







Orientteppich Indo Ghoum 290×195 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 1598$746$Aktueller Preis ist: 746$
Handgeknüpfter Indo Ghoum Orientteppich aus Indien | Knotendichte: ca. 360000/Qm | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 290×195 cm | Muster: Floral Ghom Medaillon | Zustand: Gebraucht, in gutem Zustand, professionell gewaschen
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000344
Beschreibung
Indo Ghoum Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Indo Ghoum Orientteppich wurde handgeknüpft. Bei dieser Technik entsteht der Flor Knoten für Knoten auf einer Kette. Die einzelnen Arbeitsschritte werden von Hand ausgeführt, sodass die Herstellung Zeit und Aufmerksamkeit erfordert. Die Knoten bilden gemeinsam die farbige Oberfläche, während die Kette die Grundlage der Konstruktion bildet. Die handgeknüpfte Ausführung gehört zu den traditionellen Verfahren der orientalischen Teppichherstellung.
Der Flor besteht bei diesem Teppich aus 100% Wolle. Wolle wird in der Teppichherstellung wegen ihrer natürlichen Faserstruktur verwendet. Sie kann einen dichten, angenehm griffigen Flor bilden und nimmt Farben auf eine für handgeknüpfte Teppiche typische Weise an. Die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Damit sind Flor und Kette aus unterschiedlichen Naturfasern gefertigt, die jeweils eine eigene Aufgabe innerhalb des Teppichaufbaus erfüllen.
Die Knotendichte beträgt ca. 360000/Qm. Eine hohe Knotenzahl ermöglicht es, Musterflächen differenziert auszuarbeiten und Konturen klarer zu setzen. Bei floralen Medaillonmustern unterstützt eine dichte Knüpfung die Darstellung von Blüten, Blättern und geschwungenen Linien. Die Knotendichte ist dabei ein Merkmal der Ausführung und steht gemeinsam mit der Handarbeit, dem Wollflor und der Baumwollkette für den Aufbau dieses Teppichs.
Der Teppich ist gebraucht, befindet sich in gutem Zustand und wurde professionell gewaschen. Die professionelle Wäsche gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Stücks. Sie ist von der laufenden Pflege im Haushalt zu unterscheiden und beschreibt eine bereits durchgeführte Behandlung des gebrauchten Teppichs. Weitere Aussagen zu Reparaturen, Restaurierungen oder einzelnen Gebrauchsspuren sind nicht Bestandteil der Beschreibung.
Herkunft und Tradition
Dieses Stück ist ein Indo Ghoum Orientteppich und stammt aus Indien. Die Bezeichnung Indo weist bei Teppichen auf eine Fertigung in Indien hin. Deshalb wird dieses Exemplar als Orientteppich bezeichnet, nicht als Perserteppich. Ghom beziehungsweise Ghoum bezeichnet hier die gestalterische Zuordnung und das Musterbild, nicht das Herstellungsland dieses Teppichs. Die Herkunft Indien und die Ghom-inspirierte Gestaltung müssen bei der Beschreibung voneinander getrennt werden.
Indien besitzt eine vielfältige Teppichtradition, in der sich über lange Zeit verschiedene orientalische Vorbilder mit eigener handwerklicher Fertigung verbunden haben. Indische Werkstätten knüpfen Teppiche in unterschiedlichen Formaten, Materialien und Mustersprachen. Dazu gehören auch Entwürfe, die an bekannte persische Regionen und klassische Hof- oder Medaillonkompositionen anknüpfen. Ein solcher Name beschreibt die gestalterische Richtung, während die tatsächliche Produktion in Indien erfolgt.
Ghom, auch Qom genannt, ist als persische Teppichtradition vor allem für fein ausgearbeitete, symmetrische Kompositionen bekannt. Häufig finden sich ein klar gesetztes Zentralmedaillon, florale Ranken, Blütenmotive und fein gegliederte Bordüren. Diese Gestaltungssprache wurde vielfach als Vorlage und Inspiration aufgenommen. Bei einem Indo Ghoum werden solche formalen Merkmale in einer indischen Knüpftradition umgesetzt. Daraus entsteht keine iranische Herkunftsangabe für das vorliegende Stück.
Die Tradition des Medaillonteppichs reicht in der orientalischen Teppichkunst weit zurück. Ein Medaillon ordnet das Zentrum der Fläche und schafft einen visuellen Schwerpunkt. Darum herum werden Nebenmotive und Bordüren regelmäßig aufgebaut. Diese Ordnung erleichtert die Gestaltung großer Flächen und erlaubt eine genaue Abstimmung von Zentralmotiv, Feld und Randzone. Florale Ghom-Medaillons verbinden diese klare Struktur mit pflanzlichen Formen.
Handknüpfen ist in Indien ebenso wie in anderen Teppichregionen ein Verfahren, bei dem Muster nicht einfach auf eine fertige Fläche gedruckt werden. Sie entstehen während des Aufbaus durch die Anordnung farbiger Knoten. Das erfordert die Übertragung eines Entwurfs in eine Folge von Knoten und Reihen. Die regionale Tradition zeigt sich dabei nicht nur in der Herkunft der Werkstatt, sondern auch in der Wahl der Materialien, der Ausarbeitung und der übernommenen Mustersprache.
Design und Muster
Das Muster ist als Floral Ghom Medaillon angegeben. Im Mittelpunkt steht damit die Verbindung zweier Gestaltungselemente: ein Medaillon als ordnendes Zentrum und florale Formen als dekorative Sprache. Ein Medaillon kann rund, oval, polygonal oder durch geschwungene Konturen gegliedert sein. Die konkrete Bezeichnung dieses Teppichs legt die Ghom-orientierte Medaillonkomposition und den floralen Charakter fest, ohne weitere einzelne Farben oder Formen zu benennen.
Florale Teppichmotive beruhen auf der stilisierten Darstellung von Blüten, Blättern, Ranken und Palmetten. In der orientalischen Mustertradition werden Pflanzenformen häufig rhythmisch wiederholt und in symmetrische oder ausgewogene Flächen eingefügt. Dadurch entsteht eine geregelte Ornamentik, in der einzelne Motive miteinander verbunden bleiben. Die Knüpfung übersetzt diese Zeichnung in farbige Reihen und Knoten, wodurch Konturen und Flächen Schritt für Schritt aufgebaut werden.
Bei einer Medaillonkomposition werden das zentrale Motiv, das umgebende Feld und die Bordüren aufeinander bezogen. Die Bordüre rahmt die Innenfläche und kann den Übergang zwischen Zentrum und äußerem Rand optisch ordnen. Nebenbordüren ergänzen diese Einfassung, wenn der Entwurf sie vorsieht. Für das vorliegende Stück ist ein Floral Ghom Medaillon genannt; eine detaillierte Aufzählung der vorhandenen Bordüren oder eine Benennung einzelner Farbtöne liegt nicht vor und wird daher nicht ergänzt.
Ghom-inspirierte Muster sind häufig durch eine präzise, ausgewogene Zeichnung gekennzeichnet. Fein verzweigte Ranken können Flächen verbinden, während Blüten oder Palmetten Akzente setzen. Das Medaillon gibt dem Entwurf seine Mitte und verhindert, dass die florale Ornamentik ungeordnet wirkt. Solche Muster können sowohl in klassisch eingerichteten Räumen als auch in zurückhaltenderen Interieurs eingesetzt werden, weil ihre Wirkung aus der Struktur und nicht aus einer bestimmten Einrichtungsart entsteht.
Die Bezeichnung Indo Ghoum verweist somit auf eine indische Fertigung mit Ghom-bezogener Gestaltung. Sie ist nicht mit einer Herkunft aus Ghom gleichzusetzen. Diese Unterscheidung ist bei orientalischen Teppichen wichtig, weil Ortsnamen sowohl eine regionale Herkunft als auch eine Mustersprache bezeichnen können. Im Fall dieses Teppichs sind die Herkunft Indien, die handgeknüpfte Ausführung und das Floral Ghom Medaillon die maßgeblichen Angaben zur Einordnung.
Die Musterwirkung entsteht nicht allein durch die Zeichnung, sondern auch durch die Qualität der Ausführung. Eine dichte Knüpfung kann feine Übergänge und kleine florale Details unterstützen. Der Wollflor nimmt die Musterfarben auf und verleiht der Oberfläche eine textile Tiefe. Da keine konkrete Farbpalette angegeben ist, werden weder einzelne Farben noch eine bestimmte Farbstimmung als Eigenschaft dieses Teppichs behauptet.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine handgeknüpfte Herstellung, der Wollflor, die Baumwollkette und die angegebene Knotendichte von ca. 360000/Qm. Das Floral Ghom Medaillon gibt ihm seine gestalterische Einordnung. Die Kombination aus floraler Ornamentik und zentralem Medaillon gehört zu den klar erkennbaren Charakteristika des beschriebenen Musters.
Der Teppich ist gebraucht und in gutem Zustand. Außerdem wurde er professionell gewaschen. Diese Angaben beschreiben seinen aktuellen dokumentierten Zustand, ohne darüber hinaus Aussagen über Alter, Restaurierungen oder eine bestimmte bisherige Nutzung zu machen. Für die Pflege ist es sinnvoll, die Besonderheiten handgeknüpfter Teppiche und natürlicher Fasern zu berücksichtigen.
FAQ
Wie pflege ich den handgeknüpften Indo Ghoum Orientteppich?
Regelmäßiges, schonendes Entfernen von Staub unterstützt die Pflege des Wollflors. Für eine gründliche Reinigung sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden, der Erfahrung mit orientalischen und handgeknüpften Teppichen besitzt. Starke Nässe, ungeeignete Reinigungsmittel und aggressive mechanische Behandlung können Naturfasern und Farben belasten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig erhalten bleiben. Da der Teppich bereits professionell gewaschen wurde, bezieht sich die laufende Pflege auf die regelmäßige, materialgerechte Reinigung und nicht auf eine erneute Behandlung ohne konkreten Anlass.
Wo kann der Teppich verwendet werden?
Der Indo Ghoum Orientteppich kann in Wohn-, Ess- oder Schlafzimmern eingesetzt werden. Sein florales Medaillon ordnet eine Fläche und lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden. Im Wohnbereich kann er Möbelgruppen zusammenfassen, im Esszimmer eine Sitzgruppe rahmen und im Schlafzimmer eine textile Grundlage schaffen. Die Nutzung sollte an die jeweilige Belastung, den Untergrund und die notwendige Pflege angepasst werden. Der Teppich schützt den Boden und trägt zu einer wärmeren Raumwirkung bei.
Ist der Teppich für Räume mit Fußbodenheizung geeignet?
Ja, der handgeknüpfte Indo Ghoum Orientteppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Seine Naturmaterialien bestehen aus Wolle im Flor und Baumwolle in der Kette. Eine Fußbodenheizung sollte gleichmäßig und innerhalb der vorgesehenen Betriebsbedingungen genutzt werden. Wichtig sind außerdem ein geeigneter, rutschhemmender Untergrund und eine ausreichende Luftzirkulation unter dem Teppich. Bei der Reinigung und Pflege gelten weiterhin die Empfehlungen für handgeknüpfte Teppiche aus Naturfasern.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








