Perserteppich 134 x 89 cm Schurwolle handgeknüpft

502$

Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 134 x 89 cm | Muster: Traditionell orientalisch/persisch | Zustand: Neu, sehr gut

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Inventarnummer: 5AD52452

Beschreibung

Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Schurwolle. Für die Kette wurde 100% Baumwolle verwendet. Die Verbindung aus Schurwolle im Flor und Baumwolle in der Kette gehört zu den klassischen Grundlagen vieler handgefertigter Teppiche. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jedes einzelne Element von Hand in die vorbereitete Kette eingearbeitet. So entsteht die Struktur nicht in einem maschinellen Arbeitsgang, sondern Schritt für Schritt am Webstuhl.

Die Knotendichte beträgt ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte steht für eine fein aufgebaute Oberfläche und ermöglicht es, Muster mit vielen kleinen Abstufungen auszuarbeiten. Der Flor aus Schurwolle ist weich und zugleich strapazierfähig. Wolle wird traditionell wegen ihrer angenehmen Haptik, ihrer Wärme und ihrer natürlichen Schmutzabweisung für Teppiche eingesetzt. Die handwerkliche Fertigung verleiht diesem Stück seinen individuellen Charakter.

Handarbeit bedeutet, dass die Ausführung unmittelbar mit der Tätigkeit des Knüpfers verbunden ist. Die Knoten werden in Reihen gesetzt, anschließend wird das Gewebe verdichtet und der Flor bearbeitet. Dadurch entsteht ein textiles Einzelstück mit einer eigenen Oberflächenwirkung. Die im Flor verwendete Schurwolle unterstützt dabei eine angenehme Haptik und gute Isoliereigenschaften. Der Teppich ist als Unikat beschrieben.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Persien. Persische Teppiche gehören zu einer über Jahrhunderte gewachsenen Tradition, in der Gestaltung, Handwerk und regionale Überlieferung eng miteinander verbunden sind. Die Herstellung handgeknüpfter Teppiche wurde in verschiedenen Orten und Werkstätten weitergegeben. Dabei entwickelten sich unterschiedliche Vorstellungen von Aufbau, Ornament, Farbwirkung und Ausarbeitung. Ein Perserteppich ist daher nicht nur ein Bodenbelag, sondern auch ein Beispiel für eine textile Kultur, deren Formen über Generationen hinweg gepflegt wurden.

Die persische Teppichtradition beruht auf der Verbindung von Kette, Schuss und Flor. Die Kette bildet das Gerüst des Gewebes, während die eingeknüpften Wollfäden die sichtbare Oberfläche bilden. Nach jeder Reihe wird die Konstruktion gesichert und verdichtet. Dieses Verfahren verlangt Erfahrung, Aufmerksamkeit und Ausdauer. Je sorgfältiger die einzelnen Arbeitsschritte ausgeführt werden, desto klarer können Ornamente und Farbflächen erscheinen. Die Handknüpfung erklärt zugleich, weshalb jedes Stück eine eigene textile Beschaffenheit besitzt.

In persischen Werkstätten wurden Teppiche traditionell für unterschiedliche Räume und Zwecke hergestellt. Manche Entwürfe arbeiten mit einem zentralen Medaillon, andere mit einem durchgehenden Rapport oder mit einem streng gegliederten Feld. Wieder andere stellen Pflanzenformen, Ranken oder geometrische Zeichen in den Mittelpunkt. Solche Gestaltungsprinzipien wurden regional unterschiedlich interpretiert und über lange Zeit verändert. Ihre Bedeutung liegt nicht allein in einzelnen Symbolen, sondern auch im Verhältnis von Fläche, Rhythmus und Wiederholung.

Die Herkunft Persien verweist somit auf einen Kulturraum mit einer ausgeprägten Knüpfgeschichte. Gleichzeitig lässt sich aus der Herkunft allein keine bestimmte Stadt, Provinz oder Werkstatt ableiten. Der Teppich wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch eingeordnet; eine genauere regionale Bezeichnung ist nicht angegeben. Die Kenntnis dieser Einordnung hilft, die handwerkliche Methode und die Gestaltungstradition zu verstehen, ohne dem Einzelstück eine nicht belegte Ortszuweisung zu geben.

Design und Muster

Die Beschreibung ordnet den Teppich einem traditionellen orientalischen und persischen Stil zu. Sein Muster wird als detailliert und kunstvoll ausgearbeitet dargestellt. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht die Wirkung eines Musters aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Knoten. Linien, Flächen und Farbübergänge werden nicht aufgedruckt, sondern in der Struktur des Flors angelegt. Dadurch kann sich das Erscheinungsbild je nach Betrachtungsabstand und Lichteinfall unterschiedlich zeigen.

In der persischen Mustertradition begegnen häufig florale Motive, Ranken, Blätter, Blüten, geometrische Formen und überlieferte Zeichen. Diese Elemente können einzeln auftreten oder zu einem symmetrischen Gesamtaufbau verbunden werden. Florale Ornamente werden oft rhythmisch wiederholt, während geometrische Formen dem Entwurf klare Begrenzungen geben. Traditionelle Symbole können Bezüge zur Natur, zur Geometrie und zum Alltag aufnehmen. Welche Bedeutung ein einzelnes Zeichen besitzt, hängt dabei vom jeweiligen Musterzusammenhang ab.

Viele persische Entwürfe teilen die Fläche in Bordüren und ein Innenfeld. Die Bordüre rahmt das zentrale Muster und schafft einen optischen Übergang zwischen Teppich und Umgebung. Ein Innenfeld kann regelmäßig gegliedert sein oder ein Medaillon, Rankenwerk oder wiederkehrende Ornamente aufnehmen. Auch bei einem streng symmetrischen Aufbau sorgen kleine Unterschiede in der handwerklichen Ausführung dafür, dass die Oberfläche nicht vollkommen schematisch wirkt. Die hohe Knotendichte unterstützt eine differenzierte Darstellung feiner Details.

Harmonische Farbschattierungen und Symmetrien gehören zu den im Beschreibungstext hervorgehobenen Gestaltungseigenschaften. Farben können in einem Teppich nicht nur einzelne Motive markieren, sondern auch Hierarchien zwischen Innenfeld und Rahmen schaffen. Helle und dunklere Partien führen den Blick durch das Muster, während Wiederholungen für einen zusammenhängenden Rhythmus sorgen. So verbindet der traditionelle persische Stil ornamentale Ordnung mit einer vielfältigen Oberflächenwirkung. Der Teppich kann dadurch in klassische ebenso wie in moderne Wohnumgebungen eingeordnet werden.

Besonderheiten

Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Die Handknüpfung, die hohe Knotendichte und der Flor aus 100% Schurwolle gehören zu seinen ausdrücklich genannten Merkmalen. Zusammen mit der Baumwolle als Kettenmaterial entsteht ein handgefertigtes Einzelstück, dessen Oberfläche durch viele von Hand gesetzte Knoten aufgebaut ist. Die Ausführung verbindet eine traditionelle Technik mit einer detaillierten Musterwirkung.

Die Schurwolle bietet eine angenehme Haptik, Wärme und gute Isoliereigenschaften. Außerdem wird sie als strapazierfähig, langlebig und schmutzabweisend beschrieben. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet und haustierfreundlich. Diese Angaben ergänzen seine Verwendung im Wohnbereich. Als Unikat unterscheidet er sich von maschinell hergestellten Teppichen durch seinen individuellen handwerklichen Charakter.

Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen mit einer sanften Bürsteneinstellung empfohlen. Flecken sollten bei Bedarf sofort mit einem sauberen, feuchten Tuch behandelt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Eine regelmäßige Reinigung durch einen Fachmann trägt dazu bei, Struktur und Aussehen zu erhalten. Bei der Platzierung empfiehlt sich ein Bereich, in dem der Teppich als Bodenbelag und dekoratives Element sichtbar bleibt. Schwere Möbel sollten nicht direkt auf ihm stehen.

FAQ

Was macht diesen Perserteppich besonders?

Besonders sind die handgeknüpfte Herstellung, die Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter und der Flor aus 100% Schurwolle. Die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Hinzu kommen der traditionelle orientalisch-persische Stil, der sehr gute beziehungsweise neue Zustand und die Einordnung als Unikat. Die vielen von Hand gesetzten Knoten tragen zur detaillierten Wirkung und zum individuellen Charakter des Teppichs bei.

Wie sollte ich den Perserteppich pflegen?

Der Teppich sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt werden, möglichst mit einer sanften Bürsteneinstellung. Frische Flecken lassen sich bei Bedarf mit einem sauberen, feuchten Tuch behandeln. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit Struktur und Erscheinungsbild geschont werden. Für eine gründliche und materialgerechte Pflege wird eine regelmäßige professionelle Reinigung empfohlen. Schwere Möbel sollten nicht direkt auf dem Teppich platziert werden.

Wo kann ich den Perserteppich platzieren?

Geeignet ist ein Bereich, in dem der Teppich sowohl funktional als Bodenbelag als auch dekorativ zur Geltung kommt. Genannt werden Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur. Wichtig ist eine Platzierung, bei der seine Musterfläche sichtbar bleibt und nicht durch schwere Möbel bedeckt oder belastet wird. Da der Teppich für Fußbodenheizung geeignet und haustierfreundlich ist, kann er in entsprechend ausgestatteten Wohnbereichen eingesetzt werden.

Zusätzliche Informationen
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