









Orientteppich Täbris 306 x 249 cm Wolle-Seide handgeknüpft
6077$
Handgeknüpfter Täbris Orientteppich | Knotendichte: 50-Raj | Material: Flor Wolle und Seide | Größe: 306 x 249 cm | Muster: Traditionelles persisches Design, inspiriert von Täbris | Zustand: Sehr gut
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: B272795C
Beschreibung
Täbris Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Täbris Orientteppich ist handgeknüpft und besteht aus einem Mischgewebe aus Wolle und Seide. Die Verbindung beider Materialien prägt die textile Wirkung des Teppichs: Wolle steht für eine angenehm griffige Haptik, Wärmeisolierung und Schalldämpfung, während Seide für eine glatte und feine Anmutung bekannt ist. Im Zusammenspiel entsteht ein Materialbild, das sowohl robust als auch nuanciert wirkt. Die verwendeten Materialien werden als hochwertig beschrieben und sind auf eine langlebige Nutzung ausgerichtet.
Beim Handknüpfen wird der Teppich nicht industriell in einem durchgehenden Arbeitsschritt gefertigt. Knoten werden von Hand gesetzt und Reihe für Reihe zu einer geschlossenen Fläche verbunden. Diese Arbeitsweise verlangt Erfahrung, Aufmerksamkeit und Zeit. Kleine Unterschiede innerhalb der Knüpfung gehören zur handwerklichen Herstellung und machen jedes Stück zu einem Unikat. Kein Bereich gleicht dem anderen vollständig, wodurch der Teppich seinen eigenen Charakter erhält.
Die handgeknüpfte Ausführung verbindet die textile Oberfläche mit einer festen Konstruktion. Wolle kann im täglichen Gebrauch widerstandsfähig sein und bietet zugleich eine warme Haptik. Seide ergänzt diese Eigenschaften durch ihre feine, geschmeidige Oberfläche. Bei einem Mischgewebe kommt es darauf an, dass beide Fasern in ihrer Wirkung zusammen gelesen werden: Die Wolle vermittelt Substanz und Behaglichkeit, die Seide bringt eine feinere textile Qualität ein. Diese Materialkombination ist ein wesentlicher Bestandteil der Gestaltung und Verarbeitung.
Die Knüpftechnik ist außerdem eng mit der Darstellung des Musters verbunden. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht das Muster durch die Anordnung der Knoten und die Auswahl der farbigen Fäden. Eine dichte Knüpfung kann dabei eine differenzierte Wiedergabe kleiner Motive unterstützen. Der Teppich wird mit einer Knotendichte von 50-Raj bezeichnet. Damit ist die Fertigungsweise nicht nur für die Haptik, sondern auch für die visuelle Ausarbeitung des traditionellen Designs von Bedeutung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Indien und ist von persischen Täbris-Teppichen inspiriert. Diese Einordnung ist wichtig: Täbris bezeichnet hier die gestalterische und kulturelle Vorlage, während Indien als Herstellungsland genannt wird. Es handelt sich daher um einen indischen Orientteppich mit persischem Täbris-Bezug, nicht um einen Perserteppich aus dem Iran. Seine Benennung verbindet die Herkunft der Fertigung mit einer traditionsreichen orientalischen Teppichsprache.
Täbris, auch Tabriz genannt, gehört zu den bekannten Teppichzentren im Nordwesten des Iran. Die Stadt liegt in einer Region, in der sich über lange Zeit unterschiedliche Handelswege, künstlerische Einflüsse und handwerkliche Traditionen begegneten. Teppiche aus Täbris werden häufig mit sorgfältig gezeichneten Kompositionen, klarer Ornamentik und einer ausgeprägten Liebe zum Detail verbunden. Diese Merkmale haben die internationale Wahrnehmung persischer Teppiche nachhaltig geprägt.
Die Teppichkunst von Täbris entwickelte sich in einem Umfeld, in dem Entwurf, Materialkenntnis und handwerkliche Ausführung eng zusammengehören. Klassische Muster wurden über Generationen weitergegeben und zugleich immer wieder neu interpretiert. In der Tradition spielen sowohl zentrale Medaillons als auch durchlaufende Ranken, florale Formen und gegliederte Felder eine Rolle. Entscheidend ist nicht allein ein einzelnes Ornament, sondern das Verhältnis von Zentrum, Bordüre, Zwischenfeldern und Farbverteilung.
Persische Teppiche sind außerdem Teil einer größeren orientalischen Kulturgeschichte. Sie dienten nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern konnten Räume ordnen, gesellschaftliche Bedeutung ausdrücken und über Muster symbolische Vorstellungen weitergeben. Formen und Farben wurden in vielen Teppichtraditionen mit Themen wie Glück, Frieden, Schutz oder Wohlstand verbunden. Solche Deutungen sind nicht bei jedem einzelnen Motiv eindeutig festgelegt; sie gehören vielmehr zum breiten kulturellen Bedeutungsraum orientalischer Teppiche.
Die Herstellung in Indien zeigt, wie beweglich diese Gestaltungstraditionen sind. Indische Knüpfer greifen auf etablierte persische Entwurfssprachen zurück und übertragen sie in die eigene handwerkliche Praxis. Dabei bleibt die Vorlage erkennbar, ohne dass das Erzeugnis dadurch zu einem iranischen Teppich wird. Der vorliegende Teppich steht somit für eine kulturelle Verbindung: indische Fertigung trifft auf die gestalterische Inspiration durch Täbris und auf die allgemeine Tradition persisch geprägter Teppichmuster.
Handgeknüpfte Orientteppiche entstehen grundsätzlich in einem Prozess, bei dem Wissen über Fasern, Farbanordnung, Knotentechnik und Proportionen zusammenwirkt. Die Weitergabe solcher Kenntnisse erfolgt häufig durch praktische Ausbildung und wiederholte Arbeit am Webstuhl. Auch wenn die konkrete Fertigung dieses Teppichs in Indien erfolgte, gehört seine Gestaltung in einen internationalen Zusammenhang, in dem persische Muster seit langer Zeit als Vorlage und Bezugspunkt dienen.
Design und Muster
Das Muster wird als traditionelles persisches Design beschrieben und ist von Täbris inspiriert. Seine Wirkung beruht damit auf einer klassischen ornamentalen Sprache, die auf ausgewogene Flächenaufteilung und fein ausgearbeitete Details setzt. Persisch geprägte Teppichentwürfe können ein zentrales Feld, eine umlaufende Bordüre und kleinere verbindende Ornamente miteinander verbinden. Die Gestaltung ist nicht als zufällige Ansammlung einzelner Zeichen gedacht, sondern als zusammenhängende Komposition.
Bei Täbris-inspirierten Entwürfen steht häufig die zeichnerische Präzision im Vordergrund. Ranken, Blüten, Blätter und geometrisch gefasste Formen können sich zu einem rhythmischen Gefüge verbinden. Solche Elemente führen den Blick über die Fläche und schaffen Übergänge zwischen größeren und kleineren Motiven. Auch wenn die genaue Anordnung dieses Teppichs nicht weiter aufgeschlüsselt ist, verweist die Bezeichnung auf die traditionelle persische Mustersprache und nicht auf ein modernes, rein abstraktes Dessin.
Ein klassischer Teppichentwurf arbeitet meist mit einem Verhältnis von Innenfeld und Rahmen. Das Innenfeld trägt die Hauptkomposition, während die Bordüre die Fläche fasst und optisch begrenzt. Nebenbordüren können als Übergang dienen und die verschiedenen Maßstäbe der Ornamente miteinander verbinden. Diese Ordnung sorgt dafür, dass ein Muster sowohl aus der Nähe als Detail als auch aus größerer Entfernung als Gesamtbild wahrgenommen werden kann.
Die Verbindung von Tradition und zeitgemäßer Einrichtung ist ein weiterer Aspekt dieses Designs. Persische Ornamentik besitzt eine historische Grundlage, lässt sich aber auch in Räume mit moderner Möblierung integrieren. Der Teppich bringt ein geordnetes, dekoratives Flächenbild ein, ohne dass seine Gestaltung an eine bestimmte Einrichtungsperiode gebunden sein muss. Dadurch kann der Täbris-Bezug in klassischen wie in reduzierteren Wohnumgebungen gelesen werden.
Farben und Formen tragen in orientalischen Teppichen oft eine symbolische und kulturelle Ebene. Bestimmte Farbfamilien können mit Natur, Ruhe, Festlichkeit oder Wohlstand verbunden werden, während florale und geometrische Zeichen unterschiedliche historische Vorbilder haben. Solche Bedeutungen sind Teil der Tradition, aus der das Design schöpft. Der Teppich verbindet diese überlieferte Bildsprache mit einer Fertigung in Indien und bewahrt dadurch den Bezug zu einer persisch geprägten Ästhetik.
Die handgeknüpfte Herstellung unterstützt die feine Wirkung eines solchen Musters. Jeder Knoten ist Teil der Zeichnung, und die Dichte der Knoten beeinflusst, wie klar Konturen und kleine Ornamente erscheinen können. Die Bezeichnung 50-Raj verweist auf die angegebene hohe Knotendichte. Dadurch steht die technische Ausführung in einem direkten Verhältnis zur dekorativen Idee: Das Muster wird nicht nur als Farbfläche, sondern als sorgfältig aufgebautes textiles Bild wahrgenommen.
Ein Teppichmuster erzählt dabei nicht im wörtlichen Sinn eine einzelne Geschichte. Es trägt vielmehr Spuren einer langen Gestaltungstradition in sich. Wiederkehrende Ranken, Blüten, Rahmen und Farbbeziehungen verweisen auf kulturelle Vorstellungen und auf die Erfahrung vieler Generationen von Entwerfern und Knüpfern. Genau diese Verbindung von Ornament, Handarbeit und Überlieferung macht den Täbris-Bezug des Designs verständlich.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit ist die hohe Knotendichte von 50-Raj. Eine dichte Knüpfung unterstützt die detailgetreue Darstellung von Mustern und trägt zu einer strapazierfähigen textilen Struktur bei. Beim vorliegenden Teppich wird diese technische Eigenschaft ausdrücklich hervorgehoben. Sie steht neben dem Mischgewebe aus Wolle und Seide und der handgeknüpften Herstellung im Mittelpunkt seiner Beschreibung.
Der Teppich wird als sehr gut erhalten beschrieben. Zusammen mit seiner handgeknüpften Ausführung ergibt sich ein Stück, das sowohl durch seine handwerkliche Entstehung als auch durch seinen gepflegten Zustand gekennzeichnet ist. Die Wolle sorgt für Wärme und eine angenehme Haptik, während die Seide die Materialmischung verfeinert. Das traditionelle persische Design und die Inspiration durch Täbris geben ihm zudem einen klaren kulturellen Bezug.
Wie bei handgeknüpften Teppichen üblich, entsteht auch hier der individuelle Charakter durch die manuelle Arbeit. Die einzelnen Bereiche sind nicht vollständig identisch, weil der Herstellungsprozess von Hand ausgeführt wird. Diese Eigenheiten sind kein Druckfehler eines industriellen Musters, sondern gehören zur Identität eines handwerklich gefertigten Orientteppichs.
FAQ
Wie reinige ich den Täbris Orientteppich am besten?
Regelmäßiges Absaugen hilft dabei, Staub und losen Schmutz aus der Oberfläche zu entfernen. Bei einzelnen Flecken kann ein leicht feuchtes Tuch mit milder Seife verwendet werden. Dabei sollte die Behandlung vorsichtig und ohne übermäßige Nässe erfolgen, damit das Mischgewebe aus Wolle und Seide geschont wird. Für eine gründliche Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung eine geeignete Möglichkeit. Sie kann die besondere handgeknüpfte Struktur berücksichtigen und die Oberfläche schonender behandeln als eine intensive Reinigung im Haushalt.
Ist der Teppich für Böden mit Fußbodenheizung geeignet?
Ja, der Teppich ist für Böden mit Fußbodenheizung geeignet. Seine Materialkombination und die handgeknüpfte Technik werden als passend dafür beschrieben. Wolle besitzt eine gute Wärmeisolierung und kann die aufsteigende Wärme gleichmäßig abgeben. Wie bei jedem Teppich auf einer beheizten Fläche sollte die Wärmequelle sachgemäß betrieben werden. Die Eignung ändert nichts daran, dass eine regelmäßige Pflege wichtig bleibt, damit die textile Oberfläche sauber und in sehr gutem Zustand erhalten wird.
Wie stelle ich sicher, dass der Teppich lange hält?
Für eine lange Nutzungsdauer sollte der Teppich nicht dauerhaft direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da dies ein Verblassen der Farben begünstigen kann. Übermäßige Nässe ist zu vermeiden. Möbel sollten auf dem Teppich nicht verrutschen, damit die Fasern nicht unnötig belastet oder beschädigt werden. Regelmäßiges Absaugen entfernt Staub, während Flecken vorsichtig behandelt werden sollten. Die hohe Knotendichte, die handgeknüpfte Verarbeitung und das als sehr gut beschriebene Erhaltungsbild bilden die Grundlage; eine angemessene Platzierung und Pflege unterstützen den Erhalt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |


















