
Orientteppich Tabriz 306 x 240 cm Wolle handgeknüpft
3904$
Handgeknüpfter Tabriz Orientteppich | Knotendichte: 325.000 Knoten/m² | Material: Flor 98% Schurwolle, 2% Seide | Größe: 306 x 240 cm | Muster: Mahi mit Fischmotiv | Zustand: Neu, perfekt
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Beschreibung
Tabriz Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser rote Orientteppich ist handgeknüpft und verbindet einen Flor aus 98% Schurwolle mit einem Seidenanteil von 2%. Die Wolle prägt den Charakter des Teppichs, während die Seide als ergänzendes Material genannt ist. Die Verarbeitung erfolgt in traditioneller Knüpftechnik und verleiht dem Stück seine textile Struktur. Handgeknüpfte Teppiche entstehen nicht in einem einheitlichen industriellen Arbeitsgang, sondern Knoten für Knoten. Dadurch erhält jedes Exemplar eine eigene Ausführung und wird zum Unikat.
Die angegebene Knotendichte beträgt 325.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung des Mahi-Musters und unterstützt die klare Wiedergabe feiner Linien und einzelner Ornamente. Sie gehört zu den wichtigen technischen Angaben eines handgeknüpften Teppichs, weil sie zeigt, wie eng die Knoten im Flor gesetzt sind. Der Teppich ist etwa 12 mm dick und besitzt damit eine klar wahrnehmbare, textile Florhöhe.
Schurwolle wird bei Orientteppichen wegen ihrer widerstandsfähigen und angenehmen Eigenschaften verwendet. Sie fühlt sich im Wohnbereich warm und griffig an und kann zur wohnlichen Wirkung eines Raumes beitragen. Im vorliegenden Teppich wird sie mit einem kleinen Seidenanteil kombiniert. Diese Materialangabe beschreibt die Zusammensetzung des Flors; eine gesonderte Angabe zur Kette liegt nicht vor.
Der Teppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Er kann daher auch in Wohn- oder Schlafbereichen eingesetzt werden, in denen eine solche Heiztechnik vorhanden ist. Die handgeknüpfte Ausführung, die Wollbasis, der Seidenanteil und die ausgewiesene Knotendichte bilden zusammen die wesentlichen Merkmale seiner Verarbeitung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Indien. Er ist deshalb als Orientteppich einzuordnen und nicht als Perserteppich. Die Bezeichnung Tabriz verweist bei diesem Stück auf die gestalterische Richtung und das Mahi-Motiv, nicht auf das Herstellungsland. Diese Unterscheidung ist bei orientalischen Teppichen wichtig: Ein Mustername kann auf eine bekannte regionale Tradition Bezug nehmen, während der konkrete Teppich in einem anderen Land geknüpft wurde.
Tabriz liegt im Nordwesten Irans und ist ein bedeutendes Zentrum der persischen Teppichkunst. Die dortige Tradition ist für fein gegliederte Entwürfe, eine sorgfältige Zeichnung und die Verbindung von floralen, geschwungenen und geometrisch geordneten Elementen bekannt. Tabriz-Entwürfe werden häufig über Musterbücher und überlieferte Kompositionen weitergegeben. Ihre Wirkung entsteht durch ein dicht organisiertes Feld, klar lesbare Konturen und eine ausgewogene Abstufung der Ornamente.
Die Tabriz-Tradition steht damit für eine bestimmte Bildsprache innerhalb der orientalischen Teppichkunst. Sie kann von Webern außerhalb Irans aufgegriffen und in eigener handwerklicher Arbeit umgesetzt werden. Bei diesem Teppich treffen die Tabriz-inspirierte Gestaltung und die Herstellung in Indien zusammen. Das Herstellungsland und die Musterbezeichnung benennen also zwei verschiedene Ebenen des Produkts: Indien beschreibt den Ort der Anfertigung, Tabriz die gestalterische Orientierung.
Indische Werkstätten haben im Lauf der Zeit zahlreiche orientalische Muster aufgenommen und handwerklich interpretiert. Dabei werden überlieferte Entwürfe an regionale Arbeitsweisen, verfügbare Materialien und die gewünschte Farbwirkung angepasst. Die Bezeichnung Orientteppich umfasst solche handgeknüpften Teppiche aus verschiedenen Ländern Asiens. Sie sagt nicht aus, dass jedes Muster aus dem Land stammt, in dem das konkrete Stück gefertigt wurde.
Die Tradition persischer Teppiche wirkt auch in Tabriz-Entwürfen durch die Bedeutung von Rapport, Symmetrie und ornamentaler Ordnung fort. Ein Muster wird nicht allein als Dekoration verstanden, sondern als überlieferte Formensprache. Florale Details, stilisierte Blüten, Ranken und wiederkehrende Motive können dabei zu einem geschlossenen Gesamtbild verbunden werden. Der vorliegende Teppich greift diese Tabriz-Mahi-Richtung auf, bleibt in seiner Herkunft jedoch eindeutig ein in Indien gefertigter Orientteppich.
Design und Muster
Das zentrale Gestaltungsthema ist das Mahi-Muster. Mahi bedeutet Fisch und bezeichnet ein klassisches Motiv der persischen und orientalischen Teppichkunst. In der Darstellung erscheint der Fisch meist nicht als naturalistische Einzelfigur, sondern als stilisiertes Ornament, das sich in ein größeres Mustergefüge einordnet. Die Form kann wiederholt, gespiegelt oder mit floralen Linien verbunden werden. So entsteht eine rhythmische Zeichnung, in der einzelne Motive und das gesamte Feld miteinander verbunden sind.
Bei diesem Teppich bildet Rot die bestimmende Grundfarbe. Ergänzend werden Blau und Gold genannt. Die Kombination setzt einen warmen roten Fond in Beziehung zu kühleren blauen Partien und goldfarbenen Akzenten. Dadurch kann das Muster deutlich hervortreten, ohne dass die Komposition ihre traditionelle Geschlossenheit verliert. Die Farben gehören zur beschriebenen Gestaltung und prägen die Einordnung als klassisch orientiertes Tabriz-Mahi-Design.
Das Fischmotiv besitzt in vielen kulturellen Bildwelten eine Verbindung zu Wasser und Leben. In der Teppichkunst wird diese Bedeutung in eine ornamentale Form übertragen. Der Mahi-Entwurf kann daher zugleich symbolisch und dekorativ gelesen werden. Seine Wirkung beruht auf dem Zusammenspiel von Wiederholung, Gegenüberstellung und feiner Binnenzeichnung. Die Motive werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines geordneten Teppichbildes.
Die hohe Knotendichte unterstützt die detaillierte Wiedergabe des Musters. Kleine Linien, Konturen und Übergänge können dadurch differenziert ausgeführt werden. Gerade bei einem Mahi-Entwurf ist diese technische Präzision relevant, weil das Fischmotiv häufig mit weiteren Ornamenten und eng gesetzten Linien verbunden ist. Die handgeknüpfte Ausführung lässt die Musterfolge als Ergebnis vieler einzelner Arbeitsschritte erkennen.
Der Stil ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben. Diese Stilangabe bezieht sich auf die Bildsprache und die historische Musterwelt, nicht auf das Herstellungsland. Das Design verbindet eine bekannte persische Ornamenttradition mit der Fertigung in Indien. So entsteht ein Orientteppich, dessen Name, Motiv, Farbgebung und handwerkliche Ausführung gemeinsam gelesen werden müssen.
Ein Mahi-Muster kann in unterschiedlichen Farbzusammenstellungen und mit verschiedenen Detaillierungen auftreten. Die konkrete Ausführung dieses Stücks wird durch den roten Grundton sowie blaue und goldene Farbakzente bestimmt. Das Resultat ist ein klar charakterisiertes Teppichbild, bei dem das Fischmotiv die gestalterische Identität vorgibt. Die Musterbezeichnung Tabriz Mahi fasst daher sowohl die stilistische Referenz als auch das zentrale Ornament zusammen.
Besonderheiten
Eine wesentliche Besonderheit ist die Knotendichte von 325.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht bei diesem Teppich in direktem Zusammenhang mit der feinen Ausarbeitung des Mahi-Designs. Die enge Knüpfung erlaubt eine präzise Zeichnung und unterstützt die Detailwirkung des Musters. Der Teppich ist handgeknüpft und damit ein einzelnes, nicht seriengleiches Stück.
Der Flor besteht aus 98% Schurwolle und 2% Seide. Die Materialkombination, die rote Farbgebung, das Mahi-Fischmotiv und die Tabriz-inspirierte Gestaltung bestimmen seine Erscheinung. Mit einer Dicke von etwa 12 mm besitzt er eine textile Präsenz, die sowohl optisch als auch im Gebrauch wahrnehmbar ist. Zusätzlich ist er für Fußbodenheizung geeignet.
Der Zustand ist neu und perfekt. Damit wird der Teppich als unbenutztes Stück angeboten. Seine Funktion kann sowohl in der Raumgestaltung als auch auf dem Fußboden liegen. Die Eignung für Fußbodenheizung erweitert die möglichen Einsatzbereiche, während die handgeknüpfte Ausführung seine traditionelle Herstellungsweise sichtbar macht.
FAQ
Wie pflege ich diesen Tabriz Orientteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt losen Staub und Schmutz aus dem Flor. Dabei sollte ohne aggressive Behandlung gearbeitet werden, damit die handgeknüpfte Struktur und die Fasern geschont werden. Für tiefere Flecken oder eine gründliche Reinigung empfiehlt sich die Arbeit eines professionellen Teppichreinigers beziehungsweise eines geeigneten Pflegeprodukts. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie die Farben mit der Zeit verblassen lassen kann. Die Materialbasis aus Schurwolle mit einem Seidenanteil verdient eine schonende Pflege.
Woher stammt das Muster Tabriz Mahi?
Die Bezeichnung Tabriz Mahi verweist auf eine Tabriz-inspirierte Mustertradition und auf das Mahi-Fischmotiv. Tabriz ist eine Stadt im Iran und ein bekanntes Zentrum persischer Teppichkunst. Der konkrete Teppich stammt jedoch aus Indien. Er ist daher ein indischer Orientteppich mit einer Tabriz-Mahi-Gestaltung. Das Fischmotiv gehört zu einer überlieferten orientalischen Bildsprache und wird in stilisierter Form mit weiteren Ornamenten verbunden. Die Musterherkunft und das Herstellungsland sind bei diesem Stück klar voneinander zu unterscheiden.
Woran erkenne ich die Verarbeitung eines handgeknüpften Teppichs?
Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, die Materialzusammensetzung und die Genauigkeit der Musterzeichnung. Bei diesem Stück sind 325.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Die Kombination aus 98% Schurwolle und 2% Seide sowie die handgeknüpfte Herstellung beschreiben seine textile Ausführung. Eine hohe Knotendichte kann eine feinere Wiedergabe von Konturen und Ornamenten ermöglichen. Zusätzlich geben der neue, perfekte Zustand, die Dicke von etwa 12 mm und die Eignung für Fußbodenheizung weitere Informationen zu diesem konkreten Teppich.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








