






Perserteppich 100 x 100 cm Schurwolle handgeknüpft
937$
Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 100 x 100 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 603D5C62
Beschreibung
Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Kette besteht aus 100 % Baumwolle. Durch die Verbindung von Schurwolle und Seide treffen unterschiedliche Materialeigenschaften in einem Teppich zusammen. Die Schurwolle steht für einen warmen, weichen Griff und für eine strapazierfähige Oberfläche. Ihre natürliche Struktur unterstützt außerdem die Wärmeisolation des Teppichs und trägt zu einem angenehmen Wohnklima bei. Die Seide ergänzt den Wollflor mit einer feinen, glatten Wirkung und einem charakteristischen Glanz. Sie kann die Farbnuancen innerhalb eines Musters klarer hervortreten lassen und verleiht der Oberfläche eine differenzierte Anmutung. Die Baumwollkette bildet die Grundlage der geknüpften Struktur. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in den Aufbau des Teppichs eingebracht. Dadurch entsteht eine textile Fläche, in der Material, Knoten und Muster unmittelbar miteinander verbunden sind. Die angegebene Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter ermöglicht eine detaillierte Ausarbeitung. Die handgeknüpfte Verarbeitung gehört zu einer über Jahrhunderte gepflegten Tradition und verlangt Geduld, Erfahrung und sorgfältige Arbeit. Das Ergebnis ist ein Teppich mit präzise ausgeführten Musterdetails und einer Verbindung aus Wolle, Seide und Baumwolle.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien, dem heutigen Iran, einer Region mit einer weit zurückreichenden Tradition der handgeknüpften Teppichherstellung. Orientteppiche aus dem Mittleren Osten sind eng mit den kulturellen und handwerklichen Entwicklungen dieser Region verbunden. Die Teppichkunst wurde über viele Generationen weitergegeben und umfasst unterschiedliche Techniken, Materialien, Farbsysteme und Mustertraditionen. Handgeknüpfte Teppiche aus dem Iran werden häufig mit einer sorgfältigen Ausarbeitung, einer dichten Struktur und einer reichen ornamentalen Sprache verbunden. Diese Verbindung von Gebrauch, Kunsthandwerk und überlieferter Gestaltung prägt das Verständnis des persischen Teppichs bis heute.
Zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung zählt Tabriz. Die Stadt ist für elegante Entwürfe, eine feine Detailarbeit und den Einsatz ausdrucksstarker Farben bekannt. Auch Isfahan wird mit einer ausgeprägten Teppichtradition und einer differenzierten ornamentalen Gestaltung verbunden. Diese Orte stehen hier für die allgemeine Vielfalt der persischen Teppichkunst; sie bezeichnen nicht den Herkunftsort dieses einzelnen Teppichs. Entscheidend für die regionale Tradition ist vielmehr die Rolle des Webens und Knüpfens als überliefertes Handwerk. Ein persischer Teppich kann dabei kulturelle Einflüsse, historische Bildsprache und lokale Gestaltungsideen miteinander verbinden.
Viele Muster der persischen Teppichkunst beruhen auf einer geordneten Wiederholung von Formen. Die Symmetrie unterstützt die klare Gliederung der Fläche, während florale Zeichen und geometrische Elemente einen Bezug zur Natur und zur spirituellen Vorstellungswelt herstellen können. Motive wie der Lebensbaum werden in der orientalischen Ornamentik häufig mit Leben, Glück und Wohlstand in Verbindung gebracht. Ihre Bedeutung entsteht aus einer langen kulturellen Überlieferung und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Ein Teppich ist dadurch nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern auch ein Träger visueller Zeichen. Die handwerkliche Herstellung bewahrt diese Tradition, ohne dass jedes Stück dieselbe Gestaltung oder dieselbe Wirkung haben muss.
Die Herkunft aus Persien ordnet diesen Teppich der iranischen Teppichtradition zu. Zugleich bleibt jedes handgeknüpfte Stück ein eigenständiges Werk, weil die Ausführung von Hand den Charakter der Oberfläche und die Wirkung der einzelnen Muster bestimmt. Die Verbindung von Schurwolle, Seide, Baumwollkette und dichter Knüpfung steht für eine Herstellungsweise, bei der Materialwahl und ornamentale Gestaltung gemeinsam betrachtet werden. So verbindet der Teppich die regionale Geschichte des persischen Handwerks mit einer traditionellen Form textiler Raumgestaltung.
Design und Muster
Das Muster dieses Orientteppichs ist als orientalisch beschrieben. Orientalische Teppichmuster greifen häufig geometrische und florale Formen auf und ordnen sie zu einer ausgewogenen Gesamtkomposition. Geometrische Motive können der Fläche Struktur und Rhythmus geben, während florale Elemente an Blätter, Blüten, Ranken oder andere Formen aus der Natur erinnern. In vielen traditionellen Entwürfen begegnen sich beide Prinzipien: klare Linien schaffen Ordnung, und organische Formen sorgen für eine bewegte, detailreiche Zeichnung. Meditative Elemente und kunstvolle Symmetrien können die ruhige Wirkung solcher Kompositionen unterstützen.
Die Farbwelt orientalischer Teppiche kann von kräftigen Rottönen über sanfte Blautöne bis zu erdigen Nuancen reichen. Diese Palette zeigt die gestalterische Vielseitigkeit der Tradition. Farben werden nicht nur als einzelne Flächen eingesetzt, sondern auch zur Unterscheidung von Ornamenten, zur Betonung von Konturen und zur Führung des Blicks über die Teppichfläche. Der Seidenanteil kann dabei die Wahrnehmung einzelner Farbnuancen verändern und dem Muster einen feinen Glanz geben. Je nach Lichteinfall können glatte und matte Partien unterschiedlich hervortreten. Das gehört zur charakteristischen Wirkung einer Materialkombination aus Wolle und Seide.
Orientalische Muster sind häufig so aufgebaut, dass sich einzelne Zeichen wiederholen, ohne vollständig mechanisch zu wirken. Die Symmetrie kann dabei ein Gefühl von Ausgewogenheit erzeugen, während kleine Unterschiede in der handwerklichen Ausführung die textile Entstehung sichtbar lassen. Lebensbaum-Motive und florale Ornamente werden in der überlieferten Bildsprache mit Natur, Glück und Wohlstand verbunden. Geometrische Elemente können Grenzen, Felder oder Blickachsen markieren. Zusammen bilden diese Gestaltungsmittel eine ornamentale Sprache, die sowohl dekorativ als auch kulturell geprägt ist.
Ein solcher Entwurf kann sich in klassische wie auch in modern eingerichtete Räume einfügen, weil seine Wirkung aus der Beziehung von Farbe, Linie und Fläche entsteht. Dabei steht nicht ein einzelnes Motiv isoliert im Vordergrund. Entscheidend ist das Zusammenspiel der wiederkehrenden Formen und ihrer farblichen Abstufungen. Die orientalische Gestaltung setzt einen klaren textilen Akzent, ohne auf eine bestimmte Raumfunktion festgelegt zu sein. Sie lässt sich als Ausdruck einer persisch geprägten Teppichtradition lesen, deren Muster über lange Zeiträume hinweg weiterentwickelt und neu zusammengestellt wurden.
Besonderheiten
Zu den genannten Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Herstellung, die hohe Knotendichte, die Materialmischung aus Schurwolle und Seide sowie die Baumwollkette. Der Teppich ist neu und in sehr gutem Zustand. Er ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als kinder- und haustierfreundlich beschrieben. Die dichte Knüpfung unterstützt den Detailreichtum des orientalischen Musters und steht zugleich für eine robuste, langlebige textile Struktur. Die verwendeten Materialien machen den Teppich pflegeleicht. Zur Erhaltung von Farben und Qualität empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farbwirkung möglichst erhalten bleibt.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub und Schmutz nicht dauerhaft in der Oberfläche festsetzen. Für die langfristige Pflege wird eine regelmäßige professionelle Reinigung empfohlen. Starke direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Eine schonende und fachgerechte Behandlung berücksichtigt die Verbindung aus Schurwolle und Seide. So lassen sich die Materialqualität und die Farbwirkung des handgeknüpften Teppichs möglichst lange bewahren.
Woher stammt dieser Perserteppich?
Dieser Perserteppich stammt aus Persien, dem heutigen Iran. Der Iran ist für seine lange Tradition handgeknüpfter Teppiche und für eine vielfältige regionale Ornamentik bekannt. Zur persischen Teppichkunst gehören unterschiedliche Zentren, Musterwelten und handwerkliche Ausführungen. Tabriz und Isfahan werden beispielsweise als wichtige Orte der Teppichherstellung genannt. Diese Namen beschreiben die allgemeine Tradition und nicht den konkreten Herkunftsort dieses Teppichs.
Was zeichnet handgeknüpfte Teppiche aus?
Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln in die textile Struktur eingearbeitet. Die Herstellung erfordert Zeit, Geschick und eine sorgfältige Ausführung. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs unterstützt die detaillierte Darstellung des Musters und die robuste Struktur. Weil jedes Stück von Hand entsteht, ist es ein eigenständiges Einzelstück. Die Kombination aus traditioneller Technik, Schurwolle, Seide und orientalischer Ornamentik verbindet Gebrauchstauglichkeit mit überliefertem Kunsthandwerk.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














