





Orientteppich Indien 60×40 cm Wolle handgeknüpft
322$
Handgeknüpfter Orientteppich aus Indien | Knotendichte: 120.000 – 140.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 60×40 cm | Muster: Geometrisch | Zustand: Neu mit Etikett
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Beschreibung
Indien Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Orientteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Schurwolle. Die Verwendung von Wolle ist für handgefertigte Teppiche charakteristisch, weil sich das Material zu einem belastbaren Flor verarbeiten lässt und zugleich eine angenehme Haptik besitzt. Bei diesem Teppich verbindet sich der natürliche Wollflor mit einer sorgfältig ausgeführten Knotentechnik. Jeder Knoten wird einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Dadurch entsteht ein textiles Gefüge, in dem das Muster Schritt für Schritt aufgebaut wird.
Die Knotendichte liegt bei 120.000 bis 140.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt eine klar ausgearbeitete Zeichnung und unterstützt die präzise Wiedergabe geometrischer Formen. Die handgeknüpfte Herstellung unterscheidet sich von maschineller Fertigung dadurch, dass das Muster während des Knüpfens aus einzelnen Knoten entsteht. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören zu dieser Arbeitsweise und machen jedes handgeknüpfte Stück zu einem eigenen Teppich.
Der Flor ist aus 100 Prozent Schurwolle gefertigt. Die blaue Farbgebung wirkt auf der wollenen Oberfläche geschlossen und farbintensiv. Die Florhöhe beträgt 14 Millimeter. Der Teppich ist für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet. Als neuer Teppich mit Etikett verbindet er die traditionelle Herstellungsweise mit einem unbenutzten Zustand.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Indien und gehört damit zu den orientalischen Teppichen, deren Herstellung in verschiedenen Ländern Asiens und des Nahen Ostens gepflegt wird. Der Begriff Orientteppich bezeichnet keine einzelne, überall identische Machart. Er umfasst unterschiedliche Knüpftraditionen, Materialien, Zeichensprachen und Farbauffassungen. Indien ist dabei ein eigenständiger Herstellungsort für handgeknüpfte Teppiche. Die Fertigung verbindet handwerkliche Arbeit mit überlieferten Formen, die in vielen Regionen der orientalischen Teppichkunst entwickelt und weitergegeben wurden.
Die Geschichte des Teppichknüpfens ist eng mit der Weitergabe von Wissen innerhalb von Werkstätten und Familien verbunden. Erfahrene Knüpferinnen und Knüpfer lernen, wie Knoten gesetzt, Reihen geführt, Farben abgestimmt und Muster aus einer Vorlage übertragen werden. Der Webstuhl bildet dabei die Arbeitsgrundlage. Auf der Kette wird Knoten für Knoten der Flor aufgebaut; nach jeder Reihe wird das Gewebe befestigt und verdichtet. Dieser Vorgang verlangt Ausdauer, Aufmerksamkeit und ein gutes Verständnis für die Ordnung des Musters.
Zu den wichtigen historischen Bezugsräumen der orientalischen Teppichkunst zählen unter anderem der Kaukasus und Anatolien. Dort entwickelten sich vielfältige geometrische Zeichnungen, kräftige Farbkontraste und eigenständige Ornamenttraditionen. Auch Regionen des Nahen Ostens und Asiens prägten die Entwicklung des Orientteppichs. Die verschiedenen Einflüsse führten zu einer großen Bandbreite an Kompositionen. Ein Teppich kann dabei eine klar gegliederte, geometrische Ordnung zeigen, ohne einer einzigen historischen Schule vollständig zugeordnet werden zu müssen.
In den Herstellungstraditionen werden Muster nicht nur als dekorative Flächen verstanden. Sie ordnen das Zentrum, die Randzonen und die Übergänge des Teppichs. Wiederholungen schaffen Rhythmus, während Abweichungen innerhalb der Handarbeit den individuellen Charakter bewahren. Traditionelle Teppiche wurden in Wohnräumen genutzt, konnten aber ebenso Bestandteil kultureller und zeremonieller Zusammenhänge sein. Ihre Gestaltung bewahrt dadurch sowohl praktische als auch symbolische Aspekte der jeweiligen Teppichkunst.
Die Herkunft Indien ist von den Motiven zu unterscheiden. Geometrische Formen können in unterschiedlichen Ländern und Werkstätten verwendet werden und machen aus einem indischen Orientteppich keinen Perserteppich. Entscheidend ist der tatsächliche Herstellungsort. Dieses Stück wird als indischer Orientteppich beschrieben und steht zugleich in der umfassenden Tradition orientalischer Handknüpfkunst.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist geometrisch, und seine Farbgebung ist blau. Geometrische Entwürfe beruhen auf Linien, Winkeln, Rauten, Feldern, Bändern und wiederkehrenden Formen. Durch ihre klare Ordnung lässt sich eine Fläche übersichtlich gliedern. Je nach Komposition können einzelne Elemente ein Zentrum bilden, sich in Reihen wiederholen oder in einem Rahmen zusammengeführt werden. Die geometrische Gestaltung verbindet dekorative Wirkung mit einer gut lesbaren Struktur.
Bei handgeknüpften Teppichen wird ein solches Muster nicht einfach auf die Oberfläche gedruckt. Die Zeichnung entsteht aus der Folge der farbigen Knoten. Der Entwurf muss deshalb in einzelne Arbeitsabschnitte aufgeteilt werden. Linien werden Knotenreihe für Knotenreihe aufgebaut, Flächen werden verdichtet und Konturen schrittweise geschlossen. Die Knotendichte unterstützt dabei die saubere Ausarbeitung der geometrischen Details. So wird das Muster zu einem Ergebnis von Planung und manueller Ausführung.
Blau gehört zu den Farben, die in der orientalischen Teppichkunst häufig in unterschiedlichen Abstufungen eingesetzt werden. Ein blauer Teppich kann je nach Farbverteilung ruhig, kontrastreich oder grafisch wirken. Dunklere Partien geben einer Zeichnung Tiefe, während hellere Bereiche Konturen hervorheben können. Bei diesem Stück steht die blaue Farbgebung in Verbindung mit dem geometrischen Entwurf. Farbe und Form bilden daher gemeinsam den bestimmenden visuellen Charakter.
Geometrische Motive haben in der Teppichkunst unterschiedliche kulturelle und gestalterische Hintergründe. Einige Formen erinnern an stilisierte Pflanzen, Tiere oder Naturerscheinungen, andere beruhen auf abstrakten Rhythmen und symmetrischen Aufteilungen. Nicht jedes Ornament besitzt in jedem Teppich dieselbe Bedeutung. Allgemein können wiederkehrende Zeichen jedoch Geschichten, regionale Vorstellungen und Erfahrungen aus dem Alltag der jeweiligen Kultur aufnehmen. Der Teppich bleibt dabei sowohl ein Gebrauchsgegenstand als auch eine gestaltete textile Fläche.
Die Gestaltung orientalischer Teppiche arbeitet häufig mit einer Beziehung zwischen Innenfeld und Bordüre. Das Innenfeld trägt die zentrale Zeichnung, während Randbänder die Komposition fassen und den Übergang zur Außenkante ordnen. Bei geometrischen Mustern können diese Bereiche durch Wiederholung, Spiegelung oder einen Wechsel der Formen miteinander verbunden werden. Die Handarbeit erlaubt dabei eine lebendige Umsetzung der Vorlage. Das Ergebnis ist kein industriell identisches Druckbild, sondern eine geknüpfte Musterfläche mit eigener Ausführung.
Der traditionelle orientalische beziehungsweise persisch geprägte Stil beschreibt hier die gestalterische Richtung, nicht die Herkunft des Teppichs. Das Muster kann Anklänge an verschiedene historische Ornamentwelten aufnehmen, während der Herstellungsort Indien bleibt. Diese Unterscheidung ist bei orientalischen Teppichen wichtig: Eine benannte Stiltradition oder ein Motiv verweist nicht automatisch auf eine bestimmte Provinz oder ein bestimmtes Land.
Besonderheiten
Zu den konkreten Eigenschaften dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus Schurwolle, die blaue Farbgebung und das geometrische Muster. Der Teppich ist neu und mit Etikett versehen. Seine Knotendichte beträgt 120.000 bis 140.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Florhöhe beträgt 14 Millimeter, und der Teppich ist für Fußbodenheizungen geeignet. Er kann im Flur, im Kinderzimmer, im Arbeitszimmer und in weiteren Wohnbereichen verwendet werden.
Das Gewicht wird mit ungefähr vier Kilogramm pro Quadratmeter angegeben. Diese Angabe ergänzt die Beschreibung des textilen Aufbaus, ersetzt aber keine individuelle Prüfung des Untergrunds oder der Verlegebedingungen. Für die Nutzung auf einer Fußbodenheizung ist außerdem wichtig, die technischen Empfehlungen der jeweiligen Heizungs- und Bodenhersteller zu beachten. Der neue Zustand mit Etikett dokumentiert, dass der Teppich als unbenutztes Stück angeboten wird.
Die Besonderheit der Handarbeit liegt darin, dass die Oberfläche aus vielen einzeln gesetzten Knoten entsteht. Dadurch erhält das Stück seinen eigenen handwerklichen Charakter. Die klare geometrische Zeichnung, die blaue Farbgebung und die natürliche Wolle verbinden traditionelle Teppichgestaltung mit einer sachlich beschriebenen Alltagstauglichkeit.
FAQ
Wie pflege ich meinen handgeknüpften Orientteppich?
Regelmäßiges vorsichtiges Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen zu entfernen. Dabei sollte auf eine rotierende Bürste verzichtet werden, damit der Wollflor geschont wird. Flüssigkeiten und Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch aufgenommen werden. Starkes Reiben kann die Fasern und die Farbwirkung beeinträchtigen. Für eine gründliche Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung empfehlenswert. Fachleute können die Eigenschaften von Wolle und die handgeknüpfte Konstruktion berücksichtigen und dadurch eine schonende Behandlung wählen.
Woher kommt dieser Orientteppich?
Dieser handgeknüpfte Orientteppich stammt aus Indien. Indien ist ein Herstellungsland für handgeknüpfte Orientteppiche und steht neben anderen asiatischen und nahöstlichen Regionen in der übergreifenden Tradition orientalischer Teppichkunst. Die blaue Farbgebung und das geometrische Muster beschreiben das Design, ändern aber nicht die Herkunft. Der Teppich ist deshalb als indischer Orientteppich einzuordnen, nicht als Perserteppich.
Wie erkenne ich die Qualität eines Orientteppichs?
Bei einem Orientteppich werden mehrere Merkmale gemeinsam betrachtet. Dazu gehören die Knotendichte, die Gleichmäßigkeit und Sauberkeit der Knotentechnik, die verwendeten Materialien sowie die Ausarbeitung des Musters. Auch die Farbstabilität und der Zustand des Flors spielen eine Rolle. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere Zeichnung ermöglichen, ist aber nicht das einzige Qualitätsmerkmal. Bei diesem Teppich kommen die handgeknüpfte Fertigung, der Schurwollflor, die angegebene Knotendichte und der neue Zustand mit Etikett als beschreibbare Eigenschaften hinzu.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














