Perserteppich 240 x 160 cm Schurwolle handgeknüpft

1505$

Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 240 x 160 cm | Muster: Traditionell orientalischer Stil, Weiß | Zustand: Neu, perfekt

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: C2FE1982

Beschreibung

Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Schurwolle und Seide. Die Verbindung beider Materialien prägt seine Haptik und sein Erscheinungsbild. Schurwolle wird bei orientalischen Teppichen traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen, elastischen Faser eingesetzt. Sie fühlt sich angenehm an, besitzt eine natürliche Wärme und kann zu einem behaglichen Raumklima beitragen. Gleichzeitig bringt Wolle eine textile Struktur mit, die den Flor griffig und wohnlich wirken lässt.

Die Seide ergänzt die Schurwolle mit einer glatteren Faser und einem feinen Lichtspiel. Je nach Einfall des Lichts können einzelne Partien dadurch subtil schimmern. Der Materialmix verbindet somit eine weichere, differenzierte Oberfläche mit der robusten Beschaffenheit der Schurwolle. Die genaue Zusammensetzung des Flors ist im Angebot mit 90 Prozent Schurwolle und 10 Prozent Seide angegeben.

Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet. Dieser Arbeitsschritt verlangt eine kontinuierliche Führung des Entwurfs und eine sorgfältige Ausführung über die gesamte Fläche. Anders als bei maschinell gefertigten Teppichen entsteht so ein individuell geknüpftes Einzelstück. Kleine Unterschiede in der Struktur gehören zur handwerklichen Herstellung und machen die textile Ausführung dieses Teppichs aus.

Der Teppich ist neu und in perfektem Zustand. Seine Stärke beträgt etwa acht Millimeter. Außerdem ist er für die Verwendung auf einer Fußbodenheizung geeignet. Diese Angabe bezieht sich auf die vorgesehene Nutzung und ergänzt die handwerkliche Ausführung um eine praktische Eigenschaft für moderne Wohnräume.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Persien und gehört damit zur persischen Teppichtradition. Das historische Persien, dessen Teppichkunst heute vor allem mit dem Iran verbunden wird, entwickelte über viele Jahrhunderte unterschiedliche Formen des Knüpfens, Färbens und Entwerfens. Teppiche waren dort nicht nur Gebrauchsgegenstände. Sie wurden in Wohnräumen verwendet, gehörten zur Ausstattung repräsentativer Gebäude und wurden als handwerkliche Arbeiten von Generation zu Generation weitergegeben.

Die persische Teppichherstellung verbindet Entwurf und Ausführung besonders eng. Ein Muster wird nicht allein durch seine Farben bestimmt, sondern auch durch den Aufbau des Grundes, die Anordnung der Ornamente und die Dichte der Knoten. Der Knüpfer setzt die einzelnen Knoten nach einer Vorlage oder nach einem überlieferten Entwurf. Reihe für Reihe entsteht daraus ein geschlossenes textiles Bild. Die Arbeit erfordert Konzentration, ein gutes Verständnis der Proportionen und Erfahrung im Umgang mit Wolle und Seide.

In den persischen Knüpfgebieten haben sich im Lauf der Zeit eigene Vorlieben entwickelt. Manche Traditionen arbeiten mit fein gegliederten floralen Kompositionen, andere bevorzugen kräftigere geometrische Formen oder eine stärker gegliederte Mittelzeichnung. Auch die Behandlung der Bordüre, die Wahl der Grundfarbe und die Verbindung von Medaillon, Ranken und Nebenmotiven unterscheiden sich je nach kulturellem Umfeld. Diese Vielfalt gehört zum Charakter persischer Teppiche insgesamt; sie erlaubt es, einen Teppich nach Gestaltung und Ausführung zu betrachten, ohne jede Arbeit einer einzelnen Provinz zuordnen zu müssen.

Die Bezeichnung Perserteppich verweist bei diesem Stück auf seine Herkunft aus Persien. Sie ist nicht mit einer bestimmten Provinzangabe gleichzusetzen. Das Angebot nennt keine einzelne regionale Werkstatt, sondern beschreibt den Teppich als persischen Teppich im traditionellen orientalischen Stil. Damit steht die übergreifende persische Knüpftradition im Vordergrund: die Verbindung von Handarbeit, dicht gesetzten Knoten, sorgfältig aufgebauten Ornamenten und einer auf lange Nutzung ausgerichteten Materialwahl.

Persische Teppiche werden häufig nach ihrer visuellen Wirkung, ihrer Knüpfweise und ihrem Material beurteilt. Die handgeknüpfte Herstellung macht jedes Exemplar zu einem Unikat, weil die Arbeit nicht als vollkommen gleichförmiger industrieller Prozess erfolgt. Der Entwurf bleibt dennoch als zusammenhängende Komposition lesbar. Gerade dieses Zusammenspiel von wiederkehrender Ordnung und individueller Handarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der persischen Teppichtradition.

Design und Muster

Das Design dieses Teppichs wird als traditionell orientalisch beschrieben. Seine weiße Farbgebung verleiht der Gestaltung eine helle, ruhige Grundlage. Weiß kann in einem Teppich den Hintergrund optisch öffnen und die Konturen der darauf gesetzten Ornamente klarer hervortreten lassen. Die Farbe lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden, ohne selbst eine bestimmte Raumgestaltung vorauszusetzen.

Zum klassischen orientalischen Formenschatz gehören florale und geometrische Motive. Florale Muster können Blüten, Ranken, Blätter und stilisierte Pflanzenformen aufnehmen. Dabei handelt es sich nicht um eine naturalistische Abbildung, sondern meist um eine geordnete, rhythmische Übersetzung von Formen in ein textiles Ornament. Wiederholungen schaffen den Zusammenhang der Fläche, während kleinere Details den Entwurf gliedern und seine handwerkliche Feinheit sichtbar machen.

Geometrische Elemente geben einem Teppich klare Achsen und wiederkehrende Strukturen. Linien, Winkel, Felder und symmetrische Anordnungen können den Blick zur Mitte führen oder eine Bordüre deutlich vom Innenfeld absetzen. In orientalischen Entwürfen treten florale und geometrische Formen oft gemeinsam auf. Ein Rankenmotiv kann durch regelmäßige Abstände geordnet werden, während eine geometrische Rahmung die Bewegtheit der Pflanzenformen begrenzt.

Viele orientalische Muster tragen über ihre dekorative Funktion hinaus symbolische Bezüge. Pflanzenmotive werden häufig mit Natur, Wachstum und Erneuerung verbunden. Geordnete Kompositionen können für Ausgewogenheit stehen, während wiederholte Ornamente den Gedanken von Kontinuität aufnehmen. Diese Deutungen gehören zur allgemeinen Bildsprache orientalischer Teppiche und ersetzen keine genaue Beschreibung eines einzelnen, nicht näher benannten Motivs.

Die hohe Knotendichte unterstützt grundsätzlich eine feine Darstellung von Linien und kleinen Ornamenten. Je dichter ein Teppich geknüpft ist, desto mehr Möglichkeiten bestehen, Konturen differenziert auszuführen. Das bedeutet nicht, dass die Gestaltung auf einen einzigen Mustertyp festgelegt ist. Vielmehr kann eine dichte Knüpfung sowohl bei floralen als auch bei geometrischen Entwürfen dazu beitragen, Übergänge, Wiederholungen und feine Details klar zu ordnen.

Bei diesem Stück verbindet sich der traditionelle orientalische Stil mit einer hellen Farbwirkung und dem handwerklichen Charakter der persischen Knüpfung. Das Muster soll sich harmonisch in verschiedene Räume einfügen. Der Teppich kann dadurch als dekorative Fläche wirken, ohne dass seine Gestaltung an ein bestimmtes Möbelprogramm gebunden ist. Die Komposition bleibt dem orientalischen Formenvokabular verpflichtet und erhält durch die weiße Grundwirkung eine zurückhaltende, vielseitig einsetzbare Erscheinung.

Besonderheiten

Eine besondere Eigenschaft ist die hohe Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine feinere Ausarbeitung als eine deutlich lockerere Knüpfung und unterstützt die klare Darstellung komplexer Ornamente. Die Knotenzahl ist dabei ein Merkmal der handwerklichen Konstruktion und nicht allein ein Hinweis auf das Muster.

Auch der Materialmix aus Schurwolle und Seide prägt den Teppich. Er verbindet den weichen, natürlichen Charakter der Wolle mit dem dezenten Glanz der Seide. Der Teppich ist neu und perfekt erhalten, handgeknüpft und als Unikat gefertigt. Er eignet sich außerdem für Räume mit Fußbodenheizung.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich?

Regelmäßiges, schonendes Staubsaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Der Teppich sollte nicht unnötig stark gerieben oder mit ungeeigneten Reinigungsmitteln behandelt werden. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden, damit die Farben langfristig gleichmäßig bleiben. Bei der Pflege sind außerdem die Hinweise des jeweiligen Fachbetriebs und die Eigenschaften von Schurwolle und Seide zu berücksichtigen.

Was bedeutet die Knotendichte?

Die Knotendichte beschreibt, wie viele einzelne Knoten auf einer bestimmten Fläche des Teppichs eingearbeitet sind. Eine hohe Dichte erlaubt eine feinere Wiedergabe von Konturen und kleinen Musterdetails. Bei diesem Teppich beträgt sie etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Knotendichte ist ein wichtiges technisches Merkmal, muss aber immer gemeinsam mit Material, Knüpftechnik und Ausführung betrachtet werden. Sie macht die handgeknüpfte Struktur dieses Einzelstücks besonders dicht und differenziert.

Kann der Teppich in verschiedenen Räumen verwendet werden?

Ja. Der Teppich ist für Wohnräume, Eingangsbereiche und Schlafzimmer geeignet. Der Flor aus Schurwolle und Seide bietet eine angenehme textile Oberfläche und kann als dekorativer Akzent eingesetzt werden. Seine weiße Farbgebung lässt sich mit unterschiedlichen Raumkonzepten verbinden. Da der Teppich für Fußbodenheizung geeignet ist, kann er auch in entsprechend ausgestatteten Wohnbereichen verwendet werden. Eine regelmäßige Pflege trägt dazu bei, sein Erscheinungsbild im täglichen Gebrauch zu erhalten.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen