Perserteppich 310 x 210 cm Schurwolle handgeknüpft

2272$

Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: hoch | Material: Flor reine Schurwolle, Kette Baumwolle | Größe: 310 x 210 cm | Muster: Orientalisches Design mit Bordüre | Zustand: Neu mit Etikett

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: CC38114B Kategorien: , ,

Inventarnummer: CC38114B

Beschreibung

Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus reiner Schurwolle. Die Kette ist aus Baumwolle gefertigt. Damit sind die beiden im Teppich verwendeten textilen Bereiche klar benannt: Die Schurwolle bildet die sichtbare Oberfläche, während die Baumwolle als Kettfaden die Grundlage der Knüpfarbeit bildet. Die Florhöhe beträgt 1 cm. Der Teppich ist als rechteckiges Stück ausgeführt und wurde für den Einsatz auf dem Fußboden gefertigt.

Bei der Handknüpfung wird jeder Knoten einzeln in die vorbereiteten Kettfäden eingebracht. Anschließend wird die Reihe verdichtet und der Flor gleichmäßig bearbeitet. Dieses Verfahren unterscheidet sich von einer maschinellen Herstellung, weil die einzelnen Arbeitsschritte von Hand ausgeführt werden. Die im Ausgangstext als hoch bezeichnete Knotendichte steht dabei für eine enge und sorgfältige Knüpfarbeit. Sie gehört zu den genannten Eigenschaften dieses Exemplars, ohne dass eine zahlenmäßige Knotenzahl angegeben ist.

Die reine Schurwolle prägt den Griff und das Erscheinungsbild des Flors. Wolle wird bei handgeknüpften Teppichen traditionell wegen ihrer belastbaren Faserstruktur eingesetzt. In der Verarbeitung erlaubt sie eine dichte, angenehm wirkende Oberfläche. Die Kombination aus Wollflor und Baumwollkette ist eine in der Teppichherstellung bekannte Materialaufteilung. Bei diesem Stück kommt sie mit einer traditionellen Handknüpftechnik, einer Florhöhe von 1 cm und einer hohen Knotendichte zusammen.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Perserteppich bezeichnet und stammt aus dem Iran. Iran besitzt eine über lange Zeit gewachsene Teppichtradition, in der das Knüpfen von Teppichen zu einem bedeutenden Kunsthandwerk entwickelt wurde. Die Herstellung verbindet praktische Kenntnisse über Kette, Schuss, Knoten, Flor und Abschluss mit überlieferten Vorstellungen von Farbe und Ornament. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht deshalb nicht in einem einzigen Arbeitsschritt, sondern durch das aufeinander abgestimmte Ausführen vieler kleiner Tätigkeiten.

In iranischen Knüpftraditionen werden Muster häufig über Kartons, überlieferte Entwürfe oder die Erfahrung der Knüpferinnen und Knüpfer weitergegeben. Je nach Werkstatt und regionaler Schule können dabei unterschiedliche Proportionen, Farbverbindungen und Bordüren entstehen. Florale Formen, geometrische Gliederungen und wiederkehrende Ornamentbänder gehören zu den verbreiteten Ausdrucksmitteln der persischen Teppichkunst. Sie strukturieren die Fläche und geben dem Teppich eine lesbare Ordnung, ohne dass jedes Muster dieselbe Bedeutung tragen muss.

Die Bezeichnung Perserteppich verweist auf die iranische Herkunft und auf diese handwerkliche Tradition. Sie ist nicht mit einer bestimmten Stadt oder Provinz gleichzusetzen. Für dieses Exemplar ist im Angebot kein konkreter iranischer Herstellungsort genannt. Genannt wird jedoch ein regionales Design Kaschmir. Diese Angabe beschreibt das Design und nicht eine abweichende Herkunftsangabe. Der Teppich bleibt in seiner Bezeichnung ein Perserteppich aus dem Iran; Kaschmir benennt die regionale Gestaltungsidee.

Die Geschichte persischer Teppiche ist eng mit Wohnkultur, Repräsentation und der Weitergabe von Handwerk verbunden. Teppiche wurden in privaten Räumen ebenso verwendet wie in repräsentativen Zusammenhängen. Ihre Muster konnten den Charakter eines Raumes bestimmen und zugleich die Fähigkeiten einer Werkstatt sichtbar machen. Die Handknüpfung bewahrt diese Verbindung von Gebrauch und Kunsthandwerk. Jeder Knoten trägt zur Gesamtfläche bei, während die wiederholten Ornamente aus vielen einzelnen Arbeitsschritten ein zusammenhängendes Bild formen.

Bei der Einordnung eines Teppichs ist es wichtig, Herkunft, Technik und Muster getrennt zu betrachten. Iran bezeichnet hier das Ursprungsland. Die Handknüpfung beschreibt die Herstellung. Das orientalische Design mit Bordüre und der Hinweis auf Kaschmir als regionales Design beschreiben die Gestaltung. Diese Unterscheidung verhindert, dass ein Mustername mit einem Herstellungsort verwechselt wird, und macht die Eigenschaften des Stücks sachlich nachvollziehbar.

Design und Muster

Das Muster wird als orientalisches Design mit Bordüre beschrieben. Eine Bordüre fasst die innere Teppichfläche an den Rändern ein und bildet einen Übergang zwischen dem zentralen Feld und dem äußeren Abschluss. Dadurch erhält die rechteckige Fläche eine klare Rahmung. Bei traditionellen Teppichentwürfen kann eine Bordüre aus einem breiten Hauptband und schmaleren Begleitstreifen bestehen. Welche genaue Ornamentfolge in den einzelnen Bändern verwendet wird, ist für dieses Stück nicht näher benannt und wird daher nicht festgelegt.

Die Farbgebung ist in Türkis angegeben, im Ausgangstext zusätzlich als Super Türkis bezeichnet. Türkis liegt im Spektrum zwischen Blau und Grün und kann je nach Umgebung unterschiedlich wirken. In der Teppichgestaltung wird ein solcher Farbton häufig als prägendes Feld oder als markanter Bestandteil einer Gesamtkomposition eingesetzt. Für dieses Exemplar ist die Farbe als Türkis dokumentiert. Weitere Farben werden nicht angegeben und werden deshalb nicht ergänzt.

Das regionale Design Kaschmir verweist auf eine Gestaltung, die mit der visuellen Sprache von Kaschmir in Verbindung gebracht wird. Kaschmirische Teppichmuster sind allgemein für fein gegliederte Ornamente, florale Rhythmen und eine sorgfältige Flächenaufteilung bekannt. In solchen Entwürfen können Blätter, Blüten, Ranken und wiederholte Rapportformen ineinandergreifen. Diese allgemeine Designtradition erklärt den Hinweis auf Kaschmir als regionales Design, macht den Teppich aber nicht zu einem Teppich aus Kaschmir.

Persische Teppichmuster arbeiten häufig mit dem Verhältnis von Innenfeld, Bordüre und Abschlusskante. Das Innenfeld kann als zusammenhängende Fläche gelesen werden, während die Bordüre die Blickführung an den Rand lenkt. Wiederholungen schaffen Rhythmus; symmetrische Ordnungen vermitteln Ruhe, und fein gesetzte Einzelmotive können den Eindruck einer dichten Oberfläche verstärken. Bei dem vorliegenden Teppich sind orientalisches Design, Bordüre und traditionelle persisch-orientalische Stilzuordnung genannt. Eine genauere Benennung einzelner Motive ist nicht überliefert.

Der türkise Grundcharakter verbindet die traditionelle Rahmung mit einer klar erkennbaren, farblich eigenständigen Gestaltung. Das Ergebnis ist kein rein geometrisch beschriebenes Muster, sondern ein orientalischer Entwurf mit dekorativer Einfassung. Die Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Farbe, rechteckiger Form, Bordüre, Flor und handgeknüpfter Oberfläche. So lässt sich der Teppich in klassisch eingerichteten Räumen ebenso einordnen wie in Interieurs, die traditionelle Muster mit einer deutlich farblichen Akzentsetzung verbinden.

Ein Teppichmuster ist immer auch eine Frage des Maßstabs. Größere Flächen lassen ein Rahmensystem deutlich hervortreten, während die Knotendichte die Ausarbeitung feiner Details unterstützt. Die hier genannte hohe Knotendichte ist eine Produkteigenschaft; sie wird nicht mit einer konkreten Zahl verbunden. Ebenso bleibt offen, welche einzelnen Ornamente die Bordüre oder das Innenfeld bilden. Die sachliche Beschreibung lautet daher: orientalisches Design mit Bordüre, traditionell persisch-orientalischer Stil, türkise Farbgebung und regionales Design Kaschmir.

Besonderheiten

Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören die Handknüpfung, der Flor aus reiner Schurwolle, die Baumwollkette, die hohe Knotendichte und die Florhöhe von 1 cm. Der Teppich ist neu mit Etikett. Er ist rechteckig und für alle Zimmer geeignet, ausdrücklich auch für Büro und Arbeitszimmer. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben beschreiben die vorgesehene Nutzung und den dokumentierten Zustand des Stücks.

Die türkise Farbe und die Bordüre geben dem Teppich eine klar erkennbare Gestaltung. Zusammen mit dem traditionellen persisch-orientalischen Stil entsteht ein Stück, das textile Handarbeit mit einem markanten Farbton verbindet. Die Bezeichnung als Top-Qualität gehört zur Produktbeschreibung. Weitere Aussagen zu Alter, Signatur, Wertentwicklung oder einer bestimmten Werkstatt sind nicht Bestandteil der Angaben zu diesem Exemplar.

Die Kombination aus Wollflor, Baumwollkette und Handknüpfung macht die Konstruktion nachvollziehbar. Der Teppich kann in unterschiedlichen Wohn- und Arbeitsbereichen eingesetzt werden, wobei die Eignung für Fußbodenheizung ausdrücklich genannt ist. Als neuer Teppich mit Etikett wird er nicht als gebrauchtes oder restauriertes Stück beschrieben. Angaben zu einer speziellen Reinigung, zu Reparaturen oder zu früherer Nutzung liegen nicht vor.

FAQ

Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?

Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürsteneinsatz, damit Staub und lose Verschmutzungen entfernt werden, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Bei einzelnen Verschmutzungen sollten geeignete Teppichreiniger verwendet oder fachkundige Reinigungskräfte hinzugezogen werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Bei einem handgeknüpften Teppich aus reiner Schurwolle ist es sinnvoll, Flüssigkeiten nicht einziehen zu lassen und Flecken nicht aggressiv zu bearbeiten. Die Behandlung sollte sich immer an der Art der Verschmutzung und an der Wolloberfläche orientieren.

Woher stammen die besten Perserteppiche?

Perserteppiche stammen traditionell aus dem Iran, der für seine lange und vielfältige Knüpfkultur bekannt ist. Häufig genannte Zentren der persischen Teppichkunst sind Isfahan, Tabriz und Kashan. Jede Region kann eigene Entwürfe, Farbvorlieben und handwerkliche Schwerpunkte entwickeln. Bei diesem Teppich ist Iran als Herkunft genannt; ein konkreter Herstellungsort wird nicht angegeben. Der Hinweis auf Kaschmir bezieht sich auf das regionale Design und nicht auf das Ursprungsland. Für die Einordnung sollten daher Herkunft, Musterbezeichnung und Technik getrennt gelesen werden.

Was macht handgeknüpfte Teppiche so besonders?

Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln gesetzt. Die sorgfältige Arbeit und die hohe Knotendichte können eine detaillierte und dauerhaft nutzbare Oberfläche ermöglichen. Anders als bei maschinell gefertigten Teppichen entsteht jedes Stück durch eine Folge manueller Arbeitsschritte und besitzt dadurch seine eigene textile Ausführung. Handgeknüpfte Teppiche werden häufig wegen ihrer handwerklichen, materiellen und kulturellen Bedeutung geschätzt. Dieses Exemplar verbindet die Handknüpfung mit reinem Schurwollflor, einer Baumwollkette, orientalischem Design, einer Bordüre und einer türkisen Farbgebung.

Zusätzliche Informationen
Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen