









Orientteppich Täbris 236 x 165 cm Wolle handgeknüpft
2000$
Handgeknüpfter Täbris Orientteppich | Knotendichte: 50 Raj | Material: Flor Wolle mit Seidenakzenten | Größe: 236 x 165 cm | Muster: Traditionelles, elegantes Design | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Täbris Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser indische Täbris-Teppich ist handgeknüpft. Als Hauptmaterial ist Wolle angegeben, ergänzt durch Seidenakzente. Die Verbindung aus Wollflor und einzelnen Seidenelementen gehört zu den charakteristischen Materialkombinationen, die bei Teppichen im Täbris-Stil für eine differenzierte Oberfläche eingesetzt werden. Wolle bildet dabei den strapazierfähigen und zugleich angenehm griffigen Grund, während Seide mit ihrer glatteren Struktur feine Akzente innerhalb des Musters setzen kann.
Die Bezeichnung 50 Raj beschreibt bei Täbris-Teppichen eine feine Knüpfqualität. Raj ist eine traditionelle Angabe, mit der die Knotendichte klassifiziert wird. Je höher die Raj-Zahl, desto feiner kann die Zeichnung ausgearbeitet werden, weil auf derselben Fläche mehr einzelne Knoten für Linien, Blüten und Konturen zur Verfügung stehen. Die Knüpfung bleibt dabei eine manuelle Arbeit: Jeder Knoten wird in die Grundstruktur eingebracht und bildet gemeinsam mit den benachbarten Knoten die Oberfläche des Teppichs.
Bei handgeknüpften Teppichen entsteht das Muster nicht durch einen aufgedruckten Dekor, sondern durch die Anordnung verschiedenfarbiger Knoten. Nach dem Knüpfen wird der Flor bearbeitet, damit die Zeichnung klar hervortritt. Die Wolle verleiht dem Flor seine typische textile Tiefe. Seidenakzente können innerhalb einer solchen Gestaltung feinere Lichtreflexe erzeugen, ohne dass damit eine vollständig aus Seide bestehende Ausführung gemeint ist. Für dieses Stück sind Wolle mit Seidenakzenten und eine handgeknüpfte Verarbeitung ausgewiesen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Indien und trägt die Bezeichnung Täbris. Damit ist er als indischer Orientteppich mit einem traditionellen Täbris-Design einzuordnen, nicht als Perserteppich aus Iran. Täbris ist eine Stadt im Nordwesten Irans und zugleich ein bedeutendes Zentrum der persischen Teppichkultur. Der Name steht in der Teppichkunde für eine eigene Gestaltungstradition, deren Muster und technische Merkmale auch außerhalb Irans aufgegriffen werden.
In Täbris entwickelte sich über viele Generationen eine vielseitige Teppichproduktion. Die Stadt lag an wichtigen Handelswegen und wurde dadurch zu einem Ort, an dem unterschiedliche ornamentale Einflüsse zusammentrafen. Werkstätten fertigten sowohl repräsentative Teppiche mit zentralem Medaillon als auch durchgehend florale oder stärker geometrisch gegliederte Entwürfe. Diese Bandbreite gehört bis heute zum Bild des Täbris-Stils. Die Bezeichnung beschreibt daher nicht nur einen geografischen Ursprung, sondern auch eine überlieferte Formensprache.
Ein wichtiges Thema der Täbris-Tradition ist die kontrollierte Ausarbeitung feiner Details. Blätter, Ranken, Blüten und geometrische Konturen werden so aufeinander abgestimmt, dass ein geschlossenes Gesamtbild entsteht. Die Raj-Angabe dient dabei als Orientierung für die Feinheit der Knüpfung. Ein 40-Raj-Teppich wird traditionell mit ungefähr 400.000 Knoten pro Quadratmeter verbunden, ein 50-Raj-Teppich mit ungefähr 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Noch feinere Täbris-Arbeiten können bis zu ungefähr 1.300.000 Knoten pro Quadratmeter erreichen. Diese Werte beschreiben Qualitätsstufen der Tradition und sind keine zusätzliche Maßangabe zu diesem Teppich.
Die Herstellung von Orientteppichen in Indien greift zahlreiche etablierte persische Mustertraditionen auf und entwickelt sie in eigenen Werkstätten weiter. Ein indischer Täbris-Teppich verbindet somit die überlieferte Gestaltungsidee aus Täbris mit dem Herstellungsort Indien. Diese Unterscheidung ist für die korrekte Einordnung wichtig: Das Muster kann auf Täbris verweisen, während die Herkunft dieses Exemplars Indien ist.
Verwandte persische Teppichtraditionen zeigen sich bei Isfahan, Kerman und Kashan. Isfahan ist für detailreiche florale Entwürfe und feine Knüpfungen bekannt. Kerman wird mit kunstvollen Mustern und lebendigen Farben verbunden. Kashan steht für elegante Gestaltungen und den Einsatz feiner Wolle oder Seide. Diese Orte haben jeweils eigene historische Entwicklungen, stehen aber ebenso wie Täbris für die große Vielfalt der persischen Teppichkunst. Sie sind Vergleichspunkte der regionalen Musterwelt und keine Herkunftsangabe für dieses indische Stück.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles, elegantes Design beschrieben. Täbris-Entwürfe können florale Ornamente, Ranken, Blätter, Blüten und klar gezeichnete geometrische Formen miteinander verbinden. Je nach Komposition liegt der Schwerpunkt auf einem zentralen Medaillon, einem umlaufenden Rapport oder einer ausgewogenen Verbindung aus Innenfeld und Bordüre. Die Bezeichnung Täbris verweist dabei auf eine etablierte Mustersprache, nicht auf eine identische Vorlage für jedes einzelne Exemplar.
Florale Täbris-Muster arbeiten häufig mit einer präzisen Linienführung. Ranken schaffen Übergänge zwischen einzelnen Blütenmotiven, während Blätter die Bewegungsrichtung der Komposition aufnehmen. Geometrische Elemente können die floralen Formen ordnen und dem Innenfeld einen klaren Rahmen geben. Bei einer feinen Knüpfung wie 50 Raj lassen sich kleine Konturen und abgestufte Ornamentdetails besonders differenziert anlegen. Das erklärt den Zusammenhang zwischen Raj-Zahl und Musterschärfe, ohne dem vorliegenden Teppich einzelne nicht genannte Motive zuzuschreiben.
Die Seidenakzente passen zu einer Gestaltung, in der bestimmte Linien oder Ornamentbereiche optisch hervorgehoben werden können. Seide besitzt eine glattere Faseroberfläche als Wolle und reagiert deshalb anders auf das Licht. In traditionellen Täbris-Teppichen wird sie häufig verwendet, um ausgewählte Partien des Designs feiner erscheinen zu lassen. Für dieses Exemplar sind Seidenakzente genannt; eine vollständige Beschreibung einzelner Seidenfelder oder einer Seidenkette liegt nicht vor und wird daher nicht behauptet.
Die Farbwelt, die mit Täbris-Teppichen häufig verbunden wird, umfasst tiefes Rot, Blau, Gold und Creme. Solche Töne können in floralen und geometrischen Kompositionen harmonisch aufeinander abgestimmt werden und geben dem Muster eine klare Hierarchie. Diese regionaltypische Farbpalette erklärt den gestalterischen Hintergrund des Täbris-Stils. Die konkrete Farbauswahl dieses Teppichs ist in den Produktangaben nicht einzeln aufgeführt und bleibt deshalb offen.
Ein Teppichmuster ist bei handgeknüpften Arbeiten immer das Ergebnis vieler aufeinanderfolgender Arbeitsschritte. Der Entwurf wird in Knoten umgesetzt, die Kontur entsteht Reihe für Reihe, und die abschließende Bearbeitung macht die Ornamentik lesbar. Traditionelle, elegante Gestaltung bedeutet in diesem Zusammenhang eine ausgewogene und überlieferte Formensprache. Der vorliegende Teppich wird als Einzelstück angeboten; seine individuelle Kombination aus indischer Fertigung, Täbris-Motiv, Wolle, Seidenakzenten und handgeknüpfter Ausführung macht ihn zu einem eigenen Exemplar innerhalb dieser Tradition.
Besonderheiten
Zu den ausgewiesenen Eigenschaften gehören die indische Herkunft, die handgeknüpfte Verarbeitung, die Qualität 50 Raj sowie Wolle mit Seidenakzenten. Das Muster ist traditionell und elegant gestaltet. Der Teppich befindet sich in sehr gutem Zustand. Diese Angaben beschreiben die konkreten Merkmale des Stücks, ohne ihm eine iranische Herkunft zuzuschreiben.
Die Kombination aus feiner Raj-Einstufung und einer Gestaltung mit Wollflor und Seidenelementen verbindet technische Präzision mit einer differenzierten Materialwirkung. Die Pflege orientiert sich grundsätzlich an der Empfindlichkeit handgeknüpfter Wolle und an den besonderen Eigenschaften von Seide. Regelmäßige, schonende Reinigung und der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung werden für Täbris-Teppiche empfohlen. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine spezielle Teppichreinigung oder eine professionelle Behandlung sinnvoll.
FAQ
Was macht einen Täbris-Teppich besonders?
Ein Täbris-Teppich steht für eine traditionsreiche Gestaltung mit feinen floralen oder geometrischen Details und eine nach Raj klassifizierte Knüpfqualität. Bei diesem indischen Orientteppich kommen die handgeknüpfte Verarbeitung, die Einstufung 50 Raj, Wolle mit Seidenakzenten und ein traditionelles, elegantes Design zusammen. Der Name Täbris bezeichnet hier die verwendete Mustersprache; die Herkunft des Teppichs ist Indien.
Wie pflege ich meinen Täbris-Teppich richtig?
Ein handgeknüpfter Teppich sollte regelmäßig schonend gereinigt und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Dadurch lassen sich Staubablagerungen und eine unnötige Belastung der Farben begrenzen. Bei Verschmutzungen empfiehlt sich ein spezieller Teppichreiniger, der für Wolle und Seidenakzente geeignet ist. Für stärkere oder großflächige Verschmutzungen sollte eine professionelle Teppichreinigung beauftragt werden, damit die Materialien fachgerecht behandelt werden.
Wie erkenne ich die Qualität eines Täbris-Teppichs?
Die Qualität eines Täbris-Teppichs lässt sich unter anderem an der Raj-Angabe, den verwendeten Materialien und der Ausarbeitung des Musters beurteilen. Höhere Raj-Zahlen stehen traditionell für eine feinere Knüpfung und ermöglichen eine detailliertere Zeichnung. Bei diesem Stück sind 50 Raj, Wolle mit Seidenakzenten und eine handgeknüpfte Verarbeitung angegeben. Auch der ausgewiesene sehr gute Zustand gehört zur Beschreibung dieses Exemplars.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |


















