







Orientteppich Farahan 307 x 207 cm Wolle handgeknüpft
3569$
Handgeknüpfter Farahan Orientteppich | Knotendichte: ca. 200.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 307 x 207 cm | Muster: florale und geometrische Designs | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 2C190450
Beschreibung
Farahan Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Orientteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle. Beim Handknüpfen wird das Muster Knoten für Knoten aufgebaut. Jeder Knoten entsteht von Hand und wird in die vorbereitete Grundstruktur eingearbeitet. So wachsen Flor, Linien und Ornamente gleichzeitig aus dem Herstellungsprozess heraus. Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt ca. 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und gibt einen Hinweis auf die Ausarbeitung eines Teppichmusters.
Wolle ist ein traditionelles Material der Teppichherstellung. Sie besitzt eine natürliche Faserstruktur und wird wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer Widerstandsfähigkeit verwendet. Bei handgeknüpften Teppichen bildet sie den Flor, also die sichtbare und fühlbare Oberfläche. Die Beschaffenheit der Wolle beeinflusst, wie Licht auf den Farben liegt und wie deutlich feine Muster aus der Fläche hervortreten. Dieses Stück hat einen Flor aus Wolle; weitere Materialangaben werden für den Teppich nicht gemacht.
Handknüpfen verlangt eine genaue Abstimmung von Entwurf, Farbreihenfolge und Knotensetzung. Die Knüpferin oder der Knüpfer arbeitet abschnittsweise und folgt dabei einer Musteraufteilung. Nach jeder Reihe wird die Struktur befestigt und verdichtet. Bei einem klassischen Orientteppich entsteht die Zeichnung deshalb nicht durch einen nachträglichen Druck, sondern durch die textile Konstruktion selbst. Kleine Abweichungen können bei handgearbeiteten Einzelstücken Teil des Herstellungscharakters sein.
Eine besondere Steinwäsche gehört zur Verarbeitung dieses Teppichs. Sie verleiht den Farben den beschriebenen ausgeblichenen Effekt. Bei einer solchen Behandlung wird die Wirkung der bereits fertigen Oberfläche verändert, sodass die Farbflächen weicher und zurückgenommener erscheinen können. Die Steinwäsche ist damit eine Oberflächenbehandlung und kein anderes Knüpfverfahren. Sie ergänzt die handgeknüpfte Konstruktion und prägt die optische Wirkung des Stücks.
Herkunft und Tradition
Der hier angebotene Teppich stammt aus Pakistan. Deshalb wird er als Orientteppich bezeichnet und nicht als Perserteppich. Die Bezeichnung Ziegler Farahan im Produktnamen beschreibt die gestalterische Einordnung dieses Stücks. Sie darf nicht mit dem angegebenen Herstellungsland verwechselt werden. Für diesen Teppich ist Pakistan als Herkunft genannt; Farahan steht hier für die verwendete Stil- und Musterbezeichnung.
Pakistan verfügt über eine eigenständige Tradition der Teppichherstellung. In verschiedenen Werkstätten werden dort handgeknüpfte Teppiche nach überlieferten Entwürfen und in unterschiedlichen Qualitätsstufen gefertigt. Die pakistanische Teppichproduktion steht dabei in einem weiten Austausch mit den Musterwelten des Orients. Florale Ranken, Medaillons, wiederholte Ornamente und geometrische Gliederungen gehören zu den Formen, die in der internationalen Teppichkunde vielfach aufgegriffen wurden.
Die Geschichte orientalischer Teppiche ist eng mit der Weitergabe von Zeichnungen und handwerklichem Wissen verbunden. Muster werden über Generationen hinweg verändert, vereinfacht oder neu kombiniert. Ein Entwurf kann dadurch in mehreren Ländern bekannt sein, ohne dass jeder Teppich dieses Entwurfs aus derselben Region stammt. Für die Einordnung eines Einzelstücks ist deshalb zwischen seiner tatsächlichen Herkunft, seiner Herstellungsweise und seinem Musterstil zu unterscheiden.
Farahan ist als Name einer persischen Teppichtradition bekannt. Farahan-Entwürfe werden allgemein mit einer klassischen, ausgewogenen Ornamentik verbunden. Häufig steht nicht ein einzelnes Zeichen im Vordergrund, sondern das Verhältnis von Hauptfeld, Bordüren und kleineren Füllmotiven. Florale Elemente können in regelmäßigen Wiederholungen angeordnet sein, während Linien und geometrische Formen die Fläche ordnen. Diese Stilmerkmale können auch außerhalb Irans als Vorlage für Orientteppiche dienen.
Ziegler bezeichnet in der Teppichwelt eine eigene, von persischen Vorbildern geprägte Gestaltungssprache. Die damit verbundenen Entwürfe werden oft mit einer weicheren Gesamtwirkung und einer wohnlichen, nicht streng wirkenden Ornamentik in Verbindung gebracht. Der Name verweist auf eine Mustertradition und nicht automatisch auf das Land, in dem ein konkreter Teppich geknüpft wurde. Bei diesem Stück bleiben daher die Angaben getrennt: Pakistan ist die Herkunft, Ziegler Farahan die Bezeichnung des Designs.
Handgeknüpfte Teppiche nehmen in der Geschichte der orientalischen Wohnkultur eine besondere Rolle ein, weil sie Gebrauchsgegenstand und textile Gestaltung zugleich sind. Ihre Muster wurden für unterschiedliche Räume, Regionen und kulturelle Zusammenhänge angepasst. Die Grundidee bleibt jedoch die Verbindung aus Faser, Farbe, Knoten und wiederholter Ornamentik. Aus dieser Verbindung entsteht eine Oberfläche, die nicht nur ein Bild trägt, sondern durch ihre Konstruktion selbst gestaltet wird.
Die regionale Bezeichnung eines Teppichs kann in der Fachsprache mehrere Ebenen umfassen. Sie kann eine tatsächliche Herkunft, eine historische Schule, einen Musterstil oder eine Handelsbezeichnung meinen. Deshalb ist eine klare Produktbeschreibung wichtig. Dieser Teppich ist in Pakistan gefertigt, wird als Ziegler Farahan bezeichnet und zeigt florale sowie geometrische Designs. Diese Angaben ergänzen einander, ersetzen sich aber nicht.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs verbindet florale und geometrische Designs. Florale Formen bringen pflanzlich inspirierte Elemente wie Blüten, Blätter, Ranken und geschwungene Linien in die Komposition. Geometrische Formen sorgen für Kontur, Wiederholung und Ordnung. Durch die Verbindung beider Gestaltungsarten entsteht ein Muster, das organische Bewegungen und klare Strukturen miteinander verknüpft.
Florale Teppichornamente sind häufig nicht als naturgetreue Abbildung einzelner Pflanzen gedacht. Sie werden stilisiert, rhythmisiert und in eine größere Fläche eingepasst. Eine Ranke kann sich wiederholen, ein Blütenmotiv kann gespiegelt werden oder ein Blatt kann zu einem kleinen Füllornament werden. Auf diese Weise entsteht aus einzelnen Formen ein zusammenhängendes Muster, das über die gesamte Fläche verteilt werden kann.
Geometrische Elemente übernehmen in klassischen Teppichentwürfen eine ordnende Funktion. Linien können ein Innenfeld begrenzen, eine Bordüre aufbauen oder einzelne Motivgruppen voneinander trennen. Winkel, Rauten, Rechtecke und wiederkehrende Konturen erzeugen einen Rhythmus, der dem Auge eine Orientierung gibt. Geometrie bedeutet dabei nicht zwingend Strenge; sie kann ebenso als ruhiger Rahmen für weichere florale Formen dienen.
Die Farahan-Bezeichnung ordnet das Design allgemein einer klassischen persisch geprägten Musterwelt zu. In dieser Tradition wird die Fläche oft als abgestimmtes Ganzes entwickelt. Hauptmotive, Nebenornamente und Bordüren stehen in einem Verhältnis zueinander, damit weder die großen Formen noch die feinen Details isoliert wirken. Die genaue Ausführung kann von Teppich zu Teppich unterschiedlich sein, weil jeder Entwurf durch Material, Knüpfarbeit und Farbgestaltung eine eigene textile Umsetzung erhält.
Die Steinwäsche verändert die Farbwahrnehmung des Musters. Die Farben erscheinen dadurch sanft ausgeblichen und weniger direkt als bei einer unbehandelten, kräftigen Farbwirkung. Florale und geometrische Formen bleiben die bestimmenden Bestandteile der Zeichnung, werden durch die Behandlung jedoch stärker mit der Oberfläche verbunden. So entsteht der im Angebot beschriebene ausgeblichene Effekt mit antiker Anmutung.
Bei der Betrachtung eines Orientteppichs wirken Muster und Oberfläche immer zusammen. Die Knotung erzeugt eine reliefartige Struktur, während Wolle Licht unterschiedlich aufnimmt und reflektiert. Eine Steinwäsche kann diesen Wechsel zusätzlich abschwächen oder hervorheben, je nachdem, wie die Farbflächen behandelt wurden. Dadurch wird ein bekanntes Muster nicht ersetzt, sondern in einer anderen Farbstimmung präsentiert.
Auch bei ähnlichen Stilbezeichnungen bleibt jeder handgeknüpfte Teppich ein eigenes Stück. Die Anordnung der Motive, die Übergänge zwischen den Farben und die Wirkung der behandelten Oberfläche ergeben jeweils eine individuelle Kombination. Bei diesem Teppich bilden die Bezeichnung Ziegler Farahan, die floralen und geometrischen Designs sowie der Steinwäsche-Effekt die wesentlichen gestalterischen Merkmale. Die Herkunft Pakistan ist davon unabhängig zu betrachten.
Besonderheiten
Die besondere Eigenschaft dieses Teppichs ist die Steinwäsche. Sie erzeugt den beschriebenen ausgeblichenen Effekt und gibt den Farben eine sanfte, antik anmutende Wirkung. Damit erhält die Oberfläche eine zurückgenommene Farbcharakteristik, die zur klassischen Musterbezeichnung Ziegler Farahan passt. Die Behandlung ist ein wesentlicher Bestandteil der Erscheinung dieses Stücks.
Der Teppich ist handgeknüpft, hat einen Flor aus hochwertiger Wolle und befindet sich in sehr gutem Zustand. Für die Pflege eignet sich regelmäßiges, schonendes Staubsaugen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, um die Farbwirkung zu schützen. Eine gelegentliche professionelle Reinigung kann die Pflege ergänzen. Wegen der vorhandenen Steinwäsche sollte eine Reinigung fachgerecht auf die behandelte Oberfläche abgestimmt werden.
FAQ
Wie pflege ich diesen Orientteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig und schonend abgesaugt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht zusätzlich verblassen. Bei stärkerem Pflegebedarf empfiehlt sich eine gelegentliche professionelle Reinigung. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass die Oberfläche eine besondere Steinwäsche erhalten hat und der ausgeblichene Effekt Teil der Gestaltung ist. Eine sachkundige Behandlung schützt sowohl den Wollflor als auch die vorhandene Farbwirkung.
Woher stammt dieser spezielle Teppich?
Dieser spezielle Teppich stammt aus Pakistan. Er wird als Ziegler Farahan bezeichnet. Farahan ist in diesem Produktnamen die Stil- und Musterbezeichnung und nicht die Angabe des Herstellungslands. Da Pakistan als Herkunft genannt ist, handelt es sich um einen Orientteppich und nicht um einen Perserteppich. Das Design verbindet florale und geometrische Formen mit einer durch Steinwäsche erzeugten sanft ausgeblichenen Wirkung.
Welche Muster sind für diesen Teppich typisch?
Dieser Teppich zeigt florale und geometrische Designs. Florale Ornamente können an Blüten, Blätter und Ranken erinnern und bringen geschwungene Linien in die Fläche. Geometrische Elemente ergänzen diese Formen durch klare Konturen, Wiederholungen und eine gegliederte Ordnung. Die Kombination beider Musterarten gehört zu den verbreiteten Gestaltungsmitteln klassischer Orientteppiche. Die Steinwäsche lässt die Zeichnung in einer weicheren, ausgeblichenen und antik anmutenden Farbwirkung erscheinen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















