Perserteppich 180 x 122 cm Korkwolle handgeknüpft

4172$

Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: ca. 1.000.000 Knoten/m² | Material: Flor 80 % Korkwolle, 20 % Naturseide | Größe: 180 x 122 cm | Muster: traditionell orientalisch und persisch | Zustand: Neu, perfekt

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Inventarnummer: 7D186D53

Beschreibung

Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 80 % Korkwolle sowie 20 % Naturseide. Die Verbindung beider Materialien prägt seine Oberfläche und seine Wirkung. Korkwolle bildet den wesentlichen Anteil des Flors und steht für eine strapazierfähige, widerstandsfähige Struktur. Die Naturseide ergänzt die Wollfaser mit einer glatten, feinen und leicht glänzenden Oberfläche. Dadurch entsteht eine Textur, in der sich eine robuste Haptik und ein eleganter Glanz verbinden.

Die traditionelle Handknüpfung bedeutet, dass der Teppich Knoten für Knoten gefertigt wird. Anders als bei einer maschinellen Herstellung entsteht dabei ein handgearbeitetes Einzelstück. Die im Produkt angegebene Knotendichte beträgt etwa 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte steht allgemein für eine feine Ausarbeitung von Konturen und ornamentalen Details. Sie ermöglicht es, Linien, Blütenformen und geschwungene Motive eng und differenziert anzulegen.

Die Florhöhe beträgt 6 mm. Damit besitzt der Teppich einen vergleichsweise flachen Flor, der die Musterzeichnung klar hervortreten lässt. Die Kombination aus Wollanteil und Seidenanteil beeinflusst zugleich den Griff und den Lichteindruck. Wolle wirkt im Flor eher weich und körperhaft, während Naturseide Licht reflektiert und die Oberfläche je nach Betrachtungswinkel unterschiedlich erscheinen lässt.

Handgeknüpfte Teppiche entstehen durch das systematische Einsetzen einzelner Knoten in die Kettfäden. Anschließend werden die Schussfäden eingearbeitet und die Knotenreihen verdichtet. Die genaue Ausführung der Muster verlangt Konzentration und handwerkliche Erfahrung. Bei einem Teppich mit traditioneller persischer Ausrichtung bildet diese Arbeitsweise die Grundlage für die präzise Zeichnung und die ausgewogene Verbindung von Fläche und Ornament.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Persien. Persien, das heutige Iran, gehört zu den wichtigsten historischen Zentren der Teppichherstellung. Die persische Teppichtradition entwickelte sich über viele Jahrhunderte und verbindet praktische Nutzung mit einer eigenständigen Ornament- und Farbgestaltung. Handgeknüpfte Teppiche wurden in unterschiedlichen Regionen, Werkstätten und Haushalten gefertigt. Deshalb umfasst die persische Teppichkunst zahlreiche regionale Handschriften, ohne dass jedes einzelne Stück einer bestimmten Provinz zugeordnet werden muss.

Die Geschichte der persischen Teppichkunst reicht bis in die frühe Neuzeit zurück. Besonders seit dem 16. Jahrhundert wurden Teppiche in höfischen, religiösen und privaten Räumen als textile Ausstattung verwendet. Sie dienten als Bodenbelag, Sitzfläche und repräsentatives Einrichtungsstück. Zugleich entwickelten sich Musterbücher, Werkstatttraditionen und überlieferte Formen, die bis heute die Vorstellung vom persischen Teppich prägen.

Zu den bekannten historischen Teppichregionen gehören unter anderem Isfahan, Tabriz und Kerman. Isfahan ist für fein gegliederte florale Kompositionen und eine sorgfältige Linienführung bekannt. Tabriz entwickelte eine Tradition mit klaren Medaillons, vielseitigen Bordüren und einer detailreichen Zeichnung. Kerman ist mit floralen Entwürfen, geschwungenen Pflanzenformen und einer ausgewogenen Flächengestaltung verbunden. Diese Ortsnamen bezeichnen eigenständige regionale Traditionen; sie sind keine zusätzliche Herkunftsangabe für diesen Teppich.

Die persische Knüpfkunst beruht auf der Verbindung von Entwurf, Materialkenntnis und wiederholter Handarbeit. Ein Muster wird in Knotenreihen umgesetzt, wobei die Knüpferinnen und Knüpfer die Farbflächen und Konturen fortlaufend aus dem Entwurf übertragen. Die Knotendichte beeinflusst dabei, wie fein eine Zeichnung ausgearbeitet werden kann. Eine hohe Dichte kann kleine Formen, schmale Linien und Übergänge zwischen benachbarten Farbfeldern besonders differenziert wiedergeben.

Wolle und Seide haben in der persischen Teppichherstellung unterschiedliche, miteinander verbundene Aufgaben. Wolle wird wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer angenehmen, griffigen Oberfläche verwendet. Seide kann feine Konturen und einen Lichtwechsel innerhalb des Musters unterstützen. Bei einer Mischung aus beiden Materialien entsteht ein Teppich, dessen Wirkung nicht nur von den Farben, sondern auch von der unterschiedlichen Lichtreflexion und dem Wechsel der Fasern bestimmt wird.

Die handgeknüpfte Fertigung ist außerdem ein Ausdruck der langen textilen Tradition Persiens. Jede Knotenreihe entsteht in einem langsamen, kontrollierten Arbeitsprozess. Kleine Unterschiede in der Handarbeit gehören zu dieser Fertigungsweise. Sie unterscheiden ein handgeknüpftes Stück von einem industriell reproduzierten Teppich und erklären, warum ein solches Stück als Einzelanfertigung betrachtet wird.

Design und Muster

Das Design ist traditionell orientalisch und persisch. Feine arabeske und florale Motive prägen die Gestaltung. Arabesken arbeiten mit geschwungenen Linien, Verzweigungen und wiederkehrenden Bewegungen. Florale Formen greifen Blüten, Blätter und Ranken auf. Gemeinsam erzeugen diese Elemente eine ornamentale Zeichnung, in der einzelne Motive miteinander verbunden sind, statt isoliert nebeneinander zu stehen.

Florale Muster gehören zu den beständigen Ausdrucksformen der persischen Teppichkunst. Sie können in einer Bordüre, in einem zentralen Feld oder in einer über die Fläche verteilten Komposition erscheinen. Ranken verbinden größere Formen, während kleinere Blüten und Blätter Zwischenräume füllen. Die Anordnung schafft ein Verhältnis von Wiederholung und Variation. Dadurch bleibt das Muster zusammenhängend und erhält zugleich eine differenzierte Oberfläche.

Arabeske Ornamente werden häufig so aufgebaut, dass das Auge den Linien folgen kann. Eine Ranke kann sich teilen, zurückführen oder in eine Blütenform übergehen. Dieses Prinzip erzeugt Bewegung innerhalb der Fläche, ohne dass die Gesamtordnung verloren geht. Bei hoher Knotendichte lassen sich solche Übergänge mit schmalen Linien und kleinen Farbfeldern ausarbeiten. Die feine Knüpfung unterstützt damit die Lesbarkeit komplexer Motive.

Die Farben werden in der Beschreibung als farbenfroh und lebendig charakterisiert. Ihre Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Farbtöne und aus der unterschiedlichen Oberfläche von Korkwolle und Naturseide. Wolle nimmt Farbe eher satt und geschlossen auf, während Seide Licht zurückwirft und einzelne Partien heller oder glänzender erscheinen lassen kann. Dadurch verändert sich der Eindruck des Designs je nach Licht und Blickrichtung.

Persische Ornamentik steht häufig in Verbindung mit Naturvorstellungen. Blüten, Blätter, Ranken und andere pflanzliche Formen werden als Zeichen von Wachstum, Glück, Reichtum und Wohlstand verstanden. Diese symbolische Ebene gehört zur allgemeinen Mustertradition und macht florale Teppichentwürfe zu mehr als einer rein dekorativen Flächenaufteilung. Der Teppich verbindet damit eine konkrete textile Funktion mit einer überlieferten Bildsprache.

Ein traditionell persisches Muster kann zugleich zeitlos und in einer modernen Einrichtung einsetzbar wirken. Das liegt an der klaren Ordnung der Komposition, an der wiederkehrenden Ornamentik und an der Möglichkeit, Farben unterschiedlich zu lesen. Die persische Formensprache bleibt erkennbar, ohne an eine bestimmte Raumepoche gebunden zu sein. Bei diesem Teppich treten die arabesken und floralen Details durch die handgeknüpfte Ausführung und die feine Materialkombination deutlich hervor.

Besonderheiten

Der Teppich ist neu und wird als perfekt beschrieben. Seine Eigenschaften werden durch die Verbindung von Korkwolle, Naturseide und traditioneller Handknüpfung bestimmt. Die Korkwolle wird als strapazierfähig und widerstandsfähig gegen Abnutzung beschrieben. Die Naturseide verleiht der Oberfläche einen eleganten Glanz und lässt die Farben lebendig erscheinen.

Die Pflege wird als unkompliziert bezeichnet, während die robuste Verarbeitung den Teppich auch für stärker beanspruchte geschäftliche Umgebungen geeignet macht. Ebenso wird seine Nutzung in Wohnräumen genannt. Aufgrund seiner eleganten Optik und der beschriebenen Qualität wird er außerdem als Geschenk zu besonderen Anlässen, etwa zur Einweihung oder Hochzeit, eingeordnet.

Der Teppich wiegt 5 kg. Er ist handgeknüpft, neu und besitzt einen Flor aus 80 % Korkwolle und 20 % Naturseide. Diese Angaben beschreiben die konkrete Ausführung des Einzelstücks.

FAQ

Wie reinige ich einen Perserteppich am besten?

Für die regelmäßige Pflege wird vorsichtiges Staubsaugen ohne Bürsten empfohlen. So lässt sich loser Staub entfernen, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Bei einzelnen Flecken kann ein feuchtes Tuch mit milder Seife verwendet werden. Dabei sollte die Behandlung behutsam erfolgen, damit Farben und Materialien nicht beschädigt werden. Für eine gründliche Reinigung ist die Beratung durch eine Fachkraft ratsam, da Wolle und Naturseide unterschiedliche Eigenschaften besitzen und die Oberfläche sorgfältig behandelt werden sollte.

Wie erkenne ich einen hochwertigen Perserteppich?

Wichtige Merkmale sind eine hohe Knotendichte, edle Materialien wie Wolle und Seide sowie ein kunstvoll ausgearbeitetes Design. Auch sauber gearbeitete Kanten und eine gut verarbeitete Rückseite können auf eine sorgfältige Handknüpfung hinweisen. Bei diesem Teppich kommen 80 % Korkwolle, 20 % Naturseide, eine traditionelle Handknüpfung und eine in der Produktbeschreibung angegebene Dichte von etwa 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter zusammen. Die Beurteilung sollte immer das Material, die Knüpfung und die Ausführung des Musters gemeinsam berücksichtigen.

Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?

Ja. Dieser Perserteppich wird aufgrund seiner natürlichen Materialien und der speziellen Knüpftechnik als für Räume mit Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Seine textile Struktur sorgt für eine angenehme Wärmeisolierung, ohne die Wärmequelle zu beeinträchtigen. Bei der Verwendung sollte der Teppich glatt und sicher auf dem Boden liegen. Die Eignung bezieht sich auf die genannte Kombination aus Naturmaterialien und handgeknüpfter Verarbeitung.

Zusätzliche Informationen
Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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