








Orientteppich Kaschmir 200×200 cm Wolle handgeknüpft
1411$
Handgeknüpfter Kaschmir Orientteppich | Material: Flor reine Schurwolle, Kette Baumwolle | Größe: 200×200 cm | Muster: Herati, rostbraunes Feld mit heller Bordüre | Zustand: Neu mit Etikett
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 65F289B0
Beschreibung
Kaschmir Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kaschmir Orientteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus reiner Schurwolle. Als Kettfaden ist Baumwolle angegeben. Die Verbindung aus einem Wollflor und einer Baumwollkette gehört zu den verbreiteten Grundlagen der orientalischen Teppichherstellung: Die Kette bildet das Gerüst, in das die Florfäden Knoten für Knoten eingebunden werden. Dadurch entsteht eine textile Oberfläche, deren Zeichnung unmittelbar aus der Abfolge der einzelnen Knoten hervorgeht.
Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster nicht auf die fertige Fläche gedruckt. Die farbigen Florfäden werden während des Knüpfens nach dem vorgesehenen Entwurf eingesetzt. Nach jeder Knotenreihe wird das Gewebe verdichtet und die Oberfläche anschließend geschoren. So können Feld, Bordüre und kleinere Ornamentbereiche klar voneinander abgegrenzt werden. Die handwerkliche Herstellung ist eine Technikbeschreibung dieses Stücks und unterscheidet es von handgewebten Kelims sowie von maschinell hergestellten Teppichen.
Schurwolle wird für Teppiche verwendet, weil sie als Naturfaser einen elastischen Flor bildet. Ihre Fasern können sich nach einer Belastung teilweise wieder aufrichten, während die Oberfläche zugleich eine matte, textile Wirkung behält. Die Baumwolle der Kette unterstützt eine stabile Grundlage für die geknüpften Reihen. Im vorliegenden Teppich sind diese Materialien eindeutig benannt: reine Schurwolle im Flor und Baumwolle im Kettfaden.
Die Florhöhe beträgt 8 mm. Damit ist eine klar fühlbare, jedoch nicht hoch aufragende Wolloberfläche beschrieben. Der Teppich ist zu 100% handgeknüpft. Diese Angabe bezieht sich auf die Herstellungstechnik und nicht auf eine zusätzliche Materialmischung. Als Zustand ist „neu mit Etikett“ angegeben. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet.
Herkunft und Tradition
Kaschmir ist eine historische Kulturregion im Himalayaraum, die für ihre Textil- und Teppichtraditionen bekannt ist. In der dortigen Gestaltung treffen Einflüsse aus persischen, zentralasiatischen und südasiatischen Ornamentwelten aufeinander. Deshalb können Kaschmir-Teppiche Motive verwenden, die ursprünglich in anderen Regionen des orientalischen Teppichschaffens entwickelt wurden. Die Bezeichnung Kaschmir beschreibt hier die Herkunfts- beziehungsweise Produktionszuordnung des Teppichs; Herati bezeichnet das Muster.
Die Teppichkultur Kaschmirs ist eng mit der Verarbeitung feiner Fasern, der Zeichnung ornamentaler Entwürfe und der Weitergabe von Knüpfwissen verbunden. Werkstätten arbeiten traditionell nach Vorlagen, in denen die Aufteilung von Innenfeld, Bordüre und Nebenbordüren festgelegt ist. Ein Entwurf kann dabei über Generationen hinweg verändert werden, ohne seine grundlegende Ornamentlogik zu verlieren. Die Muster werden häufig so angelegt, dass die Fläche geschlossen und rhythmisch gegliedert wirkt.
Persische Mustertraditionen haben die Teppichkunst Kaschmirs stark geprägt. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Teppich mit einem persischen Ursprungsort gleichzusetzen ist. Bei diesem Stück weist die Bezeichnung Kaschmir auf den genannten Teppichtyp hin, während Herati den ornamentalen Charakter beschreibt. Diese Unterscheidung ist bei orientalischen Teppichen wichtig: Ein Mustername kann auf eine überlieferte Gestaltung verweisen, ohne die tatsächliche Herkunft des einzelnen Teppichs zu ersetzen.
Das Handknüpfen ist in Kaschmir ein Verfahren, bei dem die Zeichnung Schritt für Schritt in die textile Struktur eingebracht wird. Die Knüpferinnen und Knüpfer orientieren sich an einem Musterplan und zählen die für jede Form benötigten Farbwechsel. Kleine Abweichungen können bei handgefertigten Arbeiten vorkommen, weil jeder Knoten einzeln gesetzt wird. Die Technik verbindet dadurch einen festgelegten Entwurf mit der individuellen Ausführung in der Werkstatt.
Kaschmir-Teppiche werden häufig als Orientteppiche eingeordnet, weil ihre Herstellung und Gestaltung in den größeren Zusammenhang asiatischer Knüpftraditionen gehören. Ihr kultureller Hintergrund ist nicht nur durch ein einzelnes Motiv bestimmt. Entscheidend sind auch die handwerkliche Weitergabe, die Verwendung von Naturmaterialien und die strukturierte Gliederung der Fläche. Der vorliegende Teppich verbindet diese Einordnung mit einem Herati-Entwurf, einem Wollflor und einer Baumwollkette.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Herati angegeben. Herati gehört zu den klassischen Ornamenten der orientalischen Teppichkunst. Im Zentrum der Motivsprache steht häufig eine Raute oder Blattform, die von geschwungenen Blättern, Ranken und kleineren floralen Formen begleitet wird. Die Elemente werden wiederholt und so angeordnet, dass ein regelmäßiger Rapport entsteht. Dadurch kann ein Herati-Muster sowohl fein gegliedert als auch flächig geschlossen erscheinen.
Der Name Herati wird mit der Stadt Herat und der dort entwickelten Mustertradition verbunden. In vielen Teppichentwürfen wird das Motiv nicht als einzelnes Bild, sondern als fortlaufendes Ornament eingesetzt. Eine zentrale Raute kann von zwei gezackten oder gebogenen Blättern flankiert werden; weitere Blüten, Zweige und Ranken füllen die Zwischenräume. Je nach Ausführung verändert sich der Detailgrad. Der vorliegende Teppich wird durch die Musterangabe Herati dieser Ornamentfamilie zugeordnet.
Die Farbwirkung wird als rostbraun beschrieben. Zusätzlich nennt die Vorlage ein hellrotes Feld mit heller Bordüre. Das Innenfeld bildet damit den Hauptbereich der Komposition, während die Bordüre eine optische Begrenzung schafft. Helle Randzonen können den Übergang zwischen dem gemusterten Zentrum und dem äußeren Abschluss betonen. Die Farbbezeichnungen werden hier in ihrer angegebenen Form verwendet: rostbraun für die Farbwirkung sowie hellrot und hell für die benannten Flächen.
Eine Bordüre erfüllt bei orientalischen Teppichen nicht nur eine dekorative Funktion. Sie rahmt das Innenfeld und schafft eine klare Ordnung zwischen Mitte und Rand. Häufig wiederholen sich in einer Bordüre kleinere Ranken, Blüten oder geometrische Glieder, sodass sie den Rhythmus des Feldes aufnimmt. Bei einem Herati-Teppich kann die Bordüre die fortlaufende Bewegung des Blatt- und Rankenwerks ergänzen, ohne das zentrale Muster zu überdecken.
Die klassische Stilzuordnung passt zu einer Gestaltung, die auf überlieferten Ornamenten und einer klaren Feld-Bordüren-Gliederung beruht. Klassisch bedeutet im Teppichkontext eine Orientierung an etablierten Mustersprachen und nicht an einem kurzfristigen Einrichtungstrend. Das Herati-Muster bleibt durch seine Wiederholung übersichtlich und lässt sich als regelmäßige ornamentale Fläche lesen. Die helle Bordüre setzt dabei einen sichtbaren Rahmen um das hellrote Feld.
Bei handgeknüpften Herati-Teppichen entsteht die Zeichnung aus vielen einzelnen Farbpunkten und Linien, nicht aus einer nachträglichen Bedruckung. Kurven, Blattspitzen und Ranken werden durch die jeweilige Anordnung der Knoten aufgebaut. Je nach Betrachtungsabstand erscheint das Muster zunächst als geschlossenes Gesamtbild; aus der Nähe werden die einzelnen Ornamentbausteine erkennbar. Diese Wechselwirkung zwischen Fläche und Detail gehört zur Wirkung handgeknüpfter Muster.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören der handgeknüpfte Aufbau, der Flor aus reiner Schurwolle und die Baumwolle als Kettfaden. Die Florhöhe beträgt 8 mm. Als Gestaltung sind ein Herati-Muster, ein rostbrauner beziehungsweise hellroter Farbeindruck und eine helle Bordüre angegeben. Der Teppich wird als neu mit Etikett beschrieben.
Eine weitere praktische Eigenschaft ist die Eignung für Fußbodenheizung. Für die Pflege eines Wollteppichs sind eine regelmäßige, schonende Reinigung und der Schutz vor lang anhaltender Feuchtigkeit üblich. Möbel sollten möglichst nicht dauerhaft mit starkem Druck auf derselben Stelle stehen. Bei einer Fußbodenheizung ist auf eine fachgerechte Verlegung und ausreichende Luftzirkulation zu achten. Diese allgemeinen Hinweise ersetzen keine Pflegeanweisung des Herstellers, sondern dienen der sachgerechten Behandlung von Wollteppichen.
Die quadratische Form, das Herati-Muster und die helle Bordüre bestimmen den beschriebenen Charakter dieses Stücks. Das Etikett gehört zum angegebenen Lieferzustand. Weitere Aussagen zu Alter, Signatur, Knüpfdichte oder Reparaturen werden nicht getroffen und sind deshalb nicht Bestandteil der Beschreibung.
FAQ
Woher stammt der Teppich?
Der Teppich ist als Kaschmir Herati Teppich bezeichnet. Kaschmir verweist auf die genannte Herkunfts- beziehungsweise Produktionszuordnung, während Herati das Muster benennt. Er wird daher als Kaschmir Orientteppich eingeordnet. Die Musterbezeichnung Herati macht ihn nicht zu einem Teppich aus Herat oder zu einem Teppich aus einer anderen Region.
Aus welchem Material besteht der Teppich?
Der Flor besteht aus reiner Schurwolle. Für den Kettfaden ist Baumwolle angegeben. Der Teppich ist zu 100% handgeknüpft, und die Florhöhe beträgt 8 mm. Damit sind Material, Herstellungstechnik und Florhöhe klar voneinander unterschieden: Wolle bezeichnet den Flor, Baumwolle die Kette und Handknüpfung das Herstellungsverfahren.
Wie ist der Zustand des Teppichs?
Der Zustand ist mit „neu mit Etikett“ angegeben. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Die Gestaltung besteht aus einem Herati-Muster mit rostbrauner Farbwirkung, einem hellroten Feld und einer hellen Bordüre. Für die Pflege empfiehlt sich eine schonende Behandlung der Wolloberfläche sowie eine fachgerechte Nutzung auf einer Fußbodenheizung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |
















