschaften hervorgehoben.

Herkunft und Tradition

Die Herkunft dieses Teppichs ist Persien. Persische Teppiche werden heute mit der iranischen Teppichkunst verbunden und zählen zu den bedeutendsten Traditionen der orientalischen Knüpfkunst. Ihre Geschichte umfasst die Entwicklung verschiedener Knüpftechniken, Musterordnungen und Färbeverfahren. Über Generationen wurden Kenntnisse über den Aufbau der Grundstruktur, die Auswahl der Wolle, den Einsatz von Seide und die Anordnung von Ornamenten weitergegeben.

Ein Perserteppich entsteht in einem handwerklichen Prozess, bei dem die Herstellung und die Gestaltung eng miteinander verbunden sind. Die Knüpfer arbeiten nach einer geplanten Zeichnung oder einer überlieferten Musterordnung. Dabei werden einzelne Knoten in Reihen gesetzt. Nach und nach bildet sich aus den Knoten die Fläche, in der das Muster sichtbar wird. Die abschließende Bearbeitung des Flors, das Ordnen der Oberfläche und die Kontrolle der Kanten gehören ebenfalls zur sorgfältigen Fertigung eines handgeknüpften Teppichs.

Iran verfügt über zahlreiche Teppichregionen und historische Werkstätten. Die einzelnen Zentren entwickelten unterschiedliche Vorlieben bei Proportionen, Farben, Bordüren und Innenfeldern. Manche Traditionen sind für florale Kompositionen bekannt, andere für geometrische Zeichnungen oder besonders fein gegliederte Muster. Auch die verwendeten Materialien können regional und je nach Qualitätsstufe variieren. Die gemeinsame Grundlage bleibt die Verbindung von Entwurf, Materialkenntnis und manueller Knüpfarbeit.

Nain ist eine häufig genannte Stadt der persischen Teppichkunst. Nain wird mit feinen Wollqualitäten und eleganten Designs verbunden. Viele Nain-Teppiche zeigen komplexe florale Motive, geschwungene Ranken und harmonisch aufeinander abgestimmte Farben. Diese Informationen beschreiben die allgemeine Tradition von Nain. Sie sind keine zusätzliche Herkunftsangabe für diesen Teppich, denn für das vorliegende Stück ist lediglich Persien als Herkunft genannt.

Auch Isfahan und Tabriz besitzen eine wichtige Stellung in der Geschichte persischer Teppiche. Isfahan ist für ausgearbeitete florale und symmetrische Kompositionen bekannt, während Tabriz verschiedene Mustertraditionen und eine lange Werkstattgeschichte aufweist. Solche regionalen Bezeichnungen können bei der Einordnung eines Teppichs eine Rolle spielen, müssen aber durch die konkrete Herkunft eines Stücks belegt sein. Eine Stadt oder Provinz ist für diesen Teppich nicht angegeben.

Die Bezeichnung Perserteppich beschreibt daher bei diesem Stück die Herkunft aus Persien und die Einordnung in die iranische Knüpftradition. Sie bedeutet nicht automatisch, dass der Teppich aus Nain, Isfahan, Tabriz oder einem anderen bestimmten Zentrum stammt. Ebenso wenig lässt sich aus dem traditionellen persischen Stil allein eine konkrete Werkstatt ableiten. Eine genaue Herkunftszuschreibung sollte immer auf den Angaben zum jeweiligen Teppich beruhen.

Die Geschichte persischer Teppiche ist außerdem mit ihrer Nutzung in Wohnräumen, Empfangsräumen und religiösen oder repräsentativen Umgebungen verbunden. Teppiche erfüllten dabei praktische und gestalterische Aufgaben. Sie schufen eine textile Bodenfläche und vermittelten zugleich Ordnung, Muster und handwerkliche Sorgfalt. Die Wertschätzung dieser Teppiche beruht bis heute auf dem Zusammenspiel von Handarbeit, Material und überliefertem Design.

Bei diesem Stück treffen diese allgemeinen Merkmale der persischen Tradition auf eine besonders hohe Knotendichte und eine Mischung aus Korkwolle und Naturseide. Die Herkunft bleibt dabei klar auf Persien begrenzt. Es sind weder ein bestimmtes Herstellungsjahr noch eine Signatur, eine Werkstatt oder ein konkreter Herkunftsort genannt. Diese Abgrenzung bewahrt die sachliche Einordnung des Einzelstücks.

Design und Muster

Der Stil dieses Teppichs ist als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Die persische Teppichkunst verwendet eine große Bandbreite an floralen und geometrischen Gestaltungen. Florale Muster können Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen zeigen. Geometrische Muster arbeiten mit Linien, Winkeln, Wiederholungen, Spiegelungen und klar abgegrenzten Flächen. Beide Gestaltungsrichtungen können getrennt oder miteinander verbunden auftreten.

Ein traditioneller Teppichentwurf besteht häufig aus mehreren aufeinander bezogenen Bereichen. Dazu können ein Innenfeld, eine oder mehrere Bordüren und kleinere Zwischenornamente gehören. Das Innenfeld trägt die Hauptkomposition, während die Bordüre den Übergang zum Rand ordnet. Wiederkehrende Motive erzeugen einen Rhythmus und helfen, die Fläche zusammenzuhalten. Für dieses Stück ist kein bestimmtes Innenfeld, keine konkrete Bordüre und kein einzelnes Ornament benannt.

Florale Kompositionen werden in der persischen Gestaltung häufig durch Ranken miteinander verbunden. Dadurch entsteht eine fortlaufende Bewegung, bei der einzelne Blüten und Blätter Teil eines größeren Musters werden. Geometrische Kompositionen können dagegen durch regelmäßige Abstände und klare Achsen bestimmt sein. Auch Medaillons, gereihte Motive und symmetrische Anordnungen gehören allgemein zum Formenschatz persischer Teppiche. Diese Beispiele erklären die Tradition, ohne dem vorliegenden Teppich ein nicht genanntes Motiv zuzuschreiben.

Die hohe Knotendichte kann bei persischen Teppichen eine feine Zeichnung unterstützen. Kleine Linien, Übergänge und wiederholte Details lassen sich in einer dicht geknüpften Fläche differenziert ausarbeiten. Die konkrete Wirkung hängt jedoch immer vom tatsächlichen Entwurf und von der Ausführung ab. Bei diesem Teppich ist die Knotendichte genannt, nicht aber die genaue Musterbezeichnung. Deshalb wird der Stil als traditionell orientalisch/persisch beschrieben, ohne eine bestimmte Stadt- oder Mustertradition zu behaupten.

Auch das Material beeinflusst die Wahrnehmung eines Musters. Naturseide kann durch ihren Glanz einzelne Bereiche heller erscheinen lassen, wenn das Licht auf die Fasern trifft. Korkwolle besitzt dagegen eine stärker matte und griffige Wirkung. Im Zusammenspiel können unterschiedliche Oberflächenreize entstehen. Die Materialkombination ist bei diesem Teppich ausdrücklich angegeben. Eine genaue Farbliste liegt nicht vor, daher werden keine einzelnen Farben oder Farbtöne ergänzt.

Persische Muster werden häufig als Teil einer überlieferten Bildsprache verstanden. Ihre Bedeutung entsteht aus der Verbindung von Ornament, Wiederholung, Proportion und handwerklicher Ausführung. Nicht jedes Motiv besitzt jedoch eine eindeutig festgelegte einzelne Bedeutung. Manche Ornamente wurden über lange Zeit weiterentwickelt und in unterschiedlichen Regionen variiert. Eine sachliche Beschreibung sollte deshalb zwischen allgemeinem kulturellem Hintergrund und den tatsächlich benannten Merkmalen eines Einzelstücks unterscheiden.

Bei einem handgeknüpften Teppich wird die Gestaltung in die textile Struktur eingebunden. Das Muster wird nicht lediglich nachträglich auf eine fertige Fläche aufgetragen. Die Knoten erzeugen gemeinsam die sichtbare Zeichnung und die Dichte des Flors. Dadurch sind Design und Verarbeitung unmittelbar miteinander verbunden. Bei diesem Teppich kommen die traditionelle orientalisch-persische Stilrichtung, die hohe Knotendichte sowie die Kombination aus Korkwolle und Naturseide zusammen. Die konkrete Zeichnung bleibt die sichtbare Gestaltung dieses Einzelstücks.

Besonderheiten

Der Teppich ist neu und wird als perfekt beschrieben. Der neuwertige Zustand gehört damit zu seinen ausdrücklich genannten Eigenschaften. Weitere Besonderheiten sind die Handknüpfung, die Knotendichte von etwa 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter und der Flor aus 80% Korkwolle und 20% Naturseide. Die Korkwolle steht für Robustheit und angenehme Haptik, während die Seide einen sanften Glanz und eine edle Ausstrahlung einbringt.

Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet und hat eine angegebene Dicke von etwa 6 mm. Sein Stil wird als traditionell orientalisch/persisch bezeichnet. Eine Signatur, ein Alter, ein Herstellungsjahr oder ein bestimmter Ort innerhalb Persiens sind nicht angegeben. Die sachlich belegten Besonderheiten beschränken sich daher auf Zustand, Material, Verarbeitung, Knotendichte, Dicke, Eignung und Stil.

FAQ

Wie kann ich meinen Perserteppich am besten reinigen?

Für die laufende Pflege empfiehlt es sich, den Teppich regelmäßig vorsichtig abzusaugen. So lassen sich lose Verschmutzungen aus dem Flor entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu belasten. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch bearbeitet werden. Dabei sollte nicht stark gerieben werden, weil Reiben die Fasern beanspruchen und einen Fleck weiter in die Oberfläche einarbeiten kann. Für eine umfassende Reinigung ist ein Fachbetrieb mit Erfahrung in der Pflege orientalischer Teppiche geeignet. Bei einer Mischung aus Korkwolle und Naturseide sollte die Reinigung auf beide Materialien abgestimmt sein. Aggressive Reinigungsmittel, starke Nässe und ungeeignete Verfahren können die Oberfläche oder den Seidenglanz beeinträchtigen.

Woher stammen die besten Perserteppiche?

Perserteppiche stammen traditionell aus Iran, der historischen Bezeichnung Persien. Zu den bekannten Zentren der iranischen Teppichkunst gehören unter anderem Nain, Isfahan und Tabriz. Diese Orte werden mit unterschiedlichen Mustertraditionen, hochwertigen Materialien und erfahrenen Knüpfern verbunden. Nain ist beispielsweise für feine Wollqualitäten und elegante, häufig florale Entwürfe bekannt. Die Herkunft eines konkreten Teppichs darf jedoch nicht allein aus einem Muster oder aus allgemeinem Wissen über diese Städte abgeleitet werden. Für dieses Stück ist Persien als Herkunft angegeben. Eine bestimmte Stadt oder Provinz wird nicht genannt.

Sind handgeknüpfte Teppiche teurer als maschinell hergestellte?

Handgeknüpfte Teppiche sind in der Regel aufwendiger herzustellen als maschinell gefertigte Teppiche. Jeder Knoten wird einzeln von Hand gesetzt. Dafür sind Zeit, Erfahrung und handwerkliche Präzision erforderlich. Eine hohe Knotendichte kann den Arbeitsaufwand erhöhen, weil die Fläche besonders dicht aufgebaut wird. Aus diesem Grund sind handgeknüpfte Teppiche häufig teurer. Außerdem werden ihre eigenständige Struktur, die verwendeten Materialien und die handwerkliche Herstellung berücksichtigt. Der Wert eines einzelnen Teppichs hängt jedoch immer von mehreren Faktoren ab, darunter Material, Verarbeitung, Zustand, Herkunft und Gestaltung.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen