









Perserteppich 250 x 79 cm Wolle handgeknüpft (Verkauft)
Ursprünglicher Preis war: 994$568$Aktueller Preis ist: 568$
Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: 500000/Qm | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 250×79 cm | Muster: Floral | Zustand: Neuwertig
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000268
Beschreibung
Perserteppich
Material und Verarbeitung
Der W1(#268) ist ein handgeknüpfter Perserteppich mit einem Flor aus 100% Wolle und einer Kette aus 100% Baumwolle. Die Wolle bildet die sichtbare und fühlbare Oberfläche des Teppichs. Sie verleiht dem Flor eine weiche, angenehme Beschaffenheit und trägt zu den wärmenden sowie isolierenden Eigenschaften bei, die Wollteppichen traditionell zugeschrieben werden. Die Baumwolle in der Kette bildet die Grundlage, an der die Florfäden befestigt sind, und gehört damit zum konstruktiven Aufbau des Teppichs.
Bei der Handknüpfung wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Anschließend werden die Schussfäden eingebracht und verdichtet, sodass eine zusammenhängende Teppichstruktur entsteht. Dieses Verfahren unterscheidet sich von maschinellen Herstellungsweisen durch den schrittweisen Aufbau der Fläche. Beim W1(#268) sind 500000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Eine solche Knotendichte ermöglicht eine eng aufgebaute Oberfläche und unterstützt die Ausarbeitung feiner floraler Formen.
Die Verbindung von Wollflor, Baumwollkette und Handarbeit bestimmt den Charakter dieses Teppichs. Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk wegen ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer natürlichen Elastizität und ihres angenehmen Griffs eingesetzt. Die Handknüpfung sorgt zugleich dafür, dass die einzelnen Musterbereiche präzise gegliedert werden können. Der Teppich ist im Zustand als neuwertig beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der W1(#268) wird als Perserteppich aus dem Iran bezeichnet. Die iranische Teppichkunst gehört zu den traditionsreichen Formen des Orientteppichs. Ihre Entwicklung wurde über viele Generationen von städtischen Werkstätten, regionalen Knüpfzentren und ländlichen Webgemeinschaften getragen. Dabei entstanden unterschiedliche Formen der Gestaltung, der Knotenanordnung, der Farbgebung und der Flächengliederung. Ein Perserteppich verbindet deshalb die praktische Funktion eines Bodenbelags mit einem überlieferten textilen Handwerk.
Die Herstellung beginnt traditionell mit dem Aufbau eines Grundgerüsts aus Kette und Schuss. Auf dieser Basis entsteht durch das Einsetzen der Florfäden die eigentliche Musterfläche. Die Knüpfer arbeiten Reihe für Reihe und orientieren sich dabei an einem Entwurf oder an einer überlieferten Mustersprache. Nach dem Knüpfen wird die Oberfläche bearbeitet, damit Flor, Konturen und Rapport zusammenwirken. Das Ergebnis hängt von der Knotendichte, der Erfahrung der Knüpfer und der sorgfältigen Abstimmung der einzelnen Arbeitsschritte ab.
Iranische Teppiche werden häufig mit Orten wie Isfahan, Tabriz und Kashan in Verbindung gebracht. Diese Namen stehen für bedeutende Zentren der persischen Teppichtradition und für unterschiedliche historische Schulen. Isfahan ist für fein gegliederte, häufig zentral komponierte Entwürfe bekannt. Tabriz entwickelte eine vielseitige städtische Knüpftradition mit klarer Zeichnung und zahlreichen klassischen Kompositionen. Kashan ist ebenfalls eng mit der persischen Teppichkunst verbunden und prägte florale sowie ornamentale Entwürfe. Diese regionalen Traditionen bilden einen kulturellen Hintergrund; eine bestimmte Provinz oder Stadt ist für den W1(#268) nicht angegeben.
Die persische Mustersprache umfasst geometrische Ornamente, Medaillons, Ranken, florale Felder und wiederholte Bordüren. Viele Motive wurden über lange Zeit weitergegeben und in Werkstätten sowie Familienbetrieben angepasst. Farben, Proportionen und Details können dabei je nach Entwurf und Ausführung variieren. Auch die hohe Knotendichte des W1(#268) steht in Beziehung zu einer Handwerkstradition, in der eine differenzierte Zeichnung durch dicht gesetzte Knoten möglich wird. Herkunft und Fertigung lassen sich daher als Teil einer iranischen, historisch gewachsenen Teppichkultur einordnen, ohne dem Stück einen nicht genannten regionalen Ursprung zuzuschreiben.
Design und Muster
Das Muster des W1(#268) ist als floral angegeben. Florale Teppichmuster greifen Formen aus der Pflanzenwelt auf: Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Zweige können zu fortlaufenden Ornamenten verbunden werden. In der persischen Teppichkunst werden solche Formen meist nicht naturgetreu kopiert, sondern in eine geordnete Mustersprache übertragen. Die einzelnen Elemente werden rhythmisch wiederholt, gespiegelt oder in einen Rapport eingefügt. Dadurch entsteht eine zusammenhängende Fläche, deren Struktur aus vielen kleinen Motiven aufgebaut ist.
Bei einem floralen Entwurf können zentrale und seitliche Bereiche unterschiedlich gewichtet sein. Ein Feld kann von einer Bordüre eingefasst werden, während Ranken oder Blüten die Innenfläche ausfüllen. Ebenso sind alloverartige Anordnungen möglich, bei denen sich die Pflanzenmotive über die gesamte Fläche wiederholen. Für den W1(#268) ist die Musterkategorie floral genannt; eine genaue Beschreibung von Medaillon, Bordüre oder Feldaufteilung liegt nicht vor. Deshalb bleibt die Einordnung auf die belegte florale Gestaltung beschränkt.
Die überlieferte persische Ornamentik nutzt Pflanzenformen oft als Zeichen für Ordnung, Wachstum und Naturbezug. In Teppichen werden diese Bedeutungen jedoch durch die konkrete Komposition, die Farbwahl und die zeichnerische Behandlung vermittelt. Ein Blütenmotiv kann stark stilisiert, fein aufgelöst oder in eine Ranke eingebunden sein. Die dichte Knüpfung unterstützt die Darstellung kleiner Übergänge und Konturen, während der Wollflor den Motiven eine textile, leicht plastische Oberfläche gibt.
Die Beschreibung nennt für diesen Teppich eine harmonische Farbpalette aus gedämpften Erdtönen und lebendigen Akzenten. Erdtöne schaffen innerhalb eines floralen Musters eine ruhige Grundwirkung; kräftigere Akzente können einzelne Blüten, Blätter oder Linien hervorheben. Die Kombination verbindet eine zurückhaltende Basis mit unterscheidbaren farblichen Punkten. Das Design wird als zeitlos und elegant beschrieben. Diese Einordnung bezieht sich auf die florale Gestaltung und ihre Farbwirkung, nicht auf einen zusätzlich angegebenen regionalen Mustertyp.
Die Wirkung eines floralen Teppichs entsteht nicht allein durch die Motive, sondern auch durch ihre Dichte, die Konturen und die Beziehung zwischen Muster und Grundfläche. Bei handgeknüpften Teppichen werden solche Unterschiede Knoten für Knoten aufgebaut. Dadurch kann die Oberfläche eine sichtbare Struktur erhalten, in der sich Farbflächen und Zeichnung miteinander verbinden. Beim W1(#268) treffen diese handwerkliche Ausführung, die florale Musterangabe und die genannte Kombination aus Erdtönen und Akzenten zusammen.
Besonderheiten
Eine wesentliche Besonderheit des W1(#268) ist die angegebene Knotendichte von 500000 Knoten pro Quadratmeter. Die große Zahl verweist auf eine sehr dicht aufgebaute Knüpfung und unterstützt die Darstellung feiner Details im floralen Muster. Eine dichte Oberfläche kann außerdem zu einem gleichmäßigen Griff und zu einer ausgeprägten textilen Geschlossenheit beitragen. Die hohe Dichte wird in der Beschreibung mit Detailgenauigkeit, Weichheit und Langlebigkeit verbunden.
Weitere klar benannte Merkmale sind der Wollflor, die Baumwollkette, die handgeknüpfte Herstellung und der neuwertige Zustand. Die Kombination dieser Angaben beschreibt sowohl den materiellen Aufbau als auch die Ausführung des Einzelstücks. Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Scharfe Reinigungsmittel sollen vermieden werden; bei Flecken wird eine milde Seife mit Wasser genannt. Eine regelmäßige Reinigung durch Fachleute wird als Maßnahme zur Erhaltung des Teppichs empfohlen.
FAQ
Wie pflege ich einen handgeknüpften Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen und die Oberfläche sauber zu halten. Für Flecken sollten keine scharfen Reinigungsmittel verwendet werden. Stattdessen wird eine milde Seife mit Wasser empfohlen, wobei die Behandlung behutsam erfolgen sollte. Eine regelmäßige professionelle Reinigung unterstützt die langfristige Erhaltung des Teppichs. Da der W1(#268) aus Wollflor besteht und handgeknüpft ist, sollte die Reinigung auf die Eigenschaften dieses Materials und dieser Konstruktion abgestimmt werden.
Wo kann der W1(#268) platziert werden?
Der W1(#268) eignet sich laut Beschreibung für Wohnräume, Flure und Büros. Sein florales Muster, die gedämpften Erdtöne und die lebendigen Akzente lassen sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden. Die Gestaltung kann sowohl in einem modernen als auch in einem traditionellen Umfeld eingesetzt werden. Bei der Auswahl des Platzes sollten die Nutzung, die gewünschte Raumwirkung und der Schutz des handgeknüpften Wollflors berücksichtigt werden.
Woran erkennt man die Qualität eines handgeknüpften Teppichs?
Die Knotendichte ist ein wichtiger Anhaltspunkt, weil eine engere Knüpfung eine detailliertere Musterzeichnung ermöglichen kann. Beim W1(#268) sind 500000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Auch die verwendeten Materialien spielen eine Rolle: Der Flor besteht aus 100% Wolle, während die Kette aus 100% Baumwolle besteht. Zusätzlich geben die handgeknüpfte Verarbeitung und der Zustand Hinweise auf den Aufbau und die Beschaffenheit dieses Teppichs. Für die Beurteilung sollten diese Merkmale gemeinsam betrachtet werden.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








