








Orientteppich Tabriz 354 x 246 cm Wolle handgeknüpft
5324$
Handgeknüpfter Tabriz Mahi Orientteppich aus Indien | Knotendichte: 325.000 Knoten/m² | Material: 98% Schurwolle, 2% Seide | Größe: 354 x 246 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, perfekt
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Beschreibung
Tabriz Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser handgeknüpfte Tabriz Mahi Orientteppich besteht aus 98% Schurwolle und 2% Seide. Die Materialangabe beschreibt eine Kombination aus einem robusten Naturmaterial und einem feinen, glanzfähigen Faseranteil. Schurwolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer natürlichen Elastizität und ihrer angenehmen Oberfläche verwendet. Sie kann dem Flor eine ruhige, griffige Struktur geben und ist für die Herstellung langlebiger handgeknüpfter Teppiche seit Langem etabliert.
Der Seidenanteil ergänzt die Wolle durch eine feinere Faser mit charakteristischem Glanz. In einem Teppich kann Seide dazu beitragen, Konturen und einzelne Musterpartien klarer hervortreten zu lassen. Je nach Licht wirkt die Oberfläche dadurch unterschiedlich lebendig. Die Kombination beider Materialien verbindet die textile Präsenz der Schurwolle mit der glatteren, lichtreflektierenden Wirkung der Seide, ohne die Materialangabe über die genannten Anteile hinaus auszudehnen.
Die Fertigung ist handgeknüpft. Dabei wird der Flor Knoten für Knoten aufgebaut, während die Knotenreihen im Verlauf der Arbeit zu einem zusammenhängenden Teppichbild verdichtet werden. Diese Technik erlaubt eine sorgfältige Ausarbeitung von Linien, Übergängen und kleinen Ornamenten. Bei diesem Stück wird die Verarbeitung durch eine Knotendichte von 325.000 Knoten pro Quadratmeter beschrieben. Die Knotendichte ist ein technischer Hinweis auf die Feinheit der Ausführung und auf die Anzahl der einzelnen Arbeitsvorgänge im Teppich.
Die Verbindung von Schurwolle und Seide sowie die handgeknüpfte Herstellung bestimmen die Haptik dieses Teppichs. Der Flor fühlt sich durch die Wolle textil und weich an, während die Seide je nach Bereich einen feineren Griff und einen sichtbaren Schimmer beisteuern kann. Die Fertigung macht jedes handgeknüpfte Stück zu einem eigenständigen textilen Objekt. Eine Kette oder ein separates Trägermaterial wird in den vorliegenden Angaben nicht näher bezeichnet.
Herkunft und Tradition
Die Herkunft dieses Teppichs ist Indien. Die Bezeichnung Tabriz Mahi steht bei diesem Stück für eine orientalische Gestaltungstradition und nicht für eine iranische Herkunft. Tabriz ist eine bedeutende Teppichstadt im Nordwesten Irans und hat die Entwicklung klassischer Orientteppichmuster stark geprägt. Ein in Indien handgeknüpfter Teppich kann solche Mustertraditionen aufgreifen, ohne deshalb ein Perserteppich oder ein in Tabriz gefertigtes Stück zu sein. Diese Unterscheidung ist für die Einordnung des vorliegenden Teppichs maßgeblich.
Die Teppichkunst von Tabriz wird historisch mit einer ausgearbeiteten Zeichnung, einer kontrollierten Ornamentik und einer großen Bandbreite an Kompositionen verbunden. In den Werkstätten der Region entstanden sowohl streng gegliederte Medaillonmuster als auch flächige, durchlaufende Pflanzenornamente. Die Mustertradition entwickelte sich über viele Generationen und wurde in unterschiedlichen Regionen aufgenommen. Dadurch können Tabriz-bezogene Entwürfe auch außerhalb Irans gefertigt werden, während die Herkunft des einzelnen Stücks gesondert festgehalten werden muss.
Indien besitzt ebenfalls eine lange Geschichte der Teppichherstellung und der Verarbeitung orientalischer Entwürfe. In indischen Werkstätten werden traditionelle Vorbilder mit handwerklichen Verfahren und unterschiedlichen Naturfasern umgesetzt. Die Arbeit an einem handgeknüpften Teppich erfordert dabei eine genaue Übertragung des Entwurfs auf die Knotenreihen. Die Herkunft Indien bezeichnet die Fertigung dieses Exemplars; die Bezeichnung Tabriz Mahi beschreibt seine gestalterische Zuordnung.
Orientteppiche werden häufig über ihre Musterfamilie, ihre Knüpftechnik und ihre Herkunft gemeinsam beschrieben. Ein Name wie Tabriz kann daher auf die Formensprache, den Aufbau oder die historische Vorlage eines Entwurfs hinweisen. Mahi ist ein persisches Wort für Fisch und wird in der Teppichkunde mit Fisch- beziehungsweise Blattornamenten verbunden. Die Namensgebung erklärt die Designtradition, ersetzt aber nicht die Herkunftsangabe. Bei diesem Teppich sind beide Informationen klar voneinander zu trennen: handgeknüpft in Indien und als Tabriz Mahi gestaltet.
Die Weitergabe solcher Muster erfolgt über Vorlagen, Werkstattpraxis und die Ausbildung von Knüpferinnen und Knüpfern. Dabei werden Grundformen nicht nur kopiert, sondern innerhalb eines festgelegten Formenschatzes neu angeordnet und an das jeweilige Format angepasst. Florale Linien, Ranken, Blätter und geometrische Begrenzungen können so in eine ausgewogene Gesamtkomposition gebracht werden. Die internationale Verbreitung dieser Muster ist ein typisches Merkmal der orientalischen Teppichkultur und macht eine genaue Benennung von Design und Herstellungsort besonders wichtig.
Design und Muster
Das Muster ist als orientalisch angegeben, und der Teppich trägt die Bezeichnung Tabriz Mahi. Die Mahi-Tradition ist für wiederkehrende, ineinandergreifende Blatt- und Rankenformen bekannt. Solche Ornamente können in einer fortlaufenden Struktur über die Fläche verteilt sein und dem Auge einen regelmäßigen Rhythmus geben. Der Ausdruck Mahi wird häufig mit einer stilisierten Fischform in Verbindung gebracht, wobei die Motive in Teppichen meist als abstrahierte Blätter, Ranken oder gebogene Ornamentelemente erscheinen.
Bei Tabriz-bezogenen Entwürfen spielt die geordnete Zeichnung eine wichtige Rolle. Ein Muster wird aus einem Zentrum, einer fortlaufenden Rapportstruktur oder einer Verbindung beider Prinzipien entwickelt. Bordüren fassen die Hauptfläche ein und schaffen einen Übergang zwischen dem inneren Feld und dem Rand. Nebenlinien können die Ornamentik gliedern, ohne dass jedes Tabriz-Mahi-Muster nach demselben Schema aufgebaut sein muss. Die Bezeichnung beschreibt eine Musterfamilie und keine identische Vorlage für jedes einzelne Stück.
Florale und geometrische Elemente stehen bei orientalischen Teppichmustern oft in einem bewussten Verhältnis. Geschwungene Ranken bringen Bewegung in die Fläche, während klarere Blattspitzen, Rosetten oder begrenzende Linien für Ordnung sorgen. Durch die Wiederholung kleiner Formen entsteht ein zusammenhängendes Bild. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs unterstützt grundsätzlich die Ausarbeitung feiner Musterlinien, ohne dass daraus eine bestimmte einzelne Zeichnung oder Farbverteilung abgeleitet werden darf.
Orientalische Muster besitzen häufig eine symbolische Ebene, die je nach Region, Vorlage und Interpretation unterschiedlich gelesen wird. Pflanzenformen können für Wachstum und Lebenskraft stehen, während die Wiederholung der Ornamente Ordnung und Kontinuität vermittelt. Beim Mahi-Motiv verweist die traditionelle Benennung auf die Fischform, die in verschiedenen stilisierten Varianten auftreten kann. Diese allgemeine Musterbedeutung ist von einer konkreten Aussage über jedes einzelne Ornament dieses Teppichs zu unterscheiden.
Die Gestaltung eines Teppichs wirkt nicht allein durch einzelne Motive, sondern auch durch deren Verhältnis von Dichte, Richtung und Wiederholung. Eine fein gegliederte Zeichnung lässt kleine Formen miteinander korrespondieren und kann den Blick über die gesamte Fläche führen. Die Verbindung von Wolle und Seide kann die Wahrnehmung solcher Muster durch unterschiedliche Oberflächenwirkungen beeinflussen. Damit entsteht eine textile Darstellung, in der Material und Ornament gemeinsam gelesen werden, ohne dass die Musterbezeichnung eine bestimmte Farbpalette voraussetzt.
Der traditionelle Charakter des Entwurfs ergibt sich aus der Verwendung einer überlieferten orientalischen Formensprache. Tabriz Mahi steht dabei für eine dekorative, detailorientierte Musterwelt mit floralen und stilisierten Elementen. Die Ausführung in Indien zeigt, wie solche Entwürfe über ihre ursprüngliche Region hinaus weitergeführt werden. Der Teppich ist daher als indischer Orientteppich mit Tabriz-Mahi-Gestaltung einzuordnen, nicht als iranischer Teppich.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit dieses Stücks ist die Kombination aus handgeknüpfter Verarbeitung, Schurwolle und Seide. Die Knotendichte von 325.000 Knoten pro Quadratmeter weist auf eine fein gegliederte Herstellung hin. Zusammen mit der Tabriz-Mahi-Gestaltung ergibt sich ein Teppich, bei dem Material, Knüpftechnik und Musterbezeichnung eng miteinander verbunden sind.
Der Zustand ist als neu, perfekt angegeben. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eignung erweitert die möglichen Einsatzbereiche im Wohnbereich, sofern die jeweilige Heizungs- und Bodeninstallation fachgerecht betrieben wird. Die angegebene Dicke beträgt etwa 12 mm; sie wird hier als Produkteigenschaft genannt und nicht als Teil der gestalterischen Beschreibung.
Die Fertigung in Indien und die Tabriz-Mahi-Mustertradition bilden zwei unterschiedliche Ebenen der Einordnung. Zusammen mit der orientalischen Stilbezeichnung entsteht ein klar beschriebenes Profil: ein neuer, handgeknüpfter indischer Orientteppich aus Schurwolle und Seide mit feiner Knotendichte und traditionell orientierter Zeichnung.
FAQ
Wie pflege ich den Tabriz Mahi Orientteppich?
Für die regelmäßige Pflege eignet sich vorsichtiges Staubsaugen mit einer sanften Bürste. Dabei sollte die Oberfläche ohne aggressive Behandlung gereinigt werden, damit Flor und Seidenanteil geschont bleiben. Ein gelegentliches Ausklopfen im Freien kann Staub lösen. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie Farben mit der Zeit verblassen lassen kann. Bei hartnäckigen Flecken oder einer umfassenden Reinigung ist ein Fachbetrieb die geeignete Anlaufstelle. Fachgerechte Reinigung ist besonders sinnvoll, weil handgeknüpfte Teppiche aus Wolle und Seide unterschiedliche Fasereigenschaften verbinden.
Woher kommt dieser Orientteppich?
Dieser Tabriz Mahi Orientteppich stammt aus Indien. Tabriz bezeichnet in diesem Fall die gestalterische Tradition, während Indien das Herstellungsland des vorliegenden Stücks ist. Tabriz im Iran ist als historische Teppichstadt und als Ursprung vieler Mustertraditionen bekannt. Daraus folgt jedoch nicht, dass jeder Tabriz-bezeichnete Teppich dort geknüpft wurde. Die korrekte Einordnung dieses Exemplars lautet daher indischer Orientteppich mit Tabriz-Mahi-Muster.
Woran lässt sich die Qualität eines handgeknüpften Teppichs erkennen?
Zu den wichtigen technischen Merkmalen gehören die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die Genauigkeit der Musterzeichnung. Dieser Teppich ist mit 325.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben und besteht aus 98% Schurwolle sowie 2% Seide. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere Darstellung von Ornamenten ermöglichen, ist aber immer im Zusammenhang mit Material, Verarbeitung und Muster zu betrachten. Auch ein gleichmäßiger Flor, sauber ausgeführte Knoten und klar erkennbare Konturen sind bei der Beurteilung handgeknüpfter Teppiche relevant. Der angegebene neue, perfekte Zustand ist ein weiterer Bestandteil der Beschreibung dieses Stücks.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















